Energiethemen
Aktuelle Themen, die die Energiewelt bewegen
Wer unnütze Spektakel mag, weiß jetzt, dass er bei dieser Bundesregierung auf seine Kosten kommt.
Der erste Showdown an den Tankstellen um zwölf Uhr mittags lief wie erwartet: mit Schlangen und dann einem großen Sprung – nicht nach vorn, sondern nach oben.
(Kein Aprilscherz: Benzinpreise in Eschborn, 1. April 2026, 12 Uhr)
Das sollte die Deutschen vor steigenden Benzinpreisen retten: Nur einmal täglich, wurde politisch beschlossen, darf der Benzinpreis an der Tankstelle erhöht werden. Was folgte, war genau das, was erwartet werden konnte: eine kleine Lektion für die Bundesregierung darüber, wie Märkte funktionieren.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Spritpreise vor übereilten politischen Maßnahmen gewarnt. Die Pendler und Autofahrer will sie demnach nicht entlasten, weil auch ein wissenschaftlicher Beraterkreis der Ministerin sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich gegen kurzfristige Eingriffe wie Preisbremsen, Tankrabatte oder eine Übergewinnsteuer ausspricht . Solche Maßnahmen sollten "unbedingt vermieden werden", da sie in den Marktmechanismus eingreifen und langfristig negative Folgen haben könnten.
Aber letzten Endes wird auch die Bundesregierung nicht um eine Senkung der Steuern herumkommen. Die Reaktion aus dem Transportgewerbe auf die aktuellen Dieselpreise lautet vielfach bereits jetzt, damit brauche man gar nicht mehr loszufahren, weil jeder Kilometer nur Verluste einbringe. Es würde aber im günstigsten Fall noch lange dauern, bis das Angebot wieder jenem vor dem US-Krieg gegen Iran entspricht, und die volkswirtschaftlichen Folgen werden massiv sein.
Es ist allerdings nicht unvorstellbar, dass diese Bundesregierung, statt einfach die Steuern zu senken, den bürokratischen Umweg über eine Einziehung der Steuern und dann eine Förderung per Antrag nimmt...
Der erste Showdown an den Tankstellen um zwölf Uhr mittags lief wie erwartet: mit Schlangen und dann einem großen Sprung – nicht nach vorn, sondern nach oben.
(Kein Aprilscherz: Benzinpreise in Eschborn, 1. April 2026, 12 Uhr)
Das sollte die Deutschen vor steigenden Benzinpreisen retten: Nur einmal täglich, wurde politisch beschlossen, darf der Benzinpreis an der Tankstelle erhöht werden. Was folgte, war genau das, was erwartet werden konnte: eine kleine Lektion für die Bundesregierung darüber, wie Märkte funktionieren.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Spritpreise vor übereilten politischen Maßnahmen gewarnt. Die Pendler und Autofahrer will sie demnach nicht entlasten, weil auch ein wissenschaftlicher Beraterkreis der Ministerin sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich gegen kurzfristige Eingriffe wie Preisbremsen, Tankrabatte oder eine Übergewinnsteuer ausspricht . Solche Maßnahmen sollten "unbedingt vermieden werden", da sie in den Marktmechanismus eingreifen und langfristig negative Folgen haben könnten.
Aber letzten Endes wird auch die Bundesregierung nicht um eine Senkung der Steuern herumkommen. Die Reaktion aus dem Transportgewerbe auf die aktuellen Dieselpreise lautet vielfach bereits jetzt, damit brauche man gar nicht mehr loszufahren, weil jeder Kilometer nur Verluste einbringe. Es würde aber im günstigsten Fall noch lange dauern, bis das Angebot wieder jenem vor dem US-Krieg gegen Iran entspricht, und die volkswirtschaftlichen Folgen werden massiv sein.
Es ist allerdings nicht unvorstellbar, dass diese Bundesregierung, statt einfach die Steuern zu senken, den bürokratischen Umweg über eine Einziehung der Steuern und dann eine Förderung per Antrag nimmt...
tamam schrieb am 01.04.26:
Wer unnütze Spektakel mag, weiß jetzt, dass er bei dieser Bundesregierung auf seine Kosten kommt.
Der erste Showdown an den Tankstellen um zwölf Uhr mittags lief wie erwartet: mit Schlangen und dann einem großen Sprung – nicht nach vorn, sondern nach oben.
(Kein Aprilscherz: Benzinpreise in Eschborn, 1. April 2026, 12 Uhr)
Das sollte die Deutschen vor steigenden Benzinpreisen retten: Nur einmal täglich, wurde politisch beschlossen, darf der Benzinpreis an der Tankstelle erhöht werden. Was folgte, war genau das, was erwartet werden konnte: eine kleine Lektion für die Bundesregierung darüber, wie Märkte funktionieren.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Spritpreise vor übereilten politischen Maßnahmen gewarnt. Die Pendler und Autofahrer will sie demnach nicht entlasten, weil auch Ein wissenschaftlicher Beraterkreis der Ministerin spricht sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich gegen kurzfristige Eingriffe wie Preisbremsen, Tankrabatte oder eine Übergewinnsteuer aus. Solche Maßnahmen sollten "unbedingt vermieden werden", da sie in den Marktmechanismus eingreifen und langfristig negative Folgen haben könnten.
Aber letzten Endes wird auch die Bundesregierung nicht um eine Senkung der Steuern herumkommen. Die Reaktion aus dem Transportgewerbe auf die aktuellen Dieselpreise lautet vielfach bereits jetzt, damit brauche man gar nicht mehr loszufahren, weil jeder Kilometer nur Verluste einbringe. Es würde aber im günstigsten Fall noch lange dauern, bis das Angebot wieder jenem vor dem US-Krieg gegen Iran entspricht, und die volkswirtschaftlichen Folgen werden massiv sein.
Es ist allerdings nicht unvorstellbar, dass diese Bundesregierung, statt einfach die Steuern zu senken, den bürokratischen Umweg über eine Einziehung der Steuern und dann eine Förderung per Antrag nimmt...
@tamam
Die Politiker ermitteln die Grenzen der Anpassungsfähigkeit der Märkte.
@ValueFreak
Gogle schreibt dazu: Anpassungsfähigkeit ist zwar eine essenzielle Kompetenz zur Bewältigung von Veränderungen, stößt jedoch an Grenzen, wenn sie zu chronischem Stress, dem Verlust der eigenen Identität oder psychischer Überlastung führt. Psychische & Physische Belastung: Ständige Anpassung an neue Situationen kann zu Stress und Erschöpfung führen, insbesondere wenn die Kapazitäten für Wandel aufgebraucht sind.
Die Politiker ermitteln die Grenzen der Anpassungsfähigkeit der Märkte.
@ValueFreak
Gogle schreibt dazu: Anpassungsfähigkeit ist zwar eine essenzielle Kompetenz zur Bewältigung von Veränderungen, stößt jedoch an Grenzen, wenn sie zu chronischem Stress, dem Verlust der eigenen Identität oder psychischer Überlastung führt. Psychische & Physische Belastung: Ständige Anpassung an neue Situationen kann zu Stress und Erschöpfung führen, insbesondere wenn die Kapazitäten für Wandel aufgebraucht sind.
Das staatliche Kartell: Warum Tankstellen das Erhöhungsverbot lieben werden
Wirtschaftsministerin Reiche verkündet, dass Tankstellen in Zukunft nur noch einmal am Tag den Preis erhöhen dürfen, aber beliebig oft senken. Ist das ein Segen für die Autofahrer oder ein schädlicher Markteingriff? Wir werfen hier einen spieltheoretischen Blick auf die Situation.
Eine kleine Erinnerung an die gute alte Zeit (2022), als die FDP noch mitreden durfte
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lindner-lehnt-Spritpreisbremse-und-befristetes-Tempolimit-ab-article23191870.html
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lindner-lehnt-Spritpreisbremse-und-befristetes-Tempolimit-ab-article23191870.html
Trotz der Rekordpreise an den Tankstellen lehnt Bundesfinanzminister Christian Lindner eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent für Benzin und Diesel weiterhin ab. "Wenn die Union eine sogenannte Spritpreisbremse fordert, dann muss sie sagen, was sie im Haushalt kürzen will", sagte der FDP-Politiker dem "Tagesspiegel". "Oder sie muss bekennen, dass sie dafür neue Schulden aufzunehmen bereit ist."
In einer kürzlich stattgefundenen Talkrunde und befreit von Regierungsverantwortung war er Steuersenkungen gegenüber nicht abgeneigt (Minute 9)
https://www.youtube.com/watch?v=Hg_G3BhH-G8
Seine Argumente in Bezug auf die Energiesteuer sind aber vollkommen korrekt und er ist der bei weitem kompetenteste Teilnehmer der Runde.
https://www.youtube.com/watch?v=Hg_G3BhH-G8
Seine Argumente in Bezug auf die Energiesteuer sind aber vollkommen korrekt und er ist der bei weitem kompetenteste Teilnehmer der Runde.
Um das Übel an der Wurzel zu packen, könnte vielleicht der vernünftige Teil der Nato (ohne MAGA) eine Aktion in Washington a la Maduro durchführen und einen Regimewechsel herbeiführen. Die meisten Staaten der UNO würden das wohlwollend zur Kenntnis nehmen und es wäre ein leichtes, danach in den USA die Demokratie wiederherzustellen.
Mit den Allmachts-Phantasien des aktuellen US Präsidenten steht eine Verschärfung der Lage bevor
https://www.n-tv.de/politik/Bericht-US-Militaer-plant-zwei-hochriskante-Bodeneinsaetze-im-Iran-id30674835.html
Mit den Allmachts-Phantasien des aktuellen US Präsidenten steht eine Verschärfung der Lage bevor
https://www.n-tv.de/politik/Bericht-US-Militaer-plant-zwei-hochriskante-Bodeneinsaetze-im-Iran-id30674835.html
Der Beitrag wird untersucht
Der Streit um die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche offenbart einen fundamentalen Konflikt in der deutschen Energiepolitik: Soll weiterhin Strom bezahlt werden, der gar nicht gebraucht wird – oder wird das System endlich auf Effizienz umgestellt?
In diesem Interview sprechen wir mit dem deutschen Kerntechniker Manfred Haferburg über die großen Streitpunkte rund um Atomenergie, Energiewende und die aktuelle Energiepolitik in Deutschland. Dabei geht es um die Frage, an welchen Stellen im Rahmen der grünen Agenda irreführende oder falsche Narrative über Kernkraft verbreitet werden, wie die Problematik der nuklearen Endlagerung tatsächlich einzuordnen ist und welche Optionen Deutschland noch hätte, um die Energiekrise abzumildern. Ein Gespräch über ein hochumstrittenes Thema, das für die Zukunft des Industriestandorts Deutschland von zentraler Bedeutung sein könnte.
....
@DrMabuse
Früher nannte man das mal durch und durch korrupt, heute Energiewende.
(Hier geht es um den Profit zu Lasten der Bürger.)
@DrMabuse
Früher nannte man das mal durch und durch korrupt, heute Energiewende.
(Hier geht es um den Profit zu Lasten der Bürger.)
Steigende Spritpreise treiben die Kosten für Autofahrer nach oben. Eine RWI-Berechnung zeigt: Der Staat verdient kräftig mit. Allein im März sollen bis zu 490 Millionen Euro zusätzlich in die Kassen geflossen sein.
DrMabuse schrieb am 09.04.26:
Staat kassiert durch hohe Spritpreise fast 500 Millionen zusätzlichSteigende Spritpreise treiben die Kosten für Autofahrer nach oben. Eine RWI-Berechnung zeigt: Der Staat verdient kräftig mit. Allein im März sollen bis zu 490 Millionen Euro zusätzlich in die Kassen geflossen sein.
@DrMabuse
Das ist eine Milchmädchen Rechnung. Denn bei nicht gestiegenen Spritpreisen hätten die Bürger ihre Kaufkraft anderen Gütern oder Dienstleistungen zugewandt. Die Mehrwertsteuereinnahmen können nur mit der durchschnittlichen Inflation bzw. den Kaufkraftzuwächsen zunehmen. Allerdings wird der Staat von der Inflation ebenfalls getroffen, hat aber ebenso wie Unternehmen und Bürger eine Entwertung der Schulden als Vorteil. Der Dumme ist am Ende immer der Sparer, der auf die Einlagen bei der Bank vertraut.
Liegt die Zukunft nicht in Berlin, sondern auf dem Land? Zumindest gibt es Standorte, wo smarte alternative Energielösungen funktionieren
https://www.dw.com/de/energieautark-feldheim-brandenburgs-vorzeigedorf-unabh%C3%A4ngig-von-%C3%B6l-gas-dank-erneuerbare-energiekrise/a-76530933
https://www.dw.com/de/energieautark-feldheim-brandenburgs-vorzeigedorf-unabh%C3%A4ngig-von-%C3%B6l-gas-dank-erneuerbare-energiekrise/a-76530933
Battery Podcast mit Prof. Maximilian Fichtner - Stellungnahme zu den Batterie-Mythen
https://www.youtube.com/watch?v=CAwLEgeqKN0&t=1489s
https://www.youtube.com/watch?v=CAwLEgeqKN0&t=1489s
Mit Prof. Maximilian Fichtner wird es in dieser Geladen-Folge direkt deutlich: Falsche Mythen über Elektroautos und Batterien sind nicht nur nervig – sie gefährden aktiv den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Gemeinsam nehmen wir die größten Fake News rund um E-Autos, Hybrid-Technologie und die Energiewende auseinander: Sind Hybride wirklich die bessere Lösung? Ist Europas Batteriezellproduktion gescheitert? Gehen uns die Rohstoffe aus? Und wie abhängig sind wir wirklich von China, Kohle- oder Atomstrom?
Prof. Fichtner liefert klare, faktenbasierte Antworten und zeigt, warum viele dieser Narrative nicht nur falsch, sondern wirtschaftlich gefährlich sind. Es geht um Milliardenmärkte, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft der Mobilität in Europa.
Außerdem klären wir:
Warum Batteriespeicher günstiger und wichtiger werden, wie der Strompreis wirklich entsteht (Merit Order), ob Großbatterien Gaskraftwerke ersetzen können – und was hinter Schlagzeilen zu „Dunkelflaute“, Ladeverlusten und Stromimporten steckt.
Man kann den Beitrag zwar als Lobbying abtun, aber angesichts der globalen Krisen der Versorgung mit Kohlenwasserstoffen besinnt sich jetzt vielleicht doch der eine oder andere und hört zu.
Von Manfred Haferburg • Ursache war eine gefährliche Kombination aus starken Spannungsschwankungen, hoher Solar-Einspeisung und fehlender stabilisierender Kraftwerksleistung. So wie von Achgut.com bereits vergangenes Jahr vermutet. Wir berichteten auch über den verzweifelten Kampf der überforderten Netzleitstellen, das oszillierende Netzsystem zu stabilisieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das auch bei uns passiert.
und Friedrich ist Weltmeister: Kein Regierungschef so unbeliebt wie der Bundeskanzler.
Forscher des US-Meinungsforschungsinstituts Morning Consult haben in 24 Ländern, (in denen die Regierungschefs demokratisch gewählt werden,) deren Beliebtheit miteinander verglichen. Laut der Erhebung ist kein Regierungschef so unbeliebt wie Friedrich Merz. Wenn es um die Ablehnungsrate geht, ist der er Spitzenreiter:
76 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit von Merz unzufrieden.
In einer aktuellen Umfrage von Forsa im Auftrag von RTL fällt die Ablehnung sogar noch größer aus: 78 Prozent der Befragten sind mit der bisherigen Arbeit unzufrieden. Selbst an seinem Tiefpunkt war Kanzler Olaf Scholz "nur" mit 67 Prozent schlecht bewertet.
Am besten abgeschnitten im aktuellen Ranking von Morning Consult hat übrigens Indiens Premier Narendra Modi, der sich mit 70 Prozent der größten Beliebtheit erfreut. An zweiter Stelle kommt Südkoreas Präsident Lee Jae-myung (63 Prozent), gefolgt vom tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš (55 Prozent).
76 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit von Merz unzufrieden.
In einer aktuellen Umfrage von Forsa im Auftrag von RTL fällt die Ablehnung sogar noch größer aus: 78 Prozent der Befragten sind mit der bisherigen Arbeit unzufrieden. Selbst an seinem Tiefpunkt war Kanzler Olaf Scholz "nur" mit 67 Prozent schlecht bewertet.
Am besten abgeschnitten im aktuellen Ranking von Morning Consult hat übrigens Indiens Premier Narendra Modi, der sich mit 70 Prozent der größten Beliebtheit erfreut. An zweiter Stelle kommt Südkoreas Präsident Lee Jae-myung (63 Prozent), gefolgt vom tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš (55 Prozent).









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