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Doppelanalyse (Chance) SL+

Doppelanalyse (Chance) SL+

Meine Strategie folgt einer Doppelanalyse: 1. Mikro-Analyse: Es sollen regelmäßig unterbewertete Aktien untersucht werden. Anhand von Charttechnik, Quartalszahlen, Nachrichtenlage und Produktchancen sollen Analysen betrieben werden, um die jeweiligen Chancen solcher Aktien für einen Zeitraum von 1-2 Jahren zu beurteilen. Nur besonders starke Potentiale sollen sich hierbei qualifizieren. Wer die erste Runde überstanden hat, landet auf meiner Watchlist und ist ein Kaufkandidat. 2. Nun folgt eine Makro-Analyse: Welche Chancen und Risiken können dem Gesamtmarkt für die nächsten 3 Monate zugeordnet werden? Hier sollen volkswirtschaftliche, politische und charttechnische Faktoren eine Rolle spielen. Hiermit soll ermöglich werden, für die zuvor ermittelten Kaufwünsche einen guten Einstiegszeitpunkt zu ermitteln. Denn wenn die Gesamtmärkte fallen, wird es meiner Erfahrung nach sehr schwer für einen Einzelwert, einen Aufstieg hinzulegen. Dann soll noch etwas mit dem Investment gewartet werden. Meiner Erfahrung nach geht die Chance einzusteigen durch die zweite Analyse in der Regel nicht verloren, da die Makro-Analyse mit 3 Monaten kurzzeitiger angelegt ist als die Mikro-Analyse. In Marktlagen, in denen die Preise insgesamt als überhöht eingestuft werden, können Teile des Wikifolios oder auch das gesamte Depot mit Shorts arbeiten, insbesondere auf Indizes, in Form von Short-ETFs. Diese können gleichzeitig mit bestimmten Einzeltitel (Arbitrage-Handel) oder auch alleine gehalten werden. Als Beimischung können bei als geeignet empfundener Marktlage auch Fonds gewählt werden. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass sich volatile und ruhige Depotphasen abwechseln - je nach Investitionsgrad und -art. Kursrisiken bestehen entsprechend der hohen Chancen natürlich theoretisch bis zum Totalverlust.
302.114 EUR

Assets under Management

Doppelanalyse (Chance) SL+ (WF)

WKN: LS9CJQ / Wikifolio /

372,76 €
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Kommentare

Im Fall von Höeghs hoher Dividenden standen einige Steuerüberlegungen an. Da Norwegen nicht in der EU ist und dementsprechend auch keinen Euro hat, fallen grundsätzlich Quellenseuern im Wikifolio an, anders als es bspw. bei einer finnischen Aktie wäre. Die Quellensteuer ist in Norwegen zudem nicht ganz leicht, es gibt zwei Rückerstattungswege und zudem auch noch die Möglichkeit der Vorabteilfreistellung auf 15%. Letztere nutzt offenbar Wikifolio, so dass hier 15% Quellensteuer anfielen (ich hielt nach meinem Verkauf vor dem Ex-Tag (s.u.) extra 10 Papiere im Wikifolio, um das zu verifizieren). Angsichts der diesmal sehr hohen Dividende wären aber auch 15% Quellensteuer schon relativ viel gewesen (ca. 26 Eurocent je Aktie Steuer auf rund 1,75 Euro Dividende). Da der Spread in der Regel nur 3-5 Cent beträgt, war also klar, dass ich die Aktie verkaufen und neu kaufen müsse.

 

Das ist in der Vergangenheit auch sehr gut gelungen in anderen Fällen, nicht selten konnte ich sogar noch günstiger einsteigen als der Dividendenabsclag betrug. Im Fall von Höegh ist es diesmal aber leider nicht gut gelungen. Obwohl Höegh mit 2 Milliarden Euro an der Börse bewertet ist und man bei der Größe einen recht effektiven Marktausgleich in bezug auf die Dividende annehmen könnte ging der Kurs ausgerechnet am Tag vor dem ex-Tag bereits deutlich in den Keller. Zunächst hielt ich das für ein vorübergehendes Phänomen und wartete, allerdings ging der Kurs nur weiter nach unten, so dass die Aktie an dem Tag schließlich rund 60 Cent Preisverfall hatte. Offenbar gab es wesentlich mehr Menschen, die vor dem Ex-Tag noch verkaufen wollten als der Markt das antizipierte. Der eigentliche Dividendenabschlag ab Folgetag viel dann mit etwa 1,40 auch immerhin 35 Cent geringer aus als erwartbar gewesen wäre. Insofern bin ich im nachhinein leider schlauer und hätte in diesem Fall lieber die 25 Cent Steuer gezahlt als hin und her zu traden und 35 Cent fehlenden Abschlag hinzunehmen. das sind zwar keine Unsummen, aber ärgern tut es mich trotzdem. Für die nächste Höegh-Dividende (sie zahlen je Quartal) möchte ich aus dieser Erfahrung lernen und je nach Marktumständen anders agieren. Die Chancen zum jetzigen Preis von knapp 10 Euro / Aktie erscheinen angesichts der zunehmend lang laufenden, hochpreisigen Verträge jedenfalls sehr gut, dass der Kurs bald wieder klettern dürfte.

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Stark, was sich hier entwickelt hat! Seit aus China die Kfz-Exporte nach Europa wachsen (eine Entwicklung, die sich fortsetzen dürfte), werden die Transportkapazitäten knapp und teuer. Die Preise haben sich mehr als verdoppelt. Höegh hat hierdurch wesentlich erhöhte Einnahmen bei gleichbleibenden Kosten. Die Gewinne explodieren, das Unternehmen ist mittlerweile schon quasi finanzschuldenfrei und schüttet nun auch 100 Prozent des Free Cashflows als Quartalsdividenden aus - alleine 1,89 USD für das Q4-23 (noch ausstehend!) bei einem Kurs von rund 12 Euro. Das sind fast 10 Prozent Dividendenrendite - für EIN Quartal wohlgemerkt - und ohne Einmalerträge.

 

Besonders erfreulich ist, dass sich laut Call die neuen, hochpreisigen Verträge für 4-5 Jahre abschließen lassen. Somit handelt es sich nicht um Eintagsfliegen. Die Quote neuer Verträge soll dieses Jahr noch von unter 50% auf über 70% wachsen. Als CapEx sind nur 50 Mio geplant. das lässt auf weitere starke Dividenden hoffen.

 

Ich bin sehr froh, hier noch unter 12 Euro eingestiegen zu sein und freue mich auf die weitere Entwicklung!

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Die neue Hauptversammlungssaison steht vor der Tür und wie in jedem Jahr stehen wichtige Abstimmungen auf dem Programm. Leider ist es häufig so, dass wenige größere Aktionäre dort den Ton angeben, häufig auch bei Anliegen (z.B. bestimmte Formen von Kapitalerhöhungen), unter Benachteiligung von Minderheitenaktionären. Wir kleineren Aktionäre können in der Regel nicht alle persönlich auf der HV anwesend sein, weshalb es wichtig ist, unsere Interessen zu bündeln. Hierfür gibt es seit 1959 die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) e.V., die auf Grundlage ihrer Abstimmungsrichtlinien (einsehbar unter https://sdk.org/assets/Stimmrechtsvertretung/Abstimmunsgrichtlinien-SdK-Januar-2019.pdf ) die Interessen von Minderheitenaktionäre bündelt und vertritt, indem sie die Stimmrechte ausübt und Reden auf Hauptversammlungen hält.

 

Bisher lassen viele Aktionäre leider noch ihre Stimmrechte verfallen. Wer das ändern möchte, kann mit folgendem Formular seinen Broker anweisen, die Stimmrechte eigener Aktien bis auf Widerruf an die SdK zur Interessensbündelung zu übermitteln:
https://sdk.org/assets/Stimmrechtsvertretung/SdK-Dauerauftrag-zur-Stimmrechtsvertretung.pdf

 

Alternativ kann man auch für einzelne HVs eine entsprechende Stimmrechtsübertragung veranlassen, aber der Dauerauftrag ist natürlich am bequemsten.

 

Die konkreten Abstimmungsvorhaben erläutert die SdK für jede Hauptversammlung im Vorfeld hier:
https://sdk.org/veroeffentlichungen/abstimmungsverhalten/

 

Die Stimmrechtsvertretung stellt der Verein kostenlos allen Aktionären zur Verfügung - auch für Nichtmitglieder.

 

Daher werbe ich hiermit gerne dafür, an der Interessensbündelung teilzunehmen und einen Dauerauftrag zur Interessensbündelung einzurichten, um uns Kleinaktionären eine starke Position auf den Hauptversammlungen zu geben. "Kleinvieh macht auch Mist" - vor allem, wenn viele mitmachen

 

Ich selbst bin mittlerweile Mitglied bei der SdK und spreche gelegentlich auch auf Hauptversammlungen ehrenamtlich für die SdK, weil ich den Schutz der Kleinanlegerinteressen für elementar erachte. So viel Zeit kann und will sicherlich nicht jeder investieren, aber durch Stimmrechtsübertragung beitragen kann wirklich jeder ganz leicht!

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