Menü

Erstellt von DrMabuse

Wirtschaftsnachrichten und Marktausblicke

Was passiert gerade an den Märkten? Hier gibt es die Antworten.

ROUNDUP 2: US-Notenbank sieht Aufschwung auch wegen Handelskonflikte in Gefahr
23.08.2019 19:05:35
(Neu: Mehr Hintergrund.)
JACKSON HOLE (dpa-AFX) - Die US-Notenbank Fed sieht "signifikante Risiken" für das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft. Die aus der Handelspolitik resultierende Unsicherheit sei für die Zentralbank eine "neue Herausforderung", sagte Notenbankchef Jerome Powell. Die Fed werde sich gemäß ihres Mandats für einen starken Arbeitsmarkt und geringe Inflation einsetzen und zudem "angemessen handeln, um den Aufschwung zu stützen", sagte Powell in einer Rede vor Notenbankern und Ökonomen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Powell machte keine konkreten Angaben zu möglichen weiteren Leitzinssenkungen.
Die US-Wirtschaft legt bereits seit zehn Jahren zu. Zuletzt mehrten sich jedoch Zeichen für langsameres Wachstum - auch wegen der von Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikte. Handelspolitik sei traditionell außerhalb der von der Zentralbank beobachteten Daten, im gegenwärtigen Klima seien deren Effekte auf die Wirtschaft jedoch zu berücksichtigen, erklärte Powell. Die Berücksichtigung von "Unsicherheit durch Handelspolitik in diesem Rahmen ist eine neue Herausforderung", sagte der Notenbankchef.
Powell betonte, das Wachstum der US-Wirtschaft sei weiter robust, es gäbe jedoch eine Verlangsamung und negative Einflüsse der globalen Wirtschaftslage. "Die Unsicherheit der Handelspolitik scheint in der globalen Abschwächung und den schwachen Produktions- und Kapitalausgaben in den USA eine Rolle zu spielen", sagte Powell.
Die Fed hatte ihren Leitzins bei der letzten Sitzung Ende Juli erstmals seit zehn Jahren wieder gesenkt, um einer möglichen Abkühlung der US-Wirtschaft zuvorzukommen. Die Notenbank kündigte jedoch keine weiteren Zinsschritte an, sondern betonte, dass "Flexibilität" gefordert sei. Das verärgerte Präsident Trump, der seither fast täglich gegen Powell und die Notenbank herzieht, sei es über Twitter oder auf Pressekonferenzen. Der von Trump ernannte Powell erwähnte in seiner Rede explizit, dass die Fed dem amerikanischen Volk und dem Kongress über ihr Handeln Rechenschaft ablege. Den Präsidenten erwähnte er indes mit keinem Wort.
Powell signalisierte jedoch, dass die Fed die jüngsten Entwicklungen genau auf möglichen Handlungsbedarf hin prüfe. Die drei Wochen seit der letzten Zins-Sitzung seien "ereignisreich" gewesen, sagte Powell. Er verwies unter anderem auf die im August angekündigten neuen Strafzölle auf chinesische Importe, den ungelösten Brexit und die Spannungen in Hongkong. "Wir haben weitere Indizien einer globalen Abkühlung gesehen, besonders in Deutschland und in China", sagte er mit Blick auf jüngste Wirtschaftsdaten.
Powell eröffnete das jährliche Treffen in Jackson Hole, auf dem sich noch bis Samstag Ökonomen und Zentralbanker aus aller Welt austauschen. Für die Europäische Zentralbank nimmt dem Programm zufolge unter anderem Generaldirektor Frank Smets teil, aus London sollte Zentralbankchef Mark Carney kommen./jbz/DP/jsl

Aktien New York: Vergeltungsspirale im Handelskonflikt zwingt Börsen in die Knie
23.08.2019 20:16:08
NEW YORK (dpa-AFX) - Neue Eskalationsrunden im Handelskonflikt zwischen den USA und China haben die US-Anleger am Freitag aus dem Aktienmarkt getrieben. China hatte zunächst neue Vergeltungszölle auf US-Importe beschlossen, nachdem die USA Anfang August ähnliche Maßnahmen angekündigt hatten. US-Präsident Donald Trump reagierte kurz darauf mit Verbaltattacken und kündigte noch für Freitagnachmittag (Ortszeit) eine Reaktion an. Sichere Anlagen wie Staatsanleihen und Gold hingegen waren gefragt.
Das "Wie Du mir, so ich Dir" im internationalen Handelskonflikt schürte bei den Anlegern einmal mehr die Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft. Insofern knickte der Dow Jones Industrial um 1,91 Prozent auf 25 751,96 Punkte ein. Auf Wochensicht deutet sich damit ein leichtes Minus an.
Der marktbreit aufgestellte S&P 500 sackte am Freitag um 2,04 Prozent auf 2863,19 Punkte ab. Für den technologieorientierten Nasdaq 100 ging es um 2,74 Prozent auf 7496,25 Zähler nach unten. Das Barometer reagiert in der Regel besonders sensibel auf konjunkturelle Nachrichten. Der Markt bekomme die Wut Trumps zu spüren, schrieb Marktanalyst David Madden vom Handelshaus CMC Markets UK.
China will im Handelsstreit mit den USA zusätzliche Zölle in Höhe von 5 bis 10 Prozent auf Waren mit einem Volumen von 75 Milliarden US-Dollar erheben. Die Zölle sollen in zwei Schritten am 1. September und 15. Dezember angehoben werden. Auf Sojabohnen und Erdölimporte ist ab September ein Zusatzzoll von fünf Prozent vorgesehen. Autozölle in Höhe von 25 Prozent sollen am 15. Dezember wieder aufgenommen werden. Die US-Regierung hatte Anfang August neue Strafzölle von 10 Prozent auf chinesische Importe im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar angekündigt.
Eine Rede von US-Notenbank-Präsident Jerome Powell beim Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole, Wyoming, sorgte nur für etwas Entspannung. Powell sieht zwar "signifikante Risiken" für die amerikanische Wirtschaft. Insgesamt befinde diese sich jedoch in einem günstigen Zustand.
Der Fed-Chef habe insofern keine neuen Erkenntnisse geliefert, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Powell habe die Flexibilität sowie die Handlungsbereitschaft der Fed betont und sich so wie erwartet alle Optionen offen gehalten.
Unter den Einzelwerten zogen die Aktien von Software-Anbietern besonders deutlich an. Die Papiere von Intuit zum Beispiel stiegen um rund 3 Prozent. Das Unternehmen hatte mit seinen jüngsten Quartalszahlen positiv überrascht. So war der Verlust geringer als befürchtet ausgefallen.
Die Anteilscheine von Salesforce verzeichneten ein Plus von knapp 3 Prozent. Der Konzern hatte die Experten mit seinem Optimismus überrascht: Nach starken Quartalszahlen hob das Unternehmen seine Jahresziele an. Im zweiten Geschäftsquartal war der Umsatz um gut ein Fünftel gestiegen.
Beim Computerkonzern HP Inc hingegen war der Umsatz im dritten Geschäftsquartal nahezu unverändert geblieben und lag damit unter der Durchschnittsprognose der Analysten. Zudem steht beim Unternehmen ein Chefwechsel bevor. Dion Weisler, der den PC-Riesen seit der Trennung von der Unternehmenssparte im Jahr 2015 leitete, wird von Enrique Lores abgelöst, der zuletzt unter anderem die Druckersparte führte. Die Aktien sackten um mehr als 6 Prozent ab.
Um rund 17 Prozent ging es für die Papiere von Foot Locker abwärts. Der Sportartikelhändler hatte mit seinen Umsatz- und Ergebniszahlen zum zweiten Quartal die Konsensschätzungen verfehlt./la/he

Deutsche-Bank-Chef warnt vor Niedrigzinsen - da wirkt er sogar glaubhaft auf mich
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-Bank-Chef-warnt-vor-Niedrigzinsen-article21251162.html

Zahl der Toten nach E-Zigaretten-Gebrauch in den USA steigt
06.09.2019 19:36:05
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Zahl der Todesfälle in den USA nach Benutzung von E-Zigaretten ist auf mindestens drei gestiegen. Ein vierter Tod werde in diesem Zusammenhang untersucht, sagte Dana Meaney-Delman von der US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag. "Wir wissen von drei Toten und einem Fall, der untersucht wird." Insgesamt seien den Behörden mittlerweile 450 mögliche Erkrankungen in mehr als 30 Bundesstaaten gemeldet worden.
In den USA hatten sich die Meldungen ungeklärter Lungenerkrankungen, die nach dem Konsum von E-Zigaretten auftreten, in den vergangenen Wochen gehäuft. Die Symptome reichten von Atembeschwerden, Atemnot und Brustschmerzen bis hin zu Fällen von Magen-Darm-Erkrankungen mit Erbrechen und Durchfall. Viele der Betroffenen hatten sogenannte Liquids - Flüssigkeiten, die verdampft werden - mit dem psychoaktiven Cannabis-Wirkstoff THC konsumiert.
Die "Washington Post" hatte am Donnerstag von einer Spur zu einem möglicherweise verantwortlichen Stoff berichtet. Dieser komme in verschiedenen Marken und in mehreren der Liquids vor. Es handele sich um sogenanntes Vitamin-E-Azetat, das die Ermittler in Proben von Cannabisprodukten gefunden hätten, die die Erkrankten zuvor geraucht hatten./scb/DP/zb

wer arbeitet hier mit Ichimoku?
https://de.wikipedia.org/wiki/Ichimoku

Hast du den von deiner letzten Japanreise mitgebracht?

liest sich sehr aufwändig....kennst du das @klostergang?

Ich habe mir die Ichimoku Charts bei Gelegenheit schon öfter genauer angeschaut, und ich denke, die zeigen oftmals ganz zuverlässig Trends und Trendwechsel an. Eines von vielen technischen Hilfsmitteln, doch ob es letztlich das Beste ist? -keine Ahnung!

Sehr interessante Sache, wenn man bedenkt, dass Herr Ichimoku da 30 Jahre lang berechnet und beobachtet hat, bevor er es öffentlich gemacht hat....so wie ich die Japaner kkenne, ist das dann aussagekräftig. Es wird wohl eher von Großanlegern /Fondsmanagern verwendet?

EZB-Entscheidung: Selbst eine beispiellose Revolte konnte Draghi nicht stoppen
https://www.welt.de/finanzen/article200216666/EZB-Entscheidung-Mario-Draghi-setzt-geldpolitisches-Programm-durch.html

Von der einstigen Geschlossenheit ist in der Automobilindustrie nicht mehr viel übrig geblieben
https://www.welt.de/wirtschaft/article200217342/VDA-Auto-Cheflobbyist-Bernhard-Mattes-kuendigt-Ruecktritt-an.html

Du darfst an dieser Diskussion nicht teilnehmen. Bei Fragen wende dich bitte an den Autor der Diskussion.