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Erstellt von stefan 

Gold diskutieren

Gold

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Dollar-Index 65, Gold 7.500 Dollar: Das Ende der alten Geldordnung?

Von vielen Marktteilnehmern wird die Vorstellung eines Dollar-Index (DXY) von 65 und eines Goldpreises von 7.500 US-Dollar je Unze bis Ende 2026 als extrem angesehen. Und doch lohnt sich die Frage: Was müsste passieren, damit genau dieses Szenario Realität wird?

Der Dollar-Index notiert derzeit um die Marke von 100 Punkten. Ein Absturz auf 65 würde einen Wertverlust von rund 35 Prozent gegenüber den wichtigsten Weltwährungen bedeuten. Gleichzeitig würde Gold von aktuell etwa 4.000 bis 4.500 Dollar auf 7.500 Dollar steigen – ein Plus von rund 70 bis 85 Prozent. (Reuters)

Auf den ersten Blick klingt das wie ein Weltuntergangsszenario. Tatsächlich wäre es eher das Symptom eines tiefgreifenden Wandels im globalen Finanzsystem.

Die Entdollarisierung beschleunigt sich

Seit Jahren bauen zahlreiche Zentralbanken ihre Goldreserven aus und reduzieren schrittweise ihre Abhängigkeit vom US-Dollar. Die Goldkäufe der Notenbanken liegen deutlich über den historischen Durchschnittswerten. Gleichzeitig entstehen alternative Zahlungs- und Handelsstrukturen außerhalb des Dollarraums. (Axios)

Solange die Welt dem Dollar vertraut, bleibt dessen Sonderstellung erhalten. Doch Vertrauen ist keine Konstante. Es kann langsam erodieren – und irgendwann kippen.

Ein DXY von 65 wäre kein gewöhnlicher Währungsrückgang. Es wäre ein Signal, dass internationale Kapitalströme beginnen, den Dollar nicht mehr als alternativlosen sicheren Hafen zu betrachten.

Warum Gold dann explodieren könnte

Gold ist letztlich das Gegenteil eines ungedeckten Papiergeldsystems. Je stärker Zweifel an Staatsverschuldung, Geldwertstabilität oder Reservewährungen wachsen, desto attraktiver wird das Edelmetall.

Bereits heute sehen zahlreiche Analysten Gold deutlich über dem aktuellen Niveau. Prognosen großer Finanzhäuser reichen bis 5.000 oder sogar 6.000 Dollar je Unze in den kommenden Jahren. (JPMorgan)

Der Sprung auf 7.500 Dollar wäre deshalb keine lineare Fortsetzung des bisherigen Trends, sondern die Folge einer Neubewertung von Geld selbst.

Stellen wir uns vor:

  • Die US-Staatsverschuldung steigt weiter.

  • Ausländische Käufer reduzieren ihre Treasury-Bestände.

  • Die Federal Reserve wird gezwungen, Staatsanleihen indirekt zu monetarisieren.

  • Das Vertrauen in die langfristige Kaufkraft des Dollars sinkt.

In einem solchen Umfeld würde Gold nicht nur als Rohstoff gehandelt. Es würde wieder als monetärer Vermögenswert betrachtet werden.

Der entscheidende Punkt: Nicht Gold steigt, sondern Geld fällt

Viele Anleger betrachten steigende Goldpreise als Ausdruck besonderer Stärke des Edelmetalls.

Historisch ist oft das Gegenteil der Fall.

Wenn Gold bei 7.500 Dollar steht, könnte dies weniger bedeuten, dass Gold wertvoller geworden ist. Es könnte vielmehr bedeuten, dass die Kaufkraft des Dollars deutlich gesunken ist.

Wer die Entwicklung der vergangenen Jahre betrachtet, erkennt bereits erste Vorboten. Selbst nach der jüngsten Korrektur liegt Gold langfristig deutlich über seinen Niveaus der Vorjahre, während Zentralbanken ihre Goldbestände weiter ausbauen. (Gold Price)

Das wahrscheinlichste Szenario?

Ein Dollar-Index von 65 bis Ende 2026 bleibt ein Extremfall. Aktuelle Marktmeinungen erwarten eher einen stabilen bis moderat schwächeren Dollar und Goldpreise im Bereich von 5.000 bis 6.000 Dollar. (Vantage)

Doch Geschichte verläuft selten linear.

Vor wenigen Jahren galten 2.500 Dollar Gold als unrealistisch. Heute diskutieren Analysten bereits Kursziele jenseits von 5.000 Dollar. (JPMorgan)

Sollte die Welt tatsächlich in eine Phase beschleunigter Entdollarisierung eintreten, könnte ein Goldpreis von 7.500 Dollar weniger Fantasie sein, als viele Investoren heute glauben.

Dann wäre die eigentliche Schlagzeile nicht „Gold auf Rekordhoch“.

Sondern:

Der Dollar hat seine jahrzehntelange Vormachtstellung verloren.

@AlexKramer
 
Wie Voltaire vor fast drei Jahrhunderten feststellte:"Papiergeld kehrt letztendlich zu seinem inneren Wert zurück: Null."

  Gemessen am Gold hat jede wichtige Papierwährung im letzten Jahrhundert zwischen 97% und 99% ihrer Kaufkraft verloren. Die Deutsche Mark brach zusammen. Das britische Pfund verlor stetig an Wert. Und auch der japanische Yen, der Euro und sogar der US-Dollar machten es nicht anders. 



 

Andere Länder, andere Regierungen, andere Wirtschaftssysteme… Und doch war das Ergebnis stets bemerkenswert ähnlich!

Schuldenwachstum, Geldschöpfung und Inflation verhalten sich dahingehend oft vergleichbar. Was jahrelang beherrschbar schien, kann rasch außer Kontrolle geraten, sobald exponentielles Wachstum die Oberhand gewinnt.
 Das moderne Währungssystem strebt möglicherweise gerade auf eine solche Endphase zu.

Die Endphase einer "monetären Ära" folgt in der Regel einem bekannten Muster: Regierungen häufen Schulden an, die sie realistischerweise nicht zurückzahlen können. Die Notenpresse wird zur bevorzugten Lösung. Das Vertrauen schwindet allmählich. Die Kaufkraft der Währung schwindet.

Der entscheidende Wendepunkt wurde 1971 markiert: Präsident Nixon schloss das Goldfenster und entkoppelte den US-Dollar vom Gold – und die Welt trat in eine neue Ära ein, die von uneingeschränkter Kreditausweitung geprägt ist. Seit 1971 ist der Goldpreis in US-Dollar um mehr als das 130-fache gestiegen. Die meisten Anleger sehen die entsprechende Grafik und kommen zu dem Schluss, dass Gold dramatisch an Wert gewonnen hat.
Man kann aber argumentieren, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Gold steigt nicht im Wert. Papiergeld verliert an Wert.
 
 Dieser Unterschied ist entscheidend, denn er verändert die Sichtweise der Anleger auf das Thema Vermögenssicherung. Würde Gold tatsächlich an Wert gewinnen, müsste seine Kaufkraft ständig steigen. 
Die Geschichte zeigt an folgendem Beispiel jedoch etwas ganz anderes:
Seit Jahrtausenden kostet eine Kuh in der Regel zwischen einer halben und einer Unze Gold.

 Währenddessen entstanden Reiche und zerfielen, Kriege wurden geführt, Währungen entstanden und verschwanden wieder.
 
 Dennoch lässt sich mit Gold nach wie vor ungefähr die gleiche Menge an realen Gütern kaufen. Die Kaufkraft blieb bemerkenswert stabil. Was sich änderte, war nicht das Gold.
 
 Was sich änderte, war der Wert der Währungen, mit denen es gemessen wurde. Deshalb sollte man Gold nicht als Investment beschreiben, sondern tatsächlich als Geld.

P.S. Papierwährungen kommen und gehen. Gold bleibt. Deshalb lautet die zentrale Frage für Anleger vielleicht nicht: 

"Wie hoch wird der Goldpreis steigen?" 

Die wichtigere Frage dürfte lauten:

 "Wie viel Kaufkraft werden Papierwerte verlieren?"







tamam schrieb am 12.06.26: 
@AlexKramer
 
Wie Voltaire vor fast drei Jahrhunderten feststellte:"Papiergeld kehrt letztendlich zu seinem inneren Wert zurück: Null."

@tamam

Carl Zuckmayer hatte es aufgearbeitet in seinem später verfilmten Roman über den Schinderhannes, der im Film von Curd Jürgens vertreten wird
https://youtu.be/tpTzDRxmBvE?t=1693 
"Geld darf nit knistern, Geld muss klinge - los mach Musik"
Die Scheine kamen aus dem Heimatland von Voltaire.

tamam schrieb am 12.06.26: 
@AlexKramer
P.S. Papierwährungen kommen und gehen. Gold bleibt. Deshalb lautet die zentrale Frage für Anleger vielleicht nicht: 

"Wie hoch wird der Goldpreis steigen?" 

Die wichtigere Frage dürfte lauten:

"Wie viel Kaufkraft werden Papierwerte verlieren?"

@tamam
Mit Gold kann man zwar sein Vermögen auf lange Sicht erhalten; wer es aber mehren möchte, muss investieren. 
https://www.loys.de/media/loys_plakat_langfristchart_2024.pdf



@tamam
Mit Gold kann man zwar sein Vermögen auf lange Sicht erhalten; wer es aber mehren möchte, muss investieren. 
@DrMabuse
Die Gretchenfrage: Womit?
Anleger, die weiterhin auf Aktien, Anleihen und andere Finanzanlagen setzen, könnten letztendlich effektiv 90–95% ihres Vermögens verlieren, wenn die heutige monetäre Ära zu Ende geht.
Ob dieser Prozess fünf oder zehn Jahre dauert, lässt sich unmöglich sagen. Die Geschichte zeigt jedoch, dass Währungssysteme, und Zyklen ganz allgemein, irgendwann ihr Ende finden.

Und wenn es soweit ist, werden diejenigen, die Vermögenswerten von dauerhafter Kaufkraft halten, tendenziell besser durch die Umbruchsphase kommen, als diejenigen, die auf schwindende Versprechen setzen, die in wertinstabilen Papierwährungen denominiert sind. 

tamam schrieb am 12.06.26: 


@tamam
Mit Gold kann man zwar sein Vermögen auf lange Sicht erhalten; wer es aber mehren möchte, muss investieren. 
@DrMabuse
Die Gretchenfrage: Womit?
Anleger, die weiterhin auf Aktien, Anleihen und andere Finanzanlagen setzen, könnten letztendlich effektiv 90–95% ihres Vermögens verlieren, wenn die heutige monetäre Ära zu Ende geht.
Ob dieser Prozess fünf oder zehn Jahre dauert, lässt sich unmöglich sagen. Die Geschichte zeigt jedoch, dass Währungssysteme, und Zyklen ganz allgemein, irgendwann ihr Ende finden.

Und wenn es soweit ist, werden diejenigen, die Vermögenswerten von dauerhafter Kaufkraft halten, tendenziell besser durch die Umbruchsphase kommen, als diejenigen, die auf schwindende Versprechen setzen, die in wertinstabilen Papierwährungen denominiert sind. 

@tamam

Auch Gold ist aktuell spekulativ überhitzt. Ich halte zwar Bergbauunternehmen die von den hohen Preisen durch direkten Abbau oder Verwertung von Begleitmineralien profitieren. Die schütten aber alle großzügig Dividenden aus, die Flexibilität für neue Investitionen darstellen. Um eine 90-95% Baisse zu erleben, muss man schon sehr spekulativ im Unternehmensmarkt aktiv sein (z.B. SpaceX und dergleichen mit Fantasiebewertungen).

tamam schrieb am 12.06.26: 


@tamam
Mit Gold kann man zwar sein Vermögen auf lange Sicht erhalten; wer es aber mehren möchte, muss investieren. 
@DrMabuse
Die Gretchenfrage: Womit?
Anleger, die weiterhin auf Aktien, Anleihen und andere Finanzanlagen setzen, könnten letztendlich effektiv 90–95% ihres Vermögens verlieren, wenn die heutige monetäre Ära zu Ende geht.
Ob dieser Prozess fünf oder zehn Jahre dauert, lässt sich unmöglich sagen. Die Geschichte zeigt jedoch, dass Währungssysteme, und Zyklen ganz allgemein, irgendwann ihr Ende finden.

Und wenn es soweit ist, werden diejenigen, die Vermögenswerten von dauerhafter Kaufkraft halten, tendenziell besser durch die Umbruchsphase kommen, als diejenigen, die auf schwindende Versprechen setzen, die in wertinstabilen Papierwährungen denominiert sind. 

@tamam
Gute Unternehmen behalten ihren Wert ebenso wie Gold, auch wenn sie zwischenzeitlich immer wieder mal kräftig im Minus sind. Coca Cola ist seit 1919 börsennotiert und hat neben zahlreichen Wirtschaftskrisen den 2. Weltkrieg überlebt. Wer 1919 in dieses Unternehmen investiert hätte, stünde heute deutlich besser da als ein Anleger, der im selben Jahr Gold gekauft hätte.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass auch der Goldpreis Schwankungen unterliegt. In Krisenzeiten müssen zahlreiche Investoren, Firmen und Zentralbanken Vermögenswerte verkaufen, um zahlungsfähig zu bleiben. Dazu zählt auch Gold.
Warum Zentralbanken jetzt Gold verkaufen 

Gold ist zwar besser als Papiergeld, aber unproduktiv und deshalb nur als Absicherung geeignet, wobei man immer damit rechnen muss, dass man jahrelang auf Buchverlusten sitzt, wenn sich der Kurs mal über einen längeren Zeitraum in die falsche Richtung entwickelt. Auch der Goldpreis ist keine Einbahnstraße.

Friedensabkommen am Persischen Golf - Einigung am Sonntag
https://www.n-tv.de/politik/Trump-und-Iran-verkuenden-Ende-des-Kriegs-id30965955.html
Solange zwischen den hoffentlich ehemaligen Kriegsparteien kein endgültiges Vertrauen aufgebaut ist, dürfte noch keine stabile Lage erreicht sein. Die Hoffnung ist aber groß und während die Preise für Rohöl und Erdgas fallen, steigen bereits die Preise für Gold und Silber
https://de.tradingeconomics.com/commodity/gold

ValueFreak schrieb am 15.06.26: 
Friedensabkommen am Persischen Golf - Einigung am Sonntag
https://www.n-tv.de/politik/Trump-und-Iran-verkuenden-Ende-des-Kriegs-id30965955.html
Solange zwischen den hoffentlich ehemaligen Kriegsparteien kein endgültiges Vertrauen aufgebaut ist, dürfte noch keine stabile Lage erreicht sein. Die Hoffnung ist aber groß und während die Preise für Rohöl und Erdgas fallen, steigen bereits die Preise für Gold und Silber
https://de.tradingeconomics.com/commodity/gold


@ValueFreak 
Das beweist, dass Gold nur ein Inflationsschutz ist, aber keine Absicherung für den Kriegsfall. Die Bezeichnung "Krisenwährung" gilt in diesem Zusammenhang nicht.

DrMabuse schrieb am 15.06.26: 
ValueFreak schrieb am 15.06.26: 
Friedensabkommen am Persischen Golf - Einigung am Sonntag
https://www.n-tv.de/politik/Trump-und-Iran-verkuenden-Ende-des-Kriegs-id30965955.html
Solange zwischen den hoffentlich ehemaligen Kriegsparteien kein endgültiges Vertrauen aufgebaut ist, dürfte noch keine stabile Lage erreicht sein. Die Hoffnung ist aber groß und während die Preise für Rohöl und Erdgas fallen, steigen bereits die Preise für Gold und Silber
https://de.tradingeconomics.com/commodity/gold


@ValueFreak 
Das beweist, dass Gold nur ein Inflationsschutz ist, aber keine Absicherung für den Kriegsfall. Die Bezeichnung "Krisenwährung" gilt in diesem Zusammenhang nicht.

@DrMabuse

In den vergangenen Wochen habe ich die Goldpreisschwankungen genutzt, um die Anglogold Ashanti zu traden - gegen 80 EUR gekauft und gegen 90 EUR verkauft. Das hat ein paar Mal funktioniert und könnte aktuell auch wieder aufgehen. Der Trade ist halbwegs mit der hohen Dividendenrendite und einem vernünftigen KGV abgesichert. Aber Vorsicht: DIA - das ist Afrika.

ValueFreak schrieb am 15.06.26: 
DrMabuse schrieb am 15.06.26: 
ValueFreak schrieb am 15.06.26: 
Friedensabkommen am Persischen Golf - Einigung am Sonntag
https://www.n-tv.de/politik/Trump-und-Iran-verkuenden-Ende-des-Kriegs-id30965955.html
Solange zwischen den hoffentlich ehemaligen Kriegsparteien kein endgültiges Vertrauen aufgebaut ist, dürfte noch keine stabile Lage erreicht sein. Die Hoffnung ist aber groß und während die Preise für Rohöl und Erdgas fallen, steigen bereits die Preise für Gold und Silber
https://de.tradingeconomics.com/commodity/gold


@ValueFreak 
Das beweist, dass Gold nur ein Inflationsschutz ist, aber keine Absicherung für den Kriegsfall. Die Bezeichnung "Krisenwährung" gilt in diesem Zusammenhang nicht.

@DrMabuse

In den vergangenen Wochen habe ich die Goldpreisschwankungen genutzt, um die Anglogold Ashanti zu traden - gegen 80 EUR gekauft und gegen 90 EUR verkauft. Das hat ein paar Mal funktioniert und könnte aktuell auch wieder aufgehen. Der Trade ist halbwegs mit der hohen Dividendenrendite und einem vernünftigen KGV abgesichert. Aber Vorsicht: DIA - das ist Afrika.

@ValueFreak 
Traden ist nicht mein Ding, obwohl Gold demnächst wieder steigen könnte. Sollte es tatsächlich zu einem Kriegsende und zur Öffnung der Straße von Hormus kommen, steigen die Chancen für eine Zinssenkung in den USA und das würde wiederum den Goldpreis stützen. Trump braucht offenbar gut gelaunte Börsen und Verbraucher, um bei den Zwischenwahlen im November nicht unter die Räder zu kommen. Nach den Wahlen sehen wir dann weiter...

Income Shares Gold Plus Yield ETP - mit Erlösen von Verkaufsoptionen verdienen
https://ms-aktuell.de/welt/22062026-income-shares-gold-plus/
Eine Covered-Call-Strategie besteht aus zwei Bausteinen. Erstens hält das Produkt eine Basisposition, hier ein Goldexposure über SPDR Gold Shares. Zweitens verkauft es Call-Optionen auf diese Basisposition. Ein Call gibt dem Käufer das Recht, den Basiswert zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen. Für dieses Recht zahlt der Käufer eine Optionsprämie. Diese Prämien sind der zentrale Ertragsbaustein der Strategie.
Bei geringer Volatilität des Goldpreises könnte das aufgehen. Allerdings ist der volle Einsatz im Risiko, wenn der Goldpreis crasht und die Gewinne bei steigendem Goldpreis sind gedeckelt. 
Zusätzliche Überlegung: Bei geringer Volatilität ist allerdings zu bedenken, dass die Erlöse der Verkaufsoptionen geringer ausfallen. Von daher denke ich, dass hier mal wieder ein kreatives Produkt der Finance Engineers vorliegt, das auf der Emittentenseite sichere Profite liefert.

Einschätzung Buy
Rendite (%) 0,81 %
Kursziel 7500,00
Veränderung
Endet am 18.07.29

Kursziel gesetzt auf 7.500,0