Internet, Medien und soziale Netzwerke
Während viele Bürger noch in der Sommerpause sind, zündet Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die nächste Stufe beim Ausbau staatlicher Überwachungsbefugnisse. „Bundes-Trojaner Reloaded“ – so könnte der neue Albtraum für Datenschutzfreunde lauten. Der aktuelle Referentenentwurf zur Modernisierung des Bundespolizeigesetzes gleicht einem Wunschzettel autoritärer Sicherheitsapparate: Hacken, spähen, drohnen, sammeln – fast alles ist erlaubt, Hauptsache es „dient der Gefahrenabwehr“. Selbst unverdächtige Personen geraten ins Visier der Bundespolizei, präventiv und automatisiert.
Für die einen ist er der absolute Super-Bösewicht, das FBI hat gegen ihn ermittelt, die Staatsanwaltschaft, das BKA – letztlich festgesetzt worden ist er mit einer Polizeistärke von 650 Mann inklusive GSG 9.
Die anderen kennen ihn, weil er in Traben-Trarbach einen alten NATO-Bunker gekauft hat und in diesem Bunker ein Rechenzentrum, den Cyberbunker, gehostet hat.
Xennt hat ein Einreiseverbot von sieben Jahren in Deutschland. Aber er durfte für einen Gerichtstermin ausnahmsweise nach Deutschland kommen. Diesen Termin hat er damit verbunden, hier bei mir am Tisch zu sitzen, was mich mega freut und was eine große Ehre ist.
Was steckt hinter Xennt und dem Cyberbunker?
Wie verfolgt der Staat möglicherweise seine Gegner?
Und sollten wir das Thema Verschlüsselung und Privatsphäre vor dem Staat womöglich doch ernster nehmen?
Die US Bürger sollen eine exklusive Kopie von Tiktok erhalten
https://www.zeit.de/digital/2025-09/tiktok-bytedance-software-usa-nachbau
Unter politischem Einfluss geht die Wirtschaft wundersame Wege.
https://www.zeit.de/digital/2025-09/tiktok-bytedance-software-usa-nachbau
Unter politischem Einfluss geht die Wirtschaft wundersame Wege.
Der Regierungsvertreter bestätigte demnach frühere Berichte, wonach die Gründung eines neuen Unternehmens geplant sei, das zu mehr als 80 Prozent amerikanischen Investoren gehören soll. Bytedance solle einen Anteil von unter 20 Prozent halten. Medienberichten zufolge sollen der Softwarekonzern Oracle und die Investmentfirma Silver Lake zu den künftigen Eigentümern gehören. Nach Informationen des Wall Street Journal steht die endgültige Gruppe der Investoren jedoch nicht fest.
Aussitzen statt vorauseilendem Gehorsam lohnt sich bisweilen. Microsoft bietet ein zusätzliches Supportjahr für Windows 10
https://www.heise.de/news/Microsoft-bestaetigt-kostenlose-Windows-10-Sicherheitsupdates-10672852.html
Zuletzt waren die rüden Geschäftsmethoden unter anderem von der Umwelthilfe kritisiert worden
https://www.golem.de/news/deutsche-umwelthilfe-microsofts-update-plaene-fuer-windows-10-sind-augenwischerei-2509-200536.html
https://www.heise.de/news/Microsoft-bestaetigt-kostenlose-Windows-10-Sicherheitsupdates-10672852.html
Zuletzt waren die rüden Geschäftsmethoden unter anderem von der Umwelthilfe kritisiert worden
https://www.golem.de/news/deutsche-umwelthilfe-microsofts-update-plaene-fuer-windows-10-sind-augenwischerei-2509-200536.html
"Die von Microsoft geplante Verlängerung kostenloser Updates für Windows 10 von nur einem Jahr löst das Problem eines fehlenden langfristigen Supports in keiner Weise", erklärte DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz. Weltweit könnten rund 40 Prozent der Computer nicht auf Windows 11 aktualisiert werden.
Die Folge: Mit der Einstellung des Windows-10-Supports droht ein großer Berg Elektroschrott, der sich nun lediglich um ein Jahr verschiebt. Laut Metz geht es um bis zu "700 Millionen Kilo" an Technik-Müll. Analysten von Canalys hatten schon Ende 2023 davor gewarnt, dass mit dem Supportende von Windows 10 rund 240 Millionen eigentlich noch funktionsfähige PCs als Schrott auf einer Mülldeponie landen könnten.
Elon Musk nimmt erneut ein etabliertes Projekt ins Visier. Diesmal richtet sich sein Blick auf Wikipedia. Der Tech-Milliardär wirft der Online-Enzyklopädie seit Langem politische Voreingenommenheit vor – nun kündigt er eine eigene Konkurrenzplattform an.
Das Video „Wikipedia Co-Creator Reveals All: CIA Infiltration, Banning Conservatives, & How to Fix the Internet“ ist ein brisantes Gespräch zwischen Larry Sanger, dem Mitbegründer von Wikipedia, und Tucker Carlson. In dieser Diskussion beleuchtet Sanger die Entwicklung von Wikipedia von einer neutralen, gemeinschaftlich erstellten Enzyklopädie zu einer Plattform, die nach seiner Ansicht zunehmend ideologisch kontrolliert wird.
Wenn Sie Windows 11 verwenden, verfügt Ihr Computer über einen TPM-Chip der Version 2.0. Dies ist eine der Voraussetzungen für die Nutzung von Windows 11, und natürlich wurde Windows 10 als veraltet erklärt. Auch wenn Sie denken, dass Windows 11 eine Verbesserung darstellt, warten Sie ab, was es mit diesem TPM-Chip auf sich hat. Er greift so massiv in Ihre Privatsphäre ein, dass ich meinen deaktiviert habe.
Die vergessene Spekulantenkultur der Deutschen – und ihre überraschende Rückkehr
Ein Bericht über 150 Jahre deutsches Auf und Ab zwischen Euphorie, Risikoaversion und digitaler Aktienrenaissance.
Von Alexander Kramer am 03.12.2025
Ein Land zwischen Sparbuch und Spekulation
Deutschland gilt gemeinhin als das Land der Sparer, nicht der Spekulanten. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Hinter dieser scheinbar fest verankerten Kultur steckt ein deutlich widersprüchlicheres Erbe. Tatsächlich existiert hierzulande seit über 150 Jahren eine Spekulantenkultur – mal laut und dynamisch, mal verschüttet und ängstlich. Sie ist ein Phänomen, das immer wieder aufflammt, Abstürze erlebt und schließlich im digitalen Zeitalter eine neue Form angenommen hat.
Die Gründerzeit: Als Spekulation zum Massenphänomen wurde
Die deutsche Spekulantenkultur beginnt nicht erst mit Internet-Brokern und Tech-Aktien. Schon in der Gründerzeit (ab 1871) entstanden rund 900 neue Aktiengesellschaften. Industrie, Eisenbahn, Banken – alles schien möglich. Eine regelrechte Euphorie erfasste die Bevölkerung. Der Crash von 1873 beendete die Phase schlagartig. Dennoch war dies der erste Moment, in dem breite Teile der Gesellschaft begannen, Geld nicht nur zu sparen, sondern zu investieren – und zu spekulieren.
Die 1920er Jahre: Deutschlands große Ära der Spekulation
Kaum eine Zeit symbolisiert die wilde Seite Deutschlands stärker als die Weimarer Republik:
- Hyperinflation trieb Bürger in Sachwerte und Aktien
- Die Berliner Börse war eine der aktivsten der Welt
- Kleinanleger handelten täglich, nicht selten mit Kredit
In dieser Phase entwickelte Deutschland eine Spekulantenkultur, die sich hinter den USA nicht verstecken musste. Doch die Weltwirtschaftskrise von 1929 und politische Umwälzungen zerstörten die fragile junge Aktienkultur binnen Monaten.
Nachkriegsdeutschland: Das lange Schweigen an der Börse
Nach 1945 wurde Deutschland ein Land des Sicherheitsdenkens. Sparbuch, Bausparvertrag und Festgeld wurden zum finanziellen Dreiklang der Nachkriegsgesellschaft.
Die Ursachen:
Die Ursachen:
- Misstrauen nach Inflation und Währungsreformen
- Fokus auf Wiederaufbau und Stabilität
- Fehlende Finanzbildung
- Skepsis gegenüber „Zockerei“
Die Folge: Während in den USA Millionen Menschen selbstverständlich in Aktien investierten, galt die Börse in Deutschland als Ort für wenige Eingeweihte – und zu oft als Synonym für Risiko und Rücksichtslosigkeit.
Der Neue Markt: Der große Traum der Kleinanleger
Erst Ende der 1990er Jahre änderte sich das Bild dramatisch.
Mit dem Neuen Markt entstand eine nie dagewesene Begeisterung für Tech-Aktien:
Mit dem Neuen Markt entstand eine nie dagewesene Begeisterung für Tech-Aktien:
- Deutsche Telekom wurde zur Volksaktie
- Daytrader schossen aus dem Boden
- Junge Menschen eröffneten erstmals Depots
- Medien sprachen von der „Internet-Revolution“
Der Crash im Jahr 2000 vernichtete Milliarden Vermögen und riss die noch junge Spekulantenkultur wieder mit sich. Viele Anleger schworen sich: „Nie wieder Aktien.“
Die digitale Renaissance seit 2015
Heute, fast 25 Jahre später, erlebt Deutschland erneut eine spekulative Phase – diesmal nachhaltig gestützt durch Technologie:
- Smartphone-Broker wie Trade Republic und Scalable Capital
- Kostenlose Orders, Echtzeitkurse und hohe Transparenz
- Meme-Stocks, Kryptowährungen und Social Trading
- Eine Generation unter 35, die Aktien als selbstverständlich betrachtet
Damit stehen wir vor einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit Jahrzehnten wächst eine stabile, selbstbewusste Anlegerkultur – und mit ihr eine neue Form des Spekulantentums, das nicht mehr im Hinterzimmer stattfindet, sondern auf jedem Smartphone.
Warum Deutschland nie dauerhaft spekulativ wurde
Ökonomen nennen drei tiefe Gründe:
-
Kollektive Traumata: Inflation, Kriegsverluste, Crashs
-
Politische Rahmenbedingungen: zu wenig steuerliche Förderung privater Anlagen
-
Kulturelle Prägung: Risiko wird negativ gesehen, Sicherheit glorifiziert
Anders als in den USA wurde der Gedanke „Jeder ist Investor“ nie Teil der gesellschaftlichen DNA.
Fazit: Die Spekulantenkultur lebt – aber anders als früher
Deutschland hat sehr wohl eine Spekulantenkultur. Sie ist nur keine konstante Tradition, sondern eine Wellenbewegung der Geschichte:
-
1871–1873: Erster Boom
-
1920er: Goldene Ära der Spekulation
-
1950–1980: Tiefer Winterschlaf
-
1997–2000: Euphorie und Ernüchterung
-
Seit 2020: Digitale Wiedergeburt
Ob diese neue Generation langfristig bleibt – oder nach dem nächsten Crash wieder verschwindet – wird sich erst noch zeigen. Doch eines ist klar: Die Vorstellung, Deutschland sei ein reines Sparbuchland, gehört längst der Vergangenheit an.
AlexKramer schrieb am 03.12.25:
Die vergessene Spekulantenkultur der Deutschen – und ihre überraschende Rückkehr
Ein Bericht über 150 Jahre deutsches Auf und Ab zwischen Euphorie, Risikoaversion und digitaler Aktienrenaissance.
Von Alexander Kramer am 03.12.2025
Ein Land zwischen Sparbuch und Spekulation
Deutschland gilt gemeinhin als das Land der Sparer, nicht der Spekulanten. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Hinter dieser scheinbar fest verankerten Kultur steckt ein deutlich widersprüchlicheres Erbe. Tatsächlich existiert hierzulande seit über 150 Jahren eine Spekulantenkultur – mal laut und dynamisch, mal verschüttet und ängstlich. Sie ist ein Phänomen, das immer wieder aufflammt, Abstürze erlebt und schließlich im digitalen Zeitalter eine neue Form angenommen hat.
Die Gründerzeit: Als Spekulation zum Massenphänomen wurde
Die deutsche Spekulantenkultur beginnt nicht erst mit Internet-Brokern und Tech-Aktien. Schon in der Gründerzeit (ab 1871) entstanden rund 900 neue Aktiengesellschaften. Industrie, Eisenbahn, Banken – alles schien möglich. Eine regelrechte Euphorie erfasste die Bevölkerung. Der Crash von 1873 beendete die Phase schlagartig. Dennoch war dies der erste Moment, in dem breite Teile der Gesellschaft begannen, Geld nicht nur zu sparen, sondern zu investieren – und zu spekulieren.
Die 1920er Jahre: Deutschlands große Ära der Spekulation
Kaum eine Zeit symbolisiert die wilde Seite Deutschlands stärker als die Weimarer Republik:In dieser Phase entwickelte Deutschland eine Spekulantenkultur, die sich hinter den USA nicht verstecken musste. Doch die Weltwirtschaftskrise von 1929 und politische Umwälzungen zerstörten die fragile junge Aktienkultur binnen Monaten.
- Hyperinflation trieb Bürger in Sachwerte und Aktien
- Die Berliner Börse war eine der aktivsten der Welt
- Kleinanleger handelten täglich, nicht selten mit Kredit
Nachkriegsdeutschland: Das lange Schweigen an der Börse
Nach 1945 wurde Deutschland ein Land des Sicherheitsdenkens. Sparbuch, Bausparvertrag und Festgeld wurden zum finanziellen Dreiklang der Nachkriegsgesellschaft.
Die Ursachen:Die Folge: Während in den USA Millionen Menschen selbstverständlich in Aktien investierten, galt die Börse in Deutschland als Ort für wenige Eingeweihte – und zu oft als Synonym für Risiko und Rücksichtslosigkeit.
- Misstrauen nach Inflation und Währungsreformen
- Fokus auf Wiederaufbau und Stabilität
- Fehlende Finanzbildung
- Skepsis gegenüber „Zockerei“
Der Neue Markt: Der große Traum der Kleinanleger
Erst Ende der 1990er Jahre änderte sich das Bild dramatisch.
Mit dem Neuen Markt entstand eine nie dagewesene Begeisterung für Tech-Aktien:Der Crash im Jahr 2000 vernichtete Milliarden Vermögen und riss die noch junge Spekulantenkultur wieder mit sich. Viele Anleger schworen sich: „Nie wieder Aktien.“
- Deutsche Telekom wurde zur Volksaktie
- Daytrader schossen aus dem Boden
- Junge Menschen eröffneten erstmals Depots
- Medien sprachen von der „Internet-Revolution“
Die digitale Renaissance seit 2015
Heute, fast 25 Jahre später, erlebt Deutschland erneut eine spekulative Phase – diesmal nachhaltig gestützt durch Technologie:Damit stehen wir vor einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit Jahrzehnten wächst eine stabile, selbstbewusste Anlegerkultur – und mit ihr eine neue Form des Spekulantentums, das nicht mehr im Hinterzimmer stattfindet, sondern auf jedem Smartphone.
- Smartphone-Broker wie Trade Republic und Scalable Capital
- Kostenlose Orders, Echtzeitkurse und hohe Transparenz
- Meme-Stocks, Kryptowährungen und Social Trading
- Eine Generation unter 35, die Aktien als selbstverständlich betrachtet
Warum Deutschland nie dauerhaft spekulativ wurde
Ökonomen nennen drei tiefe Gründe:Anders als in den USA wurde der Gedanke „Jeder ist Investor“ nie Teil der gesellschaftlichen DNA.
- Kollektive Traumata: Inflation, Kriegsverluste, Crashs
- Politische Rahmenbedingungen: zu wenig steuerliche Förderung privater Anlagen
- Kulturelle Prägung: Risiko wird negativ gesehen, Sicherheit glorifiziert
Fazit: Die Spekulantenkultur lebt – aber anders als früher
Deutschland hat sehr wohl eine Spekulantenkultur. Sie ist nur keine konstante Tradition, sondern eine Wellenbewegung der Geschichte:Ob diese neue Generation langfristig bleibt – oder nach dem nächsten Crash wieder verschwindet – wird sich erst noch zeigen. Doch eines ist klar: Die Vorstellung, Deutschland sei ein reines Sparbuchland, gehört längst der Vergangenheit an.
- 1871–1873: Erster Boom
- 1920er: Goldene Ära der Spekulation
- 1950–1980: Tiefer Winterschlaf
- 1997–2000: Euphorie und Ernüchterung
- Seit 2020: Digitale Wiedergeburt
@AlexKramer
Hier ist ergänzend die Geschichte der Börse Berlin, die auf der Internetseite der Börse veröffentlicht ist
https://www.boerse-berlin.de/data/files/die_boerse_berlin_-_ein_handelsplatz_mit_geschichte.pdf
und hier die Frankfurter Geschichte
https://live.deutsche-boerse.com/grundlagen/frankfurter-wertpapierboerse/geschichte
Wer ist Kim YoungHoon – und warum sorgt er für Diskussionen?
YoungHoon Kim ist ein südkoreanischer Intelligenzforscher und öffentlicher Debattenakteur, der in den vergangenen Jahren vor allem durch provokante Aussagen zur menschlichen Intelligenz internationale Aufmerksamkeit erlangt hat. Bekannt wurde er weniger durch neue wissenschaftliche Studien als durch pointierte Interpretationen bestehender IQ-Forschung, die er öffentlich zugespitzt formuliert.
Intelligenz als Statistik
Im Kern bezieht sich Kim auf ein etabliertes Konzept der Psychologie: den Intelligenzquotienten (IQ). Dieser wird seit Jahrzehnten genutzt, um kognitive Fähigkeiten vergleichbar zu messen. Die Ergebnisse folgen in der Regel einer Normalverteilung – oft als Glockenkurve dargestellt. Die meisten Menschen liegen im Durchschnittsbereich, sehr niedrige und sehr hohe Werte sind selten.
Kim leitet daraus eine klare These ab: Ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung verfüge über außergewöhnlich hohe kognitive Fähigkeiten und trage dadurch einen überproportionalen Anteil an wissenschaftlichem, technologischem und strategischem Fortschritt. Diese Aussage ist nicht neu, wird von Kim jedoch besonders deutlich und kompromisslos vertreten.
„Qualitativ anderes Denken“
Besonders kontrovers ist Kims Behauptung, dass extrem hohe Intelligenz nicht nur „mehr vom Gleichen“ sei. Menschen mit sehr hohen IQ-Werten, so Kim, dächten anders: abstrakter, langfristiger, strategischer. Kritiker werfen ihm vor, damit Elitenbildung zu legitimieren. Befürworter entgegnen, Kim beschreibe lediglich statistische Unterschiede, keine gesellschaftlichen Werturteile.
Öffentliche Provokation statt klassischer Forschung
Kim veröffentlicht kaum neue empirische Studien in Fachzeitschriften. Stattdessen tritt er in sozialen Medien, Interviews und Online-Debatten auf. Seine Methode ist bewusst provokant: Er will Diskussionen auslösen und Tabus brechen. Dabei nimmt er in Kauf, polarisiert zu werden.
Diese Vorgehensweise unterscheidet ihn von klassischen Wissenschaftlern. Während akademische Forschung meist vorsichtig formuliert, arbeitet Kim mit Zuspitzung. Das macht ihn populär – und umstritten.
Kritik aus Wissenschaft und Gesellschaft
Aus der Wissenschaft kommt vor allem methodische Kritik. Zwar gelten viele von Kims statistischen Grundlagen als korrekt, doch seine Schlussfolgerungen werden als zu pauschal angesehen. Intelligenz sei mehrdimensional, zudem spielten Umwelt, Bildung und soziale Faktoren eine wichtige Rolle.
Gesellschaftlich stößt Kim auf gemischte Reaktionen. Viele empfinden seine Aussagen als elitär oder sozial spaltend. Andere sehen in ihm einen unbequemen Realisten, der auf Probleme aufmerksam macht, über die man ungern spricht.
Warum Kim YoungHoon relevant ist
Unabhängig von Zustimmung oder Ablehnung hat Kim eines erreicht: Er hat eine alte Debatte neu entfacht. In Zeiten technologischer Umbrüche, globaler Krisen und komplexer politischer Entscheidungen wächst das Interesse an der Frage, wie Gesellschaften mit kognitiven Unterschieden umgehen – und wie sie Fähigkeiten sinnvoll einsetzen.
Kim YoungHoon liefert darauf keine politischen Programme und keine fertigen Lösungen. Er stellt vielmehr eine unbequeme Diagnose. Ob man sie teilt oder nicht: Die Diskussion über Intelligenz, Leistung und gesellschaftliche Steuerung ist durch ihn wieder auf der Agenda.
Meine Meinung zum Thema: Aufgrund des weitverbreiteten Drogenkonsums der heutigen Eliten, sollte diese IQ-Diskussion über zukünftige Eliten auch in Deutschland ernsthaft geführt werden. Vor allem die Spitzenförderung in jungen Jahren. Vollidioten, die sich seit Jahren und Jahrzehnten das Hirn rauspfeffern, sollten nicht in Führungspositionen gelangen, weil hier großer Schaden angerichtet werden kann. Das Denken sollte Leuten überlassen werden, die sich damit auskennen und keinen Kokain, Ketamin und LSD-Junkies mit Bachelor- oder Masterabschluss. Die heutigen Hochschulen und UNIs dienen nur noch als Drogenumschlagplätze für die Mafia. Das Studentenleben und Party ist dabei wichtig - nicht das Lernen. Die Hausarbeit oder Abschlussarbeit heutzutage erledigt ein Ghostwriter oder eine KI.
AlexKramer schrieb am 23.12.25:
Meine Meinung zum Thema: Aufgrund des weitverbreiteten Drogenkonsums der heutigen Eliten, sollte diese IQ-Diskussion über zukünftige Eliten auch in Deutschland ernsthaft geführt werden. Vor allem die Spitzenförderung in jungen Jahren. Vollidioten, die sich seit Jahren und Jahrzehnten das Hirn rauspfeffern, sollten nicht in Führungspositionen gelangen, weil hier großer Schaden angerichtet werden kann. Das Denken sollte Leuten überlassen werden, die sich damit auskennen und keinen Kokain, Ketamin und LSD-Junkies mit Bachelor- oder Masterabschluss. Die heutigen Hochschulen und UNIs dienen nur noch als Drogenumschlagplätze für die Mafia. Das Studentenleben und Party ist dabei wichtig - nicht das Lernen. Die Hausarbeit oder Abschlussarbeit heutzutage erledigt ein Ghostwriter oder eine KI.
@AlexKramer
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so stimmt. Zu meiner Studentenzeit versammelten sich Junkies draußen hinter dem Hauptgebäude der Uni und ich bezweifle, dass da irgendeiner von denen einen Diplom Abschluss erreicht hat. Die pauschale Aussage über Hochschulen und Unis als Drogenumschlagplätze dürfte einer Realitätsprüfung nicht standhalten.
Allerdings ist die Gefährdung durch oberflächliche Kommunikation in sozialen Medien vielleicht noch wesentlich größer als die durch Drogen. Trotzdem finde ich bedenklich, dass jetzt bereits Forderungen auftauchen, nach Cannabis auch Kokain Genuss zu legalisieren.
Die Forderung, das Denken den Profis zu überlassen, ist fast so alt wie die Menschheit. Karl Popper setzt sich in seinem Werk über die "offene Gesellschaft und ihre Feinde" intensiv mit der frühen Beiträgen Platons auseinander, der in der Antike die festgefügte Klassengesellschaft aus den Ursprüngen der Stadtstaaten vehement verteidigt hat.
ValueFreak schrieb am 23.12.25:
Trotzdem finde ich bedenklich, dass jetzt bereits Forderungen auftauchen, nach Cannabis auch Kokain Genuss zu legalisieren.
@ValueFreak
Wo diese Forderung unter dem Deckmantel der Vernunft und Wissenschaft wohl herkommt. Aber nur in kleinen Mengen!?! Der Handel mit Drogen wurde im DarkNet in den letzten Jahren immer weiter anonymisiert und vereinfacht. Studenten sind da eine Hauptzielgruppe der Drogenmafia, wohl auch zu dem Ziel die Elite zu destabilisieren und vor allem das Denken in Deutschland anzugreifen. Es gibt keine Studien zu dem Thema, aber gefühlt wurde das Problem die letzten Jahren mehr. LSD wird hier dazu verwendet, um seinen Geist empirisch zu erforschen. Da habe ich in den letzten Jahren schon öfter Geschichten gehört, sonst würde ich das hier nicht behaupten. Drogen auf dem Campus wären mal eine interessante Studie im Gegensatz zum Klimawandel.







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