Wirtschaftsnachrichten und Marktausblicke
Was passiert gerade an den Märkten? Hier gibt es die Antworten.
Investing.com – Die Aktien von HSBC Holdings, Standard Chartered, AIA Group und Prudential verzeichneten am Donnerstag deutliche Kursverluste. Auslöser war ein Medienbericht, demzufolge einige Banken die Eröffnung von Konten in Hongkong für Kunden vom chinesischen Festland ausgesetzt haben, die für Anlagen im Ausland vorgesehen sind.
Analyse des ADAC
12-Uhr-Tankregel sorgt für Rekordaufschläge
12-Uhr-Tankregel sorgt für Rekordaufschläge
Seit Anfang April dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich anheben. Erwartungsgemäß wird dadurch nichts billiger. Im Gegenteil: Die neue Regel führt zu historischen Preissprüngen im Tagesverlauf.
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Notenbank hat am Mittwoch die Möglichkeit höherer Zinsen angedeutet und so die US-Börsen deutlich belastet. Der Leitindex Dow Jones Industrial etwa stoppte seine Rekordjagd und fiel zuletzt um 1,1 Prozent auf 51.437 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verlor zuletzt 1,4 Prozent und der technologielastige Auswahlindex NASDAQ 100 1,1 Prozent.
Wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs rührte die Fed ein weiteres Mal den Leitzins nicht an. Unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh gab es damit nicht die von US-Präsident Donald Trump geforderte Zinssenkung.
Mit dem neuen Notenbank-Präsidenten habe sich auch der Wortlaut des Statements verändert, schrieb Thomas Altmann, Leiter des Portfoliomanagements von QC Partners. Die Fed des Kevin Warsh stelle die Preisstabilität ganz klar an die erste Stelle. Auf sinkende Zinsen, die Aktien gegenüber Anleihen stützen würden, müssten Anleger wohl bis zum Jahr 2028 warten./la/men
DrMabuse schrieb am 17.06.26:
DOW-FLASH: Leitindex unter Druck - Fed deutet Zinserhöhung anNEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Notenbank hat am Mittwoch die Möglichkeit höherer Zinsen angedeutet und so die US-Börsen deutlich belastet. Der Leitindex Dow Jones Industrial etwa stoppte seine Rekordjagd und fiel zuletzt um 1,1 Prozent auf 51.437 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verlor zuletzt 1,4 Prozent und der technologielastige Auswahlindex NASDAQ 100 1,1 Prozent.
Wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs rührte die Fed ein weiteres Mal den Leitzins nicht an. Unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh gab es damit nicht die von US-Präsident Donald Trump geforderte Zinssenkung.
Mit dem neuen Notenbank-Präsidenten habe sich auch der Wortlaut des Statements verändert, schrieb Thomas Altmann, Leiter des Portfoliomanagements von QC Partners. Die Fed des Kevin Warsh stelle die Preisstabilität ganz klar an die erste Stelle. Auf sinkende Zinsen, die Aktien gegenüber Anleihen stützen würden, müssten Anleger wohl bis zum Jahr 2028 warten./la/men
@DrMabuse
Es gab auch Aussagen zu den gehaltenen Regierungsanleihen
https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20260617a1.htm
- When appropriate, increase the System Open Market Account holdings of securities through purchases of Treasury bills and, if needed, other Treasury securities with remaining maturities of 3 years or less to maintain an ample level of reserves.
- Roll over at auction all principal payments from the Federal Reserve's holdings of Treasury securities. Reinvest all principal payments from the Federal Reserve's holdings of agency securities into Treasury bills."
Es werden also weiterhin Stützungskäufe kurz laufender Anleihen getätigt soweit nötig und bei auslaufenden Anleihen wird der Bestand mit neuen Käufen ersetzt. Diese QE Maßnahmen sind am gefährlichsten in Bezug auf Inflationswirkung und Aufweichung von staatlicher Budgetdisziplin. Sie entfalten aber Zinsentlastung außerhalb des kurzfristigen Bereiches und stützen Wirtschaftswachstum über den Kapitalmarkt und Regierungsprogramme.
ValueFreak schrieb am 17.06.26:
@DrMabuse
Es gab auch Aussagen zu den gehaltenen Regierungsanleihen
https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20260617a1.htmEs werden also weiterhin Stützungskäufe kurz laufender Anleihen getätigt soweit nötig und bei auslaufenden Anleihen wird der Bestand mit neuen Käufen ersetzt. Diese QE Maßnahmen sind am gefährlichsten in Bezug auf Inflationswirkung und Aufweichung von staatlicher Budgetdisziplin. Sie entfalten aber Zinsentlastung außerhalb des kurzfristigen Bereiches und stützen Wirtschaftswachstum über den Kapitalmarkt und Regierungsprogramme.
- When appropriate, increase the System Open Market Account holdings of securities through purchases of Treasury bills and, if needed, other Treasury securities with remaining maturities of 3 years or less to maintain an ample level of reserves.
- Roll over at auction all principal payments from the Federal Reserve's holdings of Treasury securities. Reinvest all principal payments from the Federal Reserve's holdings of agency securities into Treasury bills."
@ValueFreak
Mit diesen Feinheiten beschäftigt sich die Börse im Moment (noch) nicht. Jetzt geht es erst einmal um die Frage, ob die Fed eine unabhängige Institution bleibt und Warsh die Forderungen aus der Politik ähnlich abwehren wird, wie es zuvor Powell getan hat.
MÄRKTE EUROPA/Etwas fester - Aussagen des neuen Fed-Chefs kommen gut an
Kevin Warsh habe unter dem Strich "positiv überrascht", heißt es im Handel. Wichtig sei vor allem, dass sich die Befürchtung nicht bewahrheitet habe, seine Ernennung durch US-Präsident Trump werde zu einer laxen Inflationsbekämpfung führen. "Im Gegenteil, er hat die letzten - und völlig unberechtigten - Zinssenkungs-Erwartungen aus dem Markt vertrieben", so ein Händler. Schließlich liege die US-Inflation mit 4,2 Prozent doppelt so hoch wie das Fed-Ziel von 2 Prozent. Warsh habe aber diese Marke auch in seiner Antrittsrede als sein Ziel für Preisstabilität ausgerufen.
Am langfristigen Bond-Markt sorgte das für Entspannung, mittelfristig dürften die langen Renditen sinken. Dies ist besonders positiv für die Tech-Werte: Schon die Börsen in Japan und Korea legten kräftig zu, mit Kursgewinnen von bis zu 6,5 Prozent bei Hynix und Samsung. Im DAX setzt sich das fort mit 5 Prozent Plus bei Infineon.
Leidtragende der Aussicht auf steigende US-Zinsen sind nur die Aktien des Metallbergbaus. Der Rohstoff-Sektor trägt mit 1,7 Prozent Minus die Rote Laterne.
Das Industriemagazin mit dem Thema Pricing Power
https://www.youtube.com/watch?v=jkst7w-jmeY
https://www.youtube.com/watch?v=jkst7w-jmeY
Europas Industrie steht vor einer neuen Kostenwelle. Steigende Energiepreise, höhere Rohstoffkosten, geopolitische Risiken und teurere Lieferketten setzen Unternehmen zunehmend unter Druck. Laut einer aktuellen Studie von Simon-Kucher erwarten Industrieunternehmen im deutschsprachigen Raum durchschnittlich elf Prozent höhere Kosten – doch viele können diese Belastungen nicht mehr vollständig an ihre Kunden weitergeben.
In diesem Beitrag analysieren wir die Ursachen der neuen Kosteninflation und die wachsende Herausforderung der sogenannten Pricing Power. Warum gelingt es vielen Unternehmen nicht mehr, notwendige Preiserhöhungen durchzusetzen? Welche Branchen sind besonders betroffen? Und welche Folgen hat das für Margen, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen?
Anschließend spricht INDUSTRIEMAGAZIN mit Pricing-Experte Hermann Simon, Gründer von Simon-Kucher und Autor internationaler Bestseller wie „Hidden Champions“ und „Power Pricing“. Im Interview erklärt er, warum Preise oft wichtiger sind als Marktanteile, weshalb viele Unternehmen ihre Preisgestaltung strategisch unterschätzen und welche Rolle Künstliche Intelligenz künftig im Preismanagement spielen wird.
Ein Gespräch über Preissetzungsmacht, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft der europäischen Industrie.
Der komplette Bahnverkehr wurde in Deutschland stillgelegt wegen Störung im Funknetz der Bahn
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/deutsche-bahn-stoerung-zugfunk-100.html
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/deutsche-bahn-stoerung-zugfunk-100.html
Nach rbb-Informationen gehen Sicherheitsbehörden momentan nicht von Sabotage aus. Vielmehr wird derzeit ein fehlerhaftes Update der Deutschen Bahn als Ursache vermutet.
Deutschland ist zu einem toxischen Investitionsstandort mit ideologischer Kriegsführung geworden. Der Exodus der deutschen Automobilhersteller ist real. Er ist so real, dass man sich die Frage stellen muss: Wann zieht selbst Volkswagen die Notbremse und macht Nägel mit Köpfen?
Kommt der Mezzogiorno nach Mitteleuropa?
https://www.tagesspiegel.de/internationales/obdachlose-mit-42-grad-fieber-und-dutzende-tote-durch-ertrinken-ausserst-schwerwiegende-lage-in-pariser-krankenhausern-durch-rekordhitze-15756153.html
Das Wetter entwickelt sich extrem in diesem Frühsommer. Die vorhandenen Infrastruktur dürfte auf Dauer kaum gerüstet sein für länger andauernde Hitzewellen.
https://www.tagesspiegel.de/internationales/obdachlose-mit-42-grad-fieber-und-dutzende-tote-durch-ertrinken-ausserst-schwerwiegende-lage-in-pariser-krankenhausern-durch-rekordhitze-15756153.html
Das Wetter entwickelt sich extrem in diesem Frühsommer. Die vorhandenen Infrastruktur dürfte auf Dauer kaum gerüstet sein für länger andauernde Hitzewellen.
„Wir müssen aufhören, Hitzewellen als seltene Ausnahmen zu betrachten – sie sind ein strukturelles Phänomen“, sagte Grégoire. Paris müsse seine Lebensrhythmen anpassen: früher beginnen, lange Mittagspause, später enden. „Unser Klima wird eines Tages jenem von Sevilla ähneln.“
ValueFreak schrieb am 26.06.26:
Kommt der Mezzogiorno nach Mitteleuropa?
https://www.tagesspiegel.de/internationales/obdachlose-mit-42-grad-fieber-und-dutzende-tote-durch-ertrinken-ausserst-schwerwiegende-lage-in-pariser-krankenhausern-durch-rekordhitze-15756153.html
Das Wetter entwickelt sich extrem in diesem Frühsommer. Die vorhandenen Infrastruktur dürfte auf Dauer kaum gerüstet sein für länger andauernde Hitzewellen.„Wir müssen aufhören, Hitzewellen als seltene Ausnahmen zu betrachten – sie sind ein strukturelles Phänomen“, sagte Grégoire. Paris müsse seine Lebensrhythmen anpassen: früher beginnen, lange Mittagspause, später enden. „Unser Klima wird eines Tages jenem von Sevilla ähneln.“
@ValueFreak
Und täglich grüßt das Murmeltier.
Im Winter waren sie still, jetzt wird wieder getrommelt. Hauptsache Panik. Was sich allerdings der "Tagesspiegel" leistet, kann man nur noch als Angriff auf die Intelligenz der Leser bezeichnen. Ertrunkene Hitzetote? Da war doch was:
Ertrunkene Hitzetote? | Grenzen des Wissens
Auch die dramatischen Krankenhausberichte erinnern stark an die Corona-Panikmache dieses Mediums, das sich damals nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Das gleiche Muster, die gleichen Übertreibungen und die gleichen Lügen.
Was Frankreich betrifft: Nicht die Hitze ist das Problem, sondern die Staatsverschuldung. Von dem politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Verfall dieses Landes will ich gar nicht erst reden. Die politische Klasse in der EU ist mit ihrem Latein am Ende. Sie hat für die Probleme keine Lösungen und versucht nun, sich mit einem Dauernotstand an der Macht zu halten. Da kommt eine Hitzewelle mit den üblichen Begleiterscheinungen gerade recht.
Wenn etwas nach Mitteleuropa kommt, dann ist es nicht der Mezzogiorno, sondern der Schulden-Tsunami.
Aktuell werden bereits die Schneereserven aus dem Winter aufgebraucht und die Gletscher in den Alpen beginnen dann, sich zu verringern
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/sehr-starker-eisverlust-forscher-sieht-schneereserven-an-alpen-gletschern-in-wenigen-tagen-aufgebraucht-15741040.html
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/sehr-starker-eisverlust-forscher-sieht-schneereserven-an-alpen-gletschern-in-wenigen-tagen-aufgebraucht-15741040.html
„Ich komme gerade vom Rhone-Gletscher zurück“, berichtete Huss. Seit dem letzten Besuch vor zehn Tagen „haben wir auf der Gletscherzunge eine Schmelze von etwa einem Meter in der Vertikalen festgestellt, also einen Meter Eisverlust in nur zehn Tagen“. Das sei „sehr beeindruckend zu sehen und ausschließlich die Folge der Hitzewelle“.
ValueFreak schrieb am 27.06.26:
Aktuell werden bereits die Schneereserven aus dem Winter aufgebraucht und die Gletscher in den Alpen beginnen dann, sich zu verringern
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/sehr-starker-eisverlust-forscher-sieht-schneereserven-an-alpen-gletschern-in-wenigen-tagen-aufgebraucht-15741040.html„Ich komme gerade vom Rhone-Gletscher zurück“, berichtete Huss. Seit dem letzten Besuch vor zehn Tagen „haben wir auf der Gletscherzunge eine Schmelze von etwa einem Meter in der Vertikalen festgestellt, also einen Meter Eisverlust in nur zehn Tagen“. Das sei „sehr beeindruckend zu sehen und ausschließlich die Folge der Hitzewelle“.
@ValueFreak
Gletscherschwund in den Alpen: keinesfalls einzigartig
Gletscherrückgang in den Alpen – Außergewöhnliche Bedrohung oder natürliche Schwankung?
Über die Ursachen und Wurzeln der Klimahysterie in Deutschland:
Die unterschätzte Macht der grünen Lobby
Die unterschätzte Macht der grünen Lobby
Umweltschutzorganisationen gelten oft als kleine Initiativen, die sich gegen einen übermächtigen Gegner stemmen. Doch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt exemplarisch: Die Klimalobby besitzt beste Verbindungen zur Regierung – und bremst sogar alternative Energiekonzepte aus.
Häufige ökologische Katastrophen sind leider Realität in der Geschichte der Menschen
https://www.sueddeutsche.de/leben/usa-dust-bowl-klimawandel-trockenheit-hitze-geschichte-1.5641075
https://www.sueddeutsche.de/leben/usa-dust-bowl-klimawandel-trockenheit-hitze-geschichte-1.5641075
Am Palmsonntag 1935 war der Morgenhimmel klar. Doch bald verdunkelte sich der Horizont. Ströme kalter Luft aus Kanada lösten Staubstürme aus, wie man sie noch nie gesehen hatten. Die Sonne verschwand binnen Minuten. Es wurde finster am helllichten Tag, Häuser und Ställe wurden zugedeckt, Autos blieben in den Staubwehen stecken. Manche suchten, von der Hunderte Meter hohen Staubfront überrascht, auf Händen und Knien einen Unterschlupf. In Panik riefen Menschen den nationalen Wetterdienst an: "Was ist mit der Sonne passiert?" Der 14. April 1935 ging als "schwarzer Sonntag" in die Geschichte der USA ein.
Schon bald verließen Hunderttausende ihre Heimat, die ein trostloser Ort geworden war. Zu Asche, zu Staub. Der Schriftsteller John Steinbeck setzte ihnen 1939 mit "Früchte des Zorns" ein literarisches Denkmal, für das er später den Literaturnobelpreis bekam. In dem bewegenden Roman beschreibt er das System der Schuldner und der Banken, die den mittellosen Farmern Haus und Hof wegnehmen, als "das Ungeheuer": "Das Ungeheuer ist kein Mensch, aber es kann den Menschen das zu tun befehlen, was es will."
Hört, seht und fühlt die Signale.
Warum Klimaanlagen böse sind – und wer sie trotzdem hat
Ganz Deutschland schwitzt. Nur manche nicht. Während Politiker und Redaktionen in klimatisierten Büros über die Hitzekrise beraten, schläft ein Freund von mir im Keller. Dabei wäre die Lösung denkbar einfach.
DrMabuse schrieb am 28.06.26:
Schwitzen für die Ideologie: Deutschland und die HitzeWarum Klimaanlagen böse*** sind – und wer sie trotzdem hat
Ganz Deutschland schwitzt. Nur manche nicht. Während Politiker und Redaktionen in klimatisierten Büros über die Hitzekrise beraten, schläft ein Freund von mir im Keller. Dabei wäre die Lösung denkbar einfach.
tamam schrieb am 28.06.26:
DrMabuse schrieb am 28.06.26:Schwitzen für die Ideologie: Deutschland und die HitzeWarum Klimaanlagen böse*** sind – und wer sie trotzdem hat
Ganz Deutschland schwitzt. Nur manche nicht. Während Politiker und Redaktionen in klimatisierten Büros über die Hitzekrise beraten, schläft ein Freund von mir im Keller. Dabei wäre die Lösung denkbar einfach.
@DrMabuse
*** und warum nur manche böse sind...
@tamam
Als ich vor vielen Jahren das erste Mal in einem amerikanischen Hotel übernachtet hatte, da lernte ich sehr schnell, die Klimaanlage abzuschalten. Es war die Entscheidung gegen den Lärm und für die unangenehme Wärme. Moderne Wärmepumpensysteme, die sogar staatlich gefördert werden, haben die Kälteleistung inklusive.
Dass Mieter in Plattenbauten den Kürzeren ziehen, betrifft auch die Möglichkeit, im Keller zu übernachten.
ValueFreak schrieb am 28.06.26:
tamam schrieb am 28.06.26:DrMabuse schrieb am 28.06.26:Schwitzen für die Ideologie: Deutschland und die HitzeWarum Klimaanlagen böse*** sind – und wer sie trotzdem hat
Ganz Deutschland schwitzt. Nur manche nicht. Während Politiker und Redaktionen in klimatisierten Büros über die Hitzekrise beraten, schläft ein Freund von mir im Keller. Dabei wäre die Lösung denkbar einfach.
@DrMabuse
*** und warum nur manche böse sind...
@tamam
Als ich vor vielen Jahren das erste Mal in einem amerikanischen Hotel übernachtet hatte, da lernte ich sehr schnell, die Klimaanlage abzuschalten. Es war die Entscheidung gegen den Lärm und für die unangenehme Wärme. Moderne Wärmepumpensysteme, die sogar staatlich gefördert werden, haben die Kälteleistung inklusive.
Dass Mieter in Plattenbauten den Kürzeren ziehen, betrifft auch die Möglichkeit, im Keller zu übernachten.
@ValueFreak
Wohle dem, der noch "frei" entscheiden kann: Im Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der EU-Kommission, wurde am Freitag die Klimaanlage ausgeschaltet.
Allerdings nicht im gesamten Gebäude.
Die künstliche Kühlung fiel nur für die Etagen 1 bis 7 aus, wie eine von Pollitico zitierte SMS an die Kommissionsmitarbeiter besagte. Demnach gab es im Gebäude des EU-Parlaments Stromausfälle, da sich der Energieverbrauch durch die Nutzung der Klimaanlage bei hohen Außentemperaturen gesteigert hatte. Und hier sitzt die Mehrzahl der Mitarbeiter.
Vom 8. bis zum 13. Stock, wo die hochrangigen EU-Funktionäre wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die Kommissionsmitglieder ihren Amtssitz haben, funktionierte die Klimaanlage weiterhin.
Für die Mitarbeiter niederen Ranges gab es hingegen keine Kühlung mehr, sondern lediglich Ratschläge, die die EU-Kommission ihnen schon Anfang der Woche hatte zukommen lassen. Demnach sollten die bei der EU-Beschäftigten regelmäßig Wasser trinken, früher mit der Arbeit beginnen und zur heißen Tageszeit den Aufenthalt im Freien vermeiden.
Diese Ungleichbehandlung führte zu einer Verärgerung bei den Kommissionsmitarbeitern, die nicht zu den Begünstigten der oberen Stockwerke gehörten, in denen die Klimaanlage weiterlaufen durfte. Von Verhältnissen "wie im Feudalismus" war die Rede. Ein anderer Mitarbeiter nannte die Benachteiligung der unteren Stockwerke eine "Schande". Die in der Hitze Brüssels schwitzenden EU-Beschäftigten konnte es da auch nicht trösten, dass einer der Bevorzugten aus dem 8. Stock Politico mitteilte, dass die Temperaturen dort trotz laufender Klimaanlagen immer noch 25,7 Grad betrugen.
Unser Fazit hier: Man kanns keinem recht machen
grafik.png 20.1 KB
tamam schrieb am 28.06.26:
ValueFreak schrieb am 28.06.26:tamam schrieb am 28.06.26:DrMabuse schrieb am 28.06.26:Schwitzen für die Ideologie: Deutschland und die HitzeWarum Klimaanlagen böse*** sind – und wer sie trotzdem hat
Ganz Deutschland schwitzt. Nur manche nicht. Während Politiker und Redaktionen in klimatisierten Büros über die Hitzekrise beraten, schläft ein Freund von mir im Keller. Dabei wäre die Lösung denkbar einfach.
@DrMabuse
*** und warum nur manche böse sind...
@tamam
Als ich vor vielen Jahren das erste Mal in einem amerikanischen Hotel übernachtet hatte, da lernte ich sehr schnell, die Klimaanlage abzuschalten. Es war die Entscheidung gegen den Lärm und für die unangenehme Wärme. Moderne Wärmepumpensysteme, die sogar staatlich gefördert werden, haben die Kälteleistung inklusive.
Dass Mieter in Plattenbauten den Kürzeren ziehen, betrifft auch die Möglichkeit, im Keller zu übernachten.
@ValueFreak
Wohle dem, der noch "frei" entscheiden kann: Im Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der EU-Kommission, wurde am Freitag die Klimaanlage ausgeschaltet.
Allerdings nicht im gesamten Gebäude.
Die künstliche Kühlung fiel nur für die Etagen 1 bis 7 aus, wie eine von Pollitico zitierte SMS an die Kommissionsmitarbeiter besagte. Demnach gab es im Gebäude des EU-Parlaments Stromausfälle, da sich der Energieverbrauch durch die Nutzung der Klimaanlage bei hohen Außentemperaturen gesteigert hatte. Und hier sitzt die Mehrzahl der Mitarbeiter.
Vom 8. bis zum 13. Stock, wo die hochrangigen EU-Funktionäre wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die Kommissionsmitglieder ihren Amtssitz haben, funktionierte die Klimaanlage weiterhin.
Für die Mitarbeiter niederen Ranges gab es hingegen keine Kühlung mehr, sondern lediglich Ratschläge, die die EU-Kommission ihnen schon Anfang der Woche hatte zukommen lassen. Demnach sollten die bei der EU-Beschäftigten regelmäßig Wasser trinken, früher mit der Arbeit beginnen und zur heißen Tageszeit den Aufenthalt im Freien vermeiden.
Diese Ungleichbehandlung führte zu einer Verärgerung bei den Kommissionsmitarbeitern, die nicht zu den Begünstigten der oberen Stockwerke gehörten, in denen die Klimaanlage weiterlaufen durfte. Von Verhältnissen "wie im Feudalismus" war die Rede. Ein anderer Mitarbeiter nannte die Benachteiligung der unteren Stockwerke eine "Schande". Die in der Hitze Brüssels schwitzenden EU-Beschäftigten konnte es da auch nicht trösten, dass einer der Bevorzugten aus dem 8. Stock Politico mitteilte, dass die Temperaturen dort trotz laufender Klimaanlagen immer noch 25,7 Grad betrugen.
Unser Fazit hier: Man kanns keinem recht machengrafik.png 20.1 KB
@tamam
Die wissen alle nicht, wie die Verhältnisse in Fertigungshallen sind. Insbesondere Stahlwerke, Gießereien und Schmieden halten ganz andere Herausforderungen für die Mitarbeiter bereit.
tamam schrieb am 28.06.26:
DrMabuse schrieb am 28.06.26:Schwitzen für die Ideologie: Deutschland und die HitzeWarum Klimaanlagen böse*** sind – und wer sie trotzdem hat
Ganz Deutschland schwitzt. Nur manche nicht. Während Politiker und Redaktionen in klimatisierten Büros über die Hitzekrise beraten, schläft ein Freund von mir im Keller. Dabei wäre die Lösung denkbar einfach.
@DrMabuse
*** und warum nur manche böse sind...
Was wie Satire klingt, ist anderswo Realität: In London ordneten Planungsbehörden an, bereits installierte Klimaanlagen zu entfernen. Die Begründung: Hausbesitzer müssten zunächst auf „passive Kühlung“ setzen – also Fenster öffnen, Vorhänge schließen oder Ventilatoren verwenden. Erst wenn all diese Maßnahmen nicht ausreichen, könne eine Klimaanlage überhaupt gerechtfertigt werden. In einem dokumentierten Fall musste der Eigentümer erst ein langwieriges Berufungsverfahren führen, bevor er seine Geräte behalten durfte.
Offiziell handelt es sich zwar nicht um ein landesweites Verbot. Die britische Regierung betont, Klimaanlagen seien grundsätzlich erlaubt. Doch in einzelnen Kommunen – insbesondere in London – werden die Planungsregeln so streng ausgelegt, dass Eigentümer funktionierende Anlagen tatsächlich wieder entfernen sollen.
Der Fall wirft eine grundsätzliche Frage auf: Was passiert, wenn politische Klimaziele mit den unmittelbaren Bedürfnissen der Bevölkerung kollidieren? Wenn Menschen sich bei extremer Hitze nicht mehr frei entscheiden können, wie sie ihre Wohnung kühlen, weil Behörden dies als energiepolitisches Problem betrachten, entsteht der Eindruck, dass Ideologie zunehmend Vorrang vor Pragmatismus erhält.
Die Debatte um Klimaanlagen ist deshalb weit mehr als eine technische Frage. Sie zeigt exemplarisch, wie tief politische Vorgaben inzwischen in alltägliche Lebensbereiche eingreifen können – bis hin zur Entscheidung, ob Bürger ihr eigenes Zuhause vor lebensgefährlicher Hitze schützen dürfen.
Auch wenn ab dem heutigen Montag bereits wieder ein deutlicher Temperaturrückgang samt Rückzug des hochsommerlichen Wetters ansteht, befeuern Politik und Medien das Narrativ vom menschengemachten Klimawandel, auch in Deutschland. Konkrete Forderungen nach "Maßnahmen" kommen von den üblichen Verdächtigen aus der Politik. Neben den wichtigen Tipps für regelmäßige Trinkpausen und das Vermeiden stundenlanger Sonneneinstrahlung macht sich SPD-Politiker und Lobbyist Karl Lauterbach plötzlich für Klimaanlagen stark. Er schrieb auf X: "Vorbehalte gegen Klimaanlagen sind falsch. Sie werden im Sommer gerade für ärmere Menschen in heißen kleinen Wohnungen Leben retten. Im Zeitalter erneuerbarer Energien ist ihr Stromverbrauch an heißen Tagen kein Hindernis im Kampf gegen den Klimawandel."
Auch die Grünen fordern plötzlich Klimaanlagen für alle: Katharina Dröge, Grüne-Fraktionschefin im Bundestag, sagte gegenüber der Bild: "Hitzewellen in Pflegeheimen kosten Menschenleben. Und auch die Hitze in diesem Sommer wird tödlich sein!" Ihre Forderung: "Deutschland braucht ein Abkühl-Sofortprogramm, um Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen zu klimatisieren."
Steuergelder für private Klimaanlagen soll es allerdings nur geben, wenn sich Hausbesitzer teure Solarzellen auf ihre Dächer stellen – ob diese Milchmädchenrechnung aufgehen wird, bleibt fraglich. Den Vogel mit Blick auf die "Klimarettung" und das Installieren von Klimaanlagen schießt – politisch ganz korrekt – die Zeit ab. In einem Essay – offenbar keine Satire – wird gefordert:
Auch die Grünen fordern plötzlich Klimaanlagen für alle: Katharina Dröge, Grüne-Fraktionschefin im Bundestag, sagte gegenüber der Bild: "Hitzewellen in Pflegeheimen kosten Menschenleben. Und auch die Hitze in diesem Sommer wird tödlich sein!" Ihre Forderung: "Deutschland braucht ein Abkühl-Sofortprogramm, um Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen zu klimatisieren."
Steuergelder für private Klimaanlagen soll es allerdings nur geben, wenn sich Hausbesitzer teure Solarzellen auf ihre Dächer stellen – ob diese Milchmädchenrechnung aufgehen wird, bleibt fraglich. Den Vogel mit Blick auf die "Klimarettung" und das Installieren von Klimaanlagen schießt – politisch ganz korrekt – die Zeit ab. In einem Essay – offenbar keine Satire – wird gefordert:
"Wir dürfen die Klimaanlage nicht den Rechten überlassen"
Denn "Linke und Grüne warnen bei Hitze vor der Zukunft, Rechte versprechen den Menschen Klimaanlagen. Dabei ließen die sich auch in eine progressive Hitzepolitik integrieren." Darauf erst einmal eine Trinkpause! Prost!





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