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Erstellt von DrMabuse 

Politik

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DrMabuse schrieb am 02.01.26: 
Drohnen und Böller
Wie China uns eine Lektion in Marktwirtschaft erteilt 
Die Silvesternacht hat gezeigt, weshalb Europa – und hier vor allem Deutschland – ökonomisch abgehängt wird. Auf dem alten Kontinent pflegt man sozialistische Verbotsfantasien. Das Reich der Mitte belohnt die entfesselte Kreativität. 

Lichtshow mit 16.000 Drohnen in Liuyang – neuer Guinness-Rekord 
Am 17. Oktober verwandelte sich der Himmel über Liuyang in der chinesischen Provinz Hunan in eine leuchtende Leinwand, als fast 16.000 Drohnen im Gleichklang tanzten. Die Drohnen wurden dabei von einem einzigen Computer gesteuert.


@DrMabuse

Aus dem ersten Artikel
Der Unterschied zwischen Liuyang und Berlin könnte augenfälliger nicht sein. In der Welthauptstadt des Feuerwerks beginnt man, Feuerwerk einfallsreich, nach und nach und ohne ökonomische Verheerungen durch etwas Moderneres und Attraktiveres zu ersetzen. In Deutschlands Hauptstadt möchte man Feuerwerk verbieten.
Das gezeigte Spektakel aus China ist vor allem eins - eine kollektive Meisterleistung, die so im freien Westen nicht ohne weiteres möglich ist. Wenn unbedarfte Privatleute schon früh in der Nacht aufstehen, um im Handel die begehrten Feuerwerkskörper zu ergattern und dann im Silvestersuff und unkoordiniert ihr Zeug abfackeln - wo können denn die in diesen Artikeln aufgezeigten Gedanken einer Logik folgen? 

Hin und her zwischen rigoroser staatlicher Aufsicht und liberaler Deregulierung - wenn es eng wird, ist es vorbei mit der liberalen Auffassung, dass der Bürger auch Selbstverantwortung trage. Ein unbedachter Schnellschuss der Berliner Zeitung zum Anschlag auf das Berliner Stromnetz:
 https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/stromausfall-in-berlin-totales-staatsversagen-li.10012518
Was am ehesten Staatsversagen in einem deregulierten Strommarkt ist, ist die Tatsache, dass der Anschlag der Chaoten nicht vorher erkannt und vereitelt wurde. Der Schutz der Bürger vor Kriminalität ist eine Kernaufgabe des Staates. In einem deregulierten Versorgungsmarkt ist aber der Versorger in der Pflicht. die Sicherheit der Versorgung zu gewährleisten. Dazu gehören dann auch Redundanzen und Notfallszenarien. Der Staat hat hier eine Aufsichtspflicht, der aber aufgrund der Deregulierung Grenzen gesetzt sind.
Mein Eindruck ist, dass die Netzbetreiber als marktwirtschaftlich organisierte Unternehmen sich die Taschen vollstopfen und sich nicht hinreichend um die Absicherung ihrer Aufgabe kümmern.