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Hebel + 3faches Risikomanagement

Hebel + 3faches Risikomanagement

In diesem Wikifolio ist das Ziel zwei Strategien zum Einsatz kommen zu lassen. Die erste Komponente basiert auf einem Risikomanagementsystem mit dem Marktphasen identifiziert werden sollen, in denen das Rendite-Risiko-Verhältnis für risikoreiche Investitionen günstig erscheint. Ist dies der Fall, so kann in günstige Wertpapiere wie beispielsweise einen DAX-, Eurostoxx- oder S&P 500-ETF investiert werden. Günstig ist dabei das Schlagwort, da sich diese Instrumente für häufige An- und Verkäufe eignen sollen. Zu diesem Zweck kommen auch Derivate für dieses Basisinvestment in Frage. Darüber hinaus wird beabsichtigt in den als günstig identifizierten Marktphasen ein modellbasiertes System anzuwenden um einzelne Wertpapiere mit einem günstigen Rendite-Risiko-Verhältnis zu identifizieren. Wenn in diesem Zusammenhang ein gehebeltes Wertpapier erworben werden kann, so soll die Positionsgröße dabei strikt begrenzt werden um eine günstige Diversifikation zu erreichen und das Verlustrisiko pro Position möglichst gering zu halten. Ebenso wie die Eröffnung einer Position soll auch die Schließung einer Position auf klar definierten Regeln basieren. Insgesamt wird beabsichtigt drei Methoden mit dem Ziel der Risikoreduzierung einzusetzen. 1. Investition in riskante Wertpapiere soll nur erfolgen wenn das aktuelle Marktrisiko günstig erscheint. 2. Investition in riskante Wertpapiere soll nur erfolgen wenn dessen Rendite/Risiko-Verhältnis günstig erscheint. 3. Die Positionsgröße bei Eröffnung einer riskanten Position soll zur Begrenzung des Verlustrisikos gering gehalten werden. Die Handelsidee kann mit allen verfügbaren Instrumenten umgesetzt werden.
EUR153,334

Assets under Management

Hebel + 3faches Risikomanagement (WF)

WKN: LS9FPG / Wikifolio /

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Aktuelle Marktlage

Seit meinem letzten Marktkommentar vom 25. Mai sind nun fast vier Wochen vergangen. Gemäss meinem quantitativen Risikomodell hat sich die Lage seither auch nicht verbessert weswegen risikoseitig nicht viel zu berichten war. Nachdem diverse Aktienindizes seit Ende Mai zunächst ein wenig Stärke zeigten, so war diese Bullenrallye erneut von kurzer Dauer. Während europäische Indizes wie der DAX oder Eurostoxx in dieser Zeit Levels von Ende März und Anfang April wieder erreichten, so schafften es US Indizes wie der S&P 500 oder der Nasdaq 100 gerade einmal auf die vorherigen Tiefststände von Ende April.

Diese anhaltende Tendenz zahlreicher Indizes in fallenden Phasen neue Tiefststände auszubilden während vorherige Hochs nicht erreicht werden, ist nach wie vor als äusserst bärisches Signal zu werten. So dann muss man aufpassen, Erholungen nicht als Wendepunkte zu interpretieren, dies könnte noch verheerende Folgen nach sich ziehen.

Wir befinden uns nun bereits seit November/Dezember 2021 in einem fallenden Markt. Dieser lang anhaltende Bärenmarkt, befeuert durch eine nicht einzudämmende Inflation und geopolitischer Krisen, verläuft bislang schulbuchmässig. Die Hoffnung der Bullen, dass die Notenbanken die Inflation noch in Schach halten können, wurde vergangene Woche erst einmal zerschlagen was zu den erneuten Kursverlusten infolge der Zinserhöhung um 75 Basispunkte der amerikanischen Fed geführt hat. Die Lage in Europa sieht in Sachen Inflation kein bisschen besser aus, lediglich die Zinserhöhungen lassen auf sich warten wodurch europäische Indizes aktuell robuster als ihre US-Pendants erscheinen. Aber hier muss Vorsicht geboten sein. Die Zinserhöhungen in Europa bleiben mitunter auch aufgrund der schlechten Schuldensituation zahlreicher Staaten aus. Ob dies einen stärkeren europäischen Aktienmarkt gegenüber dem amerikanischen rechtfertig darf bezweifelt werden. Die Verluste sind aktuell womöglich aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Nachdem sich die geopolitische Lage zwar nicht beruhigt, aber eine gewisse Balance gefunden hat, ist aktuell sicher die Inflation und die damit verbundenen Zinserhöhungen der entscheidende Treiber der Märkte. Wenn die steigenden Zinsen noch zu einer deutlichen Zunahme an Insolvenzen von verschuldeten Unternehmen und/oder Konsumenten führt, kann die aktuelle schwache Phase an den Märkten erst der Anfang einer noch schwerwiegenderen Krise sein. Auf den Anstieg dieser Insolvenzen und deren Barometer, den Credit Spreads, sollte aktuell ein besonderer Augenmerk gerichtet werden.

 

Quantitatives Risikomodell

Wenig überraschend ist das Risikomodell für alle Regionen Amerika, Europa, Asien und die Welt weiterhin auf Rot. Diese rote Phase hält nun bereits seit einigen Monaten an, was ebenfalls als Warnsignal für noch weitere schwerwiegendere Verluste verstanden werden kann. 

Gemäss Risikomodell ist Sicherheit aktuell weiterhin das oberste Gebot.

 

News zum wikifolio

Die Investmentquote des wikifolios ist unverändert niedrig. Insgesamt liegt sie bei +/- 0%. Dem Risikomodell folgend ist die Investitionsquote nun seit geraumer Zeit niedrig, wodurch die Verluste des letzten Monats auch vermieden werden konnten. Während das wikifolio nahezu unverändert notiert, verzeichneten Aktienindizes wie der Nasdaq, S&P 500, DAX oder Eurostoxx über einen Monat Verluste von -4% bis -7%.


Zusätzliche Informationen auf meiner Webseite

Aktuelle Performancekennzahlen dieses wikifolios als auch der regelmässige aktualisierte Risikostatus und die Crashrisiko-Weltkarte können auf meiner Webseite verfolgt werden.

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Aktuelle Marktlage

Mein letzter Kommentar liegt nun gute zwei Wochen zurück. Der Grund für die relative lange Zeit ist einfach, es gibt kaum etwas zu berichten. Die Märkte sind weiterhin in einer sehr schlechten Verfassung.

Insbesondere die US Indizes bilden immer neue Tiefststände aus, während alte Hochs weiterhin nicht mehr erreicht werden. Ein sehr bearishes Zeichen, und angesichts noch zahlreicher bevorstehender Zinserhöhungen dürfte kurz- bis mittelfristig nicht mit einer Entspannung zu rechnen sein.

Das bullishste Szenario könnte sogar paradoxerweise eine panikartige Zuspitzung der Krise sein, da in dem Fall die Straffung der Geldpolitik womöglich weniger schnell erfolgen würde. Ob dies aber zu einer echten bullishen Rally führen würde, darf indes bezweifelt werden.

Eine Tatsache sollte die Anleger zumindest trösten. Ganz gleich wie lange dieser Bärenmarkt noch anhalten wird, die Zeit nach dem Bärenmarkt ist eine der renditestärksten Phasen überhaupt. Den Einstieg sollte man dann nicht zu lange verpassen.

 

Quantitatives Risikomodell

Das Risikomodell ist für alle Regionen Amerika, Europa, Asien und die Welt auf Rot. Und nicht nur das, die Ausgangslage für einen Wechsel auf den grünen Status hat sich in allen Regionen weiter verschlechtert.

Gemäss Risikomodell ist Sicherheit aktuell das oberste Gebot.

 

News zum wikifolio

Die Investmentquote des wikifolios ist unverändert niedrig. Insgesamt liegt sie bei +/- 0%, wobei zuletzt auch die bullishe Position und auch die bearishe Position reduziert wurden. Insgesamt gilt also noch mehr Vorsicht als ohnehin bereits seit mehreren Wochen und Monaten.


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Aktuelle Marktlage

Der Wochenauftakt bestätigt den seit November andauernden Bärenmarkt. Ganz gleich welche Indizes sich man zuletzt anschaut, im April und nun auch im Mai ging es für Aktienmärkte weltweit nahezu ausschliesslich bergab.

Demzufolge hat sich auch keine Änderung in der aktuellen Markteinschätzung ergeben. Auch sollte man in solchen Phasen vorsichtig sein mit Annahmen, dass nach einem derartig heftigen Abverkauf eine Gegenbewegung einsetzen müsste. Dies kann sich als eine teure Fehleinschätzung erweisen, da gerade in heftigen Bärenmärkten eine schier unaufhaltsame Aneinanderreihung von Verlusttagen und -wochen auftreten kann.

 

Quantitatives Risikomodell

Wenig überraschend bleibt das Risikomodell für alle Regionen Amerika, Europa, Asien und auch Global auf dem roten Status. Darüber hinaus entfernen sich die Indizes von ihren Umkehrpunkten weiter, sodass ein kurzfristiges Umschwingen auf den grünen Status momentan noch unwahrscheinlicher erscheint.

 

News zum wikifolio

Es gab zuletzt keine Änderungen, die Cashquote beträgt weiterhin knapp über 90%.


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