Neues von Washington Mutual
Heute entschied das Insolvenzgericht das die Aktionäre von Washington Mutual das Recht haben eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Seit dem Bankrott im Jahr 2008 der einst größten Sparkasse der USA hat es keine solche Veranstaltung mehr gegeben. Nun dürfen auch die Aktionäre endlich ihre Rechte vertreten. Dies kann schon als kleiner Meilenstein in der ganzen Spekulation um eine mögliche Abfindung der Aktionäre bedeuten. Ziel dieser außerordentlichen Hauptversammlung könnte sein die bisherige Unternehmensführung vollständig abzusetzen und eine aktionärs-freundliche Führung für die weiter Begleitung der Verhandlungen einzusetzen.
Hauptargument der Aktionärsvertreter ist dabei, dass heute noch immer die selben Manager, die für die Pleite des Konzerns verantwortlich sind am Ruder sitzen, und dies nicht im Sinne der am Unternehmen beteiligten Personen sein kann. Man müsse auch innerhalb der Insolvenz wieder handlungsfähig sein, hieß es. Ausserdem dürften die Aktionäre nicht weiter daran gehindert werden Ihre Rechte wahrzunehmen. Damit stehen die Chancen dafür das die rechte der Aktionäre gestärkt werden und vielleicht doch noch eine entsprechende Entschädigung zu erwarten ist zwar wieder etwas besser, der Ausgang des ganzen Rechtsstreits bleibt aber ungewiss…
Quelle: investorsinside.de


