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Erstellt von kidnah1

Gazprom ADR diskutieren

Gazprom ADR

WKN: 903276 / Symbol: OGZPY / Name: Gazprom / Aktie / Öl & Gas

7,03 €
0,37 %

Geschrieben am 16.09.12
Einschätzung Buy
Kursziel 12,50
Veränderung

Massiv unterbewerter Rohstoffriese ...

... bei dem man langfristig wenig verkehrt machen sollte, denke ich. Der letzte Woche bekanntgegebe Umsatz- und Gewinnrückgang löste einen steilen Kursanstieg aus (klar, es blieben ja immer noch knapp 9 Mrd. Euro Gewinn (!) übrig), und die EU-Kommissionsvorwürfe sollten durch den Erlass Putins, der besagt, daß Informationen darüber nur noch beim Chef selbst (nämlich bei ihm selbst) zu erhalten seien eine neue (nämlich kleinere) Dimension bekommen haben. Im daraufhin stattgefundenen Versuch, die Wogen zu glätten meinte ein Sprecher von Wettbewerbskommissar Almunia - Zitat -: "Wir sehen uns nur das Verhalten dieser Firma an. Das betrifft nicht Russland". Ja, diese Aussage kommentiere ich jetzt besser nicht ... Weiter: Darüberhinaus glaube ich auch, dass Gas bei  der Energiewende eine weit größere Rolle spielen wird als zum jetzigen Zeitpunkt angenommen, da die Stromspeicherung bei den regenerativen Energieformen bislang immer noch ein Riesenproblem darstellt, von den noch nicht existierenden Trassen mal ganz zu schweigen. Gazprom versorgt außerdem den europäischen Bedarf mit ca 25 % und möchte - meint die Gerüchteküche - seine Beteiligung beim Gashändler- und distributor Wingas erhöhen, um seine Positionierung in Deutschland zu stärken. Das Risiko, daß es sich bei dem Investment um einen mehr oder weniger russischen Staatsbetrieb handelt gehe ich ein, zumal wohl kein anderer global player von sich behaupten kann, von einem attestierten "lupenreinen Demokraten" geleitet zu werden ... ;-)

Geschrieben am 28.05.14
Einschätzung Buy
Kursziel 7,50
Veränderung

Politischer Kurs

Diese Empfehlung ist - oh wunder - eine politische. Gazprom glänzt durch eine grotesk niedrige Bewertung bei ordentlicher Dividende und positiven Zukunftsaussichten (siehe Megadeal mit china unlängst). So lange jedoch die Kanonen in der Ukraine noch donnern, wird der Kurs auf dem Niedrigstniveau weiter pendeln. Aber irgendwann werden die Scharmützel im Osten der Ukraine enden, der neue Milliardärspräsident darf das Land nach seinem Gusto wie seine VorgängerInnen ausnehmen und die EU leckt ihre Wunden aus dem dummen Vorpreschen in Sachen Kooperationsabkommen.

Und die Märkte werden irgendwann eh' die Lust an dem Thema verlieren. Dann sollte auch bei Gazprom wieder Vernunft im Börsenkurs abgebildet werden (so vernünftig ein Investment in fossile Energien und die Klimakatastrohe nun eben ist. Das muss aber jeder mit sich selbst ausmachen).

Buy.
 

Geschrieben am 07.11.14
Einschätzung Buy
Kursziel 7,00
Veränderung

Gazprom Kaufen

ändler mit einem guten Händchen für Osteuropa betrachten die Aktie des russischen Energieriesen Gazprom seit vielen Jahren als "krass unterbewertet". Das ist sie auch. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 3,5 ist der Titel so billig wie noch nie. An der Börse kostet Gazprom nur noch so viel, wie der Konzern in dreieinhalb Jahren netto verdient.

Dabei ist der weltgrößte Gasförderer mit einer Netto-Umsatzrendite von 26,9 Prozent so profitabel wie kein anderer Versorger der Welt. Anleger lassen Aktien von Gazprom trotzdem kalt: An der Micex-Börse in Moskau kostet eine Aktie genauso viel wie im Januar -im dollarbasierten RTS-Handel sogar zehn Prozent weniger.

Wieso meiden Anleger Gazprom-Aktien, obwohl der Konzern so gute Zahlen vorlegt? Vermutlich ist die Skepsis auf generelle Vorbehalte gegenüber Russland zurückzuführen: Gazprom gehört mehrheitlich dem Staat und gilt als politisch gesteuert. Der Konzern wird praktisch wie eine Behörde und nicht wie ein Unternehmen geführt. Wenn es um Transparenz und Effizienz geht, hat das Unternehmen ebenso große Defizite wie in der Aktionärspolitik: Bis 2006 hat der Konzern keine Dividende gezahlt - das ist beispiellos unter den Großen in der Öl- und Versorgerbranche.

Geschrieben am 30.01.15
Einschätzung Sell
Kursziel 3,10
Veränderung

Kalter Krieg

Es steht zu befürchten, dass der Konflikt um die Ukraine noch weiter schwelen wird. Zu viele Player bringen ihre höchst eigenen Interessen in Stellung. Ich will mich da gar nicht positionieren, aber es steht zu befürchten, dass wir ein zweites Syrien kriegen - zwar nicht vom Zerstörungsgrad aber von der Vielfalt der sich widersprechenden Interessen (namentlich Russland, ukrainische Oligarchen, USA, Europa, China...).

Hinzu kommt der weiterhin niedrige Ölpreis, der sich m.E. auch nicht so schnell erholen dürfte. Einerseits ist die OPEC nicht zu koordiniertem Handeln fähig (oder willig?), andererseits ist ein niedriger Ölpreis das beste Konjunkturprogramm für Euroland, China und USA. Und zumindest die Saudis scheinen ein Interesse daran zu haben, den Fracking-Boom mittels Öl-Ausverkaufspreisen auszutrocknen. Und die werden einen langen Atem haben.

Alles in allem eine trübe Brühe.

Reicht für ein SELL.

Geschrieben am 23.12.16
Einschätzung Buy
Kursziel 4,95
Veränderung

erste Positon "könnte" man ja mal aufbauen

Ich habe russ. schon seit einiger Zeit auf dem Radar. Außerdem hab ich vor einiger ein Depot gestartet, welches aus russ. Aktien (auch Gazprom) besteht und sich mit dem Zeitraum des Ukrainekonfliktes/Öl-Schock überdeckt. Dementsprechend wollte ich einfach nur die Entwicklung der Aktien/Gesamtmarktes beobachten, wenn die russ. Regierung auf die Kriegstrommel geschlagen hatte bzw. Friedensgespräche in Erwägung gezogen wurde.

Da die Aktie im Moment gefallen ist, gehe ich mal davon aus das man jetzt schonmal seine erste Position aufbauen könnte. Daher sollte man nachkaufen sobald Russland wieder mächtig auf dem Tisch haut oder mit den Säbeln rasselt.

nützliche Links zur Dividende/Marktlage von Gazprom:

http://www.dohod.ru/ik/analytics/dividend/gmkn

http://de.4-traders.com/GAZPROM-PAO-EDR-4001050/fundamentals/

http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ruegen/Wirtschaft/2000-Rohre-fuer-Ostseepipeline



Meine Empfehlung/Rat/Gefälligkeit stellt nur meine Meinung da, an die ich mich weder rechtlich binde bzw. einen Erfolg herbeiführen möchte.

§ 675 II BGB

Wer einem anderen einen Rat oder eine Empfehlung erteilt, ist unbeschadet der sich aus einem Vertragsverhältnis, einer unerlaubten Handlung oder einer sonstigen gesetzlichen Bestimmung ergebenden Verantwortlichkeit, zum Ersatz des aus der Befolgung des Rates oder der Empfehlung entstehenden Schadens nicht verpflichtet.

Geschrieben am 06.08.19
Einschätzung Buy
Kursziel 10,00
Veränderung

Die 10 Euro halte ich bis zum Ende des Jahres 2020 bei Gazprom für möglich da man bei Gazprom eine neue Pipelines fertigstellt und sich bisher die Verhältnisse mit Russland und Europa langsam entspannen.  Das Unternehmen ist nach wie vor extrem billig bewertet. Es könnte also relativ schnell auf die Höchst Kurse von 2012 als nächsten größerem Widerstand steigen. Das KBV ist noch extrem billig und liegt bei etwa 0,4. Die DR ist sehr attraktiv und soll dieses Jahr um die 9 % liegen doch muss man sehen was der Rubel noch bewirkt hat und was tatsächlich ausgezahlt wird. Ich habe die Aktie auch real.   

MOSKAU (Dow Jones)--Der russische Öl- und Gaskonzern Gazprom hat seinen Gewinn im zweiten Quartal um 16 Prozent gesteigert. Gazprom konnte eine leichten Rückgang bei dem Umsätzen durch niedrigere Finanzkosten ausgleichen. 


 In den drei Monaten per Ende Juni stieg der Nettogewinn auf 300,6 Milliarden Rubel (4,07 Milliarden Euro) von 259,2 Milliarden Rubel im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging um 2,6 Prozent auf 1,78 Billionen Rubel zurück, wie Gazprom mitteilte. 


 Im ersten Halbjahr kletterte der Nettogewinn um 32 Prozent auf 836,5 Milliarden, während der Umsatz um 2,6 Prozent auf 4,08 Billionen Rubel zulegte. Der starke Gewinnanstieg war vor allem einem höheren Absatz von raffinierten Produkten, Rohöl und Gas sowie höheren Preisen geschuldet. 
Quelle: CortalConsors

 Gazprom ist führend in seiner Branche, es ist extrem billig und die Einnahmen steigen!

“Europe's top court overrules a European Commission decision that allowed Russia's Gazprom (OTCPK:OGZPY) to ship more gas through the Opal gas pipeline, which links its Nord Stream pipeline to Germany.
Während unter europäischen Politikern weiterhin heftig darüber gestritten wird, ob Nord Stream 2 wie geplant verlegt werden darf, kommt Gazprom bei einem strategisch noch weitaus wichtigeren Projekt planmäßig voran.
So ist man beim Bau der Pipeline nach China (Power of Siberia) voll im Zeitplan beziehungsweise bei manchen Arbeiten anscheinend sogar ein wenig voraus, wie der Konzern auf seiner Webseite berichtet.
 (https://www.gazprom.com/press/news/2019/october/article489485/)
 
Noch in diesem Jahr sollen erste Gaslieferungen ins Reich der Mitte erfolgen.
            
Auch bei Turkish Stream soll noch vor dem Jahreswechsel der Startschuss für die ersten Gaslieferungen in die Türkei erfolgen.

Im operativen Geschäft von Gazprom läuft es weiterhin rund. Dank der neuen Pipelines stehen die Chancen gut, dass der Rohstoffriese seinen Gewinn langfristig deutlich steigern kann. Die mit einem KGV von 4 und einem KBV von 0,4 immer noch enorm günstig bewertete Aktie bleibt daher ein Kauf (Stopp: 5,10 Euro).“
 
Es gibt einige Gründe, die für die derzeitige Unterbewertung dieser Aktie verantwortlich sind. Erstens ist der russische Markt insgesamt viel billiger als jeder andere Markt der Welt. Die durchschnittlichen Aktien in Russland werden für das 7-fache ihres Gewinns gehandelt, während die Aktien im S & P 500 mit einem durchschnittlichen KGV von 27 gehandelt werden.
Der russische Markt ist ungeliebt und derzeit „out of favor“ . In den letzten Jahren wurden Sanktionen gegen die russische Wirtschaft verhängt, und die Wirtschaft erlebte aufgrund dieser Sanktionen eine Rezession. Einige Leute halten es deswegen auch für riskant, Aktien in Russland zu besitzen.
Die internationalen Beziehungen normalisieren sich jedoch, und die russische Wirtschaft kommt aus ihrer Rezession heraus, was darauf hindeutet, dass die Aktien ihren Tiefpunkt erreicht haben. Darüber hinaus gibt es einen für die russische Wirtschaft und für Gazprom äußerst günstigen Öl- und Rohstoffpreis-Boom. Außerdem wurden oder werden die meisten Sanktionen in Bezug auf Russland aufgehoben. Und die verbleibenden haben und sollten weiterhin nur begrenzte Auswirkungen auf die russische Wirtschaft haben.
Russland wird mehr und mehr zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor auf der Weltbühne. Das Land hat in den letzten Jahren mehrere geopolitische Siege errungen. Sein Einfluss nimmt zu. Das Land verkauft immer mehr Waffen an andere Nationen und nimmt den US-amerikanischen Waffenherstellern sogar einige Geschäfte ab. Darüber hinaus ist das Land ein vorherrschender Energieexporteur in seiner Region und bedient gleichzeitig große Teile Asiens und Europas.
 
 
Man kann deutlich sehen, dass sich das BIP Russlands in den letzten Quartalen deutlich verbessert und sich nun auf einem Aufwärtstrend befindet.
Ein weiterer zu berücksichtigendes Grund ist, dass Gazprom mehrheitlich im Besitz der russischen Regierung ist. Etwas mehr als 50% der Anteile befinden sich im Staatsbesitz. Für viele westliche Investoren mag dies unkonventionell erscheinen, in Wirklichkeit ist dies jedoch eine sehr gute Sache. Mit der vollen Unterstützung der russischen Regierung erhält Gazprom einen enormen Vorteil, um als vorherrschendes Energieunternehmen auf seinen Märkten zu agieren.
Es besteht auch keine Chance, dass die russische Regierung ihre Operationen in irgendeiner Weise stört, so dass die Besorgnis über schädliche Eingriffe der Regierung vollständig beseitigt ist. Es gibt auch keine Bedrohung für die Verstaatlichung, da das Unternehmen bereits teilweise im Besitz der Regierung ist und mit einem Gewinn von fast 14 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr keine Chance besteht, dass es in naher Zukunft vom Zusammenbruch bedroht sein wird. Tatsächlich ist die Angst vor Eingriffen der Regierung in den Geschäftsbetrieb einer der Hauptgründe für die niedrigen Bewertungen russischer Aktien, IMO. 
Gazprom ist sowohl der Nationalstolz Russlands als auch der Stolz der russischen Regierung. Es ist das Symbol für die Welt, dass ein von der Regierung unterstütztes und mehrheitlich geführtes Unternehmen in der Geschäftswelt konkurrieren und dominieren kann.
Mit nur 4-fachem Gewinn und einer Dividende von rund 5,5%, was ein vierteljährliches Umsatzwachstum von rund 24% im Vergleich zum Vorjahr darstellt, das als der vorherrschende Energiemagnat in der Region agiert und in einem Markt gehandelt wird, der gerade aus einer Rezession hervorgegangen ist, gepaart mit einem Anstieg Rohstoff- und Ölpreise lassen Gazprom hier äußerst attraktiv erscheinen. Im Wesentlichen verfügt dieses Unternehmen über alle wichtigen Elemente, die ich für eine ernsthafte langfristige Investition suche. Gazprom ist führend in seiner Branche, es ist extrem billig und die Einnahmen steigen. 
Darüber hinaus sind die zuvor genannten Vorteile ergänzende Faktoren, die das Risiko-Nutzen-Verhältnis insgesamt äußerst günstig erscheinen lassen.
 
 
 

 
                                       

Gazprom hat im dritten Quartal wegen gesunkener Gaspreise und einem geringeren Export einen herben Gewinneinbruch verbucht. Der Nettogewinn fiel um 45 Prozent auf 212 Milliarden Rubel (rund drei Milliarden Euro), wie der staatlich kontrollierte Konzern mitteilte. Der Gesamtumsatz schrumpfte im abgelaufenen Quartal auf 1,6 Billionen Rubel von 1,9 Billionen im Vorjahreszeitraum. Die Bruttoeinnahmen aus Gaslieferungen nach Europa und anderen Bestimmungsorten, mit Ausnahme von Russland und den ehemaligen Sowjetstaaten, sanken aufgrund schwächerer Preise um 37 Prozent auf 587 Milliarden Rubel. Auch der Absatz war rückläufig.




Bei dem extrem billigen Wert muss man eben im Auge behalten, dass das Geschäft ein zyklisches ist.

Ein Ausschnitt aus einem Artikel von Paulo Santos:

[...]

How Much Was EU Natural Gas Pricing Actually Down?


From the 9M 2019 report, the extent of the EU natural gas pricing drop during Q3 2019 isn't immediately obvious. We have to do a bit of an exercise in order to extract how much the sequential and year-on-year pricing drop actually looked like:

  • First we need to establish what the EU volumes were during the quarter (by subtracting the H1 2019 and H1 2018 volumes from the 9M 2019 and 9M 2018 volumes). These were 53.5 bcm (Q3 2019) and 56.9 bcm (Q3 2018), respectively.
  • Then we have to do the same for gross revenues in the quarter. This gives us 586,247 billion RUB (Q3 2019) and 934,672 billion RUB (Q3 2018), respectively. Gross revenues, by the way, are calculated by multiplying the reported volumes by the reported average prices.
  • Then we can calculate the EU natural gas price during Q3, by dividing the in-quarter gross revenues by the in-quarter volumes. This gives us 10,957.9 RUB per mcm (Q3 2019) and 16,426.6 RUB per mcm (Q3 2018), respectively.

So what do these Q3 2019 and Q3 2018 prices tell us? They tell us that EU natural gas pricing in Q3 2019 was down 28.5% sequentially from H1 2019 and down 33.3% year-on-year versus Q2 2018. Naturally, such drops had to produce a significant decrease in profitability.

This effect is set to continue throughout Q4 2019 and Q1 2020. Thus, Gazprom's reported profitability will now start to erode significantly. In truth, Gazprom's 9M 2019 operating profits were already down 29.7%, but:

  • Part of this is due to IFRS 16, which increases depreciation charges (and decreases finance costs).
  • Gazprom gained greatly from foreign exchange effects.
So right now, Gazprom on a 9M 2019 and net profit basis still seems unaffected, but that's going to change rapidly in the next few earnings reports. The lack of a very visible negative effect is merely illusory at this point.
[...]
https://seekingalpha.com/article/4309825-gazprom-european-natural-gas-prices-impact

Fazit: ich würde die Aktie vor den nächsten Q-Zahlen verkaufen, wenn ich sie hätte. Shorten würde ich sie natürlich nicht:-)

stratec schrieb am 29.11.19: 
Gazprom hat im dritten Quartal wegen gesunkener Gaspreise und einem geringeren Export einen herben Gewinneinbruch verbucht. Der Nettogewinn fiel um 45 Prozent auf 212 Milliarden Rubel (rund drei Milliarden Euro), wie der staatlich kontrollierte Konzern mitteilte. Der Gesamtumsatz schrumpfte im abgelaufenen Quartal auf 1,6 Billionen Rubel von 1,9 Billionen im Vorjahreszeitraum. Die Bruttoeinnahmen aus Gaslieferungen nach Europa und anderen Bestimmungsorten, mit Ausnahme von Russland und den ehemaligen Sowjetstaaten, sanken aufgrund schwächerer Preise um 37 Prozent auf 587 Milliarden Rubel. Auch der Absatz war rückläufig.



@stratec 

meist ist es so dass eine so weit nach unten gedrückte Bepreisung eines Titels verhindert dass er stark auf solche negativen Nachricht reagiert. Die Gewinne wechseln nun mal im Gasgeschäft das ziemlich Preis abhängig ist. Sieht man bei Ariva.de kompakt sich das genauer an, so hat die Gazprom seit über 20 Jahren keine Verluste erlitten, sondern nur mit wechselnden Gewinnen zu tun gehabt, Der Umsatz des Unternehmens steigt dagegen jedes Jahr etwas (und selbst bei immer mal fallenden Gewinnen die Gewinne durchschnittlich an sich auch).

Bei einem KBV von 0,4 ist nach unten bei diesem Titel nur noch wenig Platz. Das Unternehmen wird nahe des Liquidationswertes (0,3) gehandelt.




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