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18.04.24 / Wikifolio WKN: LS9CJQ / Wikifolio /
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Doppelanalyse (Chance) SL+ (WF) Wikifolio

Meine Strategie folgt einer Doppelanalyse: 1. Mikro-Analyse: Es sollen regelmäßig unterbewertete Aktien untersucht werden. Anhand von Charttechnik, Quartalszahlen, Nachrichtenlage und Produktchancen sollen Analysen betrieben werden, um die jeweiligen Chancen solcher Aktien für einen Zeitraum von 1-2 Jahren zu beurteilen. Nur besonders starke Potentiale sollen sich hierbei qualifizieren. Wer die erste Runde überstanden hat, landet auf meiner Watchlist und ist ein Kaufkandidat. 2. Nun folgt eine Makro-Analyse: Welche Chancen und Risiken können dem Gesamtmarkt für die nächsten 3 Monate zugeordnet werden? Hier sollen volkswirtschaftliche, politische und charttechnische Faktoren eine Rolle spielen. Hiermit soll ermöglich werden, für die zuvor ermittelten Kaufwünsche einen guten Einstiegszeitpunkt zu ermitteln. Denn wenn die Gesamtmärkte fallen, wird es meiner Erfahrung nach sehr schwer für einen Einzelwert, einen Aufstieg hinzulegen. Dann soll noch etwas mit dem Investment gewartet werden. Meiner Erfahrung nach geht die Chance einzusteigen durch die zweite Analyse in der Regel nicht verloren, da die Makro-Analyse mit 3 Monaten kurzzeitiger angelegt ist als die Mikro-Analyse. In Marktlagen, in denen die Preise insgesamt als überhöht eingestuft werden, können Teile des Wikifolios oder auch das gesamte Depot mit Shorts arbeiten, insbesondere auf Indizes, in Form von Short-ETFs. Diese können gleichzeitig mit bestimmten Einzeltitel (Arbitrage-Handel) oder auch alleine gehalten werden. Als Beimischung können bei als geeignet empfundener Marktlage auch Fonds gewählt werden. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass sich volatile und ruhige Depotphasen abwechseln - je nach Investitionsgrad und -art. Kursrisiken bestehen entsprechend der hohen Chancen natürlich theoretisch bis zum Totalverlust.
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Rendite von Doppelanalyse (Chance) SL+ (WF) im Vergleich

Wertpapier Ver.(%) 1W 1M 1J YTD 3J 5J
Doppelanalyse (Chance) SL+ (WF) 0,02 % -2,02 % 2,23 % 10,67 % -2,22 % 2,27 % 70,78 %
iShares S&P 500 -0,95 % -2,83 % -0,57 % 25,88 % 9,06 % 39,96 % 95,76 %
iShares Core DAX® -0,27 % -1,67 % -1,00 % 10,86 % 5,82 % 12,56 % 40,86 %
iShares Nasdaq 100 -2,18 % -4,18 % -1,15 % 37,46 % 6,99 % 41,08 % 143,88 %
iShares Nikkei 225® -2,06 % -4,97 % -5,78 % 18,83 % 7,78 % 0,65 % 30,62 %

Kommentare

Im Jahresbericht des größten Depotwertes Sixt finden sich einige interessante Details, ergänzend zu den bereits bekannten Zahlen.

 

1. Die Zinsbelastung des Konzern wuchs von 2022 zu 2023 um 72 Mio infolge der inflationsbedingten, steilen Zinswende. Hier bestehen Ersparnispotentiale wenn es wie erwartet in diesem Jahr wieder zu Zinssenkungen kommt.

 

2. Die Abschreibungen auf Fahrzeuge erhöhten sich um 162 Mio, nach meinen Rechnungen etwa hälftig verbunden mit der Geschäftsausweitung und den Sonderabschreibungen für den überraschenden Preisverfall von E-Fahrzeugen, insbesondere Teslas.

 

Beide Effekte zusammen ergeben ein Ersparnispotential von etwa 100 Mio Euro für 2025. Dazu kommt das laufende Umsatzwachstum.

 

Im laufenden Jahr wird Q1 nochmal stark unter erneuten E-Abschreibungen leiden und ein schlechtes Ergebnis anzeigen. Zunehmend wird nach meiner Erwartung dann aber das Auslaufen der Sonderkosteneffekte eintreten und im Laufe des Jahres 2024 sollte es ab Q2 immer deutlicher werden, welche starke Entwicklung hier - bislang noch überlagert von den o.g. Effekten - stattfindet.

 

Je nachdem wie sehr sich der Markt der Behebbarkeit dieser Effekte bewusst oder nicht bewusst ist, kann das Q1-Ergebnis also nochmal für einen Kursrückgang sorgen oder nicht. Gleichzeitig mag die hohe Dividendenredite gegenläufig wirken und Dividendenjäger anziehen. Wie auch immer: Wer nicht ganz so kurzfristig denkt, kann jezt so oder so meines Erachtens noch ziemlich günstig einsteigen bevor die starken Entwicklungen Sixts sich quartalsweise steigernd zunehmend auf die Gewinne durchschlagen werden. Mit Sixt als größter Depotposition fühle ich mich dementsprechend weiterhin sehr wohl.

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Ich hatte vor dem heutigen HDP-Call nochmal einige Aktien ins Wikifolio gekauft in der Hoffnung auf eine (positive) Klärung der offenen Fragen zum Zircaix-Deal. Leider gab es die Klärung nur semi, und was es gab, war auch nicht besonders vielversprechend.

Als ich hier kurz nach der Meldung vom 4.3. schrieb, dass der Gewinnfaktor des Investors, nach dem die Zircaix-Rechte an HDP zurückwandern könnten, möglicherweise um die 2 liegen könnte, fanden einige hier das viel zu hoch. Heute im Call wurde gesagt, dass marktübliche Faktoren zwischen 2 und 4,5 lägen und HDP einen guten Deal gemacht habe. Die 2 waren also eher noch etwas zu positiv geschätzt, ich erwarte jetzt eher 2,2 bis 2,5.

Für 2024 wurde erklärt, was das "Maximung" von 75 Mio USD bedeutet, dass man für eine Zulassung erhalten könnte. Demnach werde die Summe kleiner, wenn es zu Verzögerungen in der Zulassung kommt.

Insgesamt konnte der Call aus meiner Sicht leider keine neue Phantasie auslösen und ich habe die Stücke wieder abgegeben, immerhin 1% Gewinn ist hängengeblieben.

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Nordwest Handel, mit rund 10 Prozent im Wikifolio gewichtet, meldete ebenfalls Jahreszahlen. Die Umsätze fielen erwartungsgemäß deutlich, was rein auf den Fall der Stahlpreise zurückging. Weil der Stahl nur weitergereicht wird, ist war dieser Umsatzrückgang irrelevant für die Gesellschaft. Das zeigt sich am Gewinn, der auf ein neues Rekordhoch kletterte und ein EPS von 3,93 Euro bedeutete. Bei einem Kurs von nur 21 Euro wirkt die Aktie spottbillig, was ein Stück weit mit der geringen am Markt verfügbaren Stückzahl und Handelbarkeit zusammenhängen dürfte – für Fonds ist der FreeFloat einfach zu klein, zumal der Hauptaktionär rund 64% der Aktien hält. Für Privatanleger und nicht allzu große Wikifolios ergeben sich daraus Chancen.

 

Die Dividende steigt nun auf 1 Euro (knapp 5% DivR). Das Jahr 2024 wird ein Stück weit als Übergangsjahr erwartet, weil zwei große Investitionen anfallen: Die S4Hana-Umstellung der IT (kommt gerade auf alle Unternehmen zu) und der Bau des neuen Zentrallagers, dessen Fertigstellung durch neue Flächen und hochgradige Automatisierung Nordwest hohe neue Chancen ermöglicht. Durch diese Sonderkosten wird das EPS 2024 auf voraussichtlich „nur“ etwa 3,40 Euro fallen, was nach Zahlung der Dividende zu einem KGV von etwa 6 führen würde. Je mehr dann das Ende der Investitionsphase in den Köpfen der Investoren ankommt, desto mehr wird der Blick auf die weiteren Gewinnanstiege 2025 fallen. Dementsprechend bin ich weiter sehr zuversichtlich für die Entwicklung Nordwests.

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