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Erstellt von DrMabuse 

Energiethemen

Aktuelle Themen, die die Energiewelt bewegen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Kurz vor dem Start des Tankrabatts haben sich Benzin und Diesel beim Mittagssprung so stark verteuert wie noch nie seit Einführung der 12-Uhr-Regel. Zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr verteuerte sich Diesel im bundesweiten Durchschnitt um 17,7 Cent pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Bei E10 waren es 15,4 Cent. Zudem waren beide Kraftstoffe vor und nach dem Sprung klar teurer als am Vortag. Das deutet darauf hin, dass es auch im Tagesdurchschnitt des Donnerstags ein deutliches Plus geben dürfte.

Während Deutschland seine Atomkraftwerke sprengt, will Belgien „sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie“ – und und stoppt den Rückbau der Kernreaktoren im Land. Auch von einer möglichen Verstaatlichung der Atomkraftwerke ist die Rede.

Der Beitrag wurde gelöscht

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DrMabuse schrieb am 30.04.26: 
Belgien stoppt Rückbau aller Atomkraftanlagen 
Während Deutschland seine Atomkraftwerke sprengt, will Belgien „sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie“ – und und stoppt den Rückbau der Kernreaktoren im Land. Auch von einer möglichen Verstaatlichung der Atomkraftwerke ist die Rede.

@DrMabuse

Verlustbringer werden sozialisiert - warum übernimmt kein verantwortlicher privater Investor?
Derzeit sind in Belgien zwei Atomkraftwerke in Betrieb, das unweit von Antwerpen gelegene Kraftwerk Doel sowie das Kraftwerk Tihange, das 60 Kilometer von Aachen entfernt liegt. Mit deren Verstaatlichung übernehme die Regierung „Verantwortung für die langfristige Energiesicherheit“ des Landes, heißt es in einem gemeinsamen Statement mit der bisherigen Betreiberfirma Engie aus Frankreich.
Ziel sei es, ein „ökonomisch tragfähiges Geschäftsmodell“ aufzubauen, das Versorgungssicherheit, die Stärkung der Belastbarkeit der Industrie, Wohlstandssicherung und die Erfüllung der Klimaziele in Einklang bringe. Bis Anfang Oktober soll eine detaillierte Vereinbarung dazu feststehen.

ValueFreak schrieb am 30.04.26: 
DrMabuse schrieb am 30.04.26: 
Belgien stoppt Rückbau aller Atomkraftanlagen 
Während Deutschland seine Atomkraftwerke sprengt, will Belgien „sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie“ – und und stoppt den Rückbau der Kernreaktoren im Land. Auch von einer möglichen Verstaatlichung der Atomkraftwerke ist die Rede.

@DrMabuse

Verlustbringer werden sozialisiert - warum übernimmt kein verantwortlicher privater Investor?
Derzeit sind in Belgien zwei Atomkraftwerke in Betrieb, das unweit von Antwerpen gelegene Kraftwerk Doel sowie das Kraftwerk Tihange, das 60 Kilometer von Aachen entfernt liegt. Mit deren Verstaatlichung übernehme die Regierung „Verantwortung für die langfristige Energiesicherheit“ des Landes, heißt es in einem gemeinsamen Statement mit der bisherigen Betreiberfirma Engie aus Frankreich.
Ziel sei es, ein „ökonomisch tragfähiges Geschäftsmodell“ aufzubauen, das Versorgungssicherheit, die Stärkung der Belastbarkeit der Industrie, Wohlstandssicherung und die Erfüllung der Klimaziele in Einklang bringe. Bis Anfang Oktober soll eine detaillierte Vereinbarung dazu feststehen.

Wie berichtet, haben die föderale Regierung und der französische Energiekonzern Engie am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung die Unterzeichnung einer Absichtserklärung bekannt gegeben. Diese legt den Rahmen für exklusive Verhandlungen über eine mögliche Übernahme sämtlicher nuklearer Aktivitäten von Engie durch den belgischen Staat fest... 

...Die nun angestrebte Übernahme würde dem Staat eine direkte Kontrolle über zentrale Teile der Energieinfrastruktur verschaffen. Damit ginge Belgien einen ungewöhnlich weitreichenden Schritt: Statt sich auf regulatorische Eingriffe zu beschränken, würde der Staat selbst zum Betreiber von Atomkraftwerken werden.

Zugleich betont Premierminister Bart De Wever, dass es sich nicht nur um eine sicherheitspolitische Entscheidung handelt. Die Übernahme wird auch als wirtschaftlich sinnvoll dargestellt: Nach seiner Einschätzung kann der Staat langfristig von stabilen und vergleichsweise günstigen Produktionskosten der Kernenergie profitieren. Damit wird das Projekt ausdrücklich als Investition verstanden, die Einnahmen generieren und zur Stabilisierung der Energiepreise beitragen könnte. „Ein Investment, das sich auszahlt“, so De Wever. 

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist zudem die strategische Neuausrichtung von Engie. Der Konzern richtet seinen Fokus verstärkt auf erneuerbare Energien und signalisiert einen schrittweisen Rückzug aus der Kernenergie. Diese unterschiedlichen Interessenlagen haben den Weg für die aktuellen Verhandlungen geebnet. 
Engie betreibt weltweit ein diversifiziertes Kraftwerksportfolio mit Fokus auf Erdgas, Wasserkraft, Windkraft und zunehmend Solarenergie. Seit 2016 verfolgt der Konzern das Ziel, seine kohlenstoffarmen Kapazitäten deutlich auszubauen und kohlebasierte Kraftwerke schrittweise zu reduzieren oder zu veräußern. 

https://www.engie-deutschland.de/de/erneuerbare-energien

Warum die "erneuerbaren Energien" für die Betreiber von Wind- und Solarparks so lukrativ sind, hat Stefan  Spiegelsberger in seinem Video sehr schön mit seinem Tomatenvergleich erklärt. 
Engie scheint ein Konzern zu sein, der sich auf das Abgreifen von Subventionen spezialisiert hat. Inzwischen gibt es viele davon, nicht nur im Energiesektor, Auch die Rüstungsindustrie lebt im Moment sehr gut von Staatskohle.

DrMabuse schrieb am 01.05.26: 
ValueFreak schrieb am 30.04.26: 
DrMabuse schrieb am 30.04.26: 
Belgien stoppt Rückbau aller Atomkraftanlagen 
Während Deutschland seine Atomkraftwerke sprengt, will Belgien „sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie“ – und und stoppt den Rückbau der Kernreaktoren im Land. Auch von einer möglichen Verstaatlichung der Atomkraftwerke ist die Rede.

@DrMabuse

Verlustbringer werden sozialisiert - warum übernimmt kein verantwortlicher privater Investor?
Derzeit sind in Belgien zwei Atomkraftwerke in Betrieb, das unweit von Antwerpen gelegene Kraftwerk Doel sowie das Kraftwerk Tihange, das 60 Kilometer von Aachen entfernt liegt. Mit deren Verstaatlichung übernehme die Regierung „Verantwortung für die langfristige Energiesicherheit“ des Landes, heißt es in einem gemeinsamen Statement mit der bisherigen Betreiberfirma Engie aus Frankreich.
Ziel sei es, ein „ökonomisch tragfähiges Geschäftsmodell“ aufzubauen, das Versorgungssicherheit, die Stärkung der Belastbarkeit der Industrie, Wohlstandssicherung und die Erfüllung der Klimaziele in Einklang bringe. Bis Anfang Oktober soll eine detaillierte Vereinbarung dazu feststehen.


@ValueFreak

Belgiens geplante Rückkehr zur Atomenergie ist für Premier De Wever „ein Investment, das sich auszahlt“ 
Wie berichtet, haben die föderale Regierung und der französische Energiekonzern Engie am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung die Unterzeichnung einer Absichtserklärung bekannt gegeben. Diese legt den Rahmen für exklusive Verhandlungen über eine mögliche Übernahme sämtlicher nuklearer Aktivitäten von Engie durch den belgischen Staat fest... 

...Die nun angestrebte Übernahme würde dem Staat eine direkte Kontrolle über zentrale Teile der Energieinfrastruktur verschaffen. Damit ginge Belgien einen ungewöhnlich weitreichenden Schritt: Statt sich auf regulatorische Eingriffe zu beschränken, würde der Staat selbst zum Betreiber von Atomkraftwerken werden.

Zugleich betont Premierminister Bart De Wever, dass es sich nicht nur um eine sicherheitspolitische Entscheidung handelt. Die Übernahme wird auch als wirtschaftlich sinnvoll dargestellt: Nach seiner Einschätzung kann der Staat langfristig von stabilen und vergleichsweise günstigen Produktionskosten der Kernenergie profitieren. Damit wird das Projekt ausdrücklich als Investition verstanden, die Einnahmen generieren und zur Stabilisierung der Energiepreise beitragen könnte. „Ein Investment, das sich auszahlt“, so De Wever. 

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist zudem die strategische Neuausrichtung von Engie. Der Konzern richtet seinen Fokus verstärkt auf erneuerbare Energien und signalisiert einen schrittweisen Rückzug aus der Kernenergie. Diese unterschiedlichen Interessenlagen haben den Weg für die aktuellen Verhandlungen geebnet. 

Über Engie 
Engie betreibt weltweit ein diversifiziertes Kraftwerksportfolio mit Fokus auf Erdgas, Wasserkraft, Windkraft und zunehmend Solarenergie. Seit 2016 verfolgt der Konzern das Ziel, seine kohlenstoffarmen Kapazitäten deutlich auszubauen und kohlebasierte Kraftwerke schrittweise zu reduzieren oder zu veräußern. 

https://www.engie-deutschland.de/de/erneuerbare-energien

Warum die "erneuerbaren Energien" für die Betreiber von Wind- und Solarparks so lukrativ sind, hat Stefan  Spiegelsberger in seinem Video sehr schön mit seinem Tomatenvergleich erklärt. 
Engie scheint ein Konzern zu sein, der sich auf das Abgreifen von Subventionen spezialisiert hat. Inzwischen gibt es viele davon, nicht nur im Energiesektor, Auch die Rüstungsindustrie lebt im Moment sehr gut von Staatskohle.

@DrMabuse

In Frankreich kann man gut sehen, dass auch die Nuklearbranche von ausgiebigen Subventionen lebt. Die Erneuerbaren sind im Unterschied dazu auch ohne Subventionen bzw. nur der chinesischen Förderung der Solarpanel Hersteller profitabel, sofern die in der Umsetzung ein ganzheitliches Design erhalten. Hier ist ein Beispiel
https://www.energie-experten.org/projekte/solarpark-zerbst-16-mw-lithium-akku-speichert-bis-zu-57-mwh-pv-strom

Verblüffendes alternatives Energiekonzept für ein verarbeitendes Unternehmen
https://www.youtube.com/watch?v=RIlsuqnhw10
Man kann das sicher nicht unbedingt auf ein Stahlwerk anwenden aber auf die Mehrzahl von mittleren Unternehmen, sofern die einen neuen Standort errichten.

Deutschland erzeugt mal zu wenig, mal zu viel Strom. Eine Folge des hemmungslosen Ausbaus der PV-Anlagen und Windräder. Die Energiewende ist nicht an der Menge der installierten Solarmodule zu bewerten, sondern daran, ob sie ein Industrieland sicher und bezahlbar versorgen kann. Nein, sie kann es nicht. Die Energiewende ist gescheitert... 

...Besonders absurd ist die Preisspreizung innerhalb eines einzigen Tages. Cleanthinking verweist für den 1. Mai darauf, dass dynamische Stromkunden bei Octopus Energy zwischen 13 Uhr und 14.30 Uhr mehr als 42 Cent je Kilowattstunde gutgeschrieben bekommen konnten, während der Arbeitspreis um 19.45 Uhr bei plus 44 Cent lag. Das ergibt eine Spreizung von 87 Cent je Kilowattstunde an einem Tag. Ein Stromsystem, das mittags Geld verschenkt und abends wieder teuer einkauft, ist kein stabiles Industriestromsystem. Es ist ein Wettercasino mit Netzanschluss.

Millionärsclique statt Bürgerbewegung? Hinter den Energiewende-Demos sieht Rechtsanwalt Thomas Mock knallharte Interessen. Es geht nicht um CO₂ – sondern um garantierte Renditen, die ohne staatliche Preis-Garantien nicht zu erzielen wären.

Der niedersächsische Umwelt- und Energieminister Christian Meyer freut sich über die finale Rückbaugenehmigung für das stillgelegte Kernkraftwerk Grohnde. Zweifel kommen ihm und seiner Generation grüner Zerstörer nicht. Doch für die nächste Generation wird es knapp: Energiesicherheit schwindet, Arbeitsplätze werden vernichtet... 

...Verrückte deutsche „Energiewende“: Ein hochproduktives Kraftwerk wird nicht ersetzt, sondern entsorgt. Grohnde brachte eine Nettoleistung von 1.360 Megawatt. 2021 überschritt der Block die Marke von 400 Milliarden Kilowattstunden erzeugten Stroms; laut PreussenElektra gab es weltweit keinen einzelnen Kernkraftwerksblock, der mehr Strom erzeugt hat. Rein rechnerisch konnte Grohnde rund 15 Prozent der niedersächsischen Stromerzeugung abdecken.

Jetzt wird daraus ein Denkmal deutscher Zerstörungswut. Der grüne Minister nennt es Sicherheit, wenn eine sichere Stromquelle verschwindet, und redet von „Zukunft“, wenn anstelle eines grundlastfähigen Kraftwerks ein „Energiecluster“ mit Batteriespeichern, Freiflächen-PV und Umspannwerk entstehen soll. Nur ist ein Speicher kein Kraftwerk, und ein Umspannwerk erzeugt keinen Strom. Photovoltaik liefert nachts nichts, im Winter wenig und bei Dunkelflaute gar nichts. Doch Abbruchminister Meyer feiert die Demolierung wie ein Kind, das jauchzt, während es eine Sandburg zerstört.

Dunkelflauten sind kein Extremereignis, sondern ein strukturelles Merkmal des deutschen Stromsystems. Das zeigt eine aktuelle Kurzstudie von Uniper zur Häufigkeit und Dauer von so genannten Dunkelflauten, Zeiten mit sehr geringer Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie, in Deutschland. Die Analyse basiert auf Zeitreihen der Wind‑ und Solarstromerzeugung von 2016 bis 2025...

...Die vollständige Kurzstudie finden Sie hier: Dunkelflauten | Uniper

DrMabuse schrieb am 03.06.26: 
Uniper-Kurzstudie: Dunkelflauten sind Normalzustand – nicht die Ausnahme 
Dunkelflauten sind kein Extremereignis, sondern ein strukturelles Merkmal des deutschen Stromsystems. Das zeigt eine aktuelle Kurzstudie von Uniper zur Häufigkeit und Dauer von so genannten Dunkelflauten, Zeiten mit sehr geringer Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie, in Deutschland. Die Analyse basiert auf Zeitreihen der Wind‑ und Solarstromerzeugung von 2016 bis 2025...

...Die vollständige Kurzstudie finden Sie hier: Dunkelflauten | Uniper

@DrMabuse

Ich hatte mir das auch bereits angesehen. Allerdings muss man auch davon ausgehen, dass Uniper aufgrund der Geschäfte des Unternehmens zwangsläufig zu solchen Ergebnissen kommen muss. Neutrale Stimmen sind in der Energiedebatte leider sehr selten.