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Intelligent Matrix Trend

Intelligent Matrix Trend

Das wikifolio soll Anlagechancen aus einem breiten, internationalen Anlagespektrum wahrnehmen. Aus diesem Grund soll dem Portfoliomanagement bewusst nur wenige anlagetechnischen Beschränkungen auferlegt werden, um das volle Potential des Managements und der Finanzmärkte auszuschöpfen. Das wikifolio soll aktiv gemanagt werden und beabsichtigt eine fundamental und charttechnisch getriebene Trendstrategie in meiner Meinung nach vielversprechenden Aktien (national wie international), ETFs und Fonds. Den überwiegenden Portfolioanteil sollen dabei Aktien ausmachen, die sich in einem stabilen, aufwärtsgerichteten Trendkanal oder in einer aussichtsreichen charttechnischen Ausbruchssituation befinden. Durch diese fokusierte Einzeltitelselektion soll ein Portfolio entstehen, dass sich durch relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt auszeichnet. Der Zeithorizont der Investments soll situationsangepasst auf eine mittel- bis langfristige Halteposition ausgelegt sein. Zur Analyse und Timing-Steuerung soll unter anderem ein selbst programmiertes Handelstool (Excel-/ VBAbasiert mit Realtime-Schnittstelle) mit integrierter audiovisuellen Signalgebung dienen. Ein besonderes Merkmal des Handelsprogramms soll die integrierte Kombination spezieller Methoden der Charttechnik wie bspw. Trendbestätigungs- und Trendwendeformationen,Relative Strength Index (RSI) und stochastische Oszillatoren darstellen. Des Weiteren ist beabsichtigt fundamentale Unternehmensanalysen und makroökonomische Informationen zur Entscheidungsfindung zu nutzen. Über die Möglichkeit des Einsatzes von Long- und Shortpositionen in ETFs soll ein Instrument bestehen mit dem der Anleger in jeder Marktphase profitieren, aber auch, insbesondere in turbulenten Börsenphasen, gegen Wertverluste geschützt werden kann. Durch die Selektion besonders interessanter Werte aus dem Nebenwerte- und Hochtechnologiesektor soll die Portfolioperformance dynamisiert werden. Es wird jedoch grundsätzlich angestrebt, die in diesem Zusammenhang entstehende Volatilität durch ein möglichst intelligentes und zeitnahes Risikomanagement zu glätten.
EUR89,367,108

Aum

Intelligent Matrix Trend (WF)

WKN: WFIMATREND / Wikifolio /

€776.11
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Comments

Aktuell stattet die Volatilität den Märkten mal wieder einen Besuch ab. Vor allem steigende langfristige US-Zinsen und damit verbunden aufkommende Ängste vor steigender Inflation trieben den Börsianern Sorgenfalten auf die Stirn und waren willkommener Anlass etwas Geld vom Tisch zu nehmen. Insbesondere die Highflyer der letzten Wochen und Monate erhielten, eher unfreiwillig, einen der eigentlich dieser Tage sehr begehrten, Friseurtermine und wurden teils mächtig geschoren. Man könnte auch sagen, die Bewertungen wurden wieder etwas „zurechtgestutzt“. Auch einige Werte im IMT litten zuletzt unter dem starken Abgabedruck. Doch wie geht es jetzt weiter? Sehen wir die große Rotation von Growth zu Value?

Eins scheint mir sicher, es wird wieder genauer hingeschaut, und die Unternehmen müssen sich ihre Bewertung wieder härter verdienen, eine gesunde Entwicklung, die im Grunde zu begrüßen ist. Man muss die Situation an den Märkten jetzt genau beobachten, aber grundsätzlich sehe ich die entscheidenden Treiber weiter intakt. Gesamtwirtschaftliche Erholung bei zunehmenden Impfquoten, weiter unterstützende Notenbankpolitik und spannende Investment-Stories. Natürlich gilt es die Inflation im Auge zu behalten, aber auch da kann die Aktie als Sachwert mit etwas höheren Zahlen, noch gut leben. Die Staaten mit dem der Inflation inhärenten Entschuldungseffekt wohl ebenso. Die letzten Wochen habe aber auch ich, neben einigen selektiven Käufen und Umschichtungen wieder etwas mehr Cash aufgebaut. Im Nachhinein betrachtet, wäre da sicher ein höherer Anteil an Verkäufen ratsam gewesen, aber auch der gestrige Tag zeigt erneut auf, wie brachial die Märkte und einzelne Aktien dann auch wieder anziehen können. Nicht ganz trivial, da dann wieder in die Positionen zu kommen. Mit dieser Volatilität gilt es jetzt intelligent umzugehen. Neben schwachen und überbewerteten Unternehmen, die absolut zurecht von ihren zu hohen Niveaus zurückgekommen sind, sehe ich aber auch viel Qualität die jetzt verbilligt zum Einstieg bzw. zum Ausbau der Position lockt. Man sollte in der aktuellen Situation nicht ängstlich werden und nur noch defensiv agieren, ruhiges und überlegtes Handeln sind jetzt erste Börsianerpflicht. Am Ende ist nicht entscheidend, ob Value oder Growth, hier gibt es sowieso nicht die suggerierte Trennschärfe, die Qualität macht den Unterschied.

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Nun waren im IMT zuletzt einige Jubiläen fällig. Im Februar 2020 fiel beim Indexzertifikat erstmalig die 500 Euro Marke. Im April 2020 wuchs das investierte Kapital in die Achtstelligkeit und kurz darauf der IMT zum höchst kapitalisierten wikifolio überhaupt. Ende November dann mein Dank für das so nette Video anlässlich des Überschreitens der 50 Mio. Euro-Marke AUM (Assets under management).

Heute, am 8. Februar 2021, gerade einmal gut zwei Monate später, ist es doch tatsächlich gelungen: 100 Mio. Euro AUM.

Was für eine Zahl, was für eine Entwicklung, ich bin schlichtweg baff ;) Auf einmal hörte mein Handy heute nicht mehr auf zu vibrieren und ich dachte mir schon, jetzt ist es wohl passiert. Zu sehen wie viele Anteil nehmen, sich mitfreuen und ihre Anerkennung ausdrücken, hat mich sehr berührt. Einen ganz herzlichen Dank dafür.

Nun bin ich bestimmt keiner, der sich gerne groß feiern lässt und als Chronisten ihrer selbst gibt es mit Sicherheit ebenfalls Begabtere, aber hier war ich dem Anlass und den zahlreichen Glückwünschen doch noch einige Worte schuldig.

Nochmals ganz lieben Dank und beste Grüße

Christian Jagd 😉

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Der Januar ist schon wieder ins Land gezogen. Kommt es nur mir so vor, oder vergeht die Zeit wirklich immer schneller?

In den bestimmenden Indizes In Amerika und Europa erleben wir nach anfänglichen Gewinnen nun wieder leichte Verluste, defacto ein Nullsummenspiel im ersten Monat des neuen Jahres. Im Gegensatz dazu setzt der IMT mit seinem Plus von über 6 Prozent ein schönes Statement zu Beginn des Jahres.

BigTech, soweit die Unternehmenszahlen bisher vorliegen, hat geliefert. Apple, Microsoft, Facebook alle mit überzeugendem Zahlenwerk, wie ich finde. Die Börse reagiert insgesamt zunächst eher zurückhaltend. Es wird sich zeigen, ob der Markt in den Bewertungen doch noch Spielraum nach oben sieht oder die Luft langsam dünner wird. Viel diskutiert werden aktuell auch die Marktturbulenzen bei Gamestop und Co. Meiner Meinung nach gehört das zum normalen Spiel der Kräfte. Da fühlen sich jetzt einige Finanzakteure an der Wallstreet auf die Füße getreten, aber mal ehrlich ein Unternehmen mit insgesamt weit mehr als 100% des freefloats leer zu verkaufen und dann die erhöhte Gefahr einer Short-Squeeze nicht zu berücksichtigen, ist schon sehr fahrlässig. Das der Auslöser dieser Entwicklung jetzt ausgerechnet der neuen Anlegerschar auf Robinhood und Akteuren und verschieden Internetforen zugeschrieben und gleichsam die Verbotskeule geschwungen wird, ist schon ziemlich lächerlich. Natürlich bekommen die jungen Aktivisten jetzt eine gehörige Portion Aufmerksamkeit in den Medien, warum auch nicht, aber bei denen Milliardenbeträgen, die da aktuell bewegt werden habe ich doch meine leisen Zweifel ob hier die "wilde Horde" aus dem "Sherwood Forest" das große Rad dreht. Die Entwicklung selbst halte ich für sehr begrüßenswert, dass sich die jungen Leute mit den Finanzmärkten beschäftigen und Ideen und Erfahrungen austauschen. Hier wird ein zutiefst demokratischer Gedanke gelebt. Die Märkte sind frei und für alle da. Das ist hier keine Elitenveranstaltung, für die, die sowieso nicht mehr wissen wohin mit dem ganzen "Schotter".

Zum Thema Demokratisierung der Märkte und Förderung der Anlagekultur ist auch bemerkenswert, was sich hierzulande und sozusagen im Windschatten der Pandemie an Gesetzgebungsrealität materialisiert. Im sogenannten "neuen Jahressteuergesetz" der Bundesregierung vollzieht sich doch, von öffentlich-rechtlicher Seite weitgehend unkommentiert, so wie ich das beobachte, bemerkenswertes. Es geht um die neue Besteuerung von Termingeschäften im Einkommenssteuerecht, hier insbesondere um die Anrechenbarkeit von Verlusten aus solchen Geschäften. Das klingt zunächst einmal sehr sperrig, aber was sich da das SPD geführte Finanzministerium ausgedacht hat und von den Länderparlamenten weitgehend abgenickt wurde, hat das Potential der privaten Anlagekultur in Deutschland nachhaltig zu schaden. So wie sich der Gesetzestext aktuell liest, kann die neue Methode der Besteuerung im ungünstigen Fall dazu führen das ein privater Anleger trotz eines unter dem Strich verlustreichen Anlagejahres, von den Steuerbehörden in Einzelfällen in ganz erheblichem Maße zur Kasse gebeten wird. Hinter einem solchen Paradigmenwechsel in der Steuergesetzgebung kann man wohlwollend noch die schiere Unkenntnis der Finanzmaterie in den Finanzbehörden vermuten, wahrscheinlicher steckt jedoch eine Ideologie dahinter, die dem Bürger ein weiteres Mal die Souveränität und Selbstbestimmtheit in seinen Finanzentscheidungen, und die freie Wahl der Anlagemittel beschneiden will. Den Geist den dieses Gesetz atmet beschäftigt mich selbstverständlich als Anleger, aber noch mehr als freier Bürger und Souverän dieses Staates, als solchen ich mich begreife. Ich finde sowas geht uns alle an, auch wenn man direkt nicht betroffen ist. Hier darf doch mal die Frage gestellt werden, was kommt denn dann als nächstes...? Wer sich mit der Materie einmal etwas näher beschäftigen mag, dem empfehle ich das kenntnisreiche Interview von Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, das er auf n-tv gegeben hat.

Mir bleibt noch ihnen weiter Gesundheit zu wünschen, bleiben wir tapfer 😉

Beste Grüße

C. Jagd

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