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Erstellt von DrMabuse 

Politik

Respektiert bitte andere Meinungen und seid freundlich zueinander. Diese Diskussion dreht sich nur um Politik, Corona wird in einer eigenen Diskussion behandelt, die ganz leicht über die Suche zu finden ist.

DrMabuse schrieb am 08.01.26: 
Wie viel Diktatur darf es sein, Herr Günther? 
Daniel Günther fordert bei Lanz Kontrolle, Zensur und Verbote gegen kritische Medien, weil sie das Volk „infiltrieren“. Das ist der Ton der Stasi, nicht der einer Demokratie. Ein CDU-Ministerpräsident verabschiedet sich von Demokratie und Pressefreiheit – öffentlich. 


@DrMabuse

"Besser als bundesweiter Lockdown: Günther schlägt Isolation Ungeimpfter vor", so eine Schlagzeile vom 29. November 2021. Auch der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins konnte die anmaßende Berufung kritischer Bürger auf das Grundgesetz nicht wirklich ertragen.
Rund vier Jahre später echauffiert sich Daniel Günther erneut über kritische Stimmen im Land. Seine subjektive Wahrnehmung präsentierte der CDU-Politiker dem ZDF-Publikum im Rahmen der Sendung "Markus Lanz".
Günther präsentierte sich mehr als unzufrieden mit der Berichterstattung über die Regierungsarbeit, den Kanzler und der anmaßenden Wahrnehmung kritischer Medien, dass die Bürger zu Recht unzufrieden und missmutig wären. So erklärte er zur aktuellen Berichterstattung des Portals Nius: "Und ich glaube, wir müssen viel, viel mehr aufwachen, dass das unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind. Und wenn wir uns nicht zusammenreißen und zivilgesellschaftliche Organisationen sich auch mit uns zusammenschließen, um uns gegen solche Exzesse auch zu wehren, dann werden wir unsere Demokratie in Deutschland in den nächsten zehn Jahren nicht wiedererkennen. Also wenn ich mir Nius-Artikel angucke, mit denen ich irgendwas zu tun habe, kann ich nur sagen: Da stimmt in der Regel nichts drin." 
Auf die Frage des Moderators, ob der Politiker ausgehend von seinen Argumentationen ein "Nius-Verbot" begrüßen würde, lautete die Antwort kurz und knapp: "Ja".
Die attackierte Nius-Redaktion titelte am Tag nach der Ausstrahlung:

"CDU-MP will NIUS als 'Feinde der Demokratie' verbieten: Das Land, von dem Daniel Günther träumt, ist eine Diktatur."





Während der Sonderstatus der USA Risse bekommt, gewinnt ein europäisches Gegenmodell an Attraktivität, das wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch mehr Stabilität bietet.

Persönliche Einschätzung:
Um die Stabilität des Dollar-Systems langfristig zu sichern, werden die USA ihre geopolitischen und wirtschaftlichen Bündnisse voraussichtlich neu ausrichten. Ziel dürfte es sein, verstärkt mit kapitalstarken Partnern zu kooperieren, die große US-Defizite, Staatsanleihen und Investitionen dauerhaft absorbieren können. Auf diese Weise bleibt der globale Nachfrageanker für den Dollar erhalten – eine zentrale Voraussetzung für den Fortbestand des US-Finanzmodells. 

Der Beitrag wurde gelöscht

Meine Persönliche Einschätzung läuft völlig konträr, da die USA und das „europäische Gegenmodell“ durch zahlreiche BRICS-Länder, die ein rasantes BIP-Wachstum verzeichnen, angetrieben durch umfangreiche Investitionen, Handel und demografische Veränderungen und in einer zunehmend multipolaren Welt mit ihrer Expansion immer mehr Einfluss ausübt.

Wie zu sehen ist, wird für Indien eines der schnellsten Wachstumsraten innerhalb des Blocks erwartet – 6,6 % im Jahr 2025 und 6,2 % im Jahr 2026. Für China wird ein Wachstum von 4,8 % im Jahr 2025 prognostiziert, da das Land den Handel über Asien, Europa und Afrika weiter stärkt. Ähnlich wie in Indien soll das Wachstum 2026 leicht zurückgehen.
Im Durchschnitt wird das Wachstum der BRICS-Staaten in den Jahren 2025 und 2026 mehr als dreimal so hoch sein wie das der G7-Staaten – ein deutlicher Unterschied, der in der Tabelle sichtbar ist.
Mit einem durchschnittlichen Wachstum von nur 1 % stehen viele G7-Länder vor Herausforderungen wie alternden Bevölkerungen und Unsicherheiten im Welthandel.
Bemerkenswert ist, dass für Deutschland 2025 eines der langsamsten BIP-Wachstumsraten weltweit prognostiziert wird – lediglich 0,2 %. Allerdings soll das Wachstum 2026 auf 0,9 % steigen – ein Trend, der sich auch in mehreren anderen G7-Staaten widerspiegelt.

Das bisherige Verhalten der USA lässt nicht darauf schließen, dass sie die Gefahr erkennen, die von einem BRICS-Zahlungssystem ohne den US-Dollar ausgeht. Wenn dies der Fall wäre, würde Trump versuchen, die Verwendung des US-Dollars für den Globalen Süden so attraktiv wie möglich zu gestalten, aber das tut er nicht. Das mangelnde intellektuelle Verständnis für die Gefahren, die von den BRICS-Staaten tatsächlich ausgehen, ist auch der Grund, warum Trump China als großen Gegner sieht und befürchtet, dass die Chinesen versuchen, die USA von ihrem Sockel als weltweit dominierende Macht zu stoßen. Für Trump, der einfache Paradigmen bevorzugt, ist dies leichter zu verstehen und zu vermitteln als die BRICS-Konstellation, die die US-Bevölkerung weder kennt noch versteht.