Rio Tinto plc buy DrMabuse
Zusammenfassung
Diese Einschätzung ist aktuell noch aktiv. Satte Gewinne von 58,03 % verzeichnet aktuell die BUY Einschätzung von DrMabuse. Insgesamt wurden Dividenden in Höhe von 19,72 € berücksichtigt. Diese Einschätzung hat aktuell eine Laufzeit bis zum 09.01.29. Die Laufzeit kann von DrMabuse jederzeit geändert werden. DrMabuse hat 70% Zuversicht bei dieser EinschätzungRio Tinto ist ein weltweit führendes Bergbauunternehmen mit Sitz in Großbritannien und Hauptsitz in Australien. Es ist in mehr als 35 Ländern aktiv und betreibt Bergbau-, Verarbeitungs- und Vermarktungsaktivitäten. Rio Tinto produziert und vermarktet eine Reihe von Metallen und Mineralien, darunter Kupfer, Aluminium, Diamanten, Eisenerz und Kohle. Das Unternehmen betreibt auch Exploration-Aktivitäten in vielen Teilen der Welt. Die Aktivitäten des Unternehmens unterstützen die Wirtschaft aller involvierten Länder, indem sie den Zugang zu wichtigen Rohstoffen ermöglichen, Einkommensquellen schaffen, die den Menschen vor Ort zugutekommen, und die Wahrung des Naturschutzes, wodurch ein nachhaltiger Umgang gefördert wird.
Rendite ohne Dividenden (%)
| Name | 1W | 1M | 1J | 3J |
|---|---|---|---|---|
| Rio Tinto plc | 2,97 % | 2,97 % | 25,82 % | 4,44 % |
| iShares Core DAX® | 0,34 % | 4,37 % | 21,87 % | 63,91 % |
| iShares Nasdaq 100 | 0,54 % | 3,17 % | 7,02 % | 108,93 % |
| iShares Nikkei 225® | 4,05 % | 6,73 % | 22,86 % | 57,33 % |
| iShares S&P 500 | 0,79 % | 3,28 % | 4,70 % | 67,94 % |
Was spricht laut DrMabuse für und gegen Rio Tinto plc in den nächsten Jahren?
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Kontra
Kommentare von DrMabuse zu dieser Einschätzung
In der Diskussion Rio Tinto plc diskutieren
12.01.2023 12:12:52
ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Rio Tinto von 5400 auf 7200 Pence angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Bergbaukonzern zeichne sich unter anderem durch starke Liquiditätszuflüsse und ein hohes Volumenwachstum aus, schrieb Analyst Saul Kavonic in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Das deutlich höhere Kursziel sei vor allem auf die Erwartung langfristig steigender Aluminiumpreise zurückzuführen./edh/mis Veröffentlichung der Original-Studie: 12.01.2023 / 06:43 / UTC Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben
Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.
Diese Daten können sich durchaus sehen lassen: Rio Tinto meldete heute in einem schwierigen Marktumfeld einen leichten Anstieg seiner Eisenerzlieferungen für das dritte Quartal. Zudem wurde im Berichtszeitraum auch mehr Aluminium und Kupfer produziert als vor einem Jahr. Die Produktionsschätzung für das Gesamtjahr wurde wie erwartet wegen der Waldbrände und Anlagenrückschläge in Kanada aber leicht nach unten korrigiert.
Der australische Bergbaukonzern Rio Tinto wird im Rahmen eines neuen Joint Ventures mit dem japanischen Produzenten Sumitomo Metal Mining einen Minderheitsanteil an seinem Kupfer-Gold-Projekt Winu an den Partner verkaufen.
Klappt es im zweiten Anlauf? Die beiden Bergbaukonzerne Glencore und Rio Tinto sprechen erneut über eine milliardenschwere Fusion, eine Übernahme im Zuge eines Aktientauschs steht im Raum. Die Aktien der beiden Unternehmen reagierten direkt.
Die Aktien von Glencore steigen im Londoner Handel zeitweise um 9,78 auf 4,53 Pfund, Rio Tinto geben derweil 2,24 Prozent auf 60,55 Pfund ab. Analyst Derren Nathan von der britischen Investmentfirma Hargreaves Lansdown begründete die Verluste von Rio Tinto mit Bedenken der Anleger. Eine Fusion garantiere keineswegs, für die Aktionäre Wert zu schaffen. Die Struktur eines möglichen Zusammenschlusses sei unklar, wäre aber wahrscheinlich komplex, schrieb Christopher LaFemina vom Analysehaus Jefferies. Er glaube jedoch, dass es einen Weg gäbe, um für beide Rohstoffkonzerne erheblichen Mehrwert zu schaffen.
RBC-Analyst Ben Davis geht ebenfalls von Vorteilen für beide Rohstoffkonzerne aus, da Rio Tinto das benötigte Kupfer erhalten würde. Der Eisenerzbereich werde dagegen im Vergleich weniger groß. Glencore könnte dagegen Werte für seine Aktionäre freisetzen. Der Experte geht davon aus, dass Glencore verkaufsbereit ist. Davis sieht in einem Zusammengehen jedoch auch finanzielle und operative Risiken. Der Bereich Kohle und das Marketing seien die Knackpunkte. Wettbewerber BHP dürfte der Schaffung eines neuen Champions zudem kaum tatenlos zusehen und könnte mit einem eigenen Gebot dazwischen funken.
Weltweit bewegen sich viele Rohstoffpreise, insbesondere diejenigen von Metallen wie Gold, Silber und dem Industriemetall Kupfer, auf Rekordniveau. Vor allem die Jagd auf Kupfer krempelt derzeit die Branche um. In dieser Woche stieg der Kupferpreis bei über 13.300 US-Dollar je Tonne auf ein Rekordhoch. Laut Analysten droht in den kommenden Jahren bis 2040 eine spürbare Knappheit bei dem Metall.
Der Bergbaukonzern BHP Group plant einem Agenturbericht zufolge derzeit kein Angebot für den Schweizer Rohstoffkonzern Glencore.
Kupfer ist begehrt und teuer wie nie: Glencore baut darauf, dass die Euphorie anhält
Rekordpreise für Kupfer beflügeln Glencore. Der Schweizer Rohstoffriese investiert Milliarden, um mehr zu fördern. Aber das braucht Zeit...
...Noch hält der Glaube. Der Preis von Kupfer, einem der wichtigsten Industriemetalle, ist 2025 an der Londoner Rohwarenbörse LME stark gestiegen. Zu Beginn des Jahres lag er bei 9000 Dollar pro Tonne – und kletterte kurz vor Weihnachten auf über 12 000 Dollar. Kupfer ist so teuer wie nie. Und begehrt: Es steckt in Kabeln, Elektronik, Elektroautos, Rohren, Maschinen und Datenzentren.
Damit hat Gary Nagle gute Chancen, Recht zu behalten. Der Glencore-CEO stellte Finanzanalysten Anfang Dezember an einem Investorentag einen Kupferpreis von 13 000 Dollar in Aussicht. Zugleich kündigte er Pläne an, die Kupferförderung primär in bestehenden Minen stark auszuweiten. Glencore will so zum weltgrössten Produzenten aufsteigen. Der Ausstoss der Minen, die vor allem in Argentinien, Peru und Chile liegen, soll sich beinahe verdoppeln: von 850 000 Tonnen im Jahr 2025 auf jährlich 1,6 Millionen Tonnen bis 2035.
Die Kupferwelle trägt auch Glencores Aktien. Im April hatten sie an der Londoner Börse noch den tiefsten Wert seit Anfang 2021 markiert. Seither resultierte ein Plus von 76 Prozent auf über 4 Pfund je Valor. Damit sind die Titel zwar noch deutlich vom 2023 erreichten Hoch von 5.76 Pfund entfernt. Aber Glencore hat wieder eine Börsen-Story, die Anleger anzieht.
Anleger hatten eine solche Story schmerzlich vermisst. Bis vor wenigen Monaten wurde Glencore nicht primär mit sexy Kupfer assoziiert, sondern mit Kohle, einem vermeintlichen Rohstoffrelikt der Vergangenheit. Der Hintergrund: Im Jahr 2023 wollte Glencore den kanadischen Bergbauriesen Teck übernehmen. Teck wehrte ab, verkaufte Glencore aber seine Förderung von Kokskohle, die zur Produktion von Stahl verwendet wird.
Später wollte Glencore dieses Kohlegeschäft abspalten, inklusive der eigenen Produktion von Kohle, die in Kraftwerken zur Stromerzeugung verbrannt wird. Aber das untersagten die Aktionäre im Sommer 2024, weil die Sparte verlässlich Geld in die Kasse brachte. So ist Glencore weiterhin einer der weltgrössten Kohleförderer – und möchte daran trotz der Kupferoffensive festhalten. Er sei von einer bleibenden Nachfrage überzeugt, versicherte der CEO Nagle.
Doch 2024 ist der Kohlepreis stark gesunken. Das hinterliess Spuren: Glencore machte in jenem Jahr einen Verlust von 1,6 Milliarden Dollar. Auch im ersten Halbjahr 2025 war der Konzern mit 655 Millionen Dollar in den roten Zahlen. Glencore hat ein Sparprogramm lanciert.
Im Verhältnis zum Umsatz muten die Verluste wie Peanuts an: Glencores Verkäufe erreichten 2024 knapp 231 Milliarden Dollar. Davon entfiel der überwältigende Teil auf den Handel mit Rohstoffen und deutlich weniger auf den Verkauf der eigenen Minenproduktion. Aber die Margen im Handel sind hauchdünn – und der eigene Bergbau deutlich rentabler. Daher rührt die Aktieneuphorie über Glencores Pläne, die Kupferproduktion zu steigern.
Kommt hinzu, dass der Kupfermarkt unter Stress steht. 2026 werde das Jahr, in dem es zu Engpässen komme, erwartet die UBS. Einerseits bleibt die Nachfrage aufgrund der fortschreitenden Elektrifizierung hoch, andererseits stockt der Abbau in vielen Minen – unter anderem wegen technischer Probleme und Umwelteinflüssen, zum Beispiel Wassermangel. Auch nimmt die Qualität des geförderten Kupfers ab. Die Internationale Energieagentur (IEA) befürchtet, dass das Angebot im Jahr 2035 um 30 Prozent hinter der Nachfrage zurückbleiben könnte.
Amazon.com hat mit Rio Tinto eine Vereinbarung zum Erwerb der ersten neuen Kupferproduktion in den USA seit mehr als einer Dekade unterzeichnet.
Der US-Onlinehändler greift dabei auf eine Mine in Arizona zurück - das Nuton Projekt-, um den enormen Bedarf seiner Rechenzentren an Industriemetallen zu decken. Die Mine wurde im vergangenen Jahr als erste neue Kupferquelle in den USA seit mehr als einem Jahrzehnt in Betrieb genommen.


