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Erstellt von DrMabuse 

Energiethemen

Aktuelle Themen, die die Energiewelt bewegen

Von Gastautor • Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke / Im Effizienzvergleich von Wind mit Wasser, Kohle, Gas und Uran sieht der Wind ganz schlecht aus. Dabei gilt: Je „dünner“ die Energie, umso größer der Platz- und Materialverbrauch. Die Netzstabilität wird aufs Spiel gesetzt und Landschaften, Flora und Fauna großflächig zerstört. Zweiter Teil einer umfangreichen Analyse...

...Dies ist der zweite Teil eines Vortrages, der am 17. Mai 2026 bei Kontrafunk gesendet wurde. Lesen Sie hier Teil 1 dieser Abhandlung.

In den heissen Tagen diskutierte Deutschland vor allem über die Reaktoren in Frankreich und der Schweiz. Doch NZZ-Daten zeigen: Das eigentliche Problem trat im eigenen Land zutage.

Vor kurzem stiegen die Temperaturen in Europa bedrohlich an, und deutsche Journalisten und Politiker blickten sorgenvoll nach Frankreich: Die Sonne, hiess es, «knipst» die französischen Atomkraftwerke aus. Beim SWR stand sogar die Frage im Raum, ob der Klimawandel den Atommüll gefährden könnte. Zeitweise klang es so, als würde die globale Erwärmung vollenden, was die deutsche Anti-AKW-Bewegung jenseits des Rheins nie erreichte: die Atomkraft nun auch in Frankreich obsolet zu machen.

Die eigentliche Geschichte rückte dabei in den Hintergrund. Und die spielte nicht an der Rhone oder an der Garonne, sondern vor der eigenen Haustür.
Deutlich anfälliger für die heissen Juniwochen erwiesen sich nämlich nicht die 57 französischen Atommeiler. Es waren die mehr als 30 000 deutschen Windräder.

Die Auswertung der NZZ zeigt: Frankreichs Kernkraftwerke lieferten während der Hitzewelle stabil Strom. Die deutsche Windstromproduktion brach dagegen nach einer starken ersten Junihälfte weitgehend ein. Der Grund: eine sogenannte Hitzeflaute – viel Sonne, kaum Wind.

Auf ihrem Höhepunkt am 23. und 24. Juni war der Kontrast besonders stark: Deutschlands Windräder lieferten im Tagesmittel nur noch rund 45 Gigawattstunden Strom. Frankreichs Kernkraftwerke erzeugten rund 900 Gigawattstunden – etwa zwanzigmal so viel.

Es stimmt: Der französische Energiekonzern EDF drosselte wegen hoher Flusstemperaturen die Leistung einzelner Reaktoren oder nahm sie zeitweise vom Netz. Auch in der Schweiz wurde das AKW Beznau vorübergehend abgeschaltet. Bei flussgekühlten Reaktoren ist das ein bekanntes Vorgehen: Wird das Wasser zu warm, müssen sie ihre Leistung senken – aus Umwelt-, nicht aus Sicherheitsgründen.

Doch gemessen am Junimittel der vergangenen fünf Jahre lag die französische Kernkraftproduktion an diesen beiden Tagen sogar um rund 10 Prozent höher. Die deutsche Windstromproduktion erreichte dagegen nur rund ein Fünftel des üblichen Niveaus.

Nun könnte man einwenden: Deutschland hatte doch in dieser Zeit sehr viel Solarstrom, denn es schien ja ununterbrochen die Sonne. Das stimmt. Während der Hitzeflaute vom 16. Juni bis 1. Juli erzeugten die Solaranlagen rund dreimal so viel Strom wie die Windräder. Doch das half nur bedingt, nämlich vor allem tagsüber.

Nach Sonnenuntergang liefern die Solaranlagen keinen Strom mehr. Mitunter hilft dann die Windkraft, die Lücke zumindest teilweise zu schliessen. Dieses Mal aber war sie schwach, und das mehrere Tage in Folge. Zugleich liefen Klimaanlagen und Ventilatoren weiter; insgesamt verbrauchten die Deutschen ab Mitte Juni spürbar mehr Strom als in den beiden Wochen zuvor.

Und dieser kam nun häufiger aus fossilen Kraftwerken. Auf dem Höhepunkt der Hitzeflaute zeigte sich der Widerspruch besonders deutlich: Tagsüber stammten zeitweise mehr als 70 Prozent der deutschen Stromerzeugung aus Photovoltaik. Abends kehrte sich das Bild um: Nun kamen zeitweise 70 Prozent aus fossilen Kraftwerken. Noch dazu war der Strom sehr teuer. Am 24. Juni kurz vor 21 Uhr kletterte der Börsenpreis auf 747 Euro für eine Megawattstunde.

Das war kein isolierter Ausreisser: Im vergangenen Jahr lag der Strompreis im Juni keine einzige Viertelstunde über 300 Euro je Megawattstunde. Im Juni 2026 überschritt er diese Marke 76-mal, verteilt auf 9 Tage. Auch in anderen Ländern wie Belgien und den Niederlanden kam es zu hohen Ausschlägen.

Frankreich war in dieser Lage nicht der Problemfall. Während in Deutschland in diesen Stunden häufiger Kohle- und Gaskraftwerke zum Einsatz kamen, produzierte das Nachbarland weiterhin grosse Mengen klimaschonenden Stroms für den europäischen Markt: Frankreich blieb auch in der Hitzewelle durchgehend ein Nettoexporteur von Strom, während Deutschland insbesondere in den Abend- und Nachtstunden grosse Mengen importierte...

...Die Hitzewelle legte also nicht die Schwäche der Atomenergie offen, sondern die der deutschen Energiewende. Das Bild, das Teile der deutschen Politik und der deutschen Medien von Frankreichs Stromsystem zeichneten, führt daher in die Irre. Das eigentliche Problem zeigte sich im eigenen Land: die Abhängigkeit der deutschen Stromversorgung vom Wetter und von fossilen Kraftwerken. Doch darüber berichteten nur wenige.

Sollte der Windpark mit bis zu 263 Meter hohen Anlagen den Wald und die berühmte Heidelberger Stadtsilhouette dauerhaft verändern, muss die Stadt mit Windanlagen dargestellt werden, weil dies sonst gemäß einer neuen EU-Richtlinie eine „Irreführung" potentieller Touristen darstellen würde.

Palmer versprach Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stärke. Kurz nach der Eröffnung des Windparks Hohfleck meldet dessen Projektentwickler Insolvenz an. Einmal mehr holt die Realität die Energiewende ein.

DrMabuse schrieb am 15.07.26: 
SoWiTec-Insolvenz: Palmers Windpark und die wirtschaftliche Realität
Palmer versprach Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stärke. Kurz nach der Eröffnung des Windparks Hohfleck meldet dessen Projektentwickler Insolvenz an. Einmal mehr holt die Realität die Energiewende ein.

@DrMabuse

Offenbar hatten die Stadtwerke Tübingen die Leistungen des Projektentwickler gut verhandelt. Auf die Gewährleistung der Bauleistungen und der Vestas Windturbinen dürfte der Konkurs der Projektgesellschaft keinen Einfluss haben. In der Realität liefert der Windpark für Tübingen Strom seit der Übergabe an den Betreiber..

Der Energieversorger RWE hat den symbolischen Grundstein für das Pumpbauwerk Dormagen gelegt. Damit sollen 340 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Rhein nach Hambach und Garzweiler geleitet werden. Der Nero-Befehl wird weiter ausgeführt.

DrMabuse schrieb am 21.07.26: 
Wüst und Neubaur besiegeln Kohleausstieg: RWE pumpt künftig Rheinwasser in die Tagebaue
Der Energieversorger RWE hat den symbolischen Grundstein für das Pumpbauwerk Dormagen gelegt. Damit sollen 340 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Rhein nach Hambach und Garzweiler geleitet werden. Der Nero-Befehl wird weiter ausgeführt.

@DrMabuse

Es wird ein großartiges Erholungsgebiet entstehen. Einen Vorgeschmack liefert die gefilmte Wanderung auf der Sophienhöhe, bei der man auch noch ein letztes Mal die großen Tagebaue mit Schaufelradbagger (5:59) sehen kann
https://www.youtube.com/watch?v=12liBWNU4Vw

ValueFreak schrieb am 21.07.26: 
DrMabuse schrieb am 21.07.26: 
Wüst und Neubaur besiegeln Kohleausstieg: RWE pumpt künftig Rheinwasser in die Tagebaue
Der Energieversorger RWE hat den symbolischen Grundstein für das Pumpbauwerk Dormagen gelegt. Damit sollen 340 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Rhein nach Hambach und Garzweiler geleitet werden. Der Nero-Befehl wird weiter ausgeführt.

@DrMabuse

Es wird ein großartiges Erholungsgebiet entstehen. Einen Vorgeschmack liefert die gefilmte Wanderung auf der Sophienhöhe, bei der man auch noch ein letztes Mal die großen Tagebaue mit Schaufelradbagger (5:59) sehen kann
https://www.youtube.com/watch?v=12liBWNU4Vw

@ValueFreak

Dann warte mal ab, was man aus diesem "großartigen Erholungsgebiet" machen wird.

https://www.enbw.com/unternehmen/themen/windkraft/windpark-holzweiler/

https://www.rwe.com/presse/rwe-renewables-europe-australia/2025-04-14-mehr-als-150-mw-bedburg-und-rwe-bauen-installierte-windleistung-auf-stadtgebiet-aus/

Bald wird die Landschaft dort genauso verspargelt sein wie bei uns. Geld stinkt nicht.

Allein das Fundament eines Windrades zu entfernen, der im Waldboden steckt – oft ein Stahlbetonblock in der Größe eines Einfamilienhauses – ist sehr teuer. Häufig bleiben Kommunen auf den Kosten sitzen, wenn die Betreiber pleite machen. Besserung ist in Sicht.

Der Beitrag wurde gelöscht

Stromabschaltungen für Unternehmen sind seit Jahren Bestandteil des gigantischen Energiewende-Scams und der hieraus erzeugten Mangelwirtschaft. Neu ist nun der Apparat dahinter: eine zentrale Plattform, über die die Bundesnetzagentur den Stillstand künftig digital organisiert. Darum wird uns die Welt beneiden. Zumindest nach grüner Logik.

Wer in gutem Glauben meint, sein Geld in Form einer „Bürgerbeteiligung“ an Windkraft- oder Solarprojekten sicher und gewinnbringend angelegt zu haben, kann sehr schnell eine unangenehme Überraschung erleben. Oft handelt es sich nämlich gar nicht um eine Beteligung, sondern um ein hochriskantes „Nachrangdarlehen“, dass er den Betreibern gibt. Im Falle einer Pleite ist er der Letzte, der etwas von seinem Geld zurück kriegt – wenn überhaupt.

DrMabuse schrieb am 30.07.26: 
Der alte Strom-Abschaltplan bekommt mit der Bundesnetzagentur nun eine digitale Zentrale
Stromabschaltungen für Unternehmen sind seit Jahren Bestandteil des gigantischen Energiewende-Scams und der hieraus erzeugten Mangelwirtschaft. Neu ist nun der Apparat dahinter: eine zentrale Plattform, über die die Bundesnetzagentur den Stillstand künftig digital organisiert. Darum wird uns die Welt beneiden. Zumindest nach grüner Logik.

@DrMabuse

Spitzenlasttarifierung und -management gibt es in Unternehmen schon seit Jahrzehnten und ist keine Spezialität der Energiewende
https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlasttarifierung

ValueFreak schrieb am 30.07.26: 
DrMabuse schrieb am 30.07.26: 
Der alte Strom-Abschaltplan bekommt mit der Bundesnetzagentur nun eine digitale Zentrale
Stromabschaltungen für Unternehmen sind seit Jahren Bestandteil des gigantischen Energiewende-Scams und der hieraus erzeugten Mangelwirtschaft. Neu ist nun der Apparat dahinter: eine zentrale Plattform, über die die Bundesnetzagentur den Stillstand künftig digital organisiert. Darum wird uns die Welt beneiden. Zumindest nach grüner Logik.

@DrMabuse

Spitzenlasttarifierung und -management gibt es in Unternehmen schon seit Jahrzehnten und ist keine Spezialität der Energiewende
https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlasttarifierung

@ValueFreak
Hier geht es aber nicht um Preispolitik, sondern um das Verwalten einer Mangellage.

Die Bundesnetzagentur will Unternehmen zwingen, die Produktion herunterzufahren, wenn der Strom knapp wird. Apollo News hat einen Geheimplan der Energiebehörde enthüllt. Experte Fritz Vahrenholt warnt vor drastischen Folgen für die Industrie.

DrMabuse schrieb am 31.07.26: 
ValueFreak schrieb am 30.07.26: 
DrMabuse schrieb am 30.07.26: 
Der alte Strom-Abschaltplan bekommt mit der Bundesnetzagentur nun eine digitale Zentrale
Stromabschaltungen für Unternehmen sind seit Jahren Bestandteil des gigantischen Energiewende-Scams und der hieraus erzeugten Mangelwirtschaft. Neu ist nun der Apparat dahinter: eine zentrale Plattform, über die die Bundesnetzagentur den Stillstand künftig digital organisiert. Darum wird uns die Welt beneiden. Zumindest nach grüner Logik.

@DrMabuse

Spitzenlasttarifierung und -management gibt es in Unternehmen schon seit Jahrzehnten und ist keine Spezialität der Energiewende
https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlasttarifierung

@ValueFreak
Hier geht es aber nicht um Preispolitik, sondern um das Verwalten einer Mangellage.

@DrMabuse

Preispolitik aller Couleur war schon immer Verwaltung bzw, Ausnutzung einer Mangellage und ist Bestandteil der freien Marktwirtschaft.

ValueFreak schrieb am 31.07.26: 
DrMabuse schrieb am 31.07.26: 
ValueFreak schrieb am 30.07.26: 
DrMabuse schrieb am 30.07.26: 
Der alte Strom-Abschaltplan bekommt mit der Bundesnetzagentur nun eine digitale Zentrale
Stromabschaltungen für Unternehmen sind seit Jahren Bestandteil des gigantischen Energiewende-Scams und der hieraus erzeugten Mangelwirtschaft. Neu ist nun der Apparat dahinter: eine zentrale Plattform, über die die Bundesnetzagentur den Stillstand künftig digital organisiert. Darum wird uns die Welt beneiden. Zumindest nach grüner Logik.

@DrMabuse

Spitzenlasttarifierung und -management gibt es in Unternehmen schon seit Jahrzehnten und ist keine Spezialität der Energiewende
https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlasttarifierung

@ValueFreak
Hier geht es aber nicht um Preispolitik, sondern um das Verwalten einer Mangellage.

@DrMabuse

Preispolitik aller Couleur war schon immer Verwaltung bzw, Ausnutzung einer Mangellage und ist Bestandteil der freien Marktwirtschaft.

@ValueFreak
Das ist richtig, aber hier geht es um großflächige Stromabschaltungen, die aufgrund einer völlig verfehlten Energiepolitik bald erforderlich sein werden. Die Akteure, die für diese Politik verantwortlich sind, haben mit freier Marktwirtschaft nichts am Hut. Die verfolgen nur ein Ziel: Degrowth.

Auch die "Welt" berichtet darüber.:
Geheime Planungen – Bundesnetzagentur bereitet Deutschland auf lang anhaltende Stromausfälle vor
Die Bundesnetzagentur richtet klammheimlich eine „Sicherheitsplattform Strom“ ein. Großverbraucher müssen sich dort registrieren lassen. Mit dem Instrument reagiert der Bund auf die Gefahr „struktureller Mangellagen“ und langer Blackouts....

...In Industriekreisen zeigte man sich irritiert über das Vorhaben der Bundesnetzagentur. Zitieren lassen wollte sich kein Branchenvertreter. Für Verwunderung sorgt dort jedoch, dass Übertragungsnetzbetreiber heute bereits über ein breites Instrumentarium verfügen, um kurzfristige Gefahren für die Stabilität der Stromversorgung abzuwehren. Die Mittel dafür reichen schon bis zur kontrollierten, zeitlich rollierenden Stromabschaltung ganzer Regionen („Brownout“), wenn ein flächendeckender Stromausfall auf anderem Wege nicht mehr verhindert werden kann.

Aus Sicht der von WELT befragten Industrievertreter spricht der geplante Eingriffsvorlauf von drei Tagen dafür, dass es nicht um akute Netzprobleme geht, die zum Beispiel durch Kraftwerksausfälle oder Transformatorenbrände ausgelöst werden. Diese kurzfristigen Probleme sind durch den Einsatz vorgehaltener Regelenergie ohnehin meist gut beherrschbar.

Wenn Großverbraucher mit drei Tagen Vorlaufzeit abgeschaltet werden sollen, adressiere die Bundesnetzagentur also wahrscheinlich eine „strukturelle Mangellage“, also ein anhaltendes Versorgungsdefizit. „Was sagt das über unser Stromsystem und die Qualität unseres Industriestandortes aus?“, fragte ein Industrievertreter, der ungenannt bleiben wollte. „Das sendet doch ein katastrophales Signal aus.“ Auch stellten die Berichtspflichten der Unternehmen an die Sicherheitsplattform eine neue bürokratische Last von der Art dar, die die Bundesregierung eigentlich abschaffen wollte.

Von Politik und Verbänden wird in der Regel die besonders hohe Versorgungssicherheit in Deutschland herausgestellt. Im sogenannten Saidi-Index, der die Zahl ungeplanter Stromausfälle misst, die länger als drei Minuten dauern, hält Deutschland mit Bestwerten eine internationale Spitzenposition. Nur auf den hinteren Seiten von technischen BNetzA-Analysen, praktisch im Kleingedruckten, weist die Behörde darauf hin, dass der Saidi-Index keine Aussagekraft in Bezug auf künftig drohende Versorgungsausfälle hat.

Eine aktuelle und ungeschminkte Bestandsaufnahme liefert der im Januar veröffentlichte „Maßnahmenplan zum Erhalt der Versorgungssicherheit“ des westdeutschen Übertragungsnetzbetreibers Amprion. „Das Niveau der marktseitigen Versorgungssicherheit wird über die nächsten Jahre deutlich abnehmen“, heißt es darin: „Ab 2028 wird im Mittel über alle betrachteten Szenarien der Versorgungssicherheitsstandard nicht mehr eingehalten.“

Gemäß internen Analysen zum European Resource Adequacy Assessment (ERAA) würden „bis 2035 knapp unter 40 Gigawatt (GW) an zusätzlichen Kraftwerkskapazitäten benötigt, um den Versorgungssicherheitsstandard in Deutschland zu halten“, heißt es in der Amprion-Auswertung.

Zum Vergleich: Das von der Bundesregierung jetzt ausgelöste Bauprogramm für neue Gaskraftwerke hat ein Volumen von lediglich 12,5 Gigawatt und reicht damit bei weitem nicht aus, um den Bedarf an gesicherter Stromerzeugung in den nächsten zehn Jahren zu decken.

Die Nordsee wird zunehmend unattraktiv für die großen Ölkonzerne - BP will aussteigen
https://www.n-tv.de/ticker/Britischer-Energiekonzern-BP-will-sich-aus-der-Oel-und-Gasfoerderung-zurueckziehen-id31147754.html
Der britische Energiekonzern BP will sich aus der Öl- und Gasförderung in der heimischen Nordsee zurückziehen und stellt das Geschäft zum Verkauf. "Da wir unser Portfolio fokussieren und Kapital in unsere renditestärksten Projekte lenken, glauben wir, dass unser Nordsee-Geschäft als Teil eines anderen Unternehmens besser aufgestellt sein wird", erläuterte die neue Chefin Meg O'Neill am Freitag die Beweggründe. Schätzungen von Branchenkennern zufolge könnte der Verkauf mehr als zwei Milliarden Dollar einbringen. Für BP, das früher British Petroleum hieß, endet damit eine Ära: Der Konzern ist seit mehr als sechs Jahrzehnten in der Region aktiv und betreibt dort fünf große Förderzentren.