Menü

UBS AG sell Mister_x sell

Startpreis
11,79 €
18.10.08
Kursziel
11,00 €
Rendite (%)
7,89 %
Endpreis
10,86 €
23.10.08

Kommentare von Mister_x zu dieser Einschätzung

In der Diskussion Trading UBS AG

Geschrieben am 23.10.08
Einschätzung Sell
Kursziel 11,00
Veränderung

(Vom Mitglied beendet)

In der Diskussion UBS AG diskutieren

Geschrieben am 18.10.08
Einschätzung Sell
Kursziel 11,00
Veränderung

«UBS ist (kein) Konkurskandidat»

Am letzten Sonntag war es so weit. Die UBS-Führung musste einsehen, dass sie aus eigener Kraft das längerfristige Gedeihen der Bank nicht mehr sichern konnte. Der Canossagang nach Bern muss für Peter Kurer und Marcel Rohner sicher bitter gewesen sein. Schliesslich war es nicht irgendeine Bank, sondern das einstige Flaggschiff des Schweizer Finanzplatzes, die stolze UBS, die da um staatliche Hilfe nachsuchen musste. Die Institution und ihre obersten Exponenten hatten sich zu lange überschätzt, geglaubt, alles im Griff zu haben, geglaubt, alles sei möglich und machbar. Demut gehörte nicht zur Firmenkultur.

Ein Stück Schweiz

Der Vorfall erinnert unweigerlich an den Niedergang der Swissair, nicht, weil es ziemlich genau sieben Jahre her sind, seit der Fluggesellschaft nach anfänglicher Weigerung doch noch staatliche Hilfe gewährt wurde, und auch nicht so sehr, weil Peter Kurer damals als eher umstrittener Gegenspieler der zu rettenden Gesellschaft aufgetreten war. Vielmehr verkörpert die UBS – wie einst die gemessen an der Einwohnerzahl weit überdimensionierte nationale Fluggesellschaft – auch ein wichtiges Stück Schweizer Identität. Dabei tut es wenig zur Sache, dass sie im Inland nie auf die gleichen Sympathiewerte zählen konnte. Zumal im Ausland steht sie sehr wohl für Schweizer Werte wie Sicherheit und Stabilität. Mit dem Gang zum Staat, obschon er fast weltweit salonfähig geworden zu sein scheint und man nur hoffen kann, dass er nützt, hat sie sich nun einen schweren Makel aufgeladen, nicht nur aus ordnungspolitischer Sicht. Er muss als Eingeständnis der Bankführung interpretiert werden, auch wenn sie das weit von sich weist, dass sie mit ihrem normalen Latein am Ende war. Das ist kaum eine Empfehlung.

Die Hoffnung vieler auf einen Sonderfall Schweiz, auf die Fähigkeit des Finanzplatzes und seiner grössten Institute, die Krise anders als im Ausland ohne direkte Staatshilfe durchzustehen, ist damit zerstört worden, aber auch die Illusion, die Schweiz komme in den internationalen Turbulenzen doch noch irgendwie glimpflich davon oder könne sogar Vorteile daraus ziehen. Das Stützungspaket für die UBS hat nun die Finanzkrise gewissermassen direkt in die Schweizer Wohnstuben getragen.

Vor einer Rezession

Es wäre gut, wenn mit dieser Illusion noch einige weitere zu Grabe getragen würden. Zwar ist das immer ein schmerzlicher Prozess, aber auf mittlere Sicht ist der Realismus tragfähiger als die Trugbilder. So sollte sich die Einsicht Bahn brechen, dass wir derzeit nicht bloss auf eine Wachstumsverlangsamung zusteuern. Wahrscheinlicher ist vielmehr eine veritable Rezession mit einer Schrumpfung des Bruttoinlandprodukts nicht nur in zwei oder drei Quartalen, sondern auch übers Jahr gesehen. Und dieser Rückgang der Wertschöpfung dürfte kaum nur die USA und Teile Europas treffen, sondern ebenso die Schweiz.

Die Krise und ihre Bewältigung könnten und sollten auch am Glauben rütteln, nur die USA hätten ein Verschuldungsproblem. Die Versprechungen, die die europäischen Regierungschefs in den letzten Wochen abgegeben haben, sind entweder leer, oder sie sind unter Umständen sehr, sehr kostspielig. Zu behaupten, sie würden die Haushalte nur marginal belasten, ist Augenwischerei. Zugleich sollte die Alterssicherung wieder stärker ins Blickfeld rücken. Wer glaubte, dank dem Kapitaldeckungsverfahren, der zweiten Säule, sei in der Schweiz die Wahrung des Lebensstandards bis ins hohe Alter geradezu in Stein gemeisselt, muss nun zur Kenntnis nehmen, dass im Leben, also auch im wirtschaftlichen Leben, bestenfalls Wahrscheinlichkeiten herrschen, aber keine Gewissheiten.

Überhaupt ist eine der wichtigsten Desillusionierungen der Bankenkrise wohl jene, dass es keine absolute Sicherheit gibt. Viel zu viele Menschen, nicht nur an den Spitzen der Unternehmen, fingen an zu glauben, es gebe im Finanzsystem praktisch keine Risiken beziehungsweise diese seien abgesichert oder würden von anderen übernommen. Es ist eine der Folgen staatlicher Regulierung, dass sie die Menschen sich in falscher Sicherheit wiegen lässt. Die vielen Bestimmungen zum Schutze der Anleger, der Sparer, der Investoren oder der Kreditnehmer führen, so gut sie gemeint sind, oft dazu, dass sich die Geschützten dann auf die Regulierungen verlassen. Sie prüfen nicht genügend selbst – ähnlich wie jene Banker, die sich blind auf das Urteil von Rating-Agenturen abstützen –, und sie vergessen mit der Zeit, dass sie sich einem Risiko aussetzen. Das hat die Krise nun wohl gründlich korrigiert.

Vom Retter zum Besatzer

Gleichzeitig tauchen neue Illusionen am Horizont auf, nicht weniger verheerend als die alten. Zu ihnen gehört vor allem der Glaube an den Staat. Sein beherztes Eingreifen ringsum in Ehren, aber noch weiss niemand, ob es wirklich etwas nützt und ob es mehr bringt, als es kostet – im weitesten Sinne des Wortes. Selbst wenn es aber so wäre, ist es eine Illusion zu meinen, der Staat könne und solle daher überall zum Rechten sehen, er könne die Konjunktur in Schwung halten, auch über die Industrie schützend und helfend seine Hand halten und mit neuen Regeln menschliche Dummheit und Unmoral verhindern.

Er ist dazu aus mehreren Gründen nicht in der Lage. Vom Umfang der Intervention her scheint er schon jetzt überfordert; wenn nun noch alle möglichen anderen Interessengruppen die hohle Hand machen oder wenn Konjunkturprogramme verlangt werden, gilt das erst recht. Ferner ist der Staat in dem Sinne überfordert, als seine Eingriffe oft schlicht nicht wirksam sind. Konjunkturprogramme beispielsweise bringen erfahrungsgemäss wenig bis gar nichts. Auch hier gilt, dass der allfällige Nutzen so aussergewöhnlicher Eingriffe wie jener der letzten Zeit nicht die generelle Wirksamkeit staatlichen Handelns belegt.

Überfordert ist der Staat zumal vom Wissen her; wäre er, wären die Politiker so gut informiert, so allwissend, so klug und auch so uneigennützig, wäre es nie zu dieser Krise gekommen. Doch «die Politik» hat nicht gemahnt, nicht die wirklichen Probleme benannt, nicht richtig reguliert. Sie hat mindestens so sehr versagt wie «die Wirtschaft». Dass der Staat jetzt hoffentlich das System stabilisieren kann, prädestiniert und legitimiert ihn nicht, nach der Krise aktivistischer zu sein als vor der Krise. Man muss Retter auch wieder loswerden; sonst werden sie zu Okkupanten.

Der gleiche Wahn

Vielleicht ist die gefährlichste Illusion, die durch eine erfolgreiche Bekämpfung der Krise geweckt wird, jene der Machbarkeit. Es ist der gleiche Wahn, dem all jene erlegen sind, die in ihrem Herdenverhalten und in ihrer Unersättlichkeit die Krise verursacht haben. Auch sie hielten alles für machbar, für kontrollierbar, für steuerbar. Es wäre eine Illusion, zu meinen, bei anderen Menschen in anderen Funktionen, also bei Politikern und Beamten statt Managern, wäre alles anders. Auch sie sind Menschen, machen Fehler, sind fehlbar. Wer daher glaubt, man könne, indem man dem Staat eine grössere Rolle zuweist, Krisen vermeiden und Fehlentwicklungen verhindern, erliegt der gleichen Illusion der Machbarkeit, die zum Desaster geführt hat. Man kann sogar mit Fug befürchten, dass zentralisierte Entscheide, wenn sie falsch sind, noch verheerender wirken als dezentralisierte. Vorkehren gegen die Zentralisierung von Macht in Politik und Wirtschaft und gegen den Herdentrieb scheinen daher sachgerecht; der generelle Ruf nach mehr Staat ist es gewiss nicht. www.nzz.ch

SMI legt kräftig zu - UBS profitiert nicht

Schreiben Sie Marcel Ospel. Fordern Sie den ehemaligen UBS-Chef auf, seine Boni in der Höhe von 44 Millionen Franken zurückzuzahlen. Hier können Sie den Brief downloaden. Oder gleich unterschreiben.

 

Eine Bewegung entsteht! Gegen die überrissenen Millionenboni für verantwortungslose Banker.

Am Freitag haben viele BLICK-Leserinnen und -Leser spontan den Brief an Ex-UBS-Präsident Marcel Ospel (siehe rechts) unterschrieben. Ospel soll gefälligst die mindestens 44 Millionen Franken Bonus zurückgeben, die er in den letzten drei Jahren kassiert hat. Für die Zeit, während der er die UBS in den Abgrund geritten hat.

Die Leser sind nicht allein. Thomas Minder, der Kopf hinter der Abzocker-Initiative, sagt: «Ospel sollte seine Boni zurückgeben. Freiwillig.» FDP-Nationalrat Ruedi Noser ergänzt: «Man kann nicht jahrelang Boni in Millionenhöhe kassieren und am Schluss die Sache dem Staat überlassen.» Und auch Nosers Parteipräsident Fulvio Pelli fordert Ospel zur Rückzahlung seiner Bonus-Millionen auf: «Ich würde mehr Verantwortungsgefühl erwarten.»

Am klarsten äussert sich UBS-Ehrenpräsident Niklaus Senn: «Man hätte den Bonus gar nie auszahlen dürfen», sagte der Ex-Spitzenbanker zu «Radio1». Und warum nicht? Weil Ospel der Hauptschuldige der UBS-Misere sei. Er und weitere Manager – zum Beispiel Ex-Konzernchef Peter Wuffli – hätten ihre Sorgfaltspflichten verletzt. «Deshalb sollten Ospel und Co. ihren Bonus zurückzahlen», ist für Senn klar.

Das Dumme ist nur: Zwingen kann Ospel niemand. Da sind sich die Juristen einig. Also müssten die Versager-Manager selbst zur Einsicht kommen, dass sie ihre Millionen eben doch nicht verdient haben. Doch da kann man lange warten. Ospel schweigt. Und Wuffli lässt ausrichten, er wolle sich nicht zum Thema äussern.

Besonders haarsträubend ist, wie selbstgefällig UBS-Präsident Peter Kurer schon wieder über «denkbare zweistellige Millionenboni» spricht. Und das am Tag der UBS-Rettung durch die Steuerzahler! nDer ehemalige UBS-Chef Marcel Ospel hat in seinen letzten drei Jahren mindestens 44 Millionen Bonus kassiert.

Viele Schweizer können nicht verstehen, dass nun der UBS mit Steuergeldern aus der Patsche geholfen wird. Die Manager aber ihre dicken Lohnzahlungen behalten dürfen.

Herr Ospel, bitte zahlen Sie Ihre Boni zurück
BLICK forderte bereits in seiner Ausgabe vom Freitag: «Herr Ospel, zahlen Sie Ihren Bonus zurück!» Helfen Sie mit und schreiben Sie dem Ex-UBS-Verwaltungsratspräsidenten in Ihrem Namen.

Den Brief können Sie hier als PDF downloaden und an BLICK einsenden an Redaktion BLICK, Dufourstrasse 23, Postfach, 8021 Zürich, faxen an 044 / 259 66 65.

Oder Ihren Namen im untenstehenden Formular eintragen. BLICK.ch wird Ihre Forderung an Marcel Ospel weiterleiten.

 

 

 

Beendete Einschätzungen von Mister_x zu UBS AG

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
13,44 €
14,35 €
1,79 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
15,28 €
20,00 €
-0,67 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
12,83 €
15,00 €
-21,99 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
12,94 €
15,00 €
7,65 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
11,11 €
15,00 €
16,84 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
11,81 €
15,00 €
-9,61 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
10,23 €
22,00 €
-10,72 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
10,70 €
13,20 €
15,23 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
11,08 €
22,00 €
-7,94 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
8,79 €
9,40 €
6,94 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
8,00 €
19,00 €
13,88 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
6,90 €
6,00 €
-11,45 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
6,48 €
1,00 €
13,58 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
7,92 €
20,00 €
-17,30 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
8,41 €
7,00 €
1,78 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
8,98 €
7,05 €
5,35 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
9,71 €
10,25 €
-10,71 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
10,32 €
14,00 €
-5,04 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
7,85 €
6,00 €
-23,31 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
10,22 €
14,00 €
-12,33 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
10,47 €
14,50 €
21,11 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
12,44 €
9,00 €
6,91 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
14,21 €
16,00 €
5,49 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
12,43 €
9,00 €
10,86 %

UBS AG

Startkurs
Kursziel
Rendite (%)
13,55 €
12,00 €
8,12 %