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Erstellt von DrMabuse 

Politik

Respektiert bitte andere Meinungen und seid freundlich zueinander. Diese Diskussion dreht sich nur um Politik, Corona wird in einer eigenen Diskussion behandelt, die ganz leicht über die Suche zu finden ist.

ValueFreak schrieb am 29.01.26: 
DrMabuse schrieb am 29.01.26: 
Wem nützt Mercosur? 
Nach jahrelangen Verhandlungen unterzeichneten die EU und mehrere südamerikanische Staaten im Januar das Mercosur-Handelsabkommen – und etablieren damit die größte Freihandelszone der Welt. Der Widerstand dagegen ist laut. Worum geht es?


@DrMabuse

Alexander Hoffmann von der CSU hat das heute im Bundestag einem Fragesteller von der AfD erklärt (ab 17:21).
https://www.youtube.com/watch?v=Y_6E4izCfxA


@ValueFreak
Was hat das denn mit dem Artikel zu tun? Der Artikel beschreibt sehr ausführlich und sachlich den politischen und wirtschaftlichen Hintergrund dieses Abkommens und benennt die wahren Profiteure und das sind nicht die Landwirte, wie es uns Hoffmann weismachen möchte, sondern die Konzerne.
Wenn Hoffmann seine Aussagen zum internationalen Wettbewerb wirklich ernst meint, dann frage ich mich, warum seine Partei alles unternimmt, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu zersztören, z. B. indem sie zulässt, dass Kernkraftwerke in Bayern gesprengt werden, während andere Länder neue bauen .Den unerträglichen Regulierungswahn der EU blendet er vollkommen aus, so als wenn es ihn überhaupt nicht geben würde. Hoffmann scheint in einer Traumwelt zu leben. Mit der Realität hat das nichts zu tun.
Die CSU hat schon bessere Politiker hervorgebracht. Jetzt hat sie allen Grund, sich zu fürchten.

Säbelrasseln im Nahen Osten
https://www.n-tv.de/politik/Rubio-droht-mit-Praeventivschlag-gegen-Teheran-id30302174.html
Falls die USA hier einen Krieg beginnen, wird das schlimmer als Afghanistan oder Irak. Einzelne Luftschläge werden die Situation kaum verbessern. Persien war zwar in der Antike bis zum Mittelalter eine Weltmacht, die Gesellschaft ist aber heute kaum fähig, zu modernen Werten aufzuschließen. Da hatten auch die langen Exilzeiten des Ayatollah Khomeini nichts beigetragen.

Trump plant laut Medienberichten, Kevin Warsh zum nächsten Fed-Vorsitzenden zu ernennen. Die Entscheidung soll noch heute fallen.

US-Präsident Donald Trump hat den früheren Notenbankdirektor Kevin Warsh als Kandidat für die Nachfolge von Notenbank-Chef Jerome Powell nominiert. Nach den ersten Berichten über dessen Nominierung sacken die Preise für Edelmetalle deutlich ab. 

Erstaunlich. Warsh wird eigentlich eher dem Falkenlager zugeordnet, während Trump sich für eine taubenhafte Geldpolitik einsetzt.

In den USA sind Bundesbehörden seit dem Morgen erneut geschlossen oder arbeiten nur eingeschränkt. Allerdings soll der sogenannte Shutdown im Zuge des Haushaltsstreits bereits kommenden Montag wieder beendet werden. Der US-Senat hat am Freitagabend den Weg für einen Kompromiss für eine Anschlussfinanzierung und zur Abwendung eines längeren Shutdowns geebnet. Die Kammer verabschiedete mit 71 zu 29 Stimmen eine Verlängerung der Finanzierung für das Heimatschutzministerium um zwei Wochen.

Eine der größten dänischen Rentenkassen sorgt für Aufsehen als sie verkündet, ihre Bestände an US-Staatsanleihen abzubauen. Spielt der Grönland-Konflikt dabei eine Rolle? Welche Risiken sich hinter der Finanzstrategie verbergen.

DrMabuse schrieb am 01.02.26: 
Grönland und der Greenback 
Eine der größten dänischen Rentenkassen sorgt für Aufsehen als sie verkündet, ihre Bestände an US-Staatsanleihen abzubauen. Spielt der Grönland-Konflikt dabei eine Rolle? Welche Risiken sich hinter der Finanzstrategie verbergen.

@DrMabuse

Die Meldung ist schon ein paar Tage alt und der Verkauf von US Anleihen hat wohl weniger mit Grönland zu tun als eher mit einem wirtschaftlichen Vertrauensverlust in die USA.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Daenischer-Fonds-stoesst-saemtliche-US-Staatsanleihen-ab-id30263635.html
AkademikerPension erklärte zwar, dass die Entscheidung keine politische Aktion im Zusammenhang mit dem Streit zwischen Dänemark und den USA wegen Grönland sei. Schelde fügte jedoch hinzu: "Es steht also nicht in direktem Zusammenhang mit dem anhaltenden Zerwürfnis zwischen den USA und Europa, aber natürlich hat das die Entscheidung nicht erschwert." Damit spielte er auf die politischen Spannungen an, die die Beziehungen belastet haben.

Besonders umjubelt wurde Monteros Aussage: „Kein Mensch ist illegal.“ Illegal seien vielmehr Korruption, Schwarzgeld oder Steueramnestien für Reiche. Auch ging sie auf eine in rechten Kreisen verbreitete Verschwörungstheorie ein, laut der die weiße, europäische Bevölkerung, von „Eliten“ gesteuert gezielt durch Migranten ersetzt werden solle. Sie wetterte: „Ja, ich will Austausch! Ich will Rassisten und Faschisten gegen arbeitende Menschen tauschen. Egal, welche Hautfarbe sie haben.“

Jetzt hat man auch das Konto von Hansjörg Stützle gekündigt. Inzwischen reicht es also schon, sich für den Erhalt des Bargeldes einzusetzen, um auf die Abschussliste zu kommen. Hier ein Auszug aus seinem Sondernewsletter: 
Liebe Bargeldfreunde,
 eigentlich wollte ich erst am kommenden Samstag wieder einen Newsletter versenden – um Ihnen und auch mir mal eine kleine Pause zu gönnen. Aber die Lage spitzt sich für mich persönlich gefährlich zu.
Mein Konto wurde mir gekündigt
Im letzten Newsletter habe ich um Spenden gebeten.
Meine Bank, die Fyrst-Bank, bei der ich seit über 5 Jahren meine Bargelderhalt-Projekte abwickle, hat mir nun letzte Woche das Girokonto gekündigt. Ohne Angabe von Gründen, nur mit dem Hinweis, dass sie dazu laut AGBs berechtigt ist.
Ob das Zufall ist oder mit dem Artikel der "ZEIT" in Verbindung steht oder ich schon als unerwünschte Person irgendwo auf einer schwarzen Liste gelandet bin, kann ich aktuell nicht beurteilen. Aber es zeigt, welche Schattenseiten die digitale Welt hat und wie schnell man vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen und in seinem Tun blockiert werden kann. 

 Der Angriff auf unser Geld: Wir werden kalt enteignet | Interview mit Thomas Kolbe



Wir erleben eine kalte Enteignung: Immer höhere Steuern und Abgaben lassen weniger vom Netto übrig. Wer Immobilien hat wird in Berlin gezwungen, diese unter Wert zu vermieten – und auch eine Besteuerung von nicht realisierten Anlagegewinnen wird von linker Seite immer wieder gefordert. In den Niederlanden soll eine solche Steuer nun implementiert werden. Wer in Europa Geld zu Seite legt, investiert oder spart wird gekniffen; um den Lebensstil derer zu finanzieren, die nicht sparen wollen. Im Interview mit TE-Autor Thomas Kolbe diskutiert Maximilian Tichy über diese schleichende Enteignung – und was man in Deutschland tun kann, um sich davor zu schützen.
Die EU möchte gerne, was das Grundgesetz in Deutschland verbietet: Zensur. Dazu werden beinahe täglich Gesetze, Verordnungen, Verhaltens-Maßregeln und Institutionen durchgesetzt. Das wird ohne Not zu einem ernsthaften Konflikt über die Meinungsfreiheit mit den USA führen, den Europa nicht gewinnen kann.

Massiver wirtschaftlicher Druck, steigende Lebenshaltungskosten, dazu geopolitische Spannungen - doch anstatt sparsam zu wirtschaften, plant die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen den nächsten Ausbau ihres Verwaltungsapparats. 

Die Nutzung von Bargeld als Zahlungsmittel in Deutschland geht seit einigen Jahren deutlich zurück. Eine von der Bundesbank in Auftrag gegebene Zukunftsstudie zeigt Szenarien auf, in denen sich Verfügbarkeit und Akzeptanz von Bargeld verschlechtern. Insbesondere könnte sich aus der abnehmenden Nutzung von Bargeld ein sich selbst verstärkender Prozess entwickeln, an dessen Ende die Zahlungsmöglichkeiten mit Bargeld deutlich eingeschränkt wären. Der vorliegende Bericht erörtert vor diesem Hintergrund aktuelle Argumente aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, die für oder gegen Bargeld sprechen, und stellt ihnen die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung gegenüber. Im Zentrum steht die Frage, welchen Nutzen unsere Gesellschaft aus Bargeld zieht und ob Bargeld im Zeitalter des digitalen Zahlungsverkehrs erhalten bleiben sollte. 

ValueFreak schrieb am 05.02.26: 
Schon etwas älter - der Monatsbericht der Bundesbank zum Thema Bargeld
https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-april-2025-954594?article=bargeld-in-der-deutschen-gesellschaft-ein-aktuelles-meinungsbild-954600
Die Nutzung von Bargeld als Zahlungsmittel in Deutschland geht seit einigen Jahren deutlich zurück. Eine von der Bundesbank in Auftrag gegebene Zukunftsstudie zeigt Szenarien auf, in denen sich Verfügbarkeit und Akzeptanz von Bargeld verschlechtern. Insbesondere könnte sich aus der abnehmenden Nutzung von Bargeld ein sich selbst verstärkender Prozess entwickeln, an dessen Ende die Zahlungsmöglichkeiten mit Bargeld deutlich eingeschränkt wären. Der vorliegende Bericht erörtert vor diesem Hintergrund aktuelle Argumente aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, die für oder gegen Bargeld sprechen, und stellt ihnen die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung gegenüber. Im Zentrum steht die Frage, welchen Nutzen unsere Gesellschaft aus Bargeld zieht und ob Bargeld im Zeitalter des digitalen Zahlungsverkehrs erhalten bleiben sollte. 
Alle positiven Eigenschaften des Bargelds stehen und fallen mit seiner Verwendbarkeit als Zahlungsmittel. Wer würde schon Geldscheine unter das Kopfkissen legen, wenn er sie erst auf der letzten Bankfiliale in der 50 Kilometer entfernten Kreisstadt einzahlen müsste, um nach dreiwöchiger Geldwäscheprüfung endlich über sein Geld verfügen zu können?...

...Außer beschwichtigenden Worten gibt es jedoch nichts, was einen beruhigen dürfte – im Gegenteil. Der Bundesbankvorstand verkennt die Probleme und sagt stattdessen: „Wir haben eine funktionierende Bargeldwelt.“ Wirklich? Zwischen 2019 und 2024 verschwand in der Bundesrepublik jede dritte Bankfiliale. Ladenbetreiber haben es immer schwerer, ihre Bargeld-Einnahmen auf einem Konto einzuzahlen. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, erklärte im Oktober 2024, Bargeld sei ein wichtiges und beliebtes Zahlungsmittel, und warnte: „Wenn allerdings weiterhin immer mehr Bankfilialen schließen, droht der Bargeldkreislauf zusammenzubrechen.“...

...Die Probleme schlagen sich auch in den Statistiken der Bundesbank nieder. Gemäß einer repräsentativen Untersuchung der Notenbanker sahen sich die Deutschen im Jahr 2023 in Behördenangelegenheiten in 50 Prozent der Fälle gezwungen, digital zu bezahlen. 2021 waren es noch 37 Prozent. Dass der Staat auf Ämtern sein eigenes Zahlungsmittel ablehnt, ist für Hardt ein Unding. Sein Vorgesetzter Balz kann offenbar gut damit leben...

...Selbst wenn es um die ureigene Aufgabe der Bundesbank geht, unterschlägt der Bundesbankvorstand im Interview zwei Details. Es geht um die Frage: Wie kommt das bare Geld von der Notenbank zu den Privatbanken, damit der Bürger es nutzen kann? Balz rückte seine Organisation in ein gutes Licht: „In Deutschland optimieren wir stetig die Bargeld-Infrastruktur – 31 Filialen der Bundesbank versorgen das Land mit Bargeld.“ Kein Wort darüber, dass deren Anzahl im Jahr 2000 noch bei stolzen 135 lag. Und kein Hinweis darauf, dass die Bundesbank bis 2039 an weiteren acht Standorten schließt.

Hinter den privaten digitalen Zahlungsmitteln der Banken und Zahlungsdienstleister steht ein Milliarden-Werbebudget. Bargeld ist im Wettbewerb auf sich allein gestellt – es sei denn, der Staat gewährt seinem eigenen Zahlungsmittel Schutz. Weder die aktuelle noch die vergangene Bundesregierung hat sich damit einen Namen gemacht.

DrMabuse schrieb am 05.02.26: 
ValueFreak schrieb am 05.02.26: 
Schon etwas älter - der Monatsbericht der Bundesbank zum Thema Bargeld
https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-april-2025-954594?article=bargeld-in-der-deutschen-gesellschaft-ein-aktuelles-meinungsbild-954600
Die Nutzung von Bargeld als Zahlungsmittel in Deutschland geht seit einigen Jahren deutlich zurück. Eine von der Bundesbank in Auftrag gegebene Zukunftsstudie zeigt Szenarien auf, in denen sich Verfügbarkeit und Akzeptanz von Bargeld verschlechtern. Insbesondere könnte sich aus der abnehmenden Nutzung von Bargeld ein sich selbst verstärkender Prozess entwickeln, an dessen Ende die Zahlungsmöglichkeiten mit Bargeld deutlich eingeschränkt wären. Der vorliegende Bericht erörtert vor diesem Hintergrund aktuelle Argumente aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, die für oder gegen Bargeld sprechen, und stellt ihnen die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung gegenüber. Im Zentrum steht die Frage, welchen Nutzen unsere Gesellschaft aus Bargeld zieht und ob Bargeld im Zeitalter des digitalen Zahlungsverkehrs erhalten bleiben sollte. 

@ValueFreak

Wie Bundesbanker zu Komplizen der Bargeldabschaffer wurden 
Alle positiven Eigenschaften des Bargelds stehen und fallen mit seiner Verwendbarkeit als Zahlungsmittel. Wer würde schon Geldscheine unter das Kopfkissen legen, wenn er sie erst auf der letzten Bankfiliale in der 50 Kilometer entfernten Kreisstadt einzahlen müsste, um nach dreiwöchiger Geldwäscheprüfung endlich über sein Geld verfügen zu können?...

...Außer beschwichtigenden Worten gibt es jedoch nichts, was einen beruhigen dürfte – im Gegenteil. Der Bundesbankvorstand verkennt die Probleme und sagt stattdessen: „Wir haben eine funktionierende Bargeldwelt.“ Wirklich? Zwischen 2019 und 2024 verschwand in der Bundesrepublik jede dritte Bankfiliale. Ladenbetreiber haben es immer schwerer, ihre Bargeld-Einnahmen auf einem Konto einzuzahlen. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, erklärte im Oktober 2024, Bargeld sei ein wichtiges und beliebtes Zahlungsmittel, und warnte: „Wenn allerdings weiterhin immer mehr Bankfilialen schließen, droht der Bargeldkreislauf zusammenzubrechen.“...

...Die Probleme schlagen sich auch in den Statistiken der Bundesbank nieder. Gemäß einer repräsentativen Untersuchung der Notenbanker sahen sich die Deutschen im Jahr 2023 in Behördenangelegenheiten in 50 Prozent der Fälle gezwungen, digital zu bezahlen. 2021 waren es noch 37 Prozent. Dass der Staat auf Ämtern sein eigenes Zahlungsmittel ablehnt, ist für Hardt ein Unding. Sein Vorgesetzter Balz kann offenbar gut damit leben...

...Selbst wenn es um die ureigene Aufgabe der Bundesbank geht, unterschlägt der Bundesbankvorstand im Interview zwei Details. Es geht um die Frage: Wie kommt das bare Geld von der Notenbank zu den Privatbanken, damit der Bürger es nutzen kann? Balz rückte seine Organisation in ein gutes Licht: „In Deutschland optimieren wir stetig die Bargeld-Infrastruktur – 31 Filialen der Bundesbank versorgen das Land mit Bargeld.“ Kein Wort darüber, dass deren Anzahl im Jahr 2000 noch bei stolzen 135 lag. Und kein Hinweis darauf, dass die Bundesbank bis 2039 an weiteren acht Standorten schließt.

Hinter den privaten digitalen Zahlungsmitteln der Banken und Zahlungsdienstleister steht ein Milliarden-Werbebudget. Bargeld ist im Wettbewerb auf sich allein gestellt – es sei denn, der Staat gewährt seinem eigenen Zahlungsmittel Schutz. Weder die aktuelle noch die vergangene Bundesregierung hat sich damit einen Namen gemacht.

Krieg gegen das Bargeld und das Kleingewerbe: Union und SPD wollen alle Gewerbetreibende zwingen Verträge mit Visa und Co. abzuschließen

Banken bilden Rabattkartell zur Verdrängung des Bargelds – Bundesbank gibt Deckung

@DrMabuse

Wenn die Bankfilialen und sogar die Geldautomaten verschwinden, so ist es das Ergebnis der liberalen Marktwirtschaft.
Aber es gibt auch Lichtblicke z.B. in Köln Chorweiler, das zum Wahlkreis von Rolf Mützenich gehört - während die benachbarte Postfiliale mit Postbank kürzlich geschlossen wurde und das Gebäude vor sich hingammelt, gibt es im Center selbst einen Geldautomaten der ING Bank, obwohl die dort keine Filiale betreibt
https://www.city-center-chorweiler.de/shops/ing-bank/?location=p414-57
Selbst in einer Großstadt wie Köln ist das Netz der Bankfilialen mittlerweile ziemlich ausgedünnt. Zum Glück bin ich bei der Sparkasse KölnBonn in der Hinsicht gut aufgehoben.
Aber es gibt doch noch die Bargeldversorgung über die Kassen der Supermärkte - aber irgendwer zahlt am Ende für die Aufwände. Das gilt auch für die einsamen Geldautomaten.

ValueFreak schrieb am 05.02.26: 
DrMabuse schrieb am 05.02.26: 
ValueFreak schrieb am 05.02.26: 
Schon etwas älter - der Monatsbericht der Bundesbank zum Thema Bargeld
https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-april-2025-954594?article=bargeld-in-der-deutschen-gesellschaft-ein-aktuelles-meinungsbild-954600
Die Nutzung von Bargeld als Zahlungsmittel in Deutschland geht seit einigen Jahren deutlich zurück. Eine von der Bundesbank in Auftrag gegebene Zukunftsstudie zeigt Szenarien auf, in denen sich Verfügbarkeit und Akzeptanz von Bargeld verschlechtern. Insbesondere könnte sich aus der abnehmenden Nutzung von Bargeld ein sich selbst verstärkender Prozess entwickeln, an dessen Ende die Zahlungsmöglichkeiten mit Bargeld deutlich eingeschränkt wären. Der vorliegende Bericht erörtert vor diesem Hintergrund aktuelle Argumente aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, die für oder gegen Bargeld sprechen, und stellt ihnen die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung gegenüber. Im Zentrum steht die Frage, welchen Nutzen unsere Gesellschaft aus Bargeld zieht und ob Bargeld im Zeitalter des digitalen Zahlungsverkehrs erhalten bleiben sollte. 

@ValueFreak

Wie Bundesbanker zu Komplizen der Bargeldabschaffer wurden 
Alle positiven Eigenschaften des Bargelds stehen und fallen mit seiner Verwendbarkeit als Zahlungsmittel. Wer würde schon Geldscheine unter das Kopfkissen legen, wenn er sie erst auf der letzten Bankfiliale in der 50 Kilometer entfernten Kreisstadt einzahlen müsste, um nach dreiwöchiger Geldwäscheprüfung endlich über sein Geld verfügen zu können?...

...Außer beschwichtigenden Worten gibt es jedoch nichts, was einen beruhigen dürfte – im Gegenteil. Der Bundesbankvorstand verkennt die Probleme und sagt stattdessen: „Wir haben eine funktionierende Bargeldwelt.“ Wirklich? Zwischen 2019 und 2024 verschwand in der Bundesrepublik jede dritte Bankfiliale. Ladenbetreiber haben es immer schwerer, ihre Bargeld-Einnahmen auf einem Konto einzuzahlen. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, erklärte im Oktober 2024, Bargeld sei ein wichtiges und beliebtes Zahlungsmittel, und warnte: „Wenn allerdings weiterhin immer mehr Bankfilialen schließen, droht der Bargeldkreislauf zusammenzubrechen.“...

...Die Probleme schlagen sich auch in den Statistiken der Bundesbank nieder. Gemäß einer repräsentativen Untersuchung der Notenbanker sahen sich die Deutschen im Jahr 2023 in Behördenangelegenheiten in 50 Prozent der Fälle gezwungen, digital zu bezahlen. 2021 waren es noch 37 Prozent. Dass der Staat auf Ämtern sein eigenes Zahlungsmittel ablehnt, ist für Hardt ein Unding. Sein Vorgesetzter Balz kann offenbar gut damit leben...

...Selbst wenn es um die ureigene Aufgabe der Bundesbank geht, unterschlägt der Bundesbankvorstand im Interview zwei Details. Es geht um die Frage: Wie kommt das bare Geld von der Notenbank zu den Privatbanken, damit der Bürger es nutzen kann? Balz rückte seine Organisation in ein gutes Licht: „In Deutschland optimieren wir stetig die Bargeld-Infrastruktur – 31 Filialen der Bundesbank versorgen das Land mit Bargeld.“ Kein Wort darüber, dass deren Anzahl im Jahr 2000 noch bei stolzen 135 lag. Und kein Hinweis darauf, dass die Bundesbank bis 2039 an weiteren acht Standorten schließt.

Hinter den privaten digitalen Zahlungsmitteln der Banken und Zahlungsdienstleister steht ein Milliarden-Werbebudget. Bargeld ist im Wettbewerb auf sich allein gestellt – es sei denn, der Staat gewährt seinem eigenen Zahlungsmittel Schutz. Weder die aktuelle noch die vergangene Bundesregierung hat sich damit einen Namen gemacht.

Krieg gegen das Bargeld und das Kleingewerbe: Union und SPD wollen alle Gewerbetreibende zwingen Verträge mit Visa und Co. abzuschließen

Banken bilden Rabattkartell zur Verdrängung des Bargelds – Bundesbank gibt Deckung

@DrMabuse

Wenn die Bankfilialen und sogar die Geldautomaten verschwinden, so ist es das Ergebnis der liberalen Marktwirtschaft.
Aber es gibt auch Lichtblicke z.B. in Köln Chorweiler, das zum Wahlkreis von Rolf Mützenich gehört - während die benachbarte Postfiliale mit Postbank kürzlich geschlossen wurde und das Gebäude vor sich hingammelt, gibt es im Center selbst einen Geldautomaten der ING Bank, obwohl die dort keine Filiale betreibt
https://www.city-center-chorweiler.de/shops/ing-bank/?location=p414-57
Selbst in einer Großstadt wie Köln ist das Netz der Bankfilialen mittlerweile ziemlich ausgedünnt. Zum Glück bin ich bei der Sparkasse KölnBonn in der Hinsicht gut aufgehoben.
Aber es gibt doch noch die Bargeldversorgung über die Kassen der Supermärkte - aber irgendwer zahlt am Ende für die Aufwände. Das gilt auch für die einsamen Geldautomaten.
Frankfurt. Bargeld, Girocard, Kreditkarte – für den Einzelhandel verursacht jedes Zahlungsmittel Kosten. Am günstigsten kommen Geschäfte weg, wenn die Kundschaft mit Schein und Münze zahlt oder die Girocard nutzt. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Deutschen Bundesbank. 

Die hohen Kosten, die beim elektronischen Zahlungsverkehr an der Ladenkasse entstehen, werden natürlich auf den Kunden abgewälzt. Der bekommt allerdings nichts davon mit.

Norbert Bolz über Alphabet, Streusalz in Berlin, Zensur in Spanien und die "Berichterstattung" der Tagesschau über Maja T. 

Von Martina Binnig • Rund 160 Seiten zählt der Zwischenbericht zur „Bedrohung durch ausländische Zensur“, den der Ausschuss für Justiz des US-Repräsentantenhauses am 3. Februar vorgelegt hat. Darin geht es nicht etwa um die Zensurbestrebungen Chinas oder Russlands, sondern um die Europäische Union!

DrMabuse schrieb am 06.02.26: 
Norbert Bolz über Alphabet, Streusalz in Berlin, Zensur in Spanien und die "Berichterstattung" der Tagesschau über Maja T.



US-Justizbericht zur EU-Zensur: Deutschland spielt zentrale Rolle 
Von Martina Binnig • Rund 160 Seiten zählt der Zwischenbericht zur „Bedrohung durch ausländische Zensur“, den der Ausschuss für Justiz des US-Repräsentantenhauses am 3. Februar vorgelegt hat. Darin geht es nicht etwa um die Zensurbestrebungen Chinas oder Russlands, sondern um die Europäische Union!

@DrMabuse

Die US Administration zensiert nicht - sie verfolgt und bestraft oder droht zumindest damit

George Soros:
https://www.merkur.de/politik/soros-organisation-reagiert-auf-politisch-motivierte-angriffe-von-trump-zr-93956351.html
Gerome Powell
https://www.nytimes.com/2026/01/11/us/politics/jerome-powell-fed-inquiry-trump.html
Jamie Dimon
https://edition.cnn.com/2026/01/22/business/jpmorgan-chase-trump-lawsuit-debanking
Włodzimierz Czarzasty (Friedensnobelpreis Nominierung)
https://www.euractiv.com/news/us-cuts-ties-with-polish-parliament-speaker-over-trump-nobel-row/

Bereits Platon hat in seinen Plädoyers für die geschlossene Gesellschaft den Gedanken verfolgt, dass nur ausgewählte Führer (solche wie Donald Trump und auch Pam Bondi) Propagandalügen verbreiten dürfen (siehe Karl Popper - Die offene Gesellschaft und ihre Feinde).

Das US Justizministerium sollte mal die eigene Administration untersuchen, bevor sie nach Europa schauen. 



Am 7. Januar 2026 hat die "Zeit" einen Artikel herausgebracht, der Hansjörg Stützle und die Bargeld-Petition https://www.bargelderhalt.eu mit allen journalistischen Raffinessen angreift, ohne substanzielle Fakten zu liefern.

In Anbetracht dessen, dass von der Erst-Anfrage bis zur Veröffentlichung fast 5 Monate vergangen sind, es 40 E-Mail-Kontakte gab und Hansjörg Stützle fundierte Fakten zur Situation rund um den Bargelderhalt geliefert hat, ist dieser Artikel substanzlos und in den Augen von Stützle ein Hohn für den journalistischen Kodex, dem sich auch die Zeit verpflichtet hat.

Der Artikel der "Zeit" ist ein beispielhaftes Lehrstück dafür, wie Medien emotionalisieren, polarisieren, in gewünschte Richtungen lenken und Menschen in Schubladen stecken können.

In dem Video erfahren Sie zum Beispiel:

• wie bereits in der Einleitung durch gezieltes Framing eine Meinung vorgegeben wird,
• wie Kontaktschuld und Mechanismen der Cancel Culture eingesetzt werden können,
• wie Fakten ausgelassen, verändert oder frei hinzugedichtet werden.

Wenn dieses Video dazu beiträgt, dass mehr Menschen verstehen, wie Pressearbeit instrumentalisiert werden kann, dann hatte dieser Artikel zumindest einen Sinn.

Sascha Lobo über Donald Trump und Sanewashing: "In den USA regiert nicht der Präsident, sondern der Irrwitz"
https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-und-das-chaos-im-weissen-haus-der-irrwitz-regiert-die-usa-a-085d2457-507c-436e-8dc4-186169d56685
Über das Justizministerium:
Viele Leitmedien kritisieren Einzelvorgänge, aber sie tun ansonsten, als sei Trumps »Justizministerium« noch ein Justizministerium. Man dürfte es eigentlich nur in Anführungszeichen schreiben, die Justizministerin war Trumps Anwältin, und sie ist es noch.

DrMabuse schrieb am 07.02.26: 
Bargeld unter Beschuss: Wenn Medien polarisieren statt informieren. 
Am 7. Januar 2026 hat die "Zeit" einen Artikel herausgebracht, der Hansjörg Stützle und die Bargeld-Petition https://www.bargelderhalt.eu mit allen journalistischen Raffinessen angreift, ohne substanzielle Fakten zu liefern.

In Anbetracht dessen, dass von der Erst-Anfrage bis zur Veröffentlichung fast 5 Monate vergangen sind, es 40 E-Mail-Kontakte gab und Hansjörg Stützle fundierte Fakten zur Situation rund um den Bargelderhalt geliefert hat, ist dieser Artikel substanzlos und in den Augen von Stützle ein Hohn für den journalistischen Kodex, dem sich auch die Zeit verpflichtet hat.

Der Artikel der "Zeit" ist ein beispielhaftes Lehrstück dafür, wie Medien emotionalisieren, polarisieren, in gewünschte Richtungen lenken und Menschen in Schubladen stecken können.

In dem Video erfahren Sie zum Beispiel:

• wie bereits in der Einleitung durch gezieltes Framing eine Meinung vorgegeben wird,
• wie Kontaktschuld und Mechanismen der Cancel Culture eingesetzt werden können,
• wie Fakten ausgelassen, verändert oder frei hinzugedichtet werden.

Wenn dieses Video dazu beiträgt, dass mehr Menschen verstehen, wie Pressearbeit instrumentalisiert werden kann, dann hatte dieser Artikel zumindest einen Sinn.

@DrMabuse

Der Redakteur der Zeit und sein Chef bzw. die Chefin sollten die Kündigung erhalten. Wenn die  die Rechten Kreise kritisieren wollten, die das Thema Bargeld Anschaffung für ihre Zwecke verwenden, so hätten sie es anders anfangen müssen. Hansjörg Stützle ist da von einigen "Meinungsbildnern" verschiedener Lager benutzt worden.
Hansjörg Stützle macht auf mich eine positiven Eindruck, wenn gleich auch die Erinnerung an Don Quichote und seinen nutzlosen Kampf gegen Windmühlen wachgerufen wird. Man kann ihm aber höchstens vorwerfen, sich für politisch geprägte Berichterstattung einspannen zu lassen.
Ob die Berichterstattung der Zeit einen Einfluss auf die Kündigung des Kontos hatte, ist eine separate Sache, der vielleicht mal ein seriöser Journalist des ÖRR nachgehen sollte (oder auch ein anderer Redakteur der Zeit, um die Reputation wieder aufzubessern). Ob hier der Artikel der Zeit eine Rolle spielte oder ein Banker eventuell genervt war vom Stochern in einem eigenen Interessensbereich - wer weiß?

8. 02. 20226 | Eine große Bank verlangt seit Neuestem sehr detaillierte Auskunft von ihren Kunden, wie diese das Geld auf ihrem Konto nutzen wollen. Wer es anders nutzt, muss mit Verdachtsanzeigen oder Kontokündigung rechnen. Dahinter steht ein weiterer Schritt der Regulierer bei der Aushöhlung unserer Verfügungsgewalt über unser eigenes Geld... 

...Unser Geld auf der Bank gehört zwar formal noch uns. Wir werden aber immer mehr in den Status eines Mündels gedrängt, das sich von einem Vormund jede Verfügung über sein Geld genehmigen lassen muss. Rechtlich ist das Geld auf dem Konto zwar ein unbefristeter, jederzeit kündbarer Kredit an die Bank, rückzahlbar auf Verlangen im einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel, Bargeld. Aber die Rückzahlungspflicht auf Verlangen ist weitgehend ausgesetzt. Bedingungslos bekommt man nur noch kleine Mengen. Will man mehr, muss man nachweisen, dass man es für einen aus Sicht der Regierung legitimen Zweck braucht.

Selbst mittelgroße Überweisungen stehen zunehmend unter Genehmigungsvorbehalt. Unsere Verfügungsgewalt über unser Geld wird massiv ausgehöhlt. EU-Freizügigigkeit hin oder her, wenn wir Geld grenzüberschreitend verwenden, machen wir uns verdächtig. Überhaupt ist jede Geldverwendung verdächtig. Wir müssen deshalb nachweisen, dass sie koscher ist, nicht umgekehrt.

Das besonders Perfide daran: sehr vieles von dieser Aushöhlung unserer Verfügungsgewalt über unser Geld geschieht ohne effektive Aufsicht, beschlossen in einem demokratiefernen, internationalen Schattenreich der Finanzregulierer. Es wird weder verkündet noch erklärt. Es wird einfach in Salamitaktik umgesetzt. Irgendwann ist es einfach so und wir haben es kaum gemerkt.