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Erstellt von mohabbatein

Evotec AG diskutieren

Evotec AG

WKN: 566480 / Name: Evotec / Aktie / Biotechnologie & medizinische Forschung

18,75 €
-1,83 %

Geschrieben am 13.08.09
Einschätzung Buy
Kursziel 2,04
Veränderung

Evotec fährt Verlust zurück

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Evotec AG (ISIN DE0005664809/ WKN 566480) konnte ihren Verlust im zweiten Quartal 2009 reduzieren.

Wie das Biotechnologieunternehmen am Freitag mitteilte, wuchs der Umsatz um 46 Prozent auf 10,5 Mio. Euro, nach 7,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Dies habe im Wesentlichen an guten, kontinuierlichen Umsätzen aus Evotecs Geschäft mit Forschungsallianzen, einer anteiligen Abschlagszahlung der Roche Holding AG (ISIN CH0012032113/ WKN 851311) für die EVT-100-Produktfamilie (0,9 Mio. Euro) sowie einer Lizenzzahlung von Roche und einer Umsatzbeteiligung von DeveloGen in Höhe von insgesamt 1,8 Mio. Euro gelegen.

Ferner verbesserte sich der operative Verlust trotz hoher Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,7 Mio. Euro um 29 Prozent auf 8,9 Mio. Euro. Diese Verbesserung sei das Ergebnis der starken Umsatzperformance von Evotec und der Kosteneinsparungen in Vertrieb und Verwaltung sowie in Forschung und Entwicklung infolge der Implementierung des "Aktionsplan Evotec 2012 - Fokus und Wachstum". Der Periodenfehlbetrag ging von 12,0 Mio. auf 8,6 Mio. Euro zurück.

Evotec hat ihre Umsatzerwartung auf über 40 Mio. Euro (zuvor: über 35 Mio. Euro) angehoben und bestätigt trotz der Übernahme von RSIPL alle übrigen im März veröffentlichten Finanzprognosen für das Geschäftsjahr 2009.

Bisher stiegen die Evotec-Aktien um 6,34 Prozent auf 1,51 Euro. (07.08.2009/ac/n/nw)

Geschrieben am 21.08.09
Einschätzung Buy
Kursziel 2,13
Veränderung

Evotec sieht sich auf Kurs bei Neuausrichtung

Info aus   DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Das Hamburger Biotechunternehmen Evotec arbeitet mit Hochdruck an der Verbesserung seiner Kostenstrukturen, mit dem Ziel die Gewinnzone zu erreichen. Der Anfang März dieses Jahres als Vorstandsvorsitzender neu angetretene Manager Werner Lanthaler hat dem Unternehmen einen harten Sparkurs verordnet und mittlerweile einen Strategiewandel eingeleitet.

Der Manager hat das risikobehaftete und kostenträchtige Engagement von Evotec bei der Entwicklung eigener Medikamente zurückgefahren und versucht stattdessen das alte Kerngeschäft im Bereich der Wirkstoffsuche für große Pharmaunternehmen auszubauen. "Wir wollen den Charakter des hoch Innovations getriebenen Technologieunternehmens zwar behalten, müssen aber die richtige Balance finden, um nicht permanent auf der Kippe zu stehen sondern einen soliden finanziellen Untergrund zu schaffen", sagte Lanthaler am Dienstag im Gespräch mit Dow Jones Newswires.

Den Rotstift legte Lanthaler unter anderem bei Forschung & Entwicklung an. Im zweiten Quartal sind die Aufwendungen für F&E um 35% gesunken. "Diese Aufwendungen werden auch im dritten Quartal signifikant nach unten gehen", kündigte der Manager an. Beispielsweise seien Kosten für einige klinische Studien mittlerweile weggefallen. Bei seinen klinischen Entwicklungsprojekten hatte das Unternehmen mehrere Rückschläge hinnehmen müssen.

Eingestellt wurde insbesondere die Entwicklung des einstigen Hoffnungsträgers EVT 201, einem Mittel gegen Schafstörungen sowie die Entwicklung des Raucherentwöhnungsprodukts EVT 302. "Zum Jahresende wollen wir bei den Gesamtkosten für F&E unter 30 Mio EUR liegen, nach mehr als 42 Mio EUR im Vorjahr", sagte Lanthaler.

Seinen Angaben zufolge wird Evotec in einigen Wochen drei Wirkstoffe in der klinischen Entwicklung haben. Ende Juni hatte Evotec den erfolgreichen Abschluss der ersten Phase-I-Studie mit EVT 401 bekannt gegeben, ein möglicher neuer Ansatz zur oralen Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie zum Beispiel Rheumatoide Arthritis.

Die Vorbereitungen für die Phase-II-Studien mit EVT 101 in der Indikation "behandlungsresistente Depressionen" und des Phase-I-Programms mit EVT 103 liefen planmäßig, sagte der Manager. Im März hatte Evotec mit dem Pharmakonzern Roche eine Vereinbarung über die gemeinsame Entwicklung der EVT-100-Produktfamilie abgeschlossen, die zu Zahlungen an Evotec von über 300 Mio USD führen kann.

Von den ehemals 14 Projekten in der vorklinischen Phase, die alle auf dem Prüfstand waren, hätten etwa die Hälfte die Priorisierung geschafft, sagte Lanthaler. "Die Datenlage dieser Projekte sieht bei allen derzeit gut aus". Hier sieht sich Evotec auch bereits nach Partnern um. "Wir schließen hier nicht aus, selbst in frühen Stadien strategische Partnerschaften einzugehen", sagte er. Das Unternehmen sei bereits schon in Gesprächen mit möglichen Partnern. Interesse von Pharmaunternehmen sei vorhanden. Wann mit einer neuen Partnerschaft zu rechnen sei, ließ Lanthaler offen. "Ich habe bei meinem Amtsantritt im März gesagt, dass wir in 12 bis 18 Monaten wieder eine strategische Partnerschaft schaffen und das gilt nach wie vor".

Keinen Partner sucht Lanthaler derzeit für den in der klinischen Entwicklung befindlichen Wirkstoff EVT 401. "Das ist das Projekt, wo ich am wenigsten auf Partnersuche bin", sagte er. Das Unternehmen wolle sich die Möglichkeit schaffen, das Projekt strategisch sehr weit in der Wertschöpfungskette alleine nach vorne zu bringen. "Wir investieren hier alles was notwendig ist, um das Projekt nach vorne zu bringen", sagte er.

Einsparungen will Evotec auch mit der Schließung seiner US-Tochter erzielen. Die Schließung der US-Einheit mit 90 Mitarbeitern sei gerade abgeschlossen, sagte Lanthaler. Sie werde ab 2010 eine Kosteneinsparung von jährlich mindestens 10 Mio EUR bringen. Für die Schließung fallen seinen Angaben zufolge Restrukturierungsaufwendungen von 3,5 Mio EUR an. Die Aufgabe der US-Einheit habe stattgefunden, ohne dass inhaltliche Werte der Geschäftseinheit verloren gegangen seien. "Wir haben es geschafft, die Patent-Assets und auch die Know-How-Assets an unsere Standorte in Deutschland und England zu transferieren", sagte er.

Weiteren Bedarf an Fokussierung sieht der Manager derzeit nicht. "In Punkto Fokussierung haben wir mittlerweile unsere selbst gestellten Hausaufgaben gemacht", sagte Lanthaler. "Das kann immer noch mehr werden, wenn wir Potenziale sehen." Kurzfristig gebe es aber keine neuen Potenziale.

Das Unternehmen sei jedoch in seinem Kerngeschäft, der Wirkstoff-Suche, gewachsen, sagte Lanthaler. Vor einigen Wochen hat Evotec eine 70-prozentige Beteiligung an dem indischen Synthese-Spezialisten RSIPL mit 160 Mitarbeitern übernommen um seine Kapazitäten bei der Wirkstoffsuche zu erweitern. "Wir können nun größere Auftragsvolumina und größere Wissenschaftsvolumina in kürzerer Zeit bei hoher Qualität aus Oxford/England und aus Bombay heraus gleichzeitig bearbeiten". Auch der Kostenaspekt habe bei dem Gang nach Indien eine Rolle gespielt. Die Vollkosten eines Mitarbeiters in Indien seien um mehr als 30% günstiger als in England oder Deutschland, sagte Lanthaler.

Die Jahresprognose bestätigte Lanthaler. Der Konzern erwarte einen Umsatz von über 40 Mio EUR und will den Verlust auf operativer Basis mehr als halbieren, sagte der Manager. 2012 will Lanthaler die Gewinnzone erreichen. "2010 muss es dann bereits deutliche Signale geben, die dahindeuten", erklärte er.

Kerngeschäft des Unternehmens sind selbst entwickelte Verfahren für das so genannte Screening von Substanzen und die Strukturanalyse von Wirkstoffkandidaten. Dienstleistungen erbringt Evotec für viele großen Pharmaunternehmen wie Roche Novartis und Boehringer Ingelheim. Das Gros der Umsätze erzielen die Hamburger mit Servicegebühren und Erfolgsprovisionen.

 
   Webseite: www.evotec.com 

Geschrieben am 18.05.11
Einschätzung Sell
Kursziel 2,50
Veränderung

Verkauf

Evotec AG / /

Ad hoc:Evotec AG: Phase-II-Studie mit NR2B selektivem NMDA-Rezeptor Antagonisten

in der Indikation 'behandlungsresistente Depression' freiwillig beendet . Verarbeitet und übermittelt durch Thomson Reuters ONE. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Hamburg, Deutschland - Evotec AG (Deutsche Börse, TecDAX, ISIN: DE 000 566480 9) und Roche haben heute entschieden, freiwillig die Phase-II- Wirksamkeitsstudie mit EVT 101 in der Indikation 'behandlungsresistente Depression' zu beenden.

Die Entscheidung, diese klinische Phase-II-Studie abzubrechen, wurde getroffen aufgrund von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Patienten und das dadurch entstehende Risiko, keine eindeutigen Ergebnisse zu bekommen. EVT 101 wurde bisher von gesunden Probanden und Patienten gut vertragen. Schwierigkeiten bei der Durchführung dieser Phase-II-Studie in der Indikation 'behandlungsresistente Depression', weitere benötigte Toxikologie-Studien und möglicherweise nötige Dosierungsanpassungen führten zu einer allgemeinen Verzögerung. Aus diesem Grund sind beide Parteien zu dem Entschluss gekommen, die klinische Entwicklung zu beenden.
 

Geschrieben am 10.07.12
Einschätzung Buy
Kursziel 3,50
Veränderung

Kauf

Die Vereinbarung zwischen Evotec und Janssen löst eine Vorabzahlung von 8 Mio. USD aus. Abhängig vom Erreichen verschiedener präklinischer, klinischer, regulatorischer und kommerzieller Ziele, wird Janssen an Evotec Meilensteinzahlungen tätigen, die insgesamt bis zu 200 Mio. USD bis 300 Mio. USD pro Produkt erreichen könnten. Zudem wird Janssen signifikante Umsatzbeteiligungen auf zukünftige Produktverkäufe zahlen, die aus dieser Kooperation hervorgehen. Entsprechend der vorab vereinbarten Bedingungen werden die Vorabzahlung, die Meilensteinzahlungen und die Umsatzbeteiligungen zwischen Evotec und Harvard geteilt. Darüber hinaus erhält Evotec Forschungszahlungen für die Unterstützung der Forschung und der frühen Entwicklungsarbeit, die Evotec in Kooperation mit Janssen durchführen wird.
 

Geschrieben am 24.03.14
Einschätzung Buy
Kursziel 5,00
Veränderung

Strategische Übernahme und Zahlenwerk

Heute hat Evotec die strategische Übernahme der Bionamics GmbH bekanntgegeben. Damit werde die Projektpipeline im Bereich Multiple Sklerose und ZNS-Erkrankungen erweitert. Bionamics ist eine Projektentwicklungsgesellschaft, die auf die Überführung akademischer Forschung in Biotech-Projekte spezialisiert ist.

Klingt für mich nach einer ordentlichen Verstärkung der Mannschaft.

Seit Mitte 2013 hat Evotec eine beeindruckende Reihe von Partnerschaften und Kooperationen verkündet. Der Kurs ist daraufhin mächtig aufgeheizt worden - mit freundlicher Mithilfe des AKTIONÄRs. Nun ist die heiße Luft etwas entwichen. Die Zahlen morgen werden sicher auch keine Jubelstürme auslösen, da sie so hoch gar nicht sein können, wie die Erwartungen zwischenzeitlich angestiegen waren. Aber vielleicht bietet sich hiermit gerade der antizyklische Einstieg an. Zumindest als spekulative Beimischung im Depot mit etwas Spielgeld.

Contra: Biotech ist immer auch eine Frage des Glaubens. Und ein Zock mit dem hohen Risiko des Scheitern wichtiger Projekte der Firmen. Für Leute, die sich an Buffett orientieren, sind die Inhalte der Forschung schlichtweg zu undurchsichtig, um wirklich fundamental begründbare Anlageentscheidungen zu treffen.

Von mir gibt es trotzdem ein spekulatives und antizyklisches BUY aufgrund der News.


 

Geschrieben am 31.03.15
Einschätzung Buy
Kursziel 9,20
Veränderung

Asahi Kassel wählt Evotec

Ich glaube in Zukunft wird Biotechnologie immer wichtiger. Ich habe mir Evotec rausgesucht, weil ich von dem Unternehmen überzeugt bin. Hier die aktuelle Pressemitteilung.

Asahi Kasei Pharma wählt Evotec als Partner in der Ionenkanalforschung

2015-03-26 / 07:30

Hamburg - 26. März 2015: Evotec AG (Frankfurter Wertpapierbörse: EVT,

TecDAX, ISIN: DE0005664809) gab heute den Beginn einer 
Multi-Target-Kooperation mit Asahi Kasei Pharma Corporation über das 
Screening zahlreicher Ionenkanal-Targets bekannt. Asahi Kasei Pharma 
Corporation ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Asahi Kasei 
Corporation, Tokio, Japan. 
 
Im Rahmen der Vereinbarung wird Evotec ihre erstklassige 
Ionenkanalplattform einsetzen, um Ionenkanal-Inhibitoren mehrerer 
Ionenkanal-Targets zu identifizieren. 
 
Dr. Mario Polywka, Chief Operating Officer von Evotec, sagte: "Wir freuen 
uns sehr, dass Asahi Kasei Pharma diese Projekte mit Evotec als Partner 
durchführen möchte. Unsere Expertise sowie auch unsere 
Wirkstoffforschungsplattform in der Ionenkanalforschung haben bereits 
erheblichen Mehrwert in den Programmen unserer Partner hervorgebracht. Der 
Unterstützung von Asahi Kasei Pharmas proprietären Forschungsbemühungen im 
Bereich Ionenkanäle sehen wir mit Freude entgegen." 
 
Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. 
 
 
ÜBER ASAHI KASEI 
Die Asahi Kasei Group ist ein breit aufgestellter Konzern, der von der 
Holdinggesellschaft Asahi Kasei Corp. geführt wird. Der Konzern ist im 
Chemie- und Faserbereich sowie im Baustoffhandel-, Elektronik- und 
Healthcare-Sektor tätig. Der Bereich Healthcare umfasst Geräte und Systeme 
für akute Intensivpflege, Dialyse, therapeutische Apherese und 
Transfusionen sowie die Entwicklung von Biotherapeutika und Pharmazeutika, 
Diagnosereagenzien und Ernährungsprodukte. Die Asahi Kasei Group hat mehr 
als 29.000 Mitarbeiter weltweit und bedient Kunden in mehr als 100 Ländern. 
Weitere Informationen finden Sie unter www.asahi-kasei.co.jp/asahi/en/. 
 
ÜBER EVOTEC AG 
Evotec ist ein Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsunternehmen, das in 
Forschungsallianzen und Entwicklungspartnerschaften mit führenden Pharma- 
und Biotechnologieunternehmen, akademischen Einrichtungen, 
Patientenorganisationen und Risikokapitalgesellschaften innovative Ansätze 
zur Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte zügig vorantreibt. Wir sind 
weltweit tätig und bieten unseren Kunden qualitativ hochwertige, 
unabhängige und integrierte Lösungen im Bereich der Wirkstoffforschung an. 
Dabei decken wir alle Aktivitäten vom Target bis zur klinischen Entwicklung 
ab. Durch das Zusammenführen von erstklassigen Wissenschaftlern, modernsten 
Technologien sowie umfangreicher Erfahrung und Expertise in wichtigen 
Indikationsgebieten wie zum Beispiel Neurowissenschaften, Schmerz, 
Stoffwechselerkrankungen, Krebs, Entzündungskrankheiten und 
Infektionskrankheiten ist Evotec heute einzigartig positioniert. Evotec 
arbeitet in langjährigen Forschungsallianzen mit Partnern wie Bayer, 
Boehringer Ingelheim, CHDI, Genentech, Janssen Pharmaceuticals, 
MedImmune/AstraZeneca, Roche und UCB zusammen. Darüber hinaus verfügt das 
Unternehmen über Entwicklungspartnerschaften und über eine Reihe von 
eigenen Wirkstoffkandidaten in der klinischen sowie in der präklinischen 
Entwicklung. Dazu gehören Partnerschaften mit Boehringer Ingelheim und 
MedImmune im Bereich Diabetes, mit Janssen Pharmaceuticals auf dem Gebiet 
Depression und mit Roche auf dem Gebiet der Alzheimer'schen Erkrankung. 
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. www.evotec.com. 
 
 
ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN 
Diese Pressemitteilung enthält bestimmte vorausschauende Angaben, die 
Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Derartige vorausschauende Aussagen 
stellen weder Versprechen noch Garantien dar, sondern sind abhängig von 
zahlreichen Risiken und Unsicherheiten, von denen sich viele unserer 
Kontrolle entziehen, und die dazu führen können, dass die tatsächlichen 
Ergebnisse erheblich von denen abweichen, die in diesen zukunftsbezogenen 
Aussagen in Erwägung gezogen werden. Wir übernehmen ausdrücklich keine 
Verpflichtung, vorausschauende Aussagen hinsichtlich geänderter Erwartungen 
der Parteien oder hinsichtlich neuer Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, 
auf denen diese Aussagen beruhen, öffentlich zu aktualisieren oder zu 
revidieren. 
 
 
Kontakt Evotec AG: 
Gabriele Hansen, VP Corporate Communications & Investor Relations, Tel.: 
+49.(0)40.56081-255, gabriele.hansen@evotec.com 

Meine obige Empfehlung spiegelt lediglich meine Meinung wider. Ich übernehme für die Richtigkeit der hier gemachten Angaben keine Verantwortung und schließe jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

Geschrieben am 24.10.15
Einschätzung Buy
Kursziel 5,00
Veränderung

Warum sollte man eine Evotec kaufen?

Hier ist ein Artikel aus www.fool.de in dem sehr gut beschrieben ist warum eine Evotec ein sehr aussichtsreiches Investment im Bereich der Biotech ist. Ich glaube die Korrektur, die durch die Aussagen im Wahlkampf der USA eingeleitet worden ist, ist bald vorbei. Ich habe mal als Basis auf dem Gebiet BB Biotech und als Beimischung die Evotec gekauft - die Chancen stehen gut.


The Motley Fool

Die Evotec AG (WKN:566480) rennt und rennt und hat ihren Höhenflug trotz der Turbulenzen am Aktienmarkt kontinuierlich fortgesetzt. Das im TecDax gelistete Wirkstoffforschungsunternehmen ist in einer der momentan populärsten Sektoren überhaupt aktiv.

Generell solltest du dich von einem solchen Hype niemals anstecken lassen und immer mit genau dieser Erkenntnis handeln. Doch das 1993 gegründete Unternehmen ist gerade in der jüngeren Vergangenheit durch Erfolgsmeldungen immer mehr in den Vordergrund geraten. Die Aktie ist für mich auch nach ihrem Lauf weiterhin ein hervorragendes Investment. Hier sind die wichtigsten Gründe dafür.

1. Gut gefüllte Pipeline

Für Pharmaunternehmen ist eine gefüllte Pipepline das A und O. Neben bestehenden Medikamenten und Wirkstoffen benötigt das Unternehmen immer neue Projekte, die hoffnungsvolle Chancen bieten können.

Um das grundlegend zu verstehen ist ein Blick auf das Geschäftsmodell hilfreich. Evotec geht Kooperationen mit Pharmaunternehmen im Bereich der Wirkstoffforschung ein. In den meisten Fällen übernehmen die großen Partner die Kosten, sodass das Risiko für die Hamburger überschaubar bleibt. Man erhält Meilensteinzahlungen und im Idealfall auch eine prozentuale Umsatzbeteiligung.

Ein kleiner Ausschnitt:

Mit dem Pharmariesen Sanofi hat man Anfang August eine Partnerschaft im Diabetes-Bereich bekanntgegeben. In dieser Synergie liegen potentielle Meilensteinzahlungen von über 300 Mio. Euro, sowie im Erfolgsfall attraktive Umsatzbeteiligungen. Bei „lediglich“ ca. 90 Mio. Euro an Erträgen in 2014 kann man sich ausmalen, welches Potential hier schlummert.Darauffolgend wurde ebenso eine erneute Kooperation mit dem US-Pharmakonzern Pfizer bestätigt. Dabei wird Evotec vor allem in frühen Phasen auf der Suche nach einem Wirkstoff gegen die Gewebekrankheit Fibrose eingesetzt.Zeitgleich wurde die Verlängerung der Zusammenarbeit mit der CDHI-Foundation angekündigt. Dabei finanziert das US-Institut circa 55 Wissenschaftler für Evotec. Diese sollen neue Therapien zur Behandlung der Huntington-Krankheit erforschen.Neben der erfolgsabhängigen Forschung verdient Evotec sein Geld auch im Bereich der Verwaltung. Dabei werden sogenannte Substanzbibliotheken gemanagt. Kürzlich hat man den Zuschlag des National Cancer Institute erhalten. In diesem Fall geht es um Lagerung, Einkauf und Verteilung der Substanzbibliotheksammlung. Immerhin 4,5 Mio. Euro spült dieser Deal in die Kassen.

2. Gute Chancen, dass der Breakthrough kommen wird

Mit dem Schweizer Unternehmen Roche hat Evotec an einem Alzheimer-Medikament geforscht. Dieses konnte sich jedoch nach erfolgreichem Bestehen der Phase 1 in der darauffolgenden Etappe nicht mehr als erfolgsversprechend erweisen. Der Kurs hat darauf mit einem herben Absacker reagiert.

Man sieht also, dass vieles mit den wichtigen Meilensteinzahlungen und vor allem damit verbundenen Umsatzbeteiligungen steht und fällt. Aufgrund dessen, dass Evotec allerdings viele unterschiedlich veranlagte Forschungsaufträge betreibt, ist es meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis der absolute Durchbruch erzielt werden kann.

3. Steigende Wachstumschancen

Die zahlreichen und unterschiedlich veranlagten Forschungsaufträge waren auch der Grund, weshalb  CEO Dr. Werner Lanthaler die Umsatzprognose für 2015 deutlich erhöhte. Im Vorfeld ging das Unternehmen von einem Umsatzwachstum von 35 % aus. Nachdem man neueste Entwicklungen inkludiert hat, erwartet man nun einen Anstieg der Erträge von etwa 45 %.

Dies ist auf die zunehmende Dynamik der Auftragseingänge zurückzuführen. Hier befindet man sich in einer Art positivem Teufelskreis. Immer mehr große Pharmaunternehmen gehen eine Zusammenarbeit mit Evotec ein. Daraus resultiert eine erhöhte Aufmerksamkeit, welche wiederum zu neuen Anfragen weiterer Partner führt.

4. Gewinne werden nachhaltiger

Die attraktive Kombination aus zunehmenden Projekten führte dazu, dass man im ersten Halbjahr 2015 den höchsten Gewinn vor Steuern seit Unternehmensgründung erzielen konnte. Mit einem EBT (Earnings before Taxes) von 14,12 Mio. Euro war man in der Lage, das noch im Vorjahreszeitraum negative Ergebnis mehr als wett zu machen. Dieser Fakt zeigt auf, dass das Management es schafft, aus einem schnell wachsenden Geschäftsmodel endlich auch Profite zu ziehen.

Zwar hat man immer wieder mal „eine schwarze Null“ verzeichnet, jedoch scheint der diesmalig erzielte Profit von einer deutlich höheren Nachhaltigkeit geprägt zu sein. Bisher waren es stets große Einmaleffekte, die für Gewinne sorgten.

Bis heute konnte Evotec seine Aktivitäten aber so erweitern, dass die Summe vieler einzelner Projekte für den Gewinnanstieg verantwortlich ist. Somit hat man die Risikostreuung nach Kunden deutlich erhöht und verbessert. Natürlich wird es auch in Zukunft volatil bleiben, jedoch stehen die Chancen aus meiner Sicht gut, dass große Verluste der Vergangenheit angehören.

5. Exzellente fundamentale Aufstellung und relativ günstige Bewertung

Eine Forschungskooperation mit der Eliteuniversität Princeton ermöglicht dem Unternehmen exzellenten Zugang zum US-Markt. Neue Standorte in Frankreich und den USA untermauern diese Internationalisierungsstrategie. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von ca. 3 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV – dies ist vor allem dann interessant, wenn die Gewinne noch nicht konstant sprudeln) von 5,3 ist die Aktie deutlich günstiger zu haben als die Branche. Diese ist mit Werten von 8,2 bzw. 34 deutlich teurer bewertet. Eine stabile Kapitalstruktur (Eigenkapitalquote von 62 %) und geringe Verschuldung machen weitere Investitionen jederzeit möglich.

Unterm Strich …

… liegen die Argumente auf der Hand. Wichtig ist, dass du dich von der großen Irrationalität, die diesen Sektor immer wieder trifft, nicht aus der Ruhe bringen lässt. Die Chancen bei Evotec sind vielfältig und ermöglichen dahingehend an einer Branche mit absoluter Daseinsberechtigung teilzuhaben.

Geschrieben am 07.08.17
Einschätzung Buy
Kursziel 18,95
Veränderung

Große Visionen

Die Evotec AG zählt zu den weltweit führenden Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsunternehmen. Evotec AG ist auf Neurowissenschaften, Schmerz, Stoffwechsel- und Entzündungskrankheiten sowie Onkologie spezialisiert. Das Kerngeschäft bildet die Wirkstoffforschung, die in Kooperation mit Partnerunternehmen aus der Pharma- und Biotechnologieindustrie realisiert wird.

Die Vision geht hin zu einer Kooperation mit  Google und Co.

"Wir sind der perfekte Brückenschlag für Unternehmen wie Google, um sich in diesem Bereich gut aufzustellen", sagt Evotec-Chef Werner Lanthaler in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/Evotec-Aktie-Biotechfirma-bringt-sich-als-Partner-von-Google-ins-Spiel-1000597331


weitere positive News:

Die Evotec AG und Aptuit haben am 30.06.2017 eine endgültige Vereinbarung getroffen , bei die Evotec AG Aptuit für 300 Millionen Dollar erwerben wird.
Als Partnerforschungsorganisation für integrierte Outsourcing-Wirkstoffforschungs- und Entwicklungslösungen bietet Aptuit in den Biopharma-Partnern hoch synergistische wissenschaftliche Kompetenz in der Arzneimittelforschung, vorklinischen Tests sowie in der Arzneimittel- und Arzneimittelproduktherstellung.
https://www.evotec.com/article/en/Press-releases/Evotec-to-acquire-Aptuit-expanding-leadership-in-external-innovation/2993

Die Evotec AG hat weiterhin am 03.08.207 eine strategische Kooperation zur induzierten pluripotenten Stammzelltechnologie mit dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME, ScreeningPort, Hamburg, bekannt gegeben.
https://www.evotec.com/article/en/Press-releases/Evotec-and-Fraunhofer-IME-SP-sign-strategic-collaboration-on-iPSC-technology/2997


Manche Analysten bekommen kalte Füße wenn Sie mit einer Prognose mal richtig liegen!

So gerade geschehen bei Herrn Friedrichs von der Dt. Bank. Der Anleger wird im Danken ... .


Ich sehe Evotec AG weiterhin als kaufenswert und bleibe bei dem Ziel 18,60 / Aktie, langfristig, auf Sicht von einigen Jahren sicher auch mehr.

Kurzfristig sehe ich den Wert unter 14 als Kauf.

Stop loss nicht vergessen mitzuziehen!


 

Geschrieben am 18.01.18
Einschätzung Buy
Kursziel 19,00
Veränderung

Wie geht es weiter mit Evotec?

Verglichen mit dem allgemeinen Börsengeschehen ist Evotec ein wahrer Schläfer. Die Aktie ist jedoch explosiv! Man muß sich mal den OBV betrachten! Bis Oktober stieg das Käuferinteresse (OBV!) stark an, dh. der Kurs erlebte einen Höhepunkt nach dem anderen. Dann kam der Verkäufer (vor allem Hedgefonds!) auf den Plan; der OBV fiel stark und mit ihm natürlich der Kurs ; er war zwischenzeitlich ca. 50% gefallen. Seit Dez. bewegt sich der OBV kaum noch, die Kurse bewegen sich kontinuierlich in einem 10%  mit einer monatlichen Steigerung von ca. 6%. In dem Band befinden sie sich z.Zeit an der unteren Grenze. Einige Indikatoren stehen günstig, sodaß ich mir sage, langsam sollte man an Einstieg denken. Ich frage mich nämlich, wann die Hedgefonds gedenken, sich einzudecken. Unter 10€ dürfte die Aktie stark unterbewertet sein, es lohnt sich also kaum noch eine Spekulation auf fallende Kurse!

"Das" deutsche Biotechunternehmen, mit vielen, exzellenten und strategischen Partnerschaften. Nach dem Rücksetzer (Absturz) sehr chancenreich. In meinen Augen ein Anwärter für den Dax ( in 5-10 Jahren - wer hätte vor 5 Jahren gedacht, dass Wirecard heute ein Dax-unternehmen ist?)
Wir werden sehen!

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