Rio Tinto plc Aktie
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Rio Tinto ist ein weltweit führendes Bergbauunternehmen mit Sitz in Großbritannien und Hauptsitz in Australien. Es ist in mehr als 35 Ländern aktiv und betreibt Bergbau-, Verarbeitungs- und Vermarktungsaktivitäten. Rio Tinto produziert und vermarktet eine Reihe von Metallen und Mineralien, darunter Kupfer, Aluminium, Diamanten, Eisenerz und Kohle. Das Unternehmen betreibt auch Exploration-Aktivitäten in vielen Teilen der Welt. Die Aktivitäten des Unternehmens unterstützen die Wirtschaft aller involvierten Länder, indem sie den Zugang zu wichtigen Rohstoffen ermöglichen, Einkommensquellen schaffen, die den Menschen vor Ort zugutekommen, und die Wahrung des Naturschutzes, wodurch ein nachhaltiger Umgang gefördert wird.
Was spricht für und gegen Rio Tinto plc in den nächsten Jahren?
Pro
Kontra
Rendite von Rio Tinto plc im Vergleich
| Wertpapier | Ver.(%) | 1W | 1M | 1J | YTD | 3J | 5J |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rio Tinto plc | 1,28 % | -1,33 % | 11,53 % | 22,65 % | 3,77 % | 1,08 % | 7,48 % |
| BHP Group Ltd. | 1,41 % | -0,87 % | 6,55 % | 14,12 % | 4,96 % | -14,19 % | -6,44 % |
| Teck Resources Ltd. A | -3,27 % | -5,48 % | 15,00 % | 1,47 % | -0,96 % | 10,70 % | 136,57 % |
| First Quantum Minerals Ltd. | -0,06 % | 4,20 % | 22,35 % | 89,69 % | 9,43 % | 16,98 % | 60,44 % |

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Die bereitgestellte Analyse wurde von einem künstlichen Intelligenzsystem erstellt und dient ausschließlich zu Informationszwecken. Wir garantieren nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Nützlichkeit der Analyse und übernehmen keine Verantwortung für Fehler oder Auslassungen. Die Verwendung der Analyse erfolgt auf eigene Verantwortung.Im Allgemeinen scheinen die Finanzen von Rio Tinto, einem führenden Unternehmen der Metall- und Bergbauindustrie mit dem US-Symbol RTPPF, ziemlich stabil und beeindruckend zu sein. Das Unternehmen konnte über die Jahre hinweg ein konstantes Wachstum der Einnahmen und Rentabilität verzeichnen. Darüber hinaus weist seine Bilanz eine beachtliche Vermögensbasis und ein angemessenes Schuldeniveau auf und zeigt damit sein Potenzial für eine langfristige Nachhaltigkeit in einem volatilen Markt.
Erweiterung der Umsatzströme: Rio Tinto hat in den letzten drei Jahren ein konstantes Wachstum bei seinen Gesamterträgen verzeichnet, was auf eine faire Expansion seiner Geschäftstätigkeit und das Potenzial für künftiges Wachstum hindeutet.
Starke Bruttogewinnmargen: Das Unternehmen zeigt über die Jahre beeindruckende Bruttogewinnmargen, was auf die starke Leistung seiner Kerngeschäfte und seine Fähigkeit, Marktschwankungen zu bewältigen und sich an Veränderungen anzupassen, hindeutet.
Kommentare
BHP plant wohl keinen Einstieg bei GlencoreDer Bergbaukonzern BHP Group plant einem Agenturbericht zufolge derzeit kein Angebot für den Schweizer Rohstoffkonzern Glencore.
Was macht Glencore für Rio Tinto so interessant?
Kupfer ist begehrt und teuer wie nie: Glencore baut darauf, dass die Euphorie anhältRekordpreise für Kupfer beflügeln Glencore. Der Schweizer Rohstoffriese investiert Milliarden, um mehr zu fördern. Aber das braucht Zeit...
...Noch hält der Glaube. Der Preis von Kupfer, einem der wichtigsten Industriemetalle, ist 2025 an der Londoner Rohwarenbörse LME stark gestiegen. Zu Beginn des Jahres lag er bei 9000 Dollar pro Tonne – und kletterte kurz vor Weihnachten auf über 12 000 Dollar. Kupfer ist so teuer wie nie. Und begehrt: Es steckt in Kabeln, Elektronik, Elektroautos, Rohren, Maschinen und Datenzentren.
Damit hat Gary Nagle gute Chancen, Recht zu behalten. Der Glencore-CEO stellte Finanzanalysten Anfang Dezember an einem Investorentag einen Kupferpreis von 13 000 Dollar in Aussicht. Zugleich kündigte er Pläne an, die Kupferförderung primär in bestehenden Minen stark auszuweiten. Glencore will so zum weltgrössten Produzenten aufsteigen. Der Ausstoss der Minen, die vor allem in Argentinien, Peru und Chile liegen, soll sich beinahe verdoppeln: von 850 000 Tonnen im Jahr 2025 auf jährlich 1,6 Millionen Tonnen bis 2035.
Die Kupferwelle trägt auch Glencores Aktien. Im April hatten sie an der Londoner Börse noch den tiefsten Wert seit Anfang 2021 markiert. Seither resultierte ein Plus von 76 Prozent auf über 4 Pfund je Valor. Damit sind die Titel zwar noch deutlich vom 2023 erreichten Hoch von 5.76 Pfund entfernt. Aber Glencore hat wieder eine Börsen-Story, die Anleger anzieht.
Anleger hatten eine solche Story schmerzlich vermisst. Bis vor wenigen Monaten wurde Glencore nicht primär mit sexy Kupfer assoziiert, sondern mit Kohle, einem vermeintlichen Rohstoffrelikt der Vergangenheit. Der Hintergrund: Im Jahr 2023 wollte Glencore den kanadischen Bergbauriesen Teck übernehmen. Teck wehrte ab, verkaufte Glencore aber seine Förderung von Kokskohle, die zur Produktion von Stahl verwendet wird.
Später wollte Glencore dieses Kohlegeschäft abspalten, inklusive der eigenen Produktion von Kohle, die in Kraftwerken zur Stromerzeugung verbrannt wird. Aber das untersagten die Aktionäre im Sommer 2024, weil die Sparte verlässlich Geld in die Kasse brachte. So ist Glencore weiterhin einer der weltgrössten Kohleförderer – und möchte daran trotz der Kupferoffensive festhalten. Er sei von einer bleibenden Nachfrage überzeugt, versicherte der CEO Nagle.
Doch 2024 ist der Kohlepreis stark gesunken. Das hinterliess Spuren: Glencore machte in jenem Jahr einen Verlust von 1,6 Milliarden Dollar. Auch im ersten Halbjahr 2025 war der Konzern mit 655 Millionen Dollar in den roten Zahlen. Glencore hat ein Sparprogramm lanciert.
Im Verhältnis zum Umsatz muten die Verluste wie Peanuts an: Glencores Verkäufe erreichten 2024 knapp 231 Milliarden Dollar. Davon entfiel der überwältigende Teil auf den Handel mit Rohstoffen und deutlich weniger auf den Verkauf der eigenen Minenproduktion. Aber die Margen im Handel sind hauchdünn – und der eigene Bergbau deutlich rentabler. Daher rührt die Aktieneuphorie über Glencores Pläne, die Kupferproduktion zu steigern.
Kommt hinzu, dass der Kupfermarkt unter Stress steht. 2026 werde das Jahr, in dem es zu Engpässen komme, erwartet die UBS. Einerseits bleibt die Nachfrage aufgrund der fortschreitenden Elektrifizierung hoch, andererseits stockt der Abbau in vielen Minen – unter anderem wegen technischer Probleme und Umwelteinflüssen, zum Beispiel Wassermangel. Auch nimmt die Qualität des geförderten Kupfers ab. Die Internationale Energieagentur (IEA) befürchtet, dass das Angebot im Jahr 2035 um 30 Prozent hinter der Nachfrage zurückbleiben könnte.
@DrMabuse @BUY Rio Tinto plc
Auf die Schnelle habe ich mal ein paar Bergbauwerte zusammengestellt. Wer auf Kupferknappheit spekulieren will sollte eher auf Unternehmen setzen, die einen stärkeren Fokus auf Kupfer haben. Hier ist die Liste, die die 52 Wochen Performance und auch die Entwicklung seit Ende 2023 zeigt (Kurse in EUR, Börse Frankfurt):
Die Kupferproduzenten profitieren in der Regel auch von den hohen Edelmetallpreisen, da z.B. Gold und Silber als Nebenprodukte anfallen. Bei Nickelproduzenten wie Vale und BHP fallen PGMs als Nebenprodukte an. Investieren in Rohstoffaktien ist immer mit hohem Risiko verbunden, da sich die Gewinne zyklisch verhalten. Andererseits sind die Dividenden in der Regel hoch - die sind in der gezeigten Performance nicht enthalten.
Wenn die Bauwirtschaft wieder anzieht, wird auch der Bedarf an Kupfer nochmals größer.
Der Bergbaukonzern BHP Group plant einem Agenturbericht zufolge derzeit kein Angebot für den Schweizer Rohstoffkonzern Glencore.
Kupfer ist begehrt und teuer wie nie: Glencore baut darauf, dass die Euphorie anhält
Rekordpreise für Kupfer beflügeln Glencore. Der Schweizer Rohstoffriese investiert Milliarden, um mehr zu fördern. Aber das braucht Zeit...
...Noch hält der Glaube. Der Preis von Kupfer, einem der wichtigsten Industriemetalle, ist 2025 an der Londoner Rohwarenbörse LME stark gestiegen. Zu Beginn des Jahres lag er bei 9000 Dollar pro Tonne – und kletterte kurz vor Weihnachten auf über 12 000 Dollar. Kupfer ist so teuer wie nie. Und begehrt: Es steckt in Kabeln, Elektronik, Elektroautos, Rohren, Maschinen und Datenzentren.
Damit hat Gary Nagle gute Chancen, Recht zu behalten. Der Glencore-CEO stellte Finanzanalysten Anfang Dezember an einem Investorentag einen Kupferpreis von 13 000 Dollar in Aussicht. Zugleich kündigte er Pläne an, die Kupferförderung primär in bestehenden Minen stark auszuweiten. Glencore will so zum weltgrössten Produzenten aufsteigen. Der Ausstoss der Minen, die vor allem in Argentinien, Peru und Chile liegen, soll sich beinahe verdoppeln: von 850 000 Tonnen im Jahr 2025 auf jährlich 1,6 Millionen Tonnen bis 2035.
Die Kupferwelle trägt auch Glencores Aktien. Im April hatten sie an der Londoner Börse noch den tiefsten Wert seit Anfang 2021 markiert. Seither resultierte ein Plus von 76 Prozent auf über 4 Pfund je Valor. Damit sind die Titel zwar noch deutlich vom 2023 erreichten Hoch von 5.76 Pfund entfernt. Aber Glencore hat wieder eine Börsen-Story, die Anleger anzieht.
Anleger hatten eine solche Story schmerzlich vermisst. Bis vor wenigen Monaten wurde Glencore nicht primär mit sexy Kupfer assoziiert, sondern mit Kohle, einem vermeintlichen Rohstoffrelikt der Vergangenheit. Der Hintergrund: Im Jahr 2023 wollte Glencore den kanadischen Bergbauriesen Teck übernehmen. Teck wehrte ab, verkaufte Glencore aber seine Förderung von Kokskohle, die zur Produktion von Stahl verwendet wird.
Später wollte Glencore dieses Kohlegeschäft abspalten, inklusive der eigenen Produktion von Kohle, die in Kraftwerken zur Stromerzeugung verbrannt wird. Aber das untersagten die Aktionäre im Sommer 2024, weil die Sparte verlässlich Geld in die Kasse brachte. So ist Glencore weiterhin einer der weltgrössten Kohleförderer – und möchte daran trotz der Kupferoffensive festhalten. Er sei von einer bleibenden Nachfrage überzeugt, versicherte der CEO Nagle.
Doch 2024 ist der Kohlepreis stark gesunken. Das hinterliess Spuren: Glencore machte in jenem Jahr einen Verlust von 1,6 Milliarden Dollar. Auch im ersten Halbjahr 2025 war der Konzern mit 655 Millionen Dollar in den roten Zahlen. Glencore hat ein Sparprogramm lanciert.
Im Verhältnis zum Umsatz muten die Verluste wie Peanuts an: Glencores Verkäufe erreichten 2024 knapp 231 Milliarden Dollar. Davon entfiel der überwältigende Teil auf den Handel mit Rohstoffen und deutlich weniger auf den Verkauf der eigenen Minenproduktion. Aber die Margen im Handel sind hauchdünn – und der eigene Bergbau deutlich rentabler. Daher rührt die Aktieneuphorie über Glencores Pläne, die Kupferproduktion zu steigern.
Kommt hinzu, dass der Kupfermarkt unter Stress steht. 2026 werde das Jahr, in dem es zu Engpässen komme, erwartet die UBS. Einerseits bleibt die Nachfrage aufgrund der fortschreitenden Elektrifizierung hoch, andererseits stockt der Abbau in vielen Minen – unter anderem wegen technischer Probleme und Umwelteinflüssen, zum Beispiel Wassermangel. Auch nimmt die Qualität des geförderten Kupfers ab. Die Internationale Energieagentur (IEA) befürchtet, dass das Angebot im Jahr 2035 um 30 Prozent hinter der Nachfrage zurückbleiben könnte.





