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Ölpreis vor Entscheidung?


Lieber Leser,

der Preis für die europäische Rohölsorte Brent, hat in den vergangenen Wochen ein tieferes Hoch knapp unter 50 US-Dollar je Fass ausgebildet und stagniert seitdem. Aktuell notiert er fast 4 US-Dollar tiefer. Marktteilnehmer nehmen nun das Treffen der ölproduzierenden Länder in der nächsten Woche in Algiers ins Visier. Demnach könnten sich die Länder auf eine Begrenzung der Ölförderquoten einigen, was wiederum den Preis stützen kann. Die Hoffnungen darauf haben sich zuletzt jedoch verringert, weshalb der Überraschungseffekt zum Tragen kommen könnte, um den Ölpreis über das letzte tiefere Hoch zu katapultieren. Im Falle man einigt sich wirklich.  

Der Ölpreis hat seit Beginn des Jahres einen guten Aufwärtstrend ausbilden können. Das Tief lag bei 27,60 US-Dollar je Fass, das Jahreshoch erreichte der Preis im Juni bei 53 US-Dollar je Fass. Die untere Trendlinie wird daher auch im Zuge des Treffens entscheidend sein. Erwartungen an das Nachfrage-Angebotsverhältnis deuten aktuell kurz- bis mittelfristig auf stagnierende Preise hin. Bleibt auch das Treffen erfolglos, könnte diese Trendlinie unterschritten werden. Sie verläuft aktuell bei 44,50 US-Dollar je Fass. Zuletzt hatte die IEA den Ölpreis mit ihrer Nachfrageprognose gedrückt. Demnach wird der Angebotsüberhang bis 2017 anhalten. Zuvor erwartete man eine Ausweitung der Nachfrage im zweiten Halbjahr 2016.

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Ein Gastbeitrag von Rami Jagerali.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse


Source: Robert Sasse


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