Energiethemen
Aktuelle Themen, die die Energiewelt bewegen
ValueFreak schrieb am 25.10.25:
DrMabuse schrieb am 25.10.25:Deutsch sein, so ließ Richard Wagner dereinst wissen, heißt, eine Sache um ihr selbst willen zu tun.
@DrMabuse
Deswegen trauern Achgut, Nius und Konsorten um die Kernenergie so sehr.
@ValueFreak
Nicht nur Achgut, Nius und "Konsorten", sondern auch Ökonomen wie Hans-Werner Sinn, sowie alle anderen, die in diesem Land noch bei klarem Verstand sind.
Das Sprengen von Kraftwerken, während andere Länder angesichts des dramatisch steigenden Energiebedarfs durch KI und Co. Milliarden in den Bau neuer AKWs investieren, ist der pure Wahnsinn und das ist noch freundlich ausgedrückt. Daran ändern auch die erbärmlichen Diskreditierungsversuche des rot-grünen Lagers nichts. Vielleicht solltest du dich mal mit Menschen unterhalten, deren Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. Ich kenne ein paar...
Nicht nur die bösen rechten Medien sehen die Sprengung kritisch, sondern auch die "WELT":
Bei dieser AKW-Sprengung gibt es nichts zu feiern
Deutschland schrumpft seine Wirtschaft – und in Gundremmingen werden die Kühltürme des stillgelegten Kernkraftwerks gesprengt. Ein Feiertag ist das nur für die links-grüne Degrowth-Bewegung.
Der Rest befindet sich leider hinter der Bezahlschranke.
Im Netz äußerten sich auch viele Beobachter empört. „Die dümmste Energiepolitik der ganzen Welt bei der Arbeit“, kritisierte etwa der unionsnahe X-Account „München-Nord“, der damit beispielhaft für die Äußerungen zahlreicher Kommentatoren steht...
...Auch der Landrat des Landkreises Günzburg, Hans Reichhart (CSU), hatte die Sprengung im Vorfeld deutlich kritisiert. „Das ist für uns nicht nur landschaftsprägend gewesen, sondern es ist Arbeitgeber gewesen, es war einfach ein sicherer, sauberer Stromproduzent“, sagte er der Welt. „Insoweit ist tatsächlich viel Herzblut dabei.“
Vor der Sprengung hat man von diesen Leuten nichts gehört. Jetzt, nachdem das Zerstörungswerk vollendet ist, kommen sie aus ihren Löchern gekrochen und tun so, als ob sie schon immer dagegen gewesen wären. Die CSU hätte als Regierungspartei in Bayern diese Sprengung verhindern können. Hat sie aber nicht. Karriere geht vor Vernunft.
In Gundremmingen fiel nicht nur ein Atomkraftwerk, sondern final die Maske der Union
Er brachte den grünen Skandal um die gefälschte „Prüfung“ der deutschen AKW ans Licht: Cicero-Journalist Daniel Gräber klagte die Akten des Habeck-Ministeriums frei. Jetzt enthüllt er in seinem neuen Buch „Akte Atomausstieg“ die skandalöse Verflechtung der Anti-Atom-Lobby mit der Politik.
Auf dem Gelände des gesprengten Kraftwerks Gundremmingen soll eine Batterie für die Energiewende errichtet werden mit einer Kapazität von 700 Megawattstunden (MWh). Die Batterie kann beide AKW-Blöcke für etwa 15 Minuten ersetzen – bei voller Leistung. Danach ist sie leer.
Nun will die Bundesregierung den Strompreis für die Industrie durch den Bundeshaushalt heruntersubventionieren. Das soll an drei Stellen passieren: Die Stromsteuer, der Industriestrompreis und die Netzentgelte sollen gesenkt werden. In allen drei Fällen versagt die Regierung.
Von Manfred Haferburg • Wann gilt ein Projekt als gescheitert? Alle nachprüfbaren Indikatoren weisen darauf hin, dass dies bei der Energiewende der Fall ist. Deutschland hält aber eisern daran fest. Doch ein gescheitertes Projekt muss beendet werden – je früher, desto besser.
Interessanter Artikel zum Thema alternative Energieversorgung im Merkur
https://www.merkur.de/wirtschaft/energiewende-paradox-erklaert-mehr-windkraft-erzeugt-nicht-mehr-strom-prof-kobe-im-interview-zr-94082975.html
https://www.merkur.de/wirtschaft/energiewende-paradox-erklaert-mehr-windkraft-erzeugt-nicht-mehr-strom-prof-kobe-im-interview-zr-94082975.html
„In der Fachliteratur werden derzeit die Ursachen analysiert, eine endgültige Aussage kann noch nicht getroffen werden“, räumt Prof. Kobe ein, verweist aber auf einen aktuellen Datensatz für den November 2025, zusammengestellt von Rolf Schuster. Dieser zeigt, dass die installierte Nennleistung von Wind und Solar zusammen 185.745 Megawatt beträgt. Die tatsächliche mittlere Leistung im November lag jedoch bei nur 21.441 Megawatt – gerade einmal 11,54 Prozent der Nennleistung. Noch extremer wird es bei den Minimalwerten: An windstillen, dunklen Stunden sank die Leistung auf nur 677 Megawatt – das entspricht lediglich 0,36 Prozent der installierten Kapazität.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass Prof. Ganteför vom Lobbyisten Prof. Quaschning gemobbt wurde wegen seiner Kalkulation zum Limit der Windenergie in Deutschland
https://www.youtube.com/watch?v=7z_DnsKf5I8
Am Ende würde ich es nicht so schwarz sehen, wie in dem Merkur Artikel dargestellt. Aber es müsste vor der Genehmigung weiterer Windkraft Parks eine konsequente Bottleneck Analyse durchgeführt werden, um die Ressourcen am wirkungsvollsten einzusetzen. Wer zur falschen Zeit Strom produziert und nicht puffert, der sollte für die Entsorgung zahlen und nicht dafür entlohnt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=7z_DnsKf5I8
Am Ende würde ich es nicht so schwarz sehen, wie in dem Merkur Artikel dargestellt. Aber es müsste vor der Genehmigung weiterer Windkraft Parks eine konsequente Bottleneck Analyse durchgeführt werden, um die Ressourcen am wirkungsvollsten einzusetzen. Wer zur falschen Zeit Strom produziert und nicht puffert, der sollte für die Entsorgung zahlen und nicht dafür entlohnt werden.
Erdgasspeicher sind nicht mehr rentabel und Rückbau droht
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101061214/gasspeicher-in-bayern-zwei-grosse-anlagen-werden-stillgelegt.html
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101061214/gasspeicher-in-bayern-zwei-grosse-anlagen-werden-stillgelegt.html
Grund für die Zurückhaltung der Gasversorger und somit die Auswirkungen auf die Anlagen seien laut der Betreiber die gesunkenen Preisdifferenzen zwischen Sommer und Winter (sogenannte "Sommer-Winter-Spreads").
In der Regel sinkt der Gaspreis im Sommer deutlich, sodass viele Versorger Erdgas einkaufen und es in den Anlagen zwischenspeichern. Doch das ist in diesem Jahr nicht der Fall gewesen. Teilweise lag der Erdgaspreis im Sommer sogar höher als im Winter. "Damit macht das Einlagern wirtschaftlich keinen Sinn mehr", so Rupprich. Hinzu kommen die laufenden Kosten wie Betriebskosten, Netzentgelte sowie die gesetzlichen Auflagen, die ebenfalls Geld und Kapazität kosten.
Ob es sinnvoll ist, als Reaktion auf die Preisentwicklung in einem Jahr diese Infrastruktur zurück zu bauen, kann sicher hinterfragt werden. Aber wer bezahlts, wenn ohne mehrjährige Perspektive gehandelt wird?
Die SMR Technologie ist noch nicht wirtschaftlich umsetzbar
https://www.golem.de/news/kernenergie-kleine-atomreaktoren-verlieren-massiv-an-attraktivitaet-2512-203697.html
https://www.golem.de/news/kernenergie-kleine-atomreaktoren-verlieren-massiv-an-attraktivitaet-2512-203697.html
Das Kernproblem der SMR-Technik bleibt demnach die Finanzierung in einem Umfeld hoher Zinsen. Da es sich um extrem kapitalintensive Vorhaben handelt, wirken sich bereits geringe Zinssteigerungen massiv auf den späteren Strompreis aus. Hinzu kommt, dass die angestrebte Standardisierung der Komponenten bisher kaum über das Planungsstadium hinausgekommen ist. Jedes Design muss komplexe Genehmigungsverfahren durchlaufen, was die Zeitpläne für die Markteinführung immer weiter nach hinten verschiebt. In der Zwischenzeit sinken die Kosten für Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher weiter, was den ökonomischen Druck auf die Nuklear-Start-ups erhöht.
Ich denke, dass hier auch bei den Kleinserien die Investition in die Fertigungsentwicklung nicht zu unterschätzen ist. Möglicherweise werden die SMRs daher nie wirtschaftlich und die alternativen Energien machen das Rennen.
Die Bundesnetzagentur ruft die Deutschen zum sparsamen Gasverbrauch auf, denn die Vorräte befinden sich auf historischem Tiefstand. Dabei soll der eisige Winter jetzt noch kälter werden.
DrMabuse schrieb am 08.01.26:
Speicher so leer wie nie: Geht Deutschland das Gas aus?Die Bundesnetzagentur ruft die Deutschen zum sparsamen Gasverbrauch auf, denn die Vorräte befinden sich auf historischem Tiefstand. Dabei soll der eisige Winter jetzt noch kälter werden.
@DrMabuse
Die Preise für TTF Gas befinden sich in ähnlichem Tiefstand - eine Gefahr der Unterversorgung ist also nicht abzusehen, sonst würden die Termin Spekulanten anders handeln. Dass die Speicher so leer sind, hat eher was damit zu tun, dass im Nachgang es Winters noch niedrigere Preise erwartet werden.
https://de.tradingeconomics.com/commodity/eu-natural-gas
Der Beitrag wird untersucht
Der Beitrag wird untersucht
Der Beitrag wird untersucht
Thanks for this good post, apkjgift.
Die Gasspeicherbetreiberverband INES hat heute sein neues Update veröffentlicht. Obwohl dies extrem positiv berechnet wurde, laufen wir in die Gasmangellage in Deutschland. Reicht das Gas diesen Winter?
Das Video ist vom 20.01.2026. Der aktuelle Füllstand beträgt 37,5 %.
Die Gas-Krise ist zurück – die Speicherstände sinken drastisch. Im Apollo News-Interview warnt Professor Fritz Vahrenholt jetzt vor Abschaltungen in der Industrie und heftigen Folgen für die Wirtschaft. Der Bundesregierung wirft er vor, die Augen vor den Problemen zu verschließen.
Uniper will Deutschlands drittgrößten Gasspeicher im bayerischen Breitbrunn stilllegen. Der Füllstand dort ist nicht einmal halb so hoch, wie er sein sollte. Ein Gasmangel in Süddeutschland wird damit wahrscheinlicher.
Mit fossilen Energien produziert China klimafreundliche Technologien – die es in riesigen Mengen nach Europa verkauft. Einflussreiche Netzwerke bringen Deutschland und die EU dazu, Gesetze und Klimaziele im Sinne Chinas zu verschärfen. Eine Analyse.
Allenthalben Jubelmeldungen: „Kampf gegen die Erderhitzung: Danke, China!“ („taz“) oder „China ist nun der weltweit führende Klimaschützer“ („The Nation“). Medien feiern die Dominanz Chinas bei erneuerbaren Energien – obwohl die eigenen Länder ökonomisch ins Hintertreffen geraten und China mittlerweile Haupttreiber der globalen Erwärmung ist.
Die soeben erschienene EU‑Analyse „The dragon in the grid“ warnt, China kontrolliere den Markt für Solar und Windkraft größtenteils. Die Dominanz erschwere es europäischen Herstellern, zu konkurrenzfähigen Preisen zu produzieren und verschaffe chinesischen Unternehmen erhebliche Vorteile...
...Lobbyismus fällt nicht schwer. Geldflüsse an westliche Klima-Organisationen von der in San Francisco ansässigen öffentlich-rechtlichen Stiftung Energy Foundation China (EFC) etwa zeigen weitreichenden Einfluss: Hochrangige westliche Wissenschaftler mit erheblicher Wirkung auf die Klimapolitik bedanken sich öffentlich bei der EFC für finanzielle Unterstützung, etwa Nicholas Stern.
Der Ökonom berechnete heftig kritisierte Studien, die extreme Klimawandel-Kosten behaupteten, was politischen Druck auf eine Energiewende „made in China“ erhöhte. Auch die London School of Economics, ebenfalls in Klimapolitik-Beratung involviert, weist großzügige Unterstützung durch die Chinesen aus – kein Zeichen für Korruption, eher für opportunen Gleichklang.
Ein Ausschuss des US-Senats beriet vergangenen Sommer über den Geldfluss der EFC. Er offenbarte, dass 14 führende Umweltverbände in den USA, die für schärfere Klimagesetze kämpfen, 2023 von der EFC eine Gesamtfinanzierung von mehr als 497 Millionen US-Dollar erhielten. Ein Abgeordneter der Demokraten wies Bedenken der Republikaner im Ausschuss dazu als „Verschwörungstheorie“ zurück.
Dabei sind solche Netzwerke gut belegt: Das Rocky Mountain Institute (RMI), ebenfalls auf der Geld-Empfängerliste der EFC, veröffentlichte eine Studie gegen Gasherde, die zur Umstellung auf Elektrogeräte aufforderte, was Kritik des Forschungsministeriums der USA heraufbeschwörte. Denn Elektrifizierung von Küchen und Gebäuden – weg von Gas, hin zu Strom – verschiebt Nachfrage in jene Wertschöpfungsketten, die China dominiert.
2022 veröffentlichte Google Geheimdiensterkenntnisse, wonach China eine Online-Propagandakampagne durchführte, um Umweltproteste gegen eine geplante Selten-Erde-Mine in Texas zu befeuern.
Ein attraktiver Markt für Produkte der Erneuerbaren-Energien-Branche aus China ist Deutschland, das zusammen mit Aktivisten-Organisationen regelmäßig einen „Klima- und Transformationsdialog“ ausrichtet über Dekarbonisierung und Erneuerbare zusammen mit chinesischen Delegierten.
Deutschland fungiert als Geber und Partner im Umweltrat CCICED, dem China Council for International Cooperation on Environment and Development, einem vom chinesischen Staatsrat geleiteten Gremium zur internationalen Umweltzusammenarbeit.
Ein Bericht der Jamestown Foundation kritisiert, dass CCICED von hohen chinesischen Parteifunktionären gesteuert werde. Demnach diene CCICED der „Einflussnahme unter dem Deckmantel internationaler Umweltkooperation“ und erlaube es Peking, ausländische Regierungsvertreter als Galionsfiguren einzuspannen. CCICED sei ein Mittel, die westliche Umweltagenda mitzugestalten.
Doch China benötigt nicht unbedingt die eigene Lobby, westliche Umweltstiftungen springen bei: Der schwerreiche Rockefeller Brothers Fund (RBF) aus den USA habe Millionen an Organisationen der chinesischen Staats- und Parteistrukturen gegeben – teils direkt an staatliche Einrichtungen, teils an Organisationen mit engen CCP-Verbindungen oder in Kooperation mit chinesischen Regierungszielen, hat der „Washington Examiner“ recherchiert.
Der Großteil der Gelder habe dazu gedient, Peking bei der Energiewende zu unterstützen, manche der Projekte galten auch der Unterstützung der globalen Operationen Chinas. Auch die Großstiftung Ford Foundation habe Millionen ausgegeben, um chinesische Regierungsstellen bei globalen Infrastrukturprojekten zu unterstützen, berichtet das Magazin.
Hinter Chinas Energiepolitik stehen systematische Steuerungsprinzipien. Dem Land geht es darum, zuerst eine leistungsfähige Hightech-Industrie aufzubauen, bevor Klimaschutz-Maßnahmen angegangen werden. Das als „Sequencing“ bezeichnete Konzept besagt, dass die „strategische industrielle Macht vor den Emissionsreduktionen gehen muss“.
Während Deutschland und die EU Lasten der Emissionsreduzierung übernehmen und die eigene Industrie vergraulen, hat China seine Emissionen massiv erhöht, sich kaum Verpflichtungen unterworfen – und mit der billigen Energie seine Industrie aufgebaut, die nun Europa überflügelt.
DrMabuse schrieb am 01.02.26:
Wie China mit der deutschen Klima-Hörigkeit seine Macht vergrößertMit fossilen Energien produziert China klimafreundliche Technologien – die es in riesigen Mengen nach Europa verkauft. Einflussreiche Netzwerke bringen Deutschland und die EU dazu, Gesetze und Klimaziele im Sinne Chinas zu verschärfen. Eine Analyse.
Allenthalben Jubelmeldungen: „Kampf gegen die Erderhitzung: Danke, China!“ („taz“) oder „China ist nun der weltweit führende Klimaschützer“ („The Nation“). Medien feiern die Dominanz Chinas bei erneuerbaren Energien – obwohl die eigenen Länder ökonomisch ins Hintertreffen geraten und China mittlerweile Haupttreiber der globalen Erwärmung ist.
Die soeben erschienene EU‑Analyse „The dragon in the grid“ warnt, China kontrolliere den Markt für Solar und Windkraft größtenteils. Die Dominanz erschwere es europäischen Herstellern, zu konkurrenzfähigen Preisen zu produzieren und verschaffe chinesischen Unternehmen erhebliche Vorteile...
...Lobbyismus fällt nicht schwer. Geldflüsse an westliche Klima-Organisationen von der in San Francisco ansässigen öffentlich-rechtlichen Stiftung Energy Foundation China (EFC) etwa zeigen weitreichenden Einfluss: Hochrangige westliche Wissenschaftler mit erheblicher Wirkung auf die Klimapolitik bedanken sich öffentlich bei der EFC für finanzielle Unterstützung, etwa Nicholas Stern.
Der Ökonom berechnete heftig kritisierte Studien, die extreme Klimawandel-Kosten behaupteten, was politischen Druck auf eine Energiewende „made in China“ erhöhte. Auch die London School of Economics, ebenfalls in Klimapolitik-Beratung involviert, weist großzügige Unterstützung durch die Chinesen aus – kein Zeichen für Korruption, eher für opportunen Gleichklang.
Ein Ausschuss des US-Senats beriet vergangenen Sommer über den Geldfluss der EFC. Er offenbarte, dass 14 führende Umweltverbände in den USA, die für schärfere Klimagesetze kämpfen, 2023 von der EFC eine Gesamtfinanzierung von mehr als 497 Millionen US-Dollar erhielten. Ein Abgeordneter der Demokraten wies Bedenken der Republikaner im Ausschuss dazu als „Verschwörungstheorie“ zurück.
Dabei sind solche Netzwerke gut belegt: Das Rocky Mountain Institute (RMI), ebenfalls auf der Geld-Empfängerliste der EFC, veröffentlichte eine Studie gegen Gasherde, die zur Umstellung auf Elektrogeräte aufforderte, was Kritik des Forschungsministeriums der USA heraufbeschwörte. Denn Elektrifizierung von Küchen und Gebäuden – weg von Gas, hin zu Strom – verschiebt Nachfrage in jene Wertschöpfungsketten, die China dominiert.
2022 veröffentlichte Google Geheimdiensterkenntnisse, wonach China eine Online-Propagandakampagne durchführte, um Umweltproteste gegen eine geplante Selten-Erde-Mine in Texas zu befeuern.
Ein attraktiver Markt für Produkte der Erneuerbaren-Energien-Branche aus China ist Deutschland, das zusammen mit Aktivisten-Organisationen regelmäßig einen „Klima- und Transformationsdialog“ ausrichtet über Dekarbonisierung und Erneuerbare zusammen mit chinesischen Delegierten.
Deutschland fungiert als Geber und Partner im Umweltrat CCICED, dem China Council for International Cooperation on Environment and Development, einem vom chinesischen Staatsrat geleiteten Gremium zur internationalen Umweltzusammenarbeit.
Ein Bericht der Jamestown Foundation kritisiert, dass CCICED von hohen chinesischen Parteifunktionären gesteuert werde. Demnach diene CCICED der „Einflussnahme unter dem Deckmantel internationaler Umweltkooperation“ und erlaube es Peking, ausländische Regierungsvertreter als Galionsfiguren einzuspannen. CCICED sei ein Mittel, die westliche Umweltagenda mitzugestalten.
Doch China benötigt nicht unbedingt die eigene Lobby, westliche Umweltstiftungen springen bei: Der schwerreiche Rockefeller Brothers Fund (RBF) aus den USA habe Millionen an Organisationen der chinesischen Staats- und Parteistrukturen gegeben – teils direkt an staatliche Einrichtungen, teils an Organisationen mit engen CCP-Verbindungen oder in Kooperation mit chinesischen Regierungszielen, hat der „Washington Examiner“ recherchiert.
Der Großteil der Gelder habe dazu gedient, Peking bei der Energiewende zu unterstützen, manche der Projekte galten auch der Unterstützung der globalen Operationen Chinas. Auch die Großstiftung Ford Foundation habe Millionen ausgegeben, um chinesische Regierungsstellen bei globalen Infrastrukturprojekten zu unterstützen, berichtet das Magazin.
Hinter Chinas Energiepolitik stehen systematische Steuerungsprinzipien. Dem Land geht es darum, zuerst eine leistungsfähige Hightech-Industrie aufzubauen, bevor Klimaschutz-Maßnahmen angegangen werden. Das als „Sequencing“ bezeichnete Konzept besagt, dass die „strategische industrielle Macht vor den Emissionsreduktionen gehen muss“.
Während Deutschland und die EU Lasten der Emissionsreduzierung übernehmen und die eigene Industrie vergraulen, hat China seine Emissionen massiv erhöht, sich kaum Verpflichtungen unterworfen – und mit der billigen Energie seine Industrie aufgebaut, die nun Europa überflügelt.Primärenergieverbrauch nach Quellen in China.jpg 333.49 KB
- Der Verbrauch wird nicht pro Kopf gezeigt, sondern für das bevölkerungsreiche Land komplett
- Interessanter ist der Verbrauch an reiner Nutzenergie Bei Thermalkohle reduziert sich dabei die Energiemenge auf ca. 30%, wenn sie zur Erzeugung elektrischer Energie genutzt wird.
Abgesehen davon wird ein nicht geringer Teil der Kohle in die Verhüttung von Eisenerz fließen. Die übermäßige Erzeugung von Stahl und die Realisierung von überdimensionierter Infrastruktur wird das Land auf lange Sicht eher schwächen. Die Bevölkerung ist in China im Schrumpfen begriffen - drastischer als in anderen Industrieländern.
ValueFreak schrieb am 01.02.26:
DrMabuse schrieb am 01.02.26:Wie China mit der deutschen Klima-Hörigkeit seine Macht vergrößertMit fossilen Energien produziert China klimafreundliche Technologien – die es in riesigen Mengen nach Europa verkauft. Einflussreiche Netzwerke bringen Deutschland und die EU dazu, Gesetze und Klimaziele im Sinne Chinas zu verschärfen. Eine Analyse.
Allenthalben Jubelmeldungen: „Kampf gegen die Erderhitzung: Danke, China!“ („taz“) oder „China ist nun der weltweit führende Klimaschützer“ („The Nation“). Medien feiern die Dominanz Chinas bei erneuerbaren Energien – obwohl die eigenen Länder ökonomisch ins Hintertreffen geraten und China mittlerweile Haupttreiber der globalen Erwärmung ist.
Die soeben erschienene EU‑Analyse „The dragon in the grid“ warnt, China kontrolliere den Markt für Solar und Windkraft größtenteils. Die Dominanz erschwere es europäischen Herstellern, zu konkurrenzfähigen Preisen zu produzieren und verschaffe chinesischen Unternehmen erhebliche Vorteile...
...Lobbyismus fällt nicht schwer. Geldflüsse an westliche Klima-Organisationen von der in San Francisco ansässigen öffentlich-rechtlichen Stiftung Energy Foundation China (EFC) etwa zeigen weitreichenden Einfluss: Hochrangige westliche Wissenschaftler mit erheblicher Wirkung auf die Klimapolitik bedanken sich öffentlich bei der EFC für finanzielle Unterstützung, etwa Nicholas Stern.
Der Ökonom berechnete heftig kritisierte Studien, die extreme Klimawandel-Kosten behaupteten, was politischen Druck auf eine Energiewende „made in China“ erhöhte. Auch die London School of Economics, ebenfalls in Klimapolitik-Beratung involviert, weist großzügige Unterstützung durch die Chinesen aus – kein Zeichen für Korruption, eher für opportunen Gleichklang.
Ein Ausschuss des US-Senats beriet vergangenen Sommer über den Geldfluss der EFC. Er offenbarte, dass 14 führende Umweltverbände in den USA, die für schärfere Klimagesetze kämpfen, 2023 von der EFC eine Gesamtfinanzierung von mehr als 497 Millionen US-Dollar erhielten. Ein Abgeordneter der Demokraten wies Bedenken der Republikaner im Ausschuss dazu als „Verschwörungstheorie“ zurück.
Dabei sind solche Netzwerke gut belegt: Das Rocky Mountain Institute (RMI), ebenfalls auf der Geld-Empfängerliste der EFC, veröffentlichte eine Studie gegen Gasherde, die zur Umstellung auf Elektrogeräte aufforderte, was Kritik des Forschungsministeriums der USA heraufbeschwörte. Denn Elektrifizierung von Küchen und Gebäuden – weg von Gas, hin zu Strom – verschiebt Nachfrage in jene Wertschöpfungsketten, die China dominiert.
2022 veröffentlichte Google Geheimdiensterkenntnisse, wonach China eine Online-Propagandakampagne durchführte, um Umweltproteste gegen eine geplante Selten-Erde-Mine in Texas zu befeuern.
Ein attraktiver Markt für Produkte der Erneuerbaren-Energien-Branche aus China ist Deutschland, das zusammen mit Aktivisten-Organisationen regelmäßig einen „Klima- und Transformationsdialog“ ausrichtet über Dekarbonisierung und Erneuerbare zusammen mit chinesischen Delegierten.
Deutschland fungiert als Geber und Partner im Umweltrat CCICED, dem China Council for International Cooperation on Environment and Development, einem vom chinesischen Staatsrat geleiteten Gremium zur internationalen Umweltzusammenarbeit.
Ein Bericht der Jamestown Foundation kritisiert, dass CCICED von hohen chinesischen Parteifunktionären gesteuert werde. Demnach diene CCICED der „Einflussnahme unter dem Deckmantel internationaler Umweltkooperation“ und erlaube es Peking, ausländische Regierungsvertreter als Galionsfiguren einzuspannen. CCICED sei ein Mittel, die westliche Umweltagenda mitzugestalten.
Doch China benötigt nicht unbedingt die eigene Lobby, westliche Umweltstiftungen springen bei: Der schwerreiche Rockefeller Brothers Fund (RBF) aus den USA habe Millionen an Organisationen der chinesischen Staats- und Parteistrukturen gegeben – teils direkt an staatliche Einrichtungen, teils an Organisationen mit engen CCP-Verbindungen oder in Kooperation mit chinesischen Regierungszielen, hat der „Washington Examiner“ recherchiert.
Der Großteil der Gelder habe dazu gedient, Peking bei der Energiewende zu unterstützen, manche der Projekte galten auch der Unterstützung der globalen Operationen Chinas. Auch die Großstiftung Ford Foundation habe Millionen ausgegeben, um chinesische Regierungsstellen bei globalen Infrastrukturprojekten zu unterstützen, berichtet das Magazin.
Hinter Chinas Energiepolitik stehen systematische Steuerungsprinzipien. Dem Land geht es darum, zuerst eine leistungsfähige Hightech-Industrie aufzubauen, bevor Klimaschutz-Maßnahmen angegangen werden. Das als „Sequencing“ bezeichnete Konzept besagt, dass die „strategische industrielle Macht vor den Emissionsreduktionen gehen muss“.
Während Deutschland und die EU Lasten der Emissionsreduzierung übernehmen und die eigene Industrie vergraulen, hat China seine Emissionen massiv erhöht, sich kaum Verpflichtungen unterworfen – und mit der billigen Energie seine Industrie aufgebaut, die nun Europa überflügelt.Primärenergieverbrauch nach Quellen in China.jpg 333.49 KB
@DrMabuse
Die Grafik enthält 2 Manipulationen:
- Der Verbrauch wird nicht pro Kopf gezeigt, sondern für das bevölkerungsreiche Land komplett
- Interessanter ist der Verbrauch an reiner Nutzenergie Bei Thermalkohle reduziert sich dabei die Energiemenge auf ca. 30%, wenn sie zur Erzeugung elektrischer Energie genutzt wird.Abgesehen davon wird ein nicht geringer Teil der Kohle in die Verhüttung von Eisenerz fließen. Die übermäßige Erzeugung von Stahl und die Realisierung von überdimensionierter Infrastruktur wird das Land auf lange Sicht eher schwächen. Die Bevölkerung ist in China im Schrumpfen begriffen - drastischer als in anderen Industrieländern.
@ValueFreak
Darum geht es in diesem Artikel nicht. Es geht um den Klima-Lobbyismus, der von China und westlichen Umweltstiftungen betrieben wird. Ob der in der Grafik angezeigte Verbrauch pro Kopf dargestellt wird oder nicht, ist in diesem Zusammenhang völlig egal.







Primärenergieverbrauch nach Quellen in China.jpg
Neueste Beiträge
pratiksha55 in Why Tableau is Popular for Data Visualization