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Doppelanalyse (Chance) SL+

Doppelanalyse (Chance) SL+

Meine Strategie folgt einer Doppelanalyse: 1. Mikro-Analyse: Es sollen regelmäßig unterbewertete Aktien untersucht werden. Anhand von Charttechnik, Quartalszahlen, Nachrichtenlage und Produktchancen sollen Analysen betrieben werden, um die jeweiligen Chancen solcher Aktien für einen Zeitraum von 1-2 Jahren zu beurteilen. Nur besonders starke Potentiale sollen sich hierbei qualifizieren. Wer die erste Runde überstanden hat, landet auf meiner Watchlist und ist ein Kaufkandidat. 2. Nun folgt eine Makro-Analyse: Welche Chancen und Risiken können dem Gesamtmarkt für die nächsten 3 Monate zugeordnet werden? Hier sollen volkswirtschaftliche, politische und charttechnische Faktoren eine Rolle spielen. Hiermit soll ermöglich werden, für die zuvor ermittelten Kaufwünsche einen guten Einstiegszeitpunkt zu ermitteln. Denn wenn die Gesamtmärkte fallen, wird es meiner Erfahrung nach sehr schwer für einen Einzelwert, einen Aufstieg hinzulegen. Dann soll noch etwas mit dem Investment gewartet werden. Meiner Erfahrung nach geht die Chance einzusteigen durch die zweite Analyse in der Regel nicht verloren, da die Makro-Analyse mit 3 Monaten kurzzeitiger angelegt ist als die Mikro-Analyse. In Marktlagen, in denen die Preise insgesamt als überhöht eingestuft werden, können Teile des Wikifolios oder auch das gesamte Depot mit Shorts arbeiten, insbesondere auf Indizes, in Form von Short-ETFs. Diese können gleichzeitig mit bestimmten Einzeltitel (Arbitrage-Handel) oder auch alleine gehalten werden. Als Beimischung können bei als geeignet empfundener Marktlage auch Fonds gewählt werden. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass sich volatile und ruhige Depotphasen abwechseln - je nach Investitionsgrad und -art. Kursrisiken bestehen entsprechend der hohen Chancen natürlich theoretisch bis zum Totalverlust.
EUR386,426

Assets under Management

Doppelanalyse (Chance) SL+ (WF)

WKN: LS9CJQ / Wikifolio /

€481.95
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Comments

Verkauft habe ich derweil mit Mini-Gewinn meine kleine Position Heidelberg Pharma. Mir dauert das zu lange mit der Refinanzierung, was aus meiner Sicht zunehmend für eine komplexere Ausgestaltung spricht. Ich glaube weiter an den medizinischen Mehrwert und auch an das Gelingen einer Refinanzierung. Ich gewinne aber zunehmend Zweifel daran, ob Kleinanleger dabei möglicherweise auf die ein oder andere Art über den Tisch gezogen werden. 

 

Diese Option scheint mir bislang auch wenig thematisiert zu werden. Viel wird darüber gesprochen, ob HDP eine Finanzierung bekommt. Aber dass die Konditionen nachteilig sein könnten oder sogar ein richtig fieser Weg ala Endor gewählt (natürlich gibt es Unterschiede, aber das schließt den Ansatz nicht aus) wird wenig thematisiert. Mildere, aber auch unangenehme Möglichkeiten wären auch, dass Rechte deutlich länger abgetreten werden müssen als der Markt erwartet - oder eine KE zu niedrigen Kursen. 

 

Ich will mit daher gerne erstmal sehen, warum man so lange für die Maßnahmen braucht und was man sich da genau ausgedacht hat. Späteres Reinvest absolut denkbar - aber aktuell ungern. 

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Neu gekauft ins Wiki habe ich eine Position Alphamin. Das Unternehmen aus Mauritius fördert Zinn in der Demokratischen Republik Kongo. Ein Risiko besteht darin, dass Rebellentruppen die Mine gefährden könnten. Dementsprechend gewichte ich Alphamin nur gering. Das Aufwärtspotential ist aber auch sehr groß: Alphamin fördert sukzessive mehr Zinn während die globale Konkurrenz vor allem aus Myanmar und Indonesien schwächelt. Der Bedarf (Rechenzentren, Solar, E-Autos) steigt derweil. Dementsprechend steigt der Preis gerade rasant. Auch wenn die Preisspitze nur kurz anhalten sollte, ist Alphamin günstig bewertet, zahlt gute Dividenden und entwicklet sich positiv. Zudem ist man fast schuldenfrei (nach dem erwartbar starken Q4 vielleicht sogar schon ganz).

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Vorab: Hinweis zum Jahreswechsel, weil mich einige Fragen zur steuerlichen Vorabpauschale erreichen, die Anfang 2026 für Fonds und ETF wieder anfällt (Disclaimer: persönliche Einschätzung; keine Rechtsberatung; bitte von Steuerberater verifizieren lassen): Für Wikifolios existiert glücklicherweise keine steuerliche Vorabpauschale, so dass man sich um nichts kümmern muss und der Staat hier erst bei Verkauf steuerlich zuschlagen kann. Den Zinseszinseffekt können Anleger also hier voll ausschöpfen.

Disclaimer: Wie schon immer stellen meine Postings auch diesmal und weiterhin keine Empfehlung und/oder Anlageberatung dar; ich bin selbst in die genannten Aktien i.d.R. investiert, trade sie aber auch nach Belieben und ohne Vorankündigung privat und im Wikifolio. In mein Wikifolio selbst bin ich ebenfalls investiert.

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Jahresbericht 2025

Es war ein turbulentes Jahr 2025. Schauen wir zunächst auf die Performance: Das Wikifolio endete den Handel bei 466,18 Euro und erzielte im abgelaufenen Jahr vorläufig (dazu später mehr) +20,3% Performance nach allen Kosten und schlug sich damit leicht schwächer als DAX (+23,0) und SDAX (+25,3), aber leicht besser als MDAX (+19,7), NASDAQ100 (+20,1), EuroStoxx50 (+19,0) und S&P500 (+16,8). Insgesamt befand sich das Depot also ziemlich genau im Mittelfeld der Indizes. Der für mich wie in jedem Jahr aufgrund der deutschlandzentrierten Ausrichtung wesentlichste Vergleich mit dem DAX konnte damit zum dritten mal in den letzten dreizehn Kalenderjahren nicht gewonnen werden, auch wenn es knapp war. Die 20,3% Performance sind daher für sich genommen erfreulich, im Vergleich aber dennoch etwas unbefriedigend aus meiner Sicht. Immerhin: Das letztes Jahr verkündete Ziel von 250 Punkten am Jahresende wurde erreicht, und so ganz furchtbar sind 20 Prozent Rendite dann ja auch irgendwie nicht 😊

„Vorläufig“ ist das Ergebnis insofern als dass (bei der letzten Kursfeststellung) 0,9% des Depots in Intellego-Aktien angelegt waren, die aktuell von L&S aufgrund der Betrugsvorwürfe gegen das Firmenmanagement als vorläufig wertlos gebucht worden sind, so dass ein (kleines) rechnerisches Aufholpotential besteht.

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