NVIDIA Corp. Aktie
NVIDIA Corp. Aktie
NVIDIA ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen, das spezialisiert ist auf Hochleistungs-Grafikkarten, PCs und Multimedia-Technologien. Es wurde 1993 gegründet und ist heute einer der größten Hersteller von Visual Computing Technologien der Welt. NVIDIA ist bekannt für die Entwicklung von hochwertigen Grafikkarten, die für die bestmögliche Grafikeinheit in Computerspielen sorgen. Es beliefert auch andere Industrien mit High-Performance Computing-Lösungen, auf denen modelbasierte Deep-Learning-Anwendungen, großformatige Visualisierungen und High-Definition-Videos aufgebaut werden können. Sie sind ebenfalls in der Autonomen Fahrzeugentwicklung tätig, und entwickeln technologische Lösungen, die Autos und Fahrzeuge intelligent erweitern. NVIDIA bedient sowohl den Verbrauchermarkt als auch den professionellen Markt und dient als Referenz Plattform für professionelle Programmierers.
Was spricht für und gegen NVIDIA Corp. in den nächsten Jahren?
Pro
Kontra
Rendite von NVIDIA Corp. im Vergleich
| Wertpapier | Ver.(%) | 1W | 1M | 1J | YTD | 3J | 5J |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| NVIDIA Corp. | -5,02 % | 2,71 % | 5,67 % | 23,20 % | 13,56 % | 340,51 % | 995,98 % |
| Skyworks Solutions Inc. | 2,42 % | 2,10 % | -13,84 % | -13,05 % | -2,59 % | -48,15 % | -67,64 % |
| Microchip Tech. | -1,18 % | -1,88 % | -16,22 % | 17,73 % | 26,32 % | -15,56 % | 17,33 % |
| Advanced Micro Devices Inc. | -5,40 % | 6,09 % | -1,88 % | 224,00 % | 149,59 % | 349,15 % | 486,81 % |

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Auffällig ist eine leichte Eintrübung der zuvor nahezu perfekten Rentabilitätskennzahlen. Die Bruttomarge gab von fast 75 Prozent auf gut 71 Prozent nach, und auch die operative Marge sank um rund zwei Prozentpunkte auf etwa 60 Prozent. Die Nettomarge blieb dagegen mit rund 55,6 Prozent nahezu stabil. Diese Verschiebung könnte mit veränderten Produktmixen oder höheren Kosten für zugesagte, aber noch nicht abgerufene Vorratsbestellungen zusammenhängen. Die Eigenkapitalrendite sank deutlich von über 90 Prozent auf rund 76 Prozent, was vor allem auf die stark ausgeweitete Eigenkapitalbasis zurückzuführen ist und nicht auf eine nachlassende Ertragskraft hindeutet. In der Summe erscheint die Profitabilität weiterhin außergewöhnlich, doch der leichte Margenrückgang bei gleichzeitiger Wachstumsverlangsamung verdient Aufmerksamkeit.
Die Bilanz ist von extremer finanzieller Solidität geprägt. Nettoschulden bestehen faktisch nicht; die liquiden Mittel und Wertpapiere übersteigen die gesamten Finanzverbindlichkeiten deutlich. Die kurzfristige Verschuldung tauchte mit knapp einer Milliarde Dollar erstmals nennenswert auf, bleibt aber im Verhältnis zur Bilanzsumme marginal. Markant gestiegen sind dagegen die Forderungen und Vorräte, die sich beide in etwa verdoppelten – ein typischer Begleiter stark expandierender Geschäfte, der bei einer unerwarteten Nachfragedelle jedoch zu Bewertungsrisiken führen könnte. Ebenfalls bemerkenswert ist der sprunghaft gestiegene Goodwill, der sich auf knapp 21 Milliarden Dollar vervielfachte und fast ausschließlich dem Segment Compute & Networking zugeordnet ist. Dahinter stehen größere Akquisitionen, die das Potenzial, aber auch die Integrationsrisiken erhöhen.
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