Investment Strategie
Der Beitrag wird untersucht
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Andreas Beck über den SpaceX Börsengang und die wegen kleinen Freefloats geringe Bedeutung für die Indices
https://www.youtube.com/watch?v=oA94d84usNw
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0:00 Intro
0:39 Begrüßung: SpaceX, Anthropic, OpenAI und die Mega-IPOs
1:10 Status quo: Performance des Global Portfolio One
2:16 Meinungsänderung zu Elon Musk: Marketinggenie oder echtes Genie?
3:45 Fast Entry: So schnell kommt SpaceX in die großen Indizes
4:21 Free Float erklärt: Warum 1.770 Mrd. Dollar kaum ins Gewicht fallen
5:00 Nasdaq 100 konkret: Nvidia 8,4 % vs. SpaceX 0,4 %
5:34 MSCI World, MSCI USA und S&P 500: Wo SpaceX (nicht) reinkommt
5:54 Gewichtung im Global Portfolio One: 0,015 %
6:21 Größter Börsenbetrug ever? Die Kritik am IPO
7:06 23 Banken, Goldman Sachs und euphorische Prognosen
7:44 Der Börsenprospekt: mehr Raketenbilder als Zahlen
8:23 SpaceX als Mischkonzern: Starlink, Raumfahrt, KI, Rechenzentren, X
9:21 Widerspruch zur Kapitalmarkttheorie: das Ende des Shareholder Value?
10:19 Peter Weibel: Technische Innovation verändert Machtstrukturen
10:59 Beispiel Internet: Machtverlust staatlicher Institutionen
11:24 Starlink und die Ukraine: Infrastruktur als Macht
12:07 Microsoft, Google, Booking: die radikale Abhängigkeit
13:16 Von der Kanone bis zum Buchdruck: Machtwechsel in der Geschichte
14:03 Was bedeutet künstliche Intelligenz für die Machtstrukturen?
14:53 Peter Thiel: Monopole statt Wettbewerb
15:27 Rechenzentren im All: die nächste Entmachtung der Politik?
16:15 Die Aktienstruktur: 40 % der Aktien, 85 % der Stimmrechte für Musk
17:09 Fazit: Was das für langfristige Investoren bedeutet
Seit vielen Jahrzehnten beruht der Erfolg der Kommunikationsindustrie auf einem eisernen Gesetz: Wer Menschen verbinden will, muss zuerst Infrastruktur bauen. Das machte die Platzhirsche wie die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica zu den wohl natürlichen Monopolisten der Moderne. Ihre Netze waren zu teuer, zu komplex und zu kapitalintensiv, um sie einfach zu kopieren.
Der Burggraben war für die Konkurrenz zu tief. Bislang. Nun steht zum ersten Mal ein Unternehmen bereit, das versucht, dieses Gesetz außer Kraft zu setzen. Nicht indem es bessere Masten baut. Sondern indem es auf Masten verzichtet.
Die Rede ist von SpaceX. Der Raumfahrtkonzern von Elon Musk, der kurz vor dem wohl größten Börsengang des Jahrhunderts steht, hat mit Starlink schon mehr als 9000 Satelliten in den Orbit geschossen – die größte Satellitenflotte der Welt. Etwa 10,3 Millionen Kunden in 164 Ländern empfangen so schon heute Internet von Starlink aus dem Weltall. Mit einem Umsatz von 11,4 Milliarden Dollar ist das Satellitengeschäft bereits die Haupteinnahmequelle von SpaceX – 61 Prozent des Gesamtumsatzes. Tendenz steigend...
...Noch ist Starlink auf die etablierten Netzbetreiber angewiesen: Die Frequenzen sind knapp, regulatorische Hürden sind hoch. Deshalb kooperiert SpaceX mit T-Mobile US – und künftig auch mit der Deutschen Telekom. Tim Höttges hat das mit einem Satz kommentiert, der zwar nach Pragmatismus klingt, aber Respekt gegenüber dem Konkurrenten ausdrückt: „If you can't fight the dragon, ride the dragon.“ Wenn du den Drachen nicht bekämpfen kannst, reite ihn.
Das strategische Dilemma dahinter ist real. Jede Partnerschaft hilft Starlink, seine Technologie zu etablieren, Vertrauen bei Kunden aufzubauen und Regulierer zu überzeugen. Und dann ist da noch der 17-Milliarden-Dollar-Deal mit Echostar: Durch die Übernahme sichert sich Starlink den Zugriff auf wertvolle S-Band-Frequenzen – ein weiterer Schritt in Richtung Unabhängigkeit von den Netzbetreibern, mit denen man heute noch kooperiert. „So etwas macht man nicht, wenn man nur Zulieferer bleiben will“, sagt Martin Geißler, Partner bei der Unternehmensberatung Argon & Co.
Die Börse urteilt schneller als Unternehmensberater. T-Mobile US lieferte zuletzt Rekordzahlen – und verlor in zwölf Monaten trotzdem mehr als 20 Prozent an Börsenwert. Die Starlink-Gefahr ist bereits eingepreist. Für die Deutsche Telekom ist das kein fernes Szenario: Rund drei Viertel ihres Börsenwerts hängen am US-Geschäft. Ein Margenverfall bei T-Mobile wäre kein amerikanisches Problem – er würde in Bonn bilanziert.
Martin Geißler hat nachgerechnet. Sollte Starlink rund fünf bis zehn Prozent Marktanteil gewinnen, droht der Telekom über zehn Jahre ein kumulierter Umsatzverlust von fünf bis zehn Milliarden Dollar. Das ist nicht das Schreckensszenario, sondern die mittlere Erwartung. Die pessimistischere Variante geht sogar von 20 Prozent aus. Auch das, sagt Geißler, sei möglich.
Die eigentliche Sprengkraft liegt nicht in den Zahlen von heute, sondern in der Investitionslogik von morgen. Klassische Anbieter müssen Glasfaser verlegen, Masten bauen, Genehmigungen einholen und Infrastruktur jahrzehntelang warten – für vergleichsweise wenige Kunden in dünn besiedelten Regionen. SpaceX kann dieselbe Region über sein global skalierendes Satellitennetz einfach mitversorgen. Ohne Bagger. Ohne Bürgermeistergespräche. Ohne Wartungskosten im Nirgendwo.
Was das bedeutet, ist unangenehm präzise: Glasfaser- und Mobilfunkausbauten im ländlichen Raum könnten zu kostspieligen Wetten werden. Im schlimmsten Fall verwandeln sich Milliardeninvestitionen in Infrastruktur, die niemand mehr braucht.
Die Konzernchefs geben sich gelassen. Satelliten seien nur eine Ergänzung, argumentieren sie. Die Kapazitäten aus dem All seien begrenzt, Glasfaser und Funkmasten auf absehbare Zeit unverzichtbar. Das mag stimmen. Aber genauso haben Branchenführer in der Vergangenheit über jede disruptive Technologie gesprochen – bis zu dem Moment, in dem sie es nicht mehr taten.
Martin Geißler macht aber klar: „Elon Musk baut Starlink nicht, um der Funkturm-Ersatz der Deutschen Telekom zu sein.“ Mit den Mitteln aus dem SpaceX-IPO hätte Starlink theoretisch die finanzielle Feuerkraft, sich bei kommenden 6G-Auktionen massiv einzudecken. „Wenn SpaceX eigene Frequenzen, Direct-to-Cell und V3/V4-Satelliten zusammenbringt, braucht es die klassischen Mobilfunkanbieter langfristig in vielen Szenarien überhaupt nicht mehr.“
Dann könne es für Telekommunikationsunternehmen noch unangenehmer werden als einst für die Konkurrenten von Apple. Nokia hatte das iPhone als Spielerei abgetan und verlor binnen fünf Jahren seinen Thron. Jim Balsillie, BlackBerry-Co-CEO, erklärte, das iPhone werde den Unternehmensmarkt nie erreichen. Kurz darauf war BlackBerry Geschichte. Microsoft-Chef Steve Ballmer lachte live im Interview über den Preis vom iPhone.
Die Netzbetreiber wissen zu gut, was auf dem Spiel steht, dass Starlink der Drache ist, gegen den sie sich wappnen müssen. Noch gibt es einige Fakten, die auf ihrer Seite spielen. Die Satellitentechnik ist tatsächlich derzeit noch mit Handicaps versehen. Wollen viele Smartphone-Nutzer auf schnelle Downloads zugreifen, muss sie passen, denn die Kapazitäten sind begrenzt. Auch die Empfangsqualität von Satellitenverbindungen in Häusern hinein ist schlecht. Und genau dort werden Smartphones am häufigsten genutzt. Doch das sind technologische Hürden, die sich irgendwann nehmen lassen.
DrMabuse schrieb am 10.06.26:
Zerstörer SpaceX – diesen Aktien droht jetzt das Nokia-SchicksalSeit vielen Jahrzehnten beruht der Erfolg der Kommunikationsindustrie auf einem eisernen Gesetz: Wer Menschen verbinden will, muss zuerst Infrastruktur bauen. Das machte die Platzhirsche wie die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica zu den wohl natürlichen Monopolisten der Moderne. Ihre Netze waren zu teuer, zu komplex und zu kapitalintensiv, um sie einfach zu kopieren.
Der Burggraben war für die Konkurrenz zu tief. Bislang. Nun steht zum ersten Mal ein Unternehmen bereit, das versucht, dieses Gesetz außer Kraft zu setzen. Nicht indem es bessere Masten baut. Sondern indem es auf Masten verzichtet.
Die Rede ist von SpaceX. Der Raumfahrtkonzern von Elon Musk, der kurz vor dem wohl größten Börsengang des Jahrhunderts steht, hat mit Starlink schon mehr als 9000 Satelliten in den Orbit geschossen – die größte Satellitenflotte der Welt. Etwa 10,3 Millionen Kunden in 164 Ländern empfangen so schon heute Internet von Starlink aus dem Weltall. Mit einem Umsatz von 11,4 Milliarden Dollar ist das Satellitengeschäft bereits die Haupteinnahmequelle von SpaceX – 61 Prozent des Gesamtumsatzes. Tendenz steigend...
...Noch ist Starlink auf die etablierten Netzbetreiber angewiesen: Die Frequenzen sind knapp, regulatorische Hürden sind hoch. Deshalb kooperiert SpaceX mit T-Mobile US – und künftig auch mit der Deutschen Telekom. Tim Höttges hat das mit einem Satz kommentiert, der zwar nach Pragmatismus klingt, aber Respekt gegenüber dem Konkurrenten ausdrückt: „If you can't fight the dragon, ride the dragon.“ Wenn du den Drachen nicht bekämpfen kannst, reite ihn.
Das strategische Dilemma dahinter ist real. Jede Partnerschaft hilft Starlink, seine Technologie zu etablieren, Vertrauen bei Kunden aufzubauen und Regulierer zu überzeugen. Und dann ist da noch der 17-Milliarden-Dollar-Deal mit Echostar: Durch die Übernahme sichert sich Starlink den Zugriff auf wertvolle S-Band-Frequenzen – ein weiterer Schritt in Richtung Unabhängigkeit von den Netzbetreibern, mit denen man heute noch kooperiert. „So etwas macht man nicht, wenn man nur Zulieferer bleiben will“, sagt Martin Geißler, Partner bei der Unternehmensberatung Argon & Co.
Die Börse urteilt schneller als Unternehmensberater. T-Mobile US lieferte zuletzt Rekordzahlen – und verlor in zwölf Monaten trotzdem mehr als 20 Prozent an Börsenwert. Die Starlink-Gefahr ist bereits eingepreist. Für die Deutsche Telekom ist das kein fernes Szenario: Rund drei Viertel ihres Börsenwerts hängen am US-Geschäft. Ein Margenverfall bei T-Mobile wäre kein amerikanisches Problem – er würde in Bonn bilanziert.
Martin Geißler hat nachgerechnet. Sollte Starlink rund fünf bis zehn Prozent Marktanteil gewinnen, droht der Telekom über zehn Jahre ein kumulierter Umsatzverlust von fünf bis zehn Milliarden Dollar. Das ist nicht das Schreckensszenario, sondern die mittlere Erwartung. Die pessimistischere Variante geht sogar von 20 Prozent aus. Auch das, sagt Geißler, sei möglich.
Die eigentliche Sprengkraft liegt nicht in den Zahlen von heute, sondern in der Investitionslogik von morgen. Klassische Anbieter müssen Glasfaser verlegen, Masten bauen, Genehmigungen einholen und Infrastruktur jahrzehntelang warten – für vergleichsweise wenige Kunden in dünn besiedelten Regionen. SpaceX kann dieselbe Region über sein global skalierendes Satellitennetz einfach mitversorgen. Ohne Bagger. Ohne Bürgermeistergespräche. Ohne Wartungskosten im Nirgendwo.
Was das bedeutet, ist unangenehm präzise: Glasfaser- und Mobilfunkausbauten im ländlichen Raum könnten zu kostspieligen Wetten werden. Im schlimmsten Fall verwandeln sich Milliardeninvestitionen in Infrastruktur, die niemand mehr braucht.
Die Konzernchefs geben sich gelassen. Satelliten seien nur eine Ergänzung, argumentieren sie. Die Kapazitäten aus dem All seien begrenzt, Glasfaser und Funkmasten auf absehbare Zeit unverzichtbar. Das mag stimmen. Aber genauso haben Branchenführer in der Vergangenheit über jede disruptive Technologie gesprochen – bis zu dem Moment, in dem sie es nicht mehr taten.
Martin Geißler macht aber klar: „Elon Musk baut Starlink nicht, um der Funkturm-Ersatz der Deutschen Telekom zu sein.“ Mit den Mitteln aus dem SpaceX-IPO hätte Starlink theoretisch die finanzielle Feuerkraft, sich bei kommenden 6G-Auktionen massiv einzudecken. „Wenn SpaceX eigene Frequenzen, Direct-to-Cell und V3/V4-Satelliten zusammenbringt, braucht es die klassischen Mobilfunkanbieter langfristig in vielen Szenarien überhaupt nicht mehr.“
Dann könne es für Telekommunikationsunternehmen noch unangenehmer werden als einst für die Konkurrenten von Apple. Nokia hatte das iPhone als Spielerei abgetan und verlor binnen fünf Jahren seinen Thron. Jim Balsillie, BlackBerry-Co-CEO, erklärte, das iPhone werde den Unternehmensmarkt nie erreichen. Kurz darauf war BlackBerry Geschichte. Microsoft-Chef Steve Ballmer lachte live im Interview über den Preis vom iPhone.
Die Netzbetreiber wissen zu gut, was auf dem Spiel steht, dass Starlink der Drache ist, gegen den sie sich wappnen müssen. Noch gibt es einige Fakten, die auf ihrer Seite spielen. Die Satellitentechnik ist tatsächlich derzeit noch mit Handicaps versehen. Wollen viele Smartphone-Nutzer auf schnelle Downloads zugreifen, muss sie passen, denn die Kapazitäten sind begrenzt. Auch die Empfangsqualität von Satellitenverbindungen in Häusern hinein ist schlecht. Und genau dort werden Smartphones am häufigsten genutzt. Doch das sind technologische Hürden, die sich irgendwann nehmen lassen.
@DrMabuse
Interessante Story und zugleich Horrorszenario für die Kunden. Es wäre die Abschaffung des Wettbewerbs, der über viele Jahre mühsam hergestellt wurde. Es wird auch unterschlagen, dass die Satelliten Wartungskosten im nirgendwo bedeuten und nicht ewig leben.
ValueFreak schrieb am 11.06.26:
DrMabuse schrieb am 10.06.26:Zerstörer SpaceX – diesen Aktien droht jetzt das Nokia-Schicksal
@DrMabuse
Interessante Story und zugleich Horrorszenario für die Kunden. Es wäre die Abschaffung des Wettbewerbs, der über viele Jahre mühsam hergestellt wurde. Es wird auch unterschlagen, dass die Satelliten Wartungskosten im nirgendwo bedeuten und nicht ewig leben.
@ValueFreak
Von einer Abschaffung des Wettbewerbs würde ich nicht sprechen. Musk ist nicht der Einzige, der auf Satelliteninternet setzt.
Bezos gegen Musk: Amazon baut erstes Satelliten-Drehkreuz Afrikas in Kenia
Amazon will sein Satelliteninternet-Projekt Kuiper erstmals in Afrika ausbauen. Die geplante Bodenstation in Kenia soll mit Elon Musks Starlink um Millionen potenzieller Kunden konkurrieren.
Die Chinesen sind ebenfalls auf diesem Gebiet sehr aktiv.
72 Satelliten im All, 15.000 geplant: Chinas Antwort auf Elon Musks Starlink
Das chinesische Projekt Spacesail will Musks Starlink-Satellitennetz Konkurrenz machen. Es gibt erste Erfolge – und viel Kritik.
DrMabuse schrieb am 11.06.26:
ValueFreak schrieb am 11.06.26:DrMabuse schrieb am 10.06.26:Zerstörer SpaceX – diesen Aktien droht jetzt das Nokia-Schicksal
@DrMabuse
Interessante Story und zugleich Horrorszenario für die Kunden. Es wäre die Abschaffung des Wettbewerbs, der über viele Jahre mühsam hergestellt wurde. Es wird auch unterschlagen, dass die Satelliten Wartungskosten im nirgendwo bedeuten und nicht ewig leben.
@ValueFreak
Von einer Abschaffung des Wettbewerbs würde ich nicht sprechen. Musk ist nicht der Einzige, der auf Satelliteninternet setzt.
Bezos gegen Musk: Amazon baut erstes Satelliten-Drehkreuz Afrikas in KeniaAmazon will sein Satelliteninternet-Projekt Kuiper erstmals in Afrika ausbauen. Die geplante Bodenstation in Kenia soll mit Elon Musks Starlink um Millionen potenzieller Kunden konkurrieren.
Die Chinesen sind ebenfalls auf diesem Gebiet sehr aktiv.
72 Satelliten im All, 15.000 geplant: Chinas Antwort auf Elon Musks StarlinkDas chinesische Projekt Spacesail will Musks Starlink-Satellitennetz Konkurrenz machen. Es gibt erste Erfolge – und viel Kritik.
@DrMabuse
Die Lebensdauer eines Satelliten mit erdnaher Umlaufbahn beträgt ca. 5 Jahre. Für die Regionen mit eher schwacher Infrastruktur sollte sich dann der Satellit eher rechnen als in Regionen mit bereits bestehenden Funkmasten und guter Straßeninfrastruktur. Damit ist Amazon auf einem guten Weg, vorausgesetzt dass auch in Afrika der Wohlstand Einzug hält..
Der Börsengang von SpaceX weckte bei vielen Anlegern Kaufinteresse. Doch gerade in der Anfangseuphorie können drei Investmentprinzipien von Warren Buffett helfen, typische Fehler zu vermeiden.
• Der Zeitpunkt eines IPOs ist meist günstig für den Verkäufer
• Der faire Wert von SpaceX scheint weit unter dem IPO-Preis zu liegen
• Buffett empfiehlt, den eigenen Kompetenzkreis beim Investieren nicht zu verlassen
DrMabuse schrieb am 24.06.26:
...
•Buffett empfiehlt, den eigenen Kompetenzkreis beim Investieren nicht zu verlassen
@DrMabuse
Gerade wenn es um langfristige Megatrends geht, ist Warren Buffet ein schlechter Ratgeber. Er hat niemals den Aufstieg von Nvidia erkannt, und in Apple hat er auch erst viel später investiert, als ein zukunftsorientierte Investor es getan hätte..
Man kann den eigenen Kompetenzkreis auch erweitern, indem man auf die Leute hört, die nachweislich kompetent sind, wie es damals Steven Jobs, oder heute Jensen Huang oder Elon Musk sind.
Subdi schrieb am 25.06.26:
DrMabuse schrieb am 24.06.26:...•Buffett empfiehlt, den eigenen Kompetenzkreis beim Investieren nicht zu verlassen
@DrMabuse
Gerade wenn es um langfristige Megatrends geht, ist Warren Buffet ein schlechter Ratgeber. Er hat niemals den Aufstieg von Nvidia erkannt, und in Apple hat er auch erst viel später investiert, als ein zukunftsorientierte Investor es getan hätte..
Man kann den eigenen Kompetenzkreis auch erweitern, indem man auf die Leute hört, die nachweislich kompetent sind, wie es damals Steven Jobs, oder heute Jensen Huang oder Elon Musk sind.
@Subdi
Es gibt verschiedene Investmentstile, die mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten zum Erfolg führen. Und auf dem Weg der Zukunftsorientierten liegen viele Leichen. Außerdem sind nur wenige Strategien wirklich dauerhaft.
Wenn z.B. morgen eine US Regierung kommt, die ernsthaft den Haushalt sanieren möchte, dann ist Space X im A... . Apple und Nvidia sind genau durch den Trend bedroht, der die Preise der Firmen befördert, denn sie müssen sich dauernd als Gewinner in einem Tech Rennen beweisen.
Subdi schrieb am 25.06.26:
DrMabuse schrieb am 24.06.26:...•Buffett empfiehlt, den eigenen Kompetenzkreis beim Investieren nicht zu verlassen
@DrMabuse
Gerade wenn es um langfristige Megatrends geht, ist Warren Buffet ein schlechter Ratgeber. Er hat niemals den Aufstieg von Nvidia erkannt, und in Apple hat er auch erst viel später investiert, als ein zukunftsorientierte Investor es getan hätte..
Man kann den eigenen Kompetenzkreis auch erweitern, indem man auf die Leute hört, die nachweislich kompetent sind, wie es damals Steven Jobs, oder heute Jensen Huang oder Elon Musk sind.
@Subdi
Mir ging es vor allen Dingen um den ersten Punkt, den Zeitpunkt der IPOs, und da haben Buffett und Graham recht:
Börsengroßmeister Warren Buffett wird in einem Artikel von The Motley Fool mit der Aussage zitiert, dass Börsengänge dann stattfinden, wenn Insider den Markt für reif halten, nicht wenn es für Privatanleger günstig ist. Ergänzend wird Benjamin Graham angeführt, der den Begriff "IPO" ironisch als "Insiders' Private Opportunity" umdeutet.
Du stimmst ihnen doch auch zu, wenn du schreibst, dass SpaceX im Moment zu teuer ist.
In der Vergangenheit sind IPOs nach kurzen Höhenflügen oft wieder zurückgekommen. Das wird bei den kommenden großen Börsengängen nicht anders sein. Wenn ich wirklich kaufen wollte, würde ich wenigstens die Sperrfristen abwarten.
Man kann den eigenen Kompetenzkreis auch erweitern, indem man auf die Leute hört, die nachweislich kompetent sind, wie es damals Steven Jobs, oder heute Jensen Huang oder Elon Musk sind.
Man sollte auf niemanden hören. Wer nicht in der Lage ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, sollte die Finger von Unternehmen lassen, die er nicht versteht. Genau das sagt Buffett. Er hat nie dazu geraten, die Technologiebranche zu meiden.
Nur wer die Geschäftsmodelle dieser Branche versteht, ist in der Lage disruptive Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.
ValueFreak schrieb am 25.06.26:
Es gibt verschiedene Investmentstile, die mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten zum Erfolg führen. Und auf dem Weg der Zukunftsorientierten liegen viele Leichen. Außerdem sind nur wenige Strategien wirklich dauerhaft.
Wenn z.B. morgen eine US Regierung kommt, die ernsthaft den Haushalt sanieren möchte, dann ist Space X im A... . Apple und Nvidia sind genau durch den Trend bedroht, der die Preise der Firmen befördert, denn sie müssen sich dauernd als Gewinner in einem Tech Rennen beweisen.
@ValueFreak
Was SpaceX und die Tech-Monopole betrifft, sehe ich noch eine andere Gefahr.
Das Rockefeller-Szenario
DrMabuse schrieb am 25.06.26:
ValueFreak schrieb am 25.06.26:Es gibt verschiedene Investmentstile, die mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten zum Erfolg führen. Und auf dem Weg der Zukunftsorientierten liegen viele Leichen. Außerdem sind nur wenige Strategien wirklich dauerhaft.
Wenn z.B. morgen eine US Regierung kommt, die ernsthaft den Haushalt sanieren möchte, dann ist Space X im A... . Apple und Nvidia sind genau durch den Trend bedroht, der die Preise der Firmen befördert, denn sie müssen sich dauernd als Gewinner in einem Tech Rennen beweisen.
@ValueFreak
Was SpaceX und die Tech-Monopole betrifft, sehe ich noch eine andere Gefahr.
Das Rockefeller-Szenario
@DrMabuse
Die 2. Wahl von Donald Trump zum US Präsidenten hat den Monopolisten sicher etwas Zeit geliehen. Man wird dann sehen, was danach kommt.
grafik.png 347.25 KBHat leider nicht so gut geklappt:
Für die neue Wehrerfassung hat die Bundesregierung über das Verteidigungsministerium seit Januar dieses Jahres rund 300.000 Fragebögen versendet. Aus den insgesamt 298.200 zurückgesendeten Schreiben konnten gerade einmal "0,18 Prozent der Angeschriebenen" erfolgreich für die Bundeswehr rekrutiert werden. Bei den Frauen betrug die Antwortquote(auf freiwilliger Basis) "lediglich rund vier Prozent".
Der Beitrag wird untersucht
Ausführlicher Artikel zum Payment for Order Flow - Verbot
https://www.anwalt.de/rechtstipps/payment-for-order-flow-verbot-ab-1-juli-2026-folgen-fuer-anleger-und-neobroker-274351.html
https://www.anwalt.de/rechtstipps/payment-for-order-flow-verbot-ab-1-juli-2026-folgen-fuer-anleger-und-neobroker-274351.html
Am 1. Juli 2026 endet in Deutschland ein Geschäftsmodell, das den Aufstieg der provisionsfreien Neobroker maßgeblich ermöglicht hat: Payment for Order Flow (PFOF). Was für viele Privatanleger wie „kostenloses Trading“ wirkte, beruhte tatsächlich auf einem versteckten Vergütungssystem mit gravierenden Interessenkonflikten. Die Europäische Union untersagt diese Praxis nun vollständig, nachdem Deutschland als letzter Mitgliedstaat eine Übergangsfrist genutzt hat. In diesem Beitrag erläutere ich, wie PFOF funktioniert, warum der Gesetzgeber so entschlossen dagegen vorgeht, was sich ab dem Stichtag konkret ändert und welche neuen rechtlichen Ansatzpunkte sich für Anleger und Anbieter ergeben.
Erhöhung der Mindestreserve der Banken im Gespräch
https://www.dasinvestment.com/ezb-erwaegt-mindestreserve-banken-zu-verdoppeln/
https://www.dasinvestment.com/ezb-erwaegt-mindestreserve-banken-zu-verdoppeln/
Die Europäische Zentralbank (EZB) erwägt, die Mindestreserve für Banken zu verdoppeln, um ihre eigenen Zinsausgaben zu senken. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf sechs mit dem Vorgang vertraute Personen. Demnach debattieren die Währungshüter darüber, den Anteil der Kundeneinlagen, den Banken unverzinst bei der Notenbank halten müssen, von 1 auf 2 Prozent anzuheben.
Interessanter Artikel zur KI getriebenen Verschuldung der Hyper-Scaler
https://www.watson.ch/wirtschaft/amazon/948493243-ki-giganten-verschulden-sich-am-anleihenmarkt-in-absurdem-ausmass
Es stellt sich die Frage, ob Unternehmensbosse und Anleger nicht allzu sehr von Visionen getrieben werden und dabei die Bodenhaftung verlieren.
https://www.watson.ch/wirtschaft/amazon/948493243-ki-giganten-verschulden-sich-am-anleihenmarkt-in-absurdem-ausmass
Es stellt sich die Frage, ob Unternehmensbosse und Anleger nicht allzu sehr von Visionen getrieben werden und dabei die Bodenhaftung verlieren.






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