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E.ON, RWE und Innogy: Stromlobby meldet sich zu Wort!


Liebe Leser,

der Stromlobbyverband BDEW gibt Entwarnung: Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch mitteilte, habe der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) den Befürchtungen über negative Auswirkungen des Mega-Deals zwischen den Energieversorgern E.ON und RWE auf den Wettbewerb eine Absage erteilt.

BDEW-Chef: Wettbewerb sei sichergestellt

„Ich glaube nicht, dass man sich da in irgendeiner Weise Sorgen machen muss”, vermutete der Chef des Interessenverbands, Stefan Kapferer, am Dienstagabend vor Vertretern der WPV (Wirtschaftspublizistische Vereinigung Düsseldorf). So gebe es im Bereich der Kraftwerke derzeit sowieso einen steigenden Verdrängungswettbewerb, der durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien hervorgerufen werde. Zudem sei das Netzgeschäft staatlich reguliert, betonte Kapferer weiter.

Auch im Gas- und Stromvertrieb herrsche dem Vernehmen nach ein harter Wettbewerb. „Wenn jemand glaubt, dass E.ON da in Zukunft alle anderen vom Markt verdrängen könnte, das kann ich wirklich nicht erkennen“, so der Verbandschef weiter.

Konkurrent Lichtblick sieht das anders

Kritik am wegweisenden Strom-Deal hatte zuletzt beispielsweise der Konkurrent Lichtblick geäußert. Der in Hamburg sitzende Energieversorger monierte, dass E.ON mit der Übernahme der Innogy-Geschäfte zu einem „Megakonzern mit großer Marktmacht“ werde. „Das gefährdet den Wettbewerb im Strommarkt und könnte auf Dauer zu höheren Strompreisen für die Verbraucher führen. Diese Fusion muss das Kartellamt sehr kritisch prüfen“, so die Forderung des Ökostromanbieters.

Dax-Konzerne weisen Kritik zurück

E.ON und RWE hatten den Vorwürfen entschieden widersprochen. E.ON-Boss Johannes Teyssen gegenüber der „Westdeutschen Allgemeine Zeitung“ (WAZ): „Im Vertrieb hätten wir einen Marktanteil von 25 Prozent in Deutschland. Ein Monopol sieht anders aus.“

Sein Kollege, der RWE-CEO Rolf Martin Schmitz, fügte an: „Für die Stromerzeugung gilt: Wir werden auf einen Schlag zur Nummer drei bei den erneuerbaren Energien in Europa. Damit steigt aber nicht unsere Marktmacht. Von einer Gefahr für den Wettbewerb kann daher keine Rede sein.“

Weitreichender Tausch von Geschäftsbereichen und Vermögenswerten

Zur Einordnung: Im März hatten die beiden größten deutschen Energieversorger eine Zerschlagung der RWE-Ökotochter Innogy angekündigt. Die Geschäfte der 2016 gegründeten Tochtergesellschaft  sollen bis Ende des kommenden Jahres unter den beiden Dax-Konzernen aufgeteilt werden. E.ON will mit einem Anteil von knapp 77 Prozent an Innogy dessen Netz- und Vertriebsgeschäft übernehmen. Während sich RWE den Ökostrombereich sowohl von der Tochter als auch von E.ON einverleiben will. Weiterhin soll RWE zukünftig mit etwa 17 Prozent am Rivalen beteiligt werden.

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Ein Beitrag von Marco Schnepf.


Quelle: Robert Sasse

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