Energiethemen
Aktuelle Themen, die die Energiewelt bewegen
DrMabuse schrieb am 03.08.26:
Italien kehrt zur Atomkraft zurück: Meloni setzt auf neue Mini-Reaktoren36 Jahre nach dem Atomausstieg setzt Italien wieder auf Kernenergie. Hohe Strompreise und der Widerstand auch gegen RWE-Windräder treiben den Kurswechsel.
Unumstritten ist der italienische Atomkurs jedoch nicht. Umwelt- und Klimaschutzorganisationen verweisen darauf, dass viele SMR-Technologien bislang kommerziell nicht erprobt seien und erneuerbare Energien deutlich schneller ausgebaut werden könnten.
Gleichzeitig drängt der italienische Industrieverband Confindustria auf einen beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarenergie. Unternehmen könnten nicht noch ein Jahrzehnt auf neue Kernkraftwerke warten, sondern benötigten kurzfristig günstigeren Strom, zitiert die FT den Verband. Wind- und Solarprojekte mit einer geplanten Leistung von rund 130 Gigawatt warten derzeit noch auf Genehmigungen.
Massiver Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung in China geplant bis 2030
https://www.cleanthinking.de/chinas-fuenfjahresplan-erneuerbare-energien-2030/
https://www.cleanthinking.de/chinas-fuenfjahresplan-erneuerbare-energien-2030/
Peking hat seinen Fünfjahresplan für erneuerbare Energien vorgelegt. Bis 2030 soll die installierte Ökostrom-Kapazität auf 3.500 Gigawatt klettern, getragen von einem Ausbautempo, das nahezu dem Zubau des Rests der Welt zusammen entspricht.
ValueFreak schrieb am 04.08.26:
Massiver Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung in China geplant bis 2030
https://www.cleanthinking.de/chinas-fuenfjahresplan-erneuerbare-energien-2030/Peking hat seinen Fünfjahresplan für erneuerbare Energien vorgelegt. Bis 2030 soll die installierte Ökostrom-Kapazität auf 3.500 Gigawatt klettern, getragen von einem Ausbautempo, das nahezu dem Zubau des Rests der Welt zusammen entspricht.
Ehrlich bleibt dabei: Ein Viertel nicht-fossiler Energieverbrauch bis 2030 heißt, dass auch dann noch drei Viertel aus fossilen Quellen stammen. Der Plan ist eine massive Beschleunigung der Kapazität, kein Kohleausstieg und kein vollständiger Systemwechsel. Für die globale Energiewende zählt trotzdem vor allem das Ausbautempo, und das setzt China bis 2030 auf einen neuen Maßstab.
China trieb 2025 den Zubau der Kohlekraft voran und nahm 52 Großblöcke (je ≥1 GW) in Betrieb. Das zeigt der CREA/Global Energy Monitor-Bericht. Es ist der höchste Wert seit zehn Jahren, in denen jeweils weniger als 20 solcher Großblöcke ans Netz gingen. Auslöser waren die Stromengpässe in den Jahren 2021 und 2022, als Fabriken die Produktion drosseln mussten und eine Stadt rollierende Abschaltungen einführte. Peking proirisierte deshalb die Versorgungssicherheit, durch den massiven Ausbau an Kohlekraftwerken. Die Folgen reichen von stabilerem Industriestrom bis zu höheren Klimarisiken, weil neue Kohleblöcke später hohe Laufzeiten erlangen.
China genehmigt den Bau von acht neuen Atomreaktoren für rund 22 Milliarden Euro. Das Land baut seine Führungsrolle bei der Kernenergie weiter aus.
Pekings Energiepolitik gerät unter Druck: Der Krieg im Iran treibt die Preise für Flüssiggas und erhöht die Kohlenachfrage. Wind- und Atomstrom schwächeln dagegen.
Die Chinesen haben ambitionierte Ziele. Wer die USA als führende Militär- und Wirtschaftsmacht ablösen möchte, muss die Energieerzeugung auf allen Gebieten vorantreiben. Energie ist der Schlüssel für die globale Technologieführerschaft, und von der hängt nach Ansicht Pekings und Washingtons alles ab. Es geht um Dominanz und Macht. Europa spielt in diesem Wettlauf dank seiner naiven Klima- und Energiepolitik keine Rolle mehr.
Die globalen Entwicklungen werden noch am besten in den IEA Publikationen beschrieben
https://www.iea.org/reports/world-energy-outlook-2025
Aus dem Presserelease
https://www.iea.org/reports/world-energy-outlook-2025
Aus dem Presserelease
Although the pace varies across the different WEO scenarios, renewables grow faster than any other major energy source in all the scenarios, led by solar PV. Notably, fresh analysis for the WEO-2025 maps the new geography of demand onto the distribution of global energy resources, showing that, by 2035, 80% of global energy consumption growth occurs in regions with high-quality solar irradiance. Another common element across scenarios is the revival of fortunes for nuclear energy, with investment rising in both traditional large-scale plants and new designs, including small modular reactors. After more than two decades of stagnation, global nuclear power capacity is set to increase by at least a third by 2035.
WENN DER WIND SICH DREHT dokumentiert Bürgerinitiativen und Experten aus ganz Deutschland und verbindet ihre Gefühle und deren Ausdruck in einer filmischen Dokumentation.
Diese Dokumentation geht dorthin, wo die Energiewende auf den Boden trifft, auf dem Menschen leben. Sie fragt nicht, ob wir das Klima schützen sollen. Sie fragt, was wir bei einer inszenierten politischen Agenda verlieren. Heimat, Biodiversität und vieles mehr.
Über zweieinhalb Stunden kommen Menschen zu Wort, die vor Ort stehen und für sich sprechen, und für die, die keine Stimme haben.
Interview mit Jürgen Trittin zum historischen Werdegang der Energiewende
https://www.youtube.com/watch?v=C8XCdzPdS9Q
https://www.youtube.com/watch?v=C8XCdzPdS9Q
Als die Energiewende beginnt, verspricht der damalige Umweltminister Jürgen Trittin: Sie wird für deutsche Haushalte nicht teurer als eine Kugel Eis. Ein Euro im Monat reicht für den Umstieg von Atomkraft und Kohle auf Erneuerbare.
Die Rechnung geht nicht auf. Die Strompreise steigen. Haushalte und Wirtschaft beschweren sich. Die Energiewende gerät als zu teuer in Verruf.
Das allerdings liegt nicht an den erneuerbaren Energien und der Einspeisevergütung, sagt Trittin im Podcast: "Die Strompreise gingen nach unten", beschreibt er den Beginn der Energiewende. Denn durch Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hätten die großen Energiekonzerne mit ihren Atom- und Kohlekraftwerken ihr Monopol verloren.
Warum ist Strom dann teurer geworden? Für diese Entwicklung macht Trittin die Union und die FDP verantwortlich. Die EEG-Umlage sei von der schwarz-gelben Merkel-Regierung "vorsätzlich in die Höhe getrieben" worden, um den Kohlekonzernen zu helfen und den Atomausstieg rückgängig zu machen. Dafür mussten die Erneuerbaren als zu teuer denunziert werden.
"Schwarz-Gelb hat vorsätzliche Deindustrialisierung betrieben", sagt Trittin. Die Energiewende habe von 2005 bis zur Ampel 16 Jahre feindlicher Regierung überstanden.
Gast: Jürgen Trittin. Der gebürtige Bremer saß von 1998 bis 2024 für die Grünen im Bundestag. Von Juni 1990 bis Juni 1994 war er niedersächsischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und von Oktober 1998 bis November 2005 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Unter seiner Ägide wurde in dieser Zeit die drei Säulen der Energiewende eingeführt, verabschiedet und vereinbart: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (2000), der Atomausstieg (2000) und der Emissionshandel (2005).
ValueFreak schrieb am 13.08.26:
Interview mit Jürgen Trittin zum historischen Werdegang der Energiewende
https://www.youtube.com/watch?v=C8XCdzPdS9Q
Die Gasspeicher-Krise in Europa spitzt sich zu. Laut Daten von Gas Infrastructure Europe (GIE) sind die EU-Speicher mit aktuell 61,4 Prozent so schlecht gefüllt wie noch nie zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2011. In Deutschland ist die Lage noch angespannter: Hier liegt der Füllstand nur bei rund 50 Prozent – ebenfalls ein historischer Tiefstand für diese Jahreszeit.
50 Tage später sind die 50% Gasspeicherstand erreicht als im letzten Jahr. Das zwingt sogar Klaus Müller, Chef der BNetzA dazu, eine massive Warnung auszusprechen!
Neuer Rekord beim Redispatch:
Stromnetz noch instabiler! - Redispatch 2025 bereits erreicht! Im August!
Die Engpassmanagement- bzw Redispatch Eingriffe ins Stomnetz werden immer mehr, um das Netz noch stabil zu halten und einen Blackout zu verhindern! Wert von ganz 2025 bereits erreicht!
Jürgen Trittin kann reden, so viel er will. Das instabilste Stromnetz, das wir je hatten, 4,5 Mrd. Euro Kosten allein für Redispatch und eine dank Abschaltungen von Kohle- und Kernkraftwerken völlige Abhängigkeit von Gaslieferungen sind sein Werk. Auch wenn die "Energiewende" zusammen mit machthungrigen Berufspolitikern aus Union, FDP und SPD umgesetzt wurde, den Grunstein hat er gelegt.
DrMabuse schrieb am 19.08.26:
ValueFreak schrieb am 13.08.26:Interview mit Jürgen Trittin zum historischen Werdegang der Energiewende
https://www.youtube.com/watch?v=C8XCdzPdS9Q
@ValueFreak
Gasspeicher so schlecht gefüllt wie nie: Europa braucht jetzt 420 LNG-Ladungen mehrDie Gasspeicher-Krise in Europa spitzt sich zu. Laut Daten von Gas Infrastructure Europe (GIE) sind die EU-Speicher mit aktuell 61,4 Prozent so schlecht gefüllt wie noch nie zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2011. In Deutschland ist die Lage noch angespannter: Hier liegt der Füllstand nur bei rund 50 Prozent – ebenfalls ein historischer Tiefstand für diese Jahreszeit.
Gasspeicher 50 Tage zu spät! Warnung Bundesnetzagentur Klaus Müller50 Tage später sind die 50% Gasspeicherstand erreicht als im letzten Jahr. Das zwingt sogar Klaus Müller, Chef der BNetzA dazu, eine massive Warnung auszusprechen!
Neuer Rekord beim Redispatch:
Stromnetz noch instabiler! - Redispatch 2025 bereits erreicht! Im August!Die Engpassmanagement- bzw Redispatch Eingriffe ins Stomnetz werden immer mehr, um das Netz noch stabil zu halten und einen Blackout zu verhindern! Wert von ganz 2025 bereits erreicht!
Jürgen Trittin kann reden, so viel er will. Das instabilste Stromnetz, das wir je hatten, 4,5 Mrd. Euro Kosten allein für Redispatch und eine dank Abschaltungen von Kohle- und Kernkraftwerken völlige Abhängigkeit von Gaslieferungen sind sein Werk. Auch wenn die "Energiewende" zusammen mit machthungrigen Berufspolitikern aus Union, FDP und SPD umgesetzt wurde, den Grunstein hat er gelegt.
@DrMabuse
Ich empfehle schon mal, den Zustand der Outdoor Ausrüstung (insbesondere Schlafsack) zu überprüfen. Wenn es im Winter dann kalt wird und die Dunkelflaute kommt, dann gibt es in den Geschäften nichts gescheites - so wie bei den Klimaanlagen.
Die Gashändler müssen die Speicher befüllen, nicht der Staat
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-gashaendler-muessen-die-speicher-befuellen-nicht-der-staat/100248366.html
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-gashaendler-muessen-die-speicher-befuellen-nicht-der-staat/100248366.html
Es ist schon etwas kurios. Die vielen Warnungen dieser Tage, Deutschland drohe im Winter das Gas auszugehen, kommen vielfach von jenen, die das verhindern sollten. Die Energieversorger und Gasimporteure schüren Angst und rufen nach dem Staat.
Dabei ist das deutsche Energiesystem – zum Glück – so aufgebaut, dass die Unternehmen selbst das Gas besorgen und nicht der Staat. Derzeit tun sie das aber viel zu wenig, aus zwei Gründen.
Für sie ist es aufgrund der aktuell hohen Preise derzeit teils unwirtschaftlich, Gas einzukaufen. Vor allem die asiatischen Märkte treiben die Preise. Doch das wird sich ändern, denn die marktwirtschaftlichen Mechanismus gelten auch beim Gas.
Es gibt allerdings ein Dilemma: kaufen die Gashändler jetzt, so erhalten sie bei folgendem Preisrückgang keine profitablen Erlöse für ihr eingekauftes Gas - warten sie auf einen Squeeze, so verdienen sie unverschämt viel an der Krise. Und wenn die Krise denn doch nicht kommt, sind sie die Helden, die die Nerven behalten haben.
ValueFreak schrieb am 20.08.26:
Die Gashändler müssen die Speicher befüllen, nicht der Staat
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-gashaendler-muessen-die-speicher-befuellen-nicht-der-staat/100248366.htmlEs ist schon etwas kurios. Die vielen Warnungen dieser Tage, Deutschland drohe im Winter das Gas auszugehen, kommen vielfach von jenen, die das verhindern sollten. Die Energieversorger und Gasimporteure schüren Angst und rufen nach dem Staat.Es gibt allerdings ein Dilemma: kaufen die Gashändler jetzt, so erhalten sie bei folgendem Preisrückgang keine profitablen Erlöse für ihr eingekauftes Gas - warten sie auf einen Squeeze, so verdienen sie unverschämt viel an der Krise. Und wenn die Krise denn doch nicht kommt, sind sie die Helden, die die Nerven behalten haben.
Dabei ist das deutsche Energiesystem – zum Glück – so aufgebaut, dass die Unternehmen selbst das Gas besorgen und nicht der Staat. Derzeit tun sie das aber viel zu wenig, aus zwei Gründen.
Für sie ist es aufgrund der aktuell hohen Preise derzeit teils unwirtschaftlich, Gas einzukaufen. Vor allem die asiatischen Märkte treiben die Preise. Doch das wird sich ändern, denn die marktwirtschaftlichen Mechanismus gelten auch beim Gas.
@ValueFreak
Genau das kritisiert Stefan Spiegelsberger von "Energie & Outdoor Chiemgau“ auch. Die strategischen Ölreserven werden in der Regel von Regierungen oder staatlichen Institutionen gekauft und verwaltet. Warum betrifft das nicht auch die Gasspeicher? Das Anlegen strategischer Notreserven ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die man nicht privaten Akteuren überlassen sollte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schlüsselpositionen im Staat endlich mit fähigen Leuten besetzt werden.
DrMabuse schrieb am 20.08.26:
ValueFreak schrieb am 20.08.26:Die Gashändler müssen die Speicher befüllen, nicht der Staat
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-gashaendler-muessen-die-speicher-befuellen-nicht-der-staat/100248366.htmlEs ist schon etwas kurios. Die vielen Warnungen dieser Tage, Deutschland drohe im Winter das Gas auszugehen, kommen vielfach von jenen, die das verhindern sollten. Die Energieversorger und Gasimporteure schüren Angst und rufen nach dem Staat.Es gibt allerdings ein Dilemma: kaufen die Gashändler jetzt, so erhalten sie bei folgendem Preisrückgang keine profitablen Erlöse für ihr eingekauftes Gas - warten sie auf einen Squeeze, so verdienen sie unverschämt viel an der Krise. Und wenn die Krise denn doch nicht kommt, sind sie die Helden, die die Nerven behalten haben.
Dabei ist das deutsche Energiesystem – zum Glück – so aufgebaut, dass die Unternehmen selbst das Gas besorgen und nicht der Staat. Derzeit tun sie das aber viel zu wenig, aus zwei Gründen.
Für sie ist es aufgrund der aktuell hohen Preise derzeit teils unwirtschaftlich, Gas einzukaufen. Vor allem die asiatischen Märkte treiben die Preise. Doch das wird sich ändern, denn die marktwirtschaftlichen Mechanismus gelten auch beim Gas.
@ValueFreak
Genau das kritisiert Stefan Spiegelsberger von "Energie & Outdoor Chiemgau“ auch. Die strategischen Ölreserven werden in der Regel von Regierungen oder staatlichen Institutionen gekauft und verwaltet. Warum betrifft das nicht auch die Gasspeicher? Das Anlegen strategischer Notreserven ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die man nicht privaten Akteuren überlassen sollte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schlüsselpositionen im Staat endlich mit fähigen Leuten besetzt werden.
@DrMabuse
Eine dieser Schlüsselpositionen ist die des US Präsidenten und eine andere befindet sich im Kreml. Beide sind besonders unfähig besetzt.
ValueFreak schrieb am 20.08.26:
DrMabuse schrieb am 20.08.26:ValueFreak schrieb am 20.08.26:Die Gashändler müssen die Speicher befüllen, nicht der Staat
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-gashaendler-muessen-die-speicher-befuellen-nicht-der-staat/100248366.htmlEs ist schon etwas kurios. Die vielen Warnungen dieser Tage, Deutschland drohe im Winter das Gas auszugehen, kommen vielfach von jenen, die das verhindern sollten. Die Energieversorger und Gasimporteure schüren Angst und rufen nach dem Staat.Es gibt allerdings ein Dilemma: kaufen die Gashändler jetzt, so erhalten sie bei folgendem Preisrückgang keine profitablen Erlöse für ihr eingekauftes Gas - warten sie auf einen Squeeze, so verdienen sie unverschämt viel an der Krise. Und wenn die Krise denn doch nicht kommt, sind sie die Helden, die die Nerven behalten haben.
Dabei ist das deutsche Energiesystem – zum Glück – so aufgebaut, dass die Unternehmen selbst das Gas besorgen und nicht der Staat. Derzeit tun sie das aber viel zu wenig, aus zwei Gründen.
Für sie ist es aufgrund der aktuell hohen Preise derzeit teils unwirtschaftlich, Gas einzukaufen. Vor allem die asiatischen Märkte treiben die Preise. Doch das wird sich ändern, denn die marktwirtschaftlichen Mechanismus gelten auch beim Gas.
@ValueFreak
Genau das kritisiert Stefan Spiegelsberger von "Energie & Outdoor Chiemgau“ auch. Die strategischen Ölreserven werden in der Regel von Regierungen oder staatlichen Institutionen gekauft und verwaltet. Warum betrifft das nicht auch die Gasspeicher? Das Anlegen strategischer Notreserven ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die man nicht privaten Akteuren überlassen sollte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schlüsselpositionen im Staat endlich mit fähigen Leuten besetzt werden.
@DrMabuse
Eine dieser Schlüsselpositionen ist die des US Präsidenten und eine andere befindet sich im Kreml. Beide sind besonders unfähig besetzt.
@ValueFreak
Na dann muss die SPD ran. Bärbel Bas nach Moskau und Klingbeil nach Washington.. Dann geht es wieder aufwärts. Wir sind die Besten.
DrMabuse schrieb am 20.08.26:
ValueFreak schrieb am 20.08.26:DrMabuse schrieb am 20.08.26:ValueFreak schrieb am 20.08.26:Die Gashändler müssen die Speicher befüllen, nicht der Staat
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-gashaendler-muessen-die-speicher-befuellen-nicht-der-staat/100248366.htmlEs ist schon etwas kurios. Die vielen Warnungen dieser Tage, Deutschland drohe im Winter das Gas auszugehen, kommen vielfach von jenen, die das verhindern sollten. Die Energieversorger und Gasimporteure schüren Angst und rufen nach dem Staat.Es gibt allerdings ein Dilemma: kaufen die Gashändler jetzt, so erhalten sie bei folgendem Preisrückgang keine profitablen Erlöse für ihr eingekauftes Gas - warten sie auf einen Squeeze, so verdienen sie unverschämt viel an der Krise. Und wenn die Krise denn doch nicht kommt, sind sie die Helden, die die Nerven behalten haben.
Dabei ist das deutsche Energiesystem – zum Glück – so aufgebaut, dass die Unternehmen selbst das Gas besorgen und nicht der Staat. Derzeit tun sie das aber viel zu wenig, aus zwei Gründen.
Für sie ist es aufgrund der aktuell hohen Preise derzeit teils unwirtschaftlich, Gas einzukaufen. Vor allem die asiatischen Märkte treiben die Preise. Doch das wird sich ändern, denn die marktwirtschaftlichen Mechanismus gelten auch beim Gas.
@ValueFreak
Genau das kritisiert Stefan Spiegelsberger von "Energie & Outdoor Chiemgau“ auch. Die strategischen Ölreserven werden in der Regel von Regierungen oder staatlichen Institutionen gekauft und verwaltet. Warum betrifft das nicht auch die Gasspeicher? Das Anlegen strategischer Notreserven ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die man nicht privaten Akteuren überlassen sollte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schlüsselpositionen im Staat endlich mit fähigen Leuten besetzt werden.
@DrMabuse
Eine dieser Schlüsselpositionen ist die des US Präsidenten und eine andere befindet sich im Kreml. Beide sind besonders unfähig besetzt.
@ValueFreak
Na dann muss die SPD ran. Bärbel Bas nach Moskau und Klingbeil nach Washington.. Dann geht es wieder aufwärts. Wir sind die Besten.
@DrMabuse
Die Freunde der MAGA Bewegung und des Putin Regimes sind eher in einer anderen Partei zu verorten. Schlimmer geht immer.
Oracle setzt bei der Energieversorgung von Rechenzentren auf Brennstoffzellentechnik von Bloom Energy
https://www.datacenterdynamics.com/en/news/oracle-to-deploy-up-to-245gw-of-bloom-fuel-cells-at-new-mexico-data-center/
https://www.datacenterdynamics.com/en/news/oracle-to-deploy-up-to-245gw-of-bloom-fuel-cells-at-new-mexico-data-center/
The cells are expected to replace gas turbine units and diesel generators that were previously planned for the site. The expanded partnership was signed earlier this month and saw Oracle agree to procure up to 2.8GW of capacity, on top of an initial 1.2GW it contracted last year.
Über Bloom Energy
https://de.wikipedia.org/wiki/Bloom_Energy
https://de.wikipedia.org/wiki/Bloom_Energy
Der Bloom Energy Server besitzt eine Nennleistung von etwa 100 kW. Die Festoxidbrennstoffzellen arbeiten im Normalbetrieb zwischen 500 und 1000 Grad Celsius. Die Zellen produzieren durch Oxidation elektrischen Strom aus Wasserstoff, Erdgas oder Biogas und auch Diesel.[6]
Bekannte Unternehmen wie Ebay, Google, FedEx und Wal-Mart nutzen die ersten Geräte im Testbetrieb.
Die Stromherstellung durch Oxidation erlaubt eine schadstoffarme Produktion aus einer Vielzahl von flüssigen und gasförmigen Brennstoffen. Der bisherige Wirkungsgrad liegt bei 50 bis 70 %.[7][8]




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