Nikola: Jetzt wird's schmutzig
Trevor Milton, der Nikola (WKN: A2P4A9) als „eines der innovativsten Unternehmen der Welt“ bezeichnete, rutscht immer tiefer in den persönlichen Schlamassel. Zwei Frauen unterstellen dem Ex-Lenker sexuellen Missbrauch.
Es hört sich ungefähr so an wie die Geschichten von US-Filmmogul Harvey Weinstein, der die nächsten zwanzig Jahre hinter schwedischen Gardinen verbringt. Bereits bekannt war, dass der Ex-CEO der Nikola Corporation dafür verantwortlich sein soll, einen früheren Freund ins Gefängnis gebracht zu haben, um die Veröffentlichung rufschädigender Informationen über seinen Umgang mit Frauen zu verhindern. Dieser Freund ist mittlerweile tot.
Wie CNBC nun berichtet, soll Milton seine 15-jährige Cousine wie auch eine weitere Frau unsittlich berührt haben. Beide Frauen waren zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt. Seine Cousine hat am Wochenende bei der Polizei im US-Bundesstaat Utah entsprechend Anzeige gestellt.
GM-Veteran soll Zweifel ausräumen
Die Vorwürfe rücken Milton in kein gutes Licht und sind nicht gerade förderlich, geschweige denn vertrauenserweckend. Mit General Motors, einem etablierten Automobilkonzern mit Lieferanten- und Fertigungswissen, als Badger-Produzent will Nikola das große Rad drehen. Bedenken Hindenburgs hinsichtlich der Technologie – Hindenburg beschreibt es ja explizit als „Lügen“ Miltons – und der Produktionspartnerschaft brachten das Nikola-Gebäude ins Wanken. Trevor Milton ist niemand, der nun stabilisieren kann. Das Steuer bei Nikola übernimmt mit Stephen Girsky der ehemalige Vize-Chef bei General Motors.
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Quelle sharedeals.de


