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Erstellt von kidnah1 

Investment Strategie

Wäre es für die EZB eine sinnvolle Option die Geldmenge zu erhöhen und ein Konjunkturprogramm für die EU zu finanzieren (Eurobonds)? Die USA hatten zuletzt ein BIP-Wachstum von ca. 5% und die EU von 1%. Vorerst würde dadurch Inflation entstehen, welche nach der Rückzahlung der Eurobonds vom Markt wieder rückgängig gemacht würde.

Wenn die USA fiskalisch aggressiver investieren und damit schneller wachsen, dann braucht Europa eine eigene skalierte Antwort, sonst driftet die Produktivität weiter auseinander. 

Mit KI, grüner Energie, Chips, Defense Tech entsteht gerade die nächste große Produktivitätswelle. Wenn Europa hier nicht massiv skaliert, könnte sich der Abstand weiter vergrößern. 

AlexKramer schrieb am 23.01.26: 
Wäre es für die EZB eine sinnvolle Option die Geldmenge zu erhöhen und ein Konjunkturprogramm für die EU zu finanzieren (Eurobonds)? Die USA hatten zuletzt ein BIP-Wachstum von ca. 5% und die EU von 1%. Vorerst würde dadurch Inflation entstehen, welche nach der Rückzahlung der Eurobonds vom Markt wieder rückgängig gemacht würde.

Wenn die USA fiskalisch aggressiver investieren und damit schneller wachsen, dann braucht Europa eine eigene skalierte Antwort, sonst driftet die Produktivität weiter auseinander. 

Mit KI, grüner Energie, Chips, Defense Tech entsteht gerade die nächste große Produktivitätswelle. Wenn Europa hier nicht massiv skaliert, könnte sich der Abstand weiter vergrößern. 

@AlexKramer

Die Euro Zinsen sind doch bereits niedriger - Zinsen und Geldmenge alleine machen den Kohl nicht fett. Die Staatsverschuldung in den USA ist auch nicht grade ein Vorbild für andere Länder. Europa muss vor allem an der Restrukturierung der Exportmärkte arbeiten und steht hier eher in Konkurrenz zu den Anbietern aus Ostasien. Dass Mercosur von Frankreich torpediert wird, ist eine Katastrophe. Immer gilt: Es ist nicht so einfach, an das Geld anderer Leute zu kommen.

ValueFreak schrieb am 23.01.26: 
AlexKramer schrieb am 23.01.26: 
Wäre es für die EZB eine sinnvolle Option die Geldmenge zu erhöhen und ein Konjunkturprogramm für die EU zu finanzieren (Eurobonds)? Die USA hatten zuletzt ein BIP-Wachstum von ca. 5% und die EU von 1%. Vorerst würde dadurch Inflation entstehen, welche nach der Rückzahlung der Eurobonds vom Markt wieder rückgängig gemacht würde.

Wenn die USA fiskalisch aggressiver investieren und damit schneller wachsen, dann braucht Europa eine eigene skalierte Antwort, sonst driftet die Produktivität weiter auseinander. 

Mit KI, grüner Energie, Chips, Defense Tech entsteht gerade die nächste große Produktivitätswelle. Wenn Europa hier nicht massiv skaliert, könnte sich der Abstand weiter vergrößern. 

@AlexKramer

Die Euro Zinsen sind doch bereits niedriger - Zinsen und Geldmenge alleine machen den Kohl nicht fett. Die Staatsverschuldung in den USA ist auch nicht grade ein Vorbild für andere Länder. Europa muss vor allem an der Restrukturierung der Exportmärkte arbeiten und steht hier eher in Konkurrenz zu den Anbietern aus Ostasien. Dass Mercosur von Frankreich torpediert wird, ist eine Katastrophe. Immer gilt: Es ist nicht so einfach, an das Geld anderer Leute zu kommen.

@ValueFreak

Ich dachte dabei eher an eine große europäische Investitionsoffensive unabhängig von aktueller Inflation, Zinsen und Geldmenge in der Eurozone, und nicht an QE. Trump sagte in Davos, dass staatlich und privat evtl. 18 - 20 Billionen US-Dollar in den US-amerikanischen Binnenmarkt investiert werden (Kapitalzusagen). Das kann meines Erachtens auch ein Vorbild für Europa sein bzw. für die Eurozone.
Ohne enorme Investitionen in den europäischen Binnenmarkt (staatlich und privat) werden wir in den nächsten Jahren gegenüber der USA nicht konkurrenz- und wettbewerbsfähig sein, vor allem nicht bei Energie-Infrastruktur, KI / Chips / Cloud, Verteidigungs-Industrie, Verkehr & Netze und Forschung & Bildung. Die Geldhähne ganz aufzudrehen ist doch sozusagen gerade der große internationale Trend, z.B. Deutschland und USA. Dabei sollten wir zuerst an unsere eigenen Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten denken, um uns nicht von ausländischen Gläubigern abhängig zu machen, weswegen ich hier die EZB als Gläubiger vorschlagen möchte.
Europa hat sich in der Grönlandsache - zu meiner Überraschung - gut behauptet. Das gibt einen Pluspunkt für die Europäer. Deshalb sollten sie hier auch am Ball bleiben und weitere expansive Möglichkeiten nicht verschlafen.

AlexKramer schrieb am 23.01.26: 
ValueFreak schrieb am 23.01.26: 
AlexKramer schrieb am 23.01.26: 
Wäre es für die EZB eine sinnvolle Option die Geldmenge zu erhöhen und ein Konjunkturprogramm für die EU zu finanzieren (Eurobonds)? Die USA hatten zuletzt ein BIP-Wachstum von ca. 5% und die EU von 1%. Vorerst würde dadurch Inflation entstehen, welche nach der Rückzahlung der Eurobonds vom Markt wieder rückgängig gemacht würde.

Wenn die USA fiskalisch aggressiver investieren und damit schneller wachsen, dann braucht Europa eine eigene skalierte Antwort, sonst driftet die Produktivität weiter auseinander. 

Mit KI, grüner Energie, Chips, Defense Tech entsteht gerade die nächste große Produktivitätswelle. Wenn Europa hier nicht massiv skaliert, könnte sich der Abstand weiter vergrößern. 

@AlexKramer

Die Euro Zinsen sind doch bereits niedriger - Zinsen und Geldmenge alleine machen den Kohl nicht fett. Die Staatsverschuldung in den USA ist auch nicht grade ein Vorbild für andere Länder. Europa muss vor allem an der Restrukturierung der Exportmärkte arbeiten und steht hier eher in Konkurrenz zu den Anbietern aus Ostasien. Dass Mercosur von Frankreich torpediert wird, ist eine Katastrophe. Immer gilt: Es ist nicht so einfach, an das Geld anderer Leute zu kommen.

@ValueFreak

Ich dachte dabei eher an eine große europäische Investitionsoffensive unabhängig von aktueller Inflation, Zinsen und Geldmenge in der Eurozone, und nicht an QE. Trump sagte in Davos, dass staatlich und privat evtl. 18 - 20 Billionen US-Dollar in den US-amerikanischen Binnenmarkt investiert werden (Kapitalzusagen). Das kann meines Erachtens auch ein Vorbild für Europa sein bzw. für die Eurozone.
Ohne enorme Investitionen in den europäischen Binnenmarkt (staatlich und privat) werden wir in den nächsten Jahren gegenüber der USA nicht konkurrenz- und wettbewerbsfähig sein, vor allem nicht bei Energie-Infrastruktur, KI / Chips / Cloud, Verteidigungs-Industrie, Verkehr & Netze und Forschung & Bildung. Die Geldhähne ganz aufzudrehen ist doch sozusagen gerade der große internationale Trend, z.B. Deutschland und USA. Dabei sollten wir zuerst an unsere eigenen Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten denken, um uns nicht von ausländischen Gläubigern abhängig zu machen, weswegen ich hier die EZB als Gläubiger vorschlagen möchte.
Europa hat sich in der Grönlandsache - zu meiner Überraschung - gut behauptet. Das gibt einen Pluspunkt für die Europäer. Deshalb sollten sie hier auch am Ball bleiben und weitere expansive Möglichkeiten nicht verschlafen.

@AlexKramer

Was Donald Trump sagt und was wirklich geschieht sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Den US Statistiken kann man auch nicht mehr wirklich trauen, nachdem in dem Ämtern das Personal eingeschüchtert wurde.
Das Wachstum muss auch aus privatem Verbrauch und Investitionen kommen - übermäßige staatliche Fürsorge ist hier fehl am Platz. Um am globalen Wachstum teilzuhaben, müssen die alten Partnerschaften ersetzt werden. Gute Geschäfte macht man nur mit dankbaren Kunden.

ValueFreak schrieb am 23.01.26: 
AlexKramer schrieb am 23.01.26: 
ValueFreak schrieb am 23.01.26: 
AlexKramer schrieb am 23.01.26: 
Wäre es für die EZB eine sinnvolle Option die Geldmenge zu erhöhen und ein Konjunkturprogramm für die EU zu finanzieren (Eurobonds)? Die USA hatten zuletzt ein BIP-Wachstum von ca. 5% und die EU von 1%. Vorerst würde dadurch Inflation entstehen, welche nach der Rückzahlung der Eurobonds vom Markt wieder rückgängig gemacht würde.

Wenn die USA fiskalisch aggressiver investieren und damit schneller wachsen, dann braucht Europa eine eigene skalierte Antwort, sonst driftet die Produktivität weiter auseinander. 

Mit KI, grüner Energie, Chips, Defense Tech entsteht gerade die nächste große Produktivitätswelle. Wenn Europa hier nicht massiv skaliert, könnte sich der Abstand weiter vergrößern. 

@AlexKramer

Die Euro Zinsen sind doch bereits niedriger - Zinsen und Geldmenge alleine machen den Kohl nicht fett. Die Staatsverschuldung in den USA ist auch nicht grade ein Vorbild für andere Länder. Europa muss vor allem an der Restrukturierung der Exportmärkte arbeiten und steht hier eher in Konkurrenz zu den Anbietern aus Ostasien. Dass Mercosur von Frankreich torpediert wird, ist eine Katastrophe. Immer gilt: Es ist nicht so einfach, an das Geld anderer Leute zu kommen.

@ValueFreak

Ich dachte dabei eher an eine große europäische Investitionsoffensive unabhängig von aktueller Inflation, Zinsen und Geldmenge in der Eurozone, und nicht an QE. Trump sagte in Davos, dass staatlich und privat evtl. 18 - 20 Billionen US-Dollar in den US-amerikanischen Binnenmarkt investiert werden (Kapitalzusagen). Das kann meines Erachtens auch ein Vorbild für Europa sein bzw. für die Eurozone.
Ohne enorme Investitionen in den europäischen Binnenmarkt (staatlich und privat) werden wir in den nächsten Jahren gegenüber der USA nicht konkurrenz- und wettbewerbsfähig sein, vor allem nicht bei Energie-Infrastruktur, KI / Chips / Cloud, Verteidigungs-Industrie, Verkehr & Netze und Forschung & Bildung. Die Geldhähne ganz aufzudrehen ist doch sozusagen gerade der große internationale Trend, z.B. Deutschland und USA. Dabei sollten wir zuerst an unsere eigenen Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten denken, um uns nicht von ausländischen Gläubigern abhängig zu machen, weswegen ich hier die EZB als Gläubiger vorschlagen möchte.
Europa hat sich in der Grönlandsache - zu meiner Überraschung - gut behauptet. Das gibt einen Pluspunkt für die Europäer. Deshalb sollten sie hier auch am Ball bleiben und weitere expansive Möglichkeiten nicht verschlafen.

@AlexKramer

Was Donald Trump sagt und was wirklich geschieht sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Den US Statistiken kann man auch nicht mehr wirklich trauen, nachdem in dem Ämtern das Personal eingeschüchtert wurde.
Das Wachstum muss auch aus privatem Verbrauch und Investitionen kommen - übermäßige staatliche Fürsorge ist hier fehl am Platz. Um am globalen Wachstum teilzuhaben, müssen die alten Partnerschaften ersetzt werden. Gute Geschäfte macht man nur mit dankbaren Kunden.

@ValueFreak

Das ist richtig - wenn man der Vernunft folgt. Nach meiner strategischen Philosophie wollen Trump und seine Hinterleute einen imperialistischen Staat. Er will Territorium, und dafür will er auch die Investitionen in die strategische Infrastruktur. Bekanntlich will er auch die Autokratie. Die Welt bewegt sich immer mehr in Richtung "Recht des Stärkeren", worauf sich auch die Wirtschaft in Europa ausrichten muss. Im Imperialismus sind "gute Geschäft mit dankbaren Kunden" zwar viel wert, aber wichtiger ist das Militär. Verträge gelten nur, solange keine Panzer rollen. Meines Erachtens sollte sich Europa primär auf seine Binnenwirtschaft konzentrieren, und den Export in andere Kontinente nur sekundär betrachten. Ich meine damit nicht vernachlässigen - sondern den Binnenmarkt als wichtiger zu erachten, weshalb wir auch die finanziellen Abhängigkeiten ins Ausland reduzieren sollten, soweit es möglich ist.