Menü
sharewise zieht um Am Wochenende vom 22./23. August wird das neue sharewise die Hauptseite. Schau es dir jetzt an und sag uns, was dir fehlt. Zum neuen sharewise Was sich ändert
Microsoft selbst warnt vor der Verwendung von Internet Explorer, da er nicht mehr den neuesten Web- und Sicherheitsstandards entspricht. Wir können daher nicht garantieren, dass die Seite im Internet Explorer in vollem Umfang funktioniert. Nutze bitte Chrome oder Firefox.

Börsenlexikon

Gewinn ist der positive Unterschied zwischen den Gesamteinnahmen eines Unternehmens und seinen Gesamtausgaben in einem bestimmten Zeitraum.

Der Gewinn entsteht, wenn ein Unternehmen mehr Geld einnimmt, als es ausgibt. Die Einnahmen stammen aus dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Die Ausgaben umfassen Herstellungskosten, Löhne, Miete, Steuern und andere Betriebsausgaben. Die Differenz zwischen diesen beiden Größen ist der Gewinn.

Für Privatanleger ist der Gewinn eines Unternehmens ein zentrales Bewertungskriterium. Ein wachsender Gewinn deutet darauf hin, dass das Unternehmen erfolgreich wirtschaftet und seine Geschäftstätigkeit ausweitet. Dies führt in der Regel zu einer Steigerung des Aktienkurses, da Anleger bereit sind, mehr für Anteile an profitablen Unternehmen zu zahlen. Der Gewinn wird außerdem häufig als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet, was Privatanleger mit regelmäßigen Zahlungen belohnt.

Die Berechnung des Gewinns lässt sich anhand eines einfachen Beispiels veranschaulichen: Ein Unternehmen erwirtschaftet in einem Jahr Umsatzerlöse von 1.000.000 Euro. Seine Betriebskosten – einschließlich Material, Personal und Verwaltung – betragen 600.000 Euro. Steuern liegen bei 80.000 Euro. Der Gewinn errechnet sich dann wie folgt: 1.000.000 Euro (Umsatz) minus 600.000 Euro (Betriebskosten) minus 80.000 Euro (Steuern) = 320.000 Euro Gewinn.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es verschiedene Gewinnarten gibt. Der Rohgewinn berücksichtigt nur die direkten Herstellungskosten. Der Betriebsgewinn zieht zusätzlich Verwaltungs- und Vertriebskosten ab. Der Nettogewinn (auch Jahresüberschuss genannt) ist das Endergebnis nach Abzug aller Kosten und Steuern – dies ist die Zahl, auf die Anleger am meisten achten.

Privatanleger analysieren den Gewinn eines Unternehmens häufig durch Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das den Aktienkurs ins Verhältnis zum Gewinn pro Aktie setzt. Dies hilft bei der Beurteilung, ob eine Aktie unter- oder überbewertet ist.

Verwandte Begriffe sind der Umsatz, der die Gesamteinnahmen vor Abzug von Kosten beschreibt, die Rentabilität, die den Gewinn in Relation zu investiertem Kapital setzt, und die Gewinnmarge, die zeigt, welcher Prozentsatz des Umsatzes als Gewinn verbleibt.