Branchendiskussionen
DrMabuse schrieb am 26.12.25:
Orangen, Ideale und ein Weltkrieg: Sinalco wird 120 Jahre altVom Anti-Schnaps-Getränk zum globalen Klassiker: Was als moralischer Gegenentwurf zur „Branntweinpest“ begann, wurde mit Sinalco zur ersten deutschen Weltmarke der Limonaden – und mußte den Kampf gegen Coca-Cola sowie einen Weltkrieg überstehen. 120 Jahre später ist die Marke immer noch da.
@DrMabuse
Ich erinnere mich auch noch an die süße Limo nach der Wanderung, wobei der Vater eher Bier oder Viez bevorzugte. Ohne Auto war das auch kein Problem.
Versenkbare Türgriffe mit elektrischem Antrieb werden in China verboten - die Vernunft setzt sich gegen die Wow Anhänger durch
https://www.t-online.de/mobilitaet/aktuelles/id_101067296/china-verbietet-elektrische-tuergriffe-bei-autos-ab-2027.html
Vom ADAC gab es auch hierzulande Warnungen, aber die Gesetzgebung hat in der EU noch nicht reagiert.
https://www.t-online.de/mobilitaet/aktuelles/id_101067296/china-verbietet-elektrische-tuergriffe-bei-autos-ab-2027.html
Vom ADAC gab es auch hierzulande Warnungen, aber die Gesetzgebung hat in der EU noch nicht reagiert.
Die Jahresstatistik des KBA ist da
https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2026/pm01_2026_n_12_25_pm_komplett.html?cl2Categories_PMThemen=fahrzeugzulassung&snn=827402
Es wird zwar in der Presse teilweise gejammert, dass die Batteriefahrzeuge noch nicht ausreichend verkauft würden. Aber aus den Zahlen ist eigentlich deutlich erkennbar, dass neue Subventionen "water down the drain" wären. Der Markt sorgt hier schon von selbst für die richtigen Entscheidungen und es ist absehbar, dass Verbrennungsmotoren im PKW bald nur noch was für Liebhaber sind.
https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2026/pm01_2026_n_12_25_pm_komplett.html?cl2Categories_PMThemen=fahrzeugzulassung&snn=827402
Es wird zwar in der Presse teilweise gejammert, dass die Batteriefahrzeuge noch nicht ausreichend verkauft würden. Aber aus den Zahlen ist eigentlich deutlich erkennbar, dass neue Subventionen "water down the drain" wären. Der Markt sorgt hier schon von selbst für die richtigen Entscheidungen und es ist absehbar, dass Verbrennungsmotoren im PKW bald nur noch was für Liebhaber sind.
Die Lust auf Süßes ist groß in Deutschland - aber nicht um jeden Preis. Bei Schokolade sind Verbraucher deshalb zurückhaltender. Andere Produkte sind hingegen beliebter geworden.
Das Pentagon bricht mit Anthropic - OpenAI scheint zu profitieren
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/openai-einigt-sich-mit-us-verteidigungsministerium-ueber-ki-nutzung-a-561e3d0a-6554-4459-aee0-a1048264c779
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/openai-einigt-sich-mit-us-verteidigungsministerium-ueber-ki-nutzung-a-561e3d0a-6554-4459-aee0-a1048264c779
Wie dürfen die USA künstliche Intelligenz in der Überwachung und im Krieg einsetzen? Darüber stritt das Pentagon mit der KI-Firma Anthropic, dann kam es zum Bruch. Doch nun gibt es Ersatz: Rivale OpenAI hat sich nach eigenen Angaben mit dem US-Verteidigungsministerium auf die Verwendung seiner Software beim Militär geeinigt. »Heute Abend haben wir mit dem Kriegsministerium eine Vereinbarung getroffen, unsere Modelle in dessen klassifiziertem Netzwerk einzusetzen«, schreibt OpenAI-Chef Sam Altman auf der Plattform X. Pentagon-Chef Pete Hegseth repostete das Statement, ebenso wie der ranghohe Beamte Emil Michael.
Das weltweit bewährte und untersuchte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat gehörte lange zu den beliebtesten Feindbildern grüner Weltretter, u.a. weil Gentechnik in seine Herstellung mit hinein spielt. Die gleiche Szene hat sich vehement für vollkommen unerprobte toxische Impfungen mit gentechnisch erzeugten mRNA-Impfstoffen direkt am Menschen eingesetzt. Dies ist nicht die einzige Absurdität der langen Geschichte von Glyphosat, die nun eine überraschende Wende nimmt.
Endlich mal ein guter Artikel über Glyphosat.
DrMabuse schrieb am 12.03.26:
Experimente mit Menschen statt mit KartoffelnDas weltweit bewährte und untersuchte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat gehörte lange zu den beliebtesten Feindbildern grüner Weltretter, u.a. weil Gentechnik in seine Herstellung mit hinein spielt. Die gleiche Szene hat sich vehement für vollkommen unerprobte toxische Impfungen mit gentechnisch erzeugten mRNA-Impfstoffen direkt am Menschen eingesetzt. Dies ist nicht die einzige Absurdität der langen Geschichte von Glyphosat, die nun eine überraschende Wende nimmt.
Endlich mal ein guter Artikel über Glyphosat.
@DrMabuse
Donald Trump hat sich vielleicht an den Vietnamkrieg erinnert und denkt, dass er mit Glyphosat den Iran entlauben kann.
In dem Artikel wird einiges durcheinandergeworfen. Die Mengen der Glyphosat Gegner und der mRNA Gegner dürften eine erhebliche Schnittmenge haben. Man wird sehen, was sich in der Zukunft ergibt.
Interessantes Interview zum Thema Software Unternehmen und KI
https://www.youtube.com/watch?v=QyQLWQI3Djk
https://www.youtube.com/watch?v=QyQLWQI3Djk
Der sogenannte „KI-Trade“ (auf Englisch auch: „AI Scare Trade“) versetzt derzeit nicht nur Besitzer von Softwareaktien in Angst und Schrecken. Banken und Broker, Autohändler, Logistik – wann immer ein Modell für einen neuer KI-Agenten auftaucht, schickt die nächste Verkaufswelle die Kurse selbst etablierter Platzhirsche in den Keller.
Wie real ist die Vison von der totalen Disruption durch KI? Wer sind die Verlierer – und wen hat die aktuelle Abverkaufswelle vielleicht zu Unrecht getroffen? Antworten darauf sucht Markus Voss im Gespräch mit dem Tech-Investor und Silicon-Valley-Insider Thomas Rappold . Thomas ist auch regelmäßiger Kolumnist bei BÖRSE ONLINE und erklärt im Interview, was KI wirklich kann – und was nicht.
Erfahren Sie, welches KI-Unternehmen Thomas Rappold für „eines der meistüberschtäzten überhaupt“ hält, welche Daten KI-Modelle wirklich brauchen – und mit welchen sie bisher gar nicht umgehen können. Natürlich geht es auch um die Zukunftsaussichten von SAP, Adobe oder Service Now.
Im genannten Software Spektrum sehe ich allerdings, dass einige Felder technischer Software unterrepräsentiert sind. Erwähnt werden zwar Cadence und Synopsys aber wichtige Player wie Dassault, Siemens, Oracle, Nemetschek oder PTC werden nicht erwähnt. Allein mit der Dassault Software werden zahllose Maschinen sowie Fahrzeuge auf dem Land, zu Wasser und in der Luft verwaltet inklusive der Rüstungsprodukte - nicht in Prosa (LLM geeigneter) Form sondern mit knallharten physikalisch-mathematischen Daten.
Einkaufen ohne Kasse scheint noch nicht zu funktionieren - Aldi bricht ab
https://web.de/magazine/ratgeber/finanzen-verbraucher/aldi-beendet-test-einkaufen-kasse-42017132
https://web.de/magazine/ratgeber/finanzen-verbraucher/aldi-beendet-test-einkaufen-kasse-42017132
Aldi hat ein Experiment in einem Laden an der Greenwich High Road in London beendet – nach rund vier Jahren mit der sogenannten "Just Walk Out"-Technologie, einer KI-gestützten Einkaufsmethode, bei der Kameras und Sensoren erfassen, was Kunden aus den Regalen nehmen und automatisch beim Verlassen des Geschäfts abrechnen. Der Laden wird künftig als gewöhnliche Aldi-Filiale weitergeführt.
Die Aktie von Coinbase hat es am Dienstag übel erwischt. Bereits wenige Minuten nach der US-Eröffnungsglocke taucht die Aktie deutlich ab, im Tief geht es sogar rund neun Prozent nach unten. Auslöser für den heftigen Kursrutsch war ein Bericht von Crypto in America, in dem es um das Thema Stablecoins geht.
Laut diesem sind neue US-Gesetze geplant, die Plattformen untersagen würden, „direkt oder indirekt“ Renditen für das Halten von Stablecoins anzubieten – oder in irgendeiner Form, die einem Bankeinlagenprodukt ähnelt.
Das Geschäft der Autovermieter im Industriemagazin
https://www.youtube.com/watch?v=vZZKTLhgGIc
https://www.youtube.com/watch?v=vZZKTLhgGIc
Volle Flughäfen, lange Schlangen an den Schaltern, boomende Reiselust und trotzdem stecken viele Autovermieter tief in der Krise. Warum? Weil Mietwagenfirmen nicht einfach Autos vermieten. Sie wetten gleichzeitig auf Auslastung, Restwerte, Zinsen, Reparaturkosten und die eigene Preisdisziplin. Wenn mehrere dieser Faktoren gleichzeitig kippen, wird aus Umsatz sehr schnell ein Verlustgeschäft. Genau das zeigen Europcar, Hertz und Avis. Die Nachfrage im Luftverkehr war 2025 stark: Die IATA meldete weltweit +5,3 % Passagiernachfrage bei einer Rekord-Load-Factor von 83,6 %. Doch hohe Nachfrage allein reicht in diesem Geschäftsmodell eben nicht.
Europcar ist dafür ein besonders gutes Beispiel. Der Konzern ist in Europa groß, schrieb 2024 aber einen Nettoverlust von 260 Millionen Euro, nach 139 Millionen Euro Verlust im Jahr 2023. Auch im ersten Halbjahr 2025 blieb die Lage schwach. Das Muster ist klar: viel Volumen, aber zu wenig Ertrag, hoher Wettbewerbsdruck und ein Geschäftsmodell, das bei Auslastung und Vertrieb kaum Fehler verzeiht.
Noch spektakulärer ist Hertz. Der Konzern wurde zum Symbol dafür, wie gefährlich die große E-Auto-Wette für Vermieter werden kann. Reuters berichtete für das erste Quartal 2024 über 588 Millionen Dollar Abschreibungen auf Fahrzeuge, davon 195 Millionen Dollar auf E-Autos, die verkauft werden sollten. Hertz plante 2024 insgesamt 30.000 Elektroautos aus der Flotte zu nehmen. Auch Avis musste 2025 bei US-Elektrofahrzeugen massiv abschreiben: Der Konzern meldete für das Gesamtjahr einen Nettoverlust von 995 Millionen Dollar, darunter 518 Millionen Dollar an Wertminderungen und verbundenen Kosten für bestimmte EV-Mietfahrzeuge in den USA.
Und dann ist da Sixt. Der Konzern zeigt, dass das Modell sehr wohl funktionieren kann, wenn man es nicht wie ein Verleih, sondern wie permanentes Risikomanagement steuert. Für 2024 meldete Sixt einen Rekordumsatz von über 4 Milliarden Euro und ein Vorsteuerergebnis von 335,2 Millionen Euro. Laut Geschäftsbericht waren 87 % der Flotte nicht voll im eigenen Restwertrisiko. Genau das ist der Unterschied: weniger Blindflug bei Restwerten, stärkere digitale Steuerung und disziplinierteres Flottenmanagement.
In diesem Beitrag geht es deshalb nicht nur um Mietwagen. Es geht um ein kapitalintensives Geschäftsmodell, das auf den ersten Blick simpel wirkt, in Wahrheit aber von Finanzierung, Restwertlogik und operativer Präzision lebt. Europcar zeigt, wie Volumen ohne Marge zerstörerisch wird. Hertz zeigt, wie eine falsche strategische Wette Milliarden kosten kann. Sixt zeigt, dass man in diesem Markt trotzdem verdienen kann, wenn man Risiken früher begrenzt, bevor sie explodieren.
Im Beitrag:
• Warum volle Flughäfen noch kein gutes Mietwagengeschäft bedeuten
• Europcar, Broker-Portale und das Problem margenschwacher Vertriebskanäle
• Hertz, Tesla und die milliardenteure E-Auto-Wette
• Avis und die breiteren Restwertprobleme bei EV-Flotten
• Warum Sixt profitabel bleibt, obwohl die Branche unter Druck steht
• Weshalb Autovermietung kein Verleihgeschäft, sondern Risikomanagement ist
Gerüchte über das Einwegauto kommen auf
https://www.fr.de/verbraucher/elektroauto-markt-in-china-wegwerfautos-werden-zum-geschaeftsmodell-94284367.html
https://www.fr.de/verbraucher/elektroauto-markt-in-china-wegwerfautos-werden-zum-geschaeftsmodell-94284367.html
Autos gelten schon seit über einem Jahrhundert als Statussymbole. Ein Neuerwerb ist oft mit einer langen Suche und vielen Überlegungen verbunden. Danach pflegt man sein metallisches Ross und achtet darauf, dass es einen langen Dienst leistet. Doch in China entwickelt sich ein gänzlich anderer Trend. Viele elektronische Autos aus chinesischer Herstellung sind bereits nach wenigen Jahren nicht mehr brauchbar und werden aussortiert.
Entgangener Umsatz wegen Warteschlange an der Kasse
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/lange-schlangen-so-viele-kunden-brechen-den-einkauf-ab/
Wenn man den Artikel liest, kann man das nur in der Rubrik "Klappern fürs Geschäft" ablegen. Zunächst wird berichtet über Befragungen von Bundesbürgern. Im Bild gezeigt wird aber eine lange Warteschlange in einem Geschäft mit englischen Beschilderungen - das dürfte keinen deutschen Alltag abbilden. Dann kommt noch die Information über den Auftraggeber der Studie
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/lange-schlangen-so-viele-kunden-brechen-den-einkauf-ab/
Wenn man den Artikel liest, kann man das nur in der Rubrik "Klappern fürs Geschäft" ablegen. Zunächst wird berichtet über Befragungen von Bundesbürgern. Im Bild gezeigt wird aber eine lange Warteschlange in einem Geschäft mit englischen Beschilderungen - das dürfte keinen deutschen Alltag abbilden. Dann kommt noch die Information über den Auftraggeber der Studie
Die repräsentative Umfrage im Auftrag der Finanztechnologie-Plattform Adyen beleuchtet Einkaufsabbrüche und Kassenpräferenzen in mehreren Branchen; die Ergebnisse liegen BUSINESS INSIDER (BI) exklusiv vor.
Entsprechend wird auch als Sündenbock für lange Warteschlangen die Barzahlung ausgemacht - ganz im Interesse des Auftraggebers.
In meiner Erfahrung sind lange Schlangen eher eine Frage des Zeitpunktes der Einkäufe. Es gibt im Tagesablauf Stoßzeiten und es ist keine gute Idee, zum Monatswechsel einzukaufen, da dann das Geld für die monatliche Gehaltszahlung zur Verfügung steht. Aber selbst zu diesen ungünstigen Zeitpunkten habe ich sehr selten Verhältnisse wie auf dem Bild dargestellt erlebt.
Mobbing vom Feinsten gegen Bargeldzahlung und ältere Mitbürger gibt es in dem Filmchen
https://www.youtube.com/watch?v=RUN0-8z3Nwk
Und trotzdem zahle ich gern passend abgezählt, wenn sich das Kupfer in der Börse angesammelt hat.
In meiner Erfahrung sind lange Schlangen eher eine Frage des Zeitpunktes der Einkäufe. Es gibt im Tagesablauf Stoßzeiten und es ist keine gute Idee, zum Monatswechsel einzukaufen, da dann das Geld für die monatliche Gehaltszahlung zur Verfügung steht. Aber selbst zu diesen ungünstigen Zeitpunkten habe ich sehr selten Verhältnisse wie auf dem Bild dargestellt erlebt.
Mobbing vom Feinsten gegen Bargeldzahlung und ältere Mitbürger gibt es in dem Filmchen
https://www.youtube.com/watch?v=RUN0-8z3Nwk
Und trotzdem zahle ich gern passend abgezählt, wenn sich das Kupfer in der Börse angesammelt hat.
Die Blockade der Straße von Hormus trifft nun auch den Automobilmarkt. Automobilkonzerne weltweit weisen auf die damit verbundenen Probleme hin. In den USA, Deutschland und Japan hoffen die Unternehmen auf ein baldiges Ende dieses Konflikts.
So berichten die "Big Three" (General Motors (GM) und Ford und Stellantis (Inhaber der Marke Jeep) der US-Autoindustrie von steigenden Rohstoffkosten infolge der Destabilisierung der Lieferketten – von Aluminium über Kunststoffe bis hin zu Lacken. Die daraus resultierenden finanziellen Verluste beziffern sie für dieses Jahr auf 5 Milliarden US-Dollar. Die deutsche Automobilindustrie beschwert sich ihrerseits über einen Mangel an Helium. Dieses Gas wird zur Herstellung von Halbleitern, Akkus, Chips, Airbags sowie in der Metallverarbeitung und zur Dichtheitsprüfung von Batterien verwendet. Rund 40 Prozent ihres Bedarfs deckte die EU durch Importe aus Katar. Die japanischen Automobilkonzerne Toyota und Mazda beklagen Engpässe bei Aluminium, petrochemischen Erzeugnissen, Lösungsmitteln und bestimmten Automobilkomponenten. Etwa 70 Prozent ihres Aluminiumbedarfs wird aus dem Nahen Osten bezogen. Wie lange die Automobilhersteller diese Situation noch durchhalten können, sei unklar, da in öffentlich zugänglichen Daten keine genauen Angaben zu den Lagerbeständen von Toyota, Mazda, Volkswagen, BMW, Mercedes, GM, Ford und Stellantis vorliegen. Nach Einschätzung der Experten dürften die US-Hersteller länger durchhalten. GM erzielt in Nordamerika weiterhin eine hohe Marge, die im ersten Quartal bei 10,1 Prozent lag. Ford hat seine Prognose für das bereinigte EBITDA sogar auf 8,5 bis 10,5 Milliarden US-Dollar angehoben. Bei Elektrofahrzeugen und Massenhybriden werden chinesische Marken an Stärke gewinnen, während europäische Hersteller aufgrund schwacher Nachfrage, hoher Energiekosten, Heliumknappheit und geringer Margen bei einzelnen Modellen unter dem größten Druck stehen dürften.
Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 5. Mai 2026 zuerst auf der Homepage der Zeitung "Wsgljad" erschienen.
So berichten die "Big Three" (General Motors (GM) und Ford und Stellantis (Inhaber der Marke Jeep) der US-Autoindustrie von steigenden Rohstoffkosten infolge der Destabilisierung der Lieferketten – von Aluminium über Kunststoffe bis hin zu Lacken. Die daraus resultierenden finanziellen Verluste beziffern sie für dieses Jahr auf 5 Milliarden US-Dollar. Die deutsche Automobilindustrie beschwert sich ihrerseits über einen Mangel an Helium. Dieses Gas wird zur Herstellung von Halbleitern, Akkus, Chips, Airbags sowie in der Metallverarbeitung und zur Dichtheitsprüfung von Batterien verwendet. Rund 40 Prozent ihres Bedarfs deckte die EU durch Importe aus Katar. Die japanischen Automobilkonzerne Toyota und Mazda beklagen Engpässe bei Aluminium, petrochemischen Erzeugnissen, Lösungsmitteln und bestimmten Automobilkomponenten. Etwa 70 Prozent ihres Aluminiumbedarfs wird aus dem Nahen Osten bezogen. Wie lange die Automobilhersteller diese Situation noch durchhalten können, sei unklar, da in öffentlich zugänglichen Daten keine genauen Angaben zu den Lagerbeständen von Toyota, Mazda, Volkswagen, BMW, Mercedes, GM, Ford und Stellantis vorliegen. Nach Einschätzung der Experten dürften die US-Hersteller länger durchhalten. GM erzielt in Nordamerika weiterhin eine hohe Marge, die im ersten Quartal bei 10,1 Prozent lag. Ford hat seine Prognose für das bereinigte EBITDA sogar auf 8,5 bis 10,5 Milliarden US-Dollar angehoben. Bei Elektrofahrzeugen und Massenhybriden werden chinesische Marken an Stärke gewinnen, während europäische Hersteller aufgrund schwacher Nachfrage, hoher Energiekosten, Heliumknappheit und geringer Margen bei einzelnen Modellen unter dem größten Druck stehen dürften.
Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 5. Mai 2026 zuerst auf der Homepage der Zeitung "Wsgljad" erschienen.
Geld für die Rodung von 420000 Pfirsich Bäumen
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101248822/del-monte-us-traditions-firma-insolvent-420000-baeume-werden-abgeholzt.html
Der Untergang von Del Monte in Kalifornien zieht Obstbaubetriebe in die Krise.
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101248822/del-monte-us-traditions-firma-insolvent-420000-baeume-werden-abgeholzt.html
Der Untergang von Del Monte in Kalifornien zieht Obstbaubetriebe in die Krise.
marge schrieb am 10.05.26:
Die Blockade der Straße von Hormus trifft nun auch den Automobilmarkt. Automobilkonzerne weltweit weisen auf die damit verbundenen Probleme hin. In den USA, Deutschland und Japan hoffen die Unternehmen auf ein baldiges Ende dieses Konflikts.
So berichten die "Big Three" (General Motors (GM) und Ford und Stellantis (Inhaber der Marke Jeep) der US-Autoindustrie von steigenden Rohstoffkosten infolge der Destabilisierung der Lieferketten – von Aluminium über Kunststoffe bis hin zu Lacken. Die daraus resultierenden finanziellen Verluste beziffern sie für dieses Jahr auf 5 Milliarden US-Dollar. Die deutsche Automobilindustrie beschwert sich ihrerseits über einen Mangel an Helium. Dieses Gas wird zur Herstellung von Halbleitern, Akkus, Chips, Airbags sowie in der Metallverarbeitung und zur Dichtheitsprüfung von Batterien verwendet. Rund 40 Prozent ihres Bedarfs deckte die EU durch Importe aus Katar. Die japanischen Automobilkonzerne Toyota und Mazda beklagen Engpässe bei Aluminium, petrochemischen Erzeugnissen, Lösungsmitteln und bestimmten Automobilkomponenten. Etwa 70 Prozent ihres Aluminiumbedarfs wird aus dem Nahen Osten bezogen. Wie lange die Automobilhersteller diese Situation noch durchhalten können, sei unklar, da in öffentlich zugänglichen Daten keine genauen Angaben zu den Lagerbeständen von Toyota, Mazda, Volkswagen, BMW, Mercedes, GM, Ford und Stellantis vorliegen. Nach Einschätzung der Experten dürften die US-Hersteller länger durchhalten. GM erzielt in Nordamerika weiterhin eine hohe Marge, die im ersten Quartal bei 10,1 Prozent lag. Ford hat seine Prognose für das bereinigte EBITDA sogar auf 8,5 bis 10,5 Milliarden US-Dollar angehoben. Bei Elektrofahrzeugen und Massenhybriden werden chinesische Marken an Stärke gewinnen, während europäische Hersteller aufgrund schwacher Nachfrage, hoher Energiekosten, Heliumknappheit und geringer Margen bei einzelnen Modellen unter dem größten Druck stehen dürften.
Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 5. Mai 2026 zuerst auf der Homepage der Zeitung "Wsgljad" erschienen.
@marge
Bestände von Fahrzeugherstellern sind eher gering, da mit optimiertem Materialfluss gearbeitet wird. Allerdings summiert sich der Vorrat gewaltig über die Lieferkette.
Aber das größere Problem wird noch kommen, wenn die Kunden kein Geld mehr haben, um neue Fahrzeuge zu ordern. Auch Kontobestände schmelzen ab, wenn ständig mehr für die Betriebsstoffe bezahlt werden muss. Sobald weniger Fahrzeuge gebaut und verkauft werden, erhöhen sich auch wieder die Bestände in der Lieferkette.
Schnaps bald nur noch vom lizensierten Fachhändler?
https://www.presseportal.de/pm/77282/6272243
https://www.presseportal.de/pm/77282/6272243
Der Marburger Bund spricht sich für deutlich strengere Regelungen beim Zugang zu Alkohol aus. "Der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen ('Alkoholshops') erfolgen. Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen", forderte heute die 147. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes in Hannover.
Große Probleme mit der Disney Adventure - immerhin ist sie nicht gesunken (wie die Titanic)
https://bremen.t-online.de/region/bremen/id_101248026/-disney-adventure-neues-kreuzfahrt-schiff-aus-bremerhaven-schon-defekt.html
https://bremen.t-online.de/region/bremen/id_101248026/-disney-adventure-neues-kreuzfahrt-schiff-aus-bremerhaven-schon-defekt.html
Neue Milka-Schokoladentafeln wiegen weniger, sehen aber fast aus wie früher – ist das fair? Verbraucherschützer klagen, das Gericht gibt ihnen nun recht.
DrMabuse schrieb am 13.05.26:
Gericht entscheidet: Neue Milka-Tafel ist irreführendNeue Milka-Schokoladentafeln wiegen weniger, sehen aber fast aus wie früher – ist das fair? Verbraucherschützer klagen, das Gericht gibt ihnen nun recht.
@DrMabuse
Trotz der Negativberichte über Milka scheint jetzt Ritter Sport den gleichen Weg zu gehen
https://www.t-online.de/leben/aktuelles/id_101249788/ritter-sport-schokoladen-hersteller-im-visier-des-verbraucherschutzes.html
Immerhin ist die Füllmenge auf der Vorderseite zu erkennen
.Ein Politiker würde jetzt argumentieren, dass es im Interesse der Gesundheit geschieht.





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