Investment Strategie
Peter Thiel, einer der bekanntesten Tech-Investoren und Mitgründer von PayPal und Palantir, vollzog im dritten Quartal 2025 einen dramatischen Richtungswechsel in seinem Portfolio.
Im 3. Quartal 2025 nahm Starinvestor George Soros zahlreiche Änderungen an seinem Depot vor. Einer der vielen Neuzugänge in den Top Ten konnte sich sogar direkt die Spitzenposition sichern.
Andreas Beck über die Performance des Aktienmarktes
https://www.youtube.com/watch?v=7BMbZlycMTI
Seine Fürsprache stützt sich auf Diversifikation und das Gesetz der großen Zahl, das Kasinobetriebe systematisch reich macht.
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Seine Fürsprache stützt sich auf Diversifikation und das Gesetz der großen Zahl, das Kasinobetriebe systematisch reich macht.
Während der KI-Boom die Tech-Branche dominiert und NVIDIA-Aktionäre jubeln, verfolgt ein CEO einen radikal anderen Ansatz: Ari Emanuel wettet bewusst gegen den KI-Trend...
...Während die gesamte Tech-Welt über Künstliche Intelligenz spricht und Unternehmen wie NVIDIA von der KI-Revolution profitieren, positioniert sich Emanuel bewusst als Gegenpol. Seine Strategie ist nicht anti-technologisch - TKO nutzt natürlich moderne Technologie für Marketing, Streaming und Distribution. Doch der Kern des Geschäftsmodells bleibt analog: Menschen wollen andere Menschen in Echtzeit erleben, sei es beim Wrestling, beim Mixed Martial Arts oder bei anderen Sportevents.
Diese Fokussierung auf das Authentische und Nicht-Reproduzierbare könnte sich als weitsichtig erweisen. In einer Zeit, in der KI zunehmend in der Lage ist, Texte, Bilder, Videos und Musik zu generieren, steigt für viele der Wert dessen, was nicht digital repliziert werden kann. Ein Live-Event mit zehntausenden Zuschauern, die gemeinsam einen emotionalen Moment erleben, lässt sich nicht durch einen Algorithmus ersetzen.
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Vinyl ist zurück – Der große Schallplatten-Boom
Der Gegentrend hat längst begonnen und wird weiter Fahrt aufnehmen.
Anlagebetrug über Fake Werbung - traue nur deiner eigenen Recherche und setze nicht alles auf eine Karte
https://www.youtube.com/watch?v=o8DxaH01j_4
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Anlagen-Tipps mit hohen Gewinnchancen, beworben von vermeintlichen Börsen-Promis.
Über Facebook-Anzeigen werden interessierte Nutzer in WhatsApp-Gruppen weitergeleitet. Dort bekommen sie eine vermeintliche Exklusivbetreuung, Investment-Anleitungen und Empfehlungen für den richtigen Kauf-Zeitpunkt – und verlieren dann ihr Erspartes. Denn: Alles ist Betrug. Es geht um Identitätsklau, Manipulationen und Millionenverluste.
Bei einer aktuellen Durchsicht meines Depots ist mir eine besondere Häufung aufgefallen. Alle gehaltenen deutschen Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Bayern, sind aber alle international tätig und Champions in ihrem Segment. Dazu gehören Nemetschek, Suss Micro Tec, Siemens Healthineers, Krones, Sixt, Wacker Chemie und Softing. Die Positionen dürften mehr als 50% des gesamten Aktiendepots ausmachen, wobei Nemetschek am stärksten gewichtet ist.
Bayern scheint also besonders viel für Investoren zu bieten und der langfristig orientierte Investor kommt auf seine Kosten.
Bayern scheint also besonders viel für Investoren zu bieten und der langfristig orientierte Investor kommt auf seine Kosten.
Die Federal Reserve hat soeben angekündigt, die Geldpressen anzuwerfen, um eine in diesem Jahr fällige Schuldenwand des Bundes in Höhe von 9 Billionen US-Dollar zu finanzieren – schlicht deshalb, weil der Markt diese Anleihen nicht mehr aufnimmt. Also kauft die Fed sie selbst – mit frisch erfundenem Geld. Genau hier tippt die Fed im Keller Nullen in Excel-Tabellen, erklärt sie zu Dollars wie jeder ordentliche Geldfälscher und nutzt dieses Scheingeld, um Staatsanleihen zu kaufen.
Der Graph zeigt die Entwicklung der US-Schulden von 1945 bis 2025. Die exponentielle Entwicklung entspricht jährlich ca. 8% der Gesamtschuldenlast, d.h. die Entwicklung folgt einer gewissen Logik und wäre meiner Meinung nach nicht "außer Kontrolle". Die FED kehrt zu Ende des Jahres 2025 wieder zu einem "getarnten" QE zurück, indem sie für 9 Billionen Dollar US-Staatsanleihen erwirbt. Dies wiederum wird die Dollarinflation und den Goldkurs antreiben. Wie sich das auf die Renditen der Anleihen auswirkt wird sich noch zeigen, aber ich denke die Renditen werden fallen und die Anleihenkurse werden steigen, wie bei QE bekannt ist.
AlexKramer schrieb am 25.12.25:
Geldpoltik der Fed: 9.000.000.000.000 US-Dollar Schuldenberg droht - 19.12.2025Die Federal Reserve hat soeben angekündigt, die Geldpressen anzuwerfen, um eine in diesem Jahr fällige Schuldenwand des Bundes in Höhe von 9 Billionen US-Dollar zu finanzieren – schlicht deshalb, weil der Markt diese Anleihen nicht mehr aufnimmt. Also kauft die Fed sie selbst – mit frisch erfundenem Geld. Genau hier tippt die Fed im Keller Nullen in Excel-Tabellen, erklärt sie zu Dollars wie jeder ordentliche Geldfälscher und nutzt dieses Scheingeld, um Staatsanleihen zu kaufen.![]()
Der Graph zeigt die Entwicklung der US-Schulden von 1945 bis 2025. Die exponentielle Entwicklung entspricht jährlich ca. 8% der Gesamtschuldenlast, d.h. die Entwicklung folgt einer gewissen Logik und wäre meiner Meinung nach nicht "außer Kontrolle". Die FED kehrt zu Ende des Jahres 2025 wieder zu einem "getarnten" QE zurück, indem sie für 9 Billionen Dollar US-Staatsanleihen erwirbt. Dies wiederum wird die Dollarinflation und den Goldkurs antreiben. Wie sich das auf die Renditen der Anleihen auswirkt wird sich noch zeigen, aber ich denke die Renditen werden fallen und die Anleihenkurse werden steigen, wie bei QE bekannt ist.
@AlexKramer
Ob die Renditen fallen, ist nicht unbedingt klar. Auch die US Notenbank kann nicht unbeschränkt gegen den Markt intervenieren.
Interessant wird, wie sich das ganze auf die Fakturierung von Waren im internationalen Handel auswirken wird.
ValueFreak schrieb am 25.12.25:
AlexKramer schrieb am 25.12.25:Geldpoltik der Fed: 9.000.000.000.000 US-Dollar Schuldenberg droht - 19.12.2025Die Federal Reserve hat soeben angekündigt, die Geldpressen anzuwerfen, um eine in diesem Jahr fällige Schuldenwand des Bundes in Höhe von 9 Billionen US-Dollar zu finanzieren – schlicht deshalb, weil der Markt diese Anleihen nicht mehr aufnimmt. Also kauft die Fed sie selbst – mit frisch erfundenem Geld. Genau hier tippt die Fed im Keller Nullen in Excel-Tabellen, erklärt sie zu Dollars wie jeder ordentliche Geldfälscher und nutzt dieses Scheingeld, um Staatsanleihen zu kaufen.![]()
Der Graph zeigt die Entwicklung der US-Schulden von 1945 bis 2025. Die exponentielle Entwicklung entspricht jährlich ca. 8% der Gesamtschuldenlast, d.h. die Entwicklung folgt einer gewissen Logik und wäre meiner Meinung nach nicht "außer Kontrolle". Die FED kehrt zu Ende des Jahres 2025 wieder zu einem "getarnten" QE zurück, indem sie für 9 Billionen Dollar US-Staatsanleihen erwirbt. Dies wiederum wird die Dollarinflation und den Goldkurs antreiben. Wie sich das auf die Renditen der Anleihen auswirkt wird sich noch zeigen, aber ich denke die Renditen werden fallen und die Anleihenkurse werden steigen, wie bei QE bekannt ist.
@AlexKramer
Ob die Renditen fallen, ist nicht unbedingt klar. Auch die US Notenbank kann nicht unbeschränkt gegen den Markt intervenieren.
Interessant wird, wie sich das ganze auf die Fakturierung von Waren im internationalen Handel auswirken wird.
@ValueFreak
Die Frage ist, wie es nach der Intervention der FED weiter geht? Wie soll das in den nächsten Jahren funktionieren? Der Markt hat jetzt schon Probleme die 9 Billionen USD vollständig aufzunehmen. Wenn das Spiel der FED und der US-Regierung weiter so betrieben wird, dann droht in den nächsten Jahren die Gefahr einer Hyperinflation im Dollarraum. Nach dem 2. Weltkrieg gab es eine ähnliche Situation und dabei war die Inflation in den USA bei 20%. Wenn man die Politik verfolgt, dann ist eine höhere Inflation, sagen wir im 2-stelligen Bereich erwünscht, vor allem wegen des enormen Schuldenbergs.
Meine Überlegung zu diesem Sachverhalt:
Wenn durch die Maximalinvestitionen der Dollar international abwertet, dann werden US-amerikanische Waren billiger, was den Export stützt und dadurch das Wirtschaftswachstum (BIP) der USA ankurbelt, wodurch die relative Schuldenlast verringert wird.
Warum der Euro auf 1,33 Dollar steigt – Die stille Währungsstrategie hinter den Kulissen
Von Alexander Kramer
Der Devisenmarkt sendet derzeit ein deutliches Signal: Der Euro gewinnt an Stärke, der US-Dollar verliert kontinuierlich an Boden. Immer mehr Marktbeobachter halten einen Anstieg des EUR/USD-Kurses bis in den Bereich von 1,30 bis 1,33 in den kommenden Quartalen für realistisch. Hinter dieser Bewegung steckt weit mehr als bloße Spekulation – sie ist das Ergebnis einer strukturellen Neuausrichtung der amerikanischen Wirtschafts- und Schuldenpolitik.
Die Schuldenfalle der USA
Die Vereinigten Staaten tragen einen historisch beispiellosen Schuldenberg. Die Finanzierung dieser Last erfolgt zunehmend durch expansive Geldpolitik, massive Staatsdefizite und indirekte Monetarisierung. In einem solchen Umfeld bleibt der politischen Führung kaum Spielraum:
Ein starker Dollar würde die Exportwirtschaft belasten, das Wachstum bremsen und die reale Schuldenlast erhöhen. Ein schwächerer Dollar hingegen entfaltet genau die gegenteilige Wirkung.
„Ein kontrollierter Wertverlust der eigenen Währung ist für hoch verschuldete Staaten der wirtschaftlich effizienteste Weg zur Entlastung“, erklärt ein Marktstratege einer internationalen Großbank.
Die neue Rolle der US-Notenbank
Auch die US-Notenbank steht vor einem Dilemma. Die Rückkehr zu expansiver Geldpolitik, mögliche neue Programme zum Anleihekauf und der wachsende Finanzierungsbedarf des Staates schränken ihre Fähigkeit ein, den Dollar künstlich zu stützen. Der Markt erkennt diese strukturelle Veränderung frühzeitig – und richtet seine Kapitalströme entsprechend neu aus.
Internationale Investoren reduzieren Dollarrisiken und erhöhen ihre Engagements in Fremdwährungen, Aktien, Immobilien und Rohstoffen. Der Abwärtsdruck auf den Dollar verstärkt sich damit selbst.
Europa wird zur relativen Stabilitätszone
Parallel dazu präsentiert sich die Eurozone vergleichsweise diszipliniert. Trotz eigener wirtschaftlicher Herausforderungen verfolgt die Europäische Zentralbank eine vorsichtigere Geldpolitik, während die Leistungsbilanz der Eurozone strukturell stabil bleibt. In diesem relativen Vergleich gewinnt der Euro an Attraktivität.
Der Wechselkurs reflektiert nicht absolute Stärke, sondern relative Stabilität – und diese liegt aktuell auf europäischer Seite.
Warum 1,33 kein Zufall ist
Der Bereich zwischen 1,30 und 1,35 markiert aus ökonomischer Sicht den optimalen Zielkorridor der US-Strategie:
US-Exporte werden deutlich wettbewerbsfähiger, die reale Schuldenlast sinkt spürbar, die Kapitalzuflüsse in den US-Aktienmarkt bleiben intakt, während die Inflation politisch noch kontrollierbar erscheint.
Der Markt bewegt sich somit nicht irrational – er folgt der inneren Logik der globalen Schuldenökonomie.
Währungsmarkt als geopolitisches Instrument
Ein schwächerer Dollar bedeutet zugleich, dass die USA einen Teil ihrer finanziellen Anpassungskosten an den Rest der Welt exportieren. Schwellenländer, rohstoffabhängige Volkswirtschaften und Importnationen tragen die Nebenwirkungen in Form steigender Preise und Kapitalabflüsse.
Der Devisenmarkt wird damit erneut zum geopolitischen Machtinstrument – leise, wirkungsvoll und hoch effizient.
Fazit
Der Anstieg des Euro in Richtung 1,33 ist keine Laune der Märkte, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden geld- und machtpolitischen Neuausrichtung. Die globale Finanzordnung tritt in eine neue Phase ein, in der Währungen nicht nur ökonomische, sondern zunehmend geopolitische Funktionen erfüllen.
Der Wechselkurs wird damit zum Spiegel einer Welt im finanziellen Umbau.
Von Alexander Kramer
Der Devisenmarkt sendet derzeit ein deutliches Signal: Der Euro gewinnt an Stärke, der US-Dollar verliert kontinuierlich an Boden. Immer mehr Marktbeobachter halten einen Anstieg des EUR/USD-Kurses bis in den Bereich von 1,30 bis 1,33 in den kommenden Quartalen für realistisch. Hinter dieser Bewegung steckt weit mehr als bloße Spekulation – sie ist das Ergebnis einer strukturellen Neuausrichtung der amerikanischen Wirtschafts- und Schuldenpolitik.
Die Schuldenfalle der USA
Die Vereinigten Staaten tragen einen historisch beispiellosen Schuldenberg. Die Finanzierung dieser Last erfolgt zunehmend durch expansive Geldpolitik, massive Staatsdefizite und indirekte Monetarisierung. In einem solchen Umfeld bleibt der politischen Führung kaum Spielraum:
Ein starker Dollar würde die Exportwirtschaft belasten, das Wachstum bremsen und die reale Schuldenlast erhöhen. Ein schwächerer Dollar hingegen entfaltet genau die gegenteilige Wirkung.
„Ein kontrollierter Wertverlust der eigenen Währung ist für hoch verschuldete Staaten der wirtschaftlich effizienteste Weg zur Entlastung“, erklärt ein Marktstratege einer internationalen Großbank.
Die neue Rolle der US-Notenbank
Auch die US-Notenbank steht vor einem Dilemma. Die Rückkehr zu expansiver Geldpolitik, mögliche neue Programme zum Anleihekauf und der wachsende Finanzierungsbedarf des Staates schränken ihre Fähigkeit ein, den Dollar künstlich zu stützen. Der Markt erkennt diese strukturelle Veränderung frühzeitig – und richtet seine Kapitalströme entsprechend neu aus.
Internationale Investoren reduzieren Dollarrisiken und erhöhen ihre Engagements in Fremdwährungen, Aktien, Immobilien und Rohstoffen. Der Abwärtsdruck auf den Dollar verstärkt sich damit selbst.
Europa wird zur relativen Stabilitätszone
Parallel dazu präsentiert sich die Eurozone vergleichsweise diszipliniert. Trotz eigener wirtschaftlicher Herausforderungen verfolgt die Europäische Zentralbank eine vorsichtigere Geldpolitik, während die Leistungsbilanz der Eurozone strukturell stabil bleibt. In diesem relativen Vergleich gewinnt der Euro an Attraktivität.
Der Wechselkurs reflektiert nicht absolute Stärke, sondern relative Stabilität – und diese liegt aktuell auf europäischer Seite.
Warum 1,33 kein Zufall ist
Der Bereich zwischen 1,30 und 1,35 markiert aus ökonomischer Sicht den optimalen Zielkorridor der US-Strategie:
US-Exporte werden deutlich wettbewerbsfähiger, die reale Schuldenlast sinkt spürbar, die Kapitalzuflüsse in den US-Aktienmarkt bleiben intakt, während die Inflation politisch noch kontrollierbar erscheint.
Der Markt bewegt sich somit nicht irrational – er folgt der inneren Logik der globalen Schuldenökonomie.
Währungsmarkt als geopolitisches Instrument
Ein schwächerer Dollar bedeutet zugleich, dass die USA einen Teil ihrer finanziellen Anpassungskosten an den Rest der Welt exportieren. Schwellenländer, rohstoffabhängige Volkswirtschaften und Importnationen tragen die Nebenwirkungen in Form steigender Preise und Kapitalabflüsse.
Der Devisenmarkt wird damit erneut zum geopolitischen Machtinstrument – leise, wirkungsvoll und hoch effizient.
Fazit
Der Anstieg des Euro in Richtung 1,33 ist keine Laune der Märkte, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden geld- und machtpolitischen Neuausrichtung. Die globale Finanzordnung tritt in eine neue Phase ein, in der Währungen nicht nur ökonomische, sondern zunehmend geopolitische Funktionen erfüllen.
Der Wechselkurs wird damit zum Spiegel einer Welt im finanziellen Umbau.





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