Menü

Erstellt von kidnah1

Marktentwicklungen

Hier kann man verschiedene Märkte diskutieren.

Da mir das Börsengeflüster im Forum noch fehlt setze ich Hr. Kutzer mal Kurzerhand in die Marktentwicklung mit seiner Kolumne.
https://www.onvista.de/news/kutzers-zwischenruf-konjunktur-liefert-einen-funken-hoffnung-fuer-anleger-267630595 

Die Konjunktur entspannt sich etwas die letzten Monate.

Ich persönlich finde, es ist fast immer Zeit für Aktien...wenn man von der Zukunftsträchtigkeit der Anlage überzeugt ist....da stimme ich Herrn Buffett schon zu. Immer zu denken, es ist jetzt zu gefährlich weil....oder Aktien sind jetzt zu teuer....etc....bringt einen auch nicht weiter. Die Meldung vorgestern, dass die Zinsen auf Jahre hinaus niedrig bleiben werden, ist für mich Aussage genug. Wobei ich zuletzt vor ein paar Monaten Nel Asa gekauft habe und seither nichts gekauft oder auch verkauft...ich habe da eine kleine LV ausbezahlt bekommen, die wanderte neben Nel in einen DWS Artificial Intelligence Fonds. 

Dazu fällt mir immer ein kleiner Schwank ein:
Sagt Sie: "du Schatz, warum haben wir eigentlich keine Aktien?"
Er: "die sind im Moment zu teuer"
Sie: "aber das hast du letztes Jahr auch schon gesagt!"
Er: (ärgerlich)"mir dir kann man über sowas einfach nicht reden!"

Es gibt auch ernst zu nehmende Stimmen gegen die allzu lockere Geldpolitik. Daher sehe ich die niedrigen Zinsen nicht für Jahre in Stein gemeißelt. Viele Anleger heutzutage wissen nicht mehr, was ein Crash ist. Ich konnte mal eine Darstellung der Performance meines Depots seit 2002 erstellen über die Tools der Bank - man sieht da schon, wie verheerend sich ein Crash auswirkt und dass es lange Jahre der Stagnation geben kann. Das wird auch in Zukunft so sein und die Gefahr ist sehr groß, dass wir vor einem Super Crash stehen. Es wurde schon in der Bibel geschrieben, dass auf 7 fette Jahre 7 magere folgen. Im Durchschnitt sind es übrigens über alle 17 Jahre 13,8% Performance.

Perf.PNG 25.44 KB

@Traumtanz 
ist der DWS Fonds ein ETF oder gemanaged? 

Leider sind nur etwa 4 % (Quelle ist hier auch Phil Town ("Jetzt aber") das habe ich jedoch schon sehr oft auch in vielen Büchern gelesen und während meiner Vermittlerzeit auch mitbekommen dass max. 5-10 % den Markt schlagen je länger je weniger) der Fonds im Moment über dem Markt, wenn sie gemanaged werden. 
Ich habe meine Fonds bis auf einen EMM ETF komplett verkauft. 

Mein Vater hat noch ein paar alte Investments als Fonds ... damals war unser Wissen noch nicht so weit wie heute. Ich werde sie nach und nach verkaufen (er hat mir die Betreuung seines Vermögens überlassen ... ich spreche es jedoch immer noch mit Ihm ab). 

Von den meisten Fonds auch grade neuen Fonds rate ich inzwischen eher ab (Ausnahme DJE Fonds wie Dividende Substanz oder die ganz alten der Gesellschaft (FMM)). Bei der schlechten Quote zufällig einen sehr guten zu finden ist kaum möglich.

Inzwischen muss man in Deutschland auch die versteckten Kosten eines Fonds von der Bank aus angeben und da sieht man was und wie viel dort intern und unauffällig jährlich abgezweigt wird ohne dass besondere Leistung erbracht werden.)

Ich würde wahrscheinlich auch nicht alles in ein Unternehmen das noch am Anfang ist (wie Nel stecken sondern mehr verteilen und ich habe mehrere Blue Chips die langsamer sich entwickeln (Pharma). Das ist unter anderem amerikanische Titel aus dem BCDI oder auch mal was spekulatives dabei (wie Gazprom). Vielleicht kaufe ich mir noch Bet at Home (Dividendentitel und relativ marktunabhängige Unternehmen) oder russisches Öl hinzu (die sind ganz unten in der amerikanischen Krise fallen die wahrscheinlich nur noch wenig). Ich kaufe im Moment keine Zykliker mehr . Substanz und Pharmatitel sind gut. 





@ValueFreak
so lange die EU bzw. die Währung hält wird der Zins nicht mehr steigen, weil Länder wie Italien mit höheren Zinsen sofort pleite wären.  Man lässt dann eher die Währung scheitern.

Daher würde ich mich als Investor nicht darauf verlassen, dass die EU hält.

@ValueFreak: ich habe schon mind. drei Crashs mitgemacht...im Laufe meines Anlegerlebens und mitansehen müssen, wie ich vom Cash - Millionär halbiert wurde... ;-) Glücklicherweise erholen sich die (meisten) Kurse wieder recht rasch und dann war es halb so schlimm...ich habe 2007 ein  Haus gekauft und musste da schon Verluste realisieren, aber es war dann im Nachhinein ein Segen, denn der nächste Crash war nicht fern. So geht es nun mal im Leben auf und ab...finanziell und moralisch und emotional und erfolgstechnisch etc. 
Verlassen kann man sich sowieso auf gar nix und so sollte man immer ein bisserl Vorsicht walten lassen...

@kidnah1: der DWS Artificial Intelligence ist ein gemangter Fonds, der erst vor einem Jahr oder so neu aufgelegt wurde...die DWS ist im Gegensatz zu DB ja auch noch mit reletiv gutem Ruf behaftet ;-) ich halte es in diesem Fall für "besser" Fondsanteile zu kaufen, weil die Branche sich erst aufstellen muss...denke ich mal...was für Wasserstoffausrüster auch gelten könnte, hier denke ich, ist das Geschehen -für mich- übersichtlicher. (sehr subjektiv)

Bei der DWS war Jahre lang der Vermögensbildungsfonds von Manager Kaldemorgen führend (ist jetzt jedoch pensioniert). Aber die DWS ist ja nur die Investmentgesellschaft der DB.  Einen besseren Ruf hat sie sicherlich ... doch ist das bei der DB auch keine Kunst.^^

Ich glaube wenn Du Dir die Titel selbst zusammen suchst, würdest  Du wahrscheinlich besser abschneiden. Du kannst ja mal eigene Titel (im Musterdepot) gegen die der DWS laufen lassen.  Dann kannst Du Dir beim nächsten mal relativ sicher sein was besser ist.

Die Fonds müssen erst mal die Transaktionskosten und die Kosten für Management und Bank reinholen. 

Ich habe im Moment etwa 40 % in Aktien, weil ich noch einen ETW habe die ich vermiete, weil ich wegen der Pflege im Elternhaus wohne. 

2007 war der Hauskauf eine glückliche Umschichtung für Dich.  
Wenn die Kurse wirklich tief liegen muss ich mir überlegen ob ich die Immobilie noch halten will oder lieber Aktien nachkaufe. Sehr viel verdienen an der Vermietung kann man nicht (4,5 % Miete plus Abzug der laufenden Kosten für die Instandhaltung. Da bleiben noch 1-2 % Gewinn, und das auch nur weil die ETW noch relativ neu ist). 
Wenn sich der heutige qm Preis von 2300 € durchsetzen ließe dann hätte ich sogar gegenüber dem Neupreis 20 % Verkaufsgewinn erzielt. 


 

Ich bin zufrieden mit dem einen DWS Fonds ...ja Kaldemorgen kenne ich auch...aber gut...was soll man da einzeln kaufen ? Apple hab ich...Zebra Technologies? Nvidia ? Charteinbruch ok...Splunk? Twilio hm korrigiert grade....ich kenne mich da zu wenig aus...

Es ist schwierig, ein solches Spezial Depot zu führen, wenn man sich dann nicht ausschließlich auf das eine Thema konzentriert. Da ist der Fond dann besser. 

da ich nicht sehr viel Zeit in dieses Thema investieren will und eine technische Niete bin, denke ich mal auch, dass das passt....ich habe ja kein Vermögen reingesteckt, es ist eine Beimischung. Aber Als Markt oder Branche ist AI eine wichtige Sache, Das meinte ich neulich mit zukunftsorinetiert investieren...

Von Branchenfonds habe ich noch nie viel gehalten, da ist es meiner Meinung nach sinnvoller die Marktführer zu kaufen. Der DWS setzt in erster Linie auch nur auf die Branchenführer.
https://www.dws.de/aktienfonds/lu1863263429-dws-invest-artificial-intelligence-ld/
Spezialfonds machen eigentlich nur Sinn, wenn man in Regionen investieren will, die man für aussichtsreich hält, aber nicht kennt. Ein Spezialist, der sich nur mit der betreffenden Region beschäftigt, kann hier wirklich im Vorteil sein. Meine Meinung: Regionalfonds oder ETFs sind ok, aber Branchen- oder Themenfonds sind überflüssig und genauso riskant wie Einzelwerte. Wenn ein Gigant wie Apple crasht, dann rauschen die Kurse der gesamten Branche in den Keller.

Warum sollte für Regionen gelten, was für Branchen nicht gilt? Das Problem mit Giganten ist doch, dass sie die ungünstigen Kostenstrukturen der Großkonzerne haben und nur noch von dem Vorteil der Economies of Scale leben.

Ich glaube, daß es schwieriger ist eine Region zu analysieren als eine Branche. Bei Regionen muss man auch die politischen Zusammenhänge berücksichtigen und die können sehr kompliziert sein. In Asien zB. gibt es viele verdeckte Konflikte und historisch bedingte Antipathien, die hierzulande kaum bekannt sind. Dazu kommt noch der Mangel an Informationen, versuch mal Informationen über ein kleineres börsennotiertes Unternehmen in Indien zu finden. Ein Manager vor Ort hat da viel bessere Quellen und er hat Zugang zu den einheimischen Handelsplätzen. Viele Unternehmen werden hier gar nicht gehandelt und können - wenn überhaupt - nur teuer über ausländische Börsen bezogen werden.

"Das Problem mit Giganten ist doch, dass sie die ungünstigen Kostenstrukturen der Großkonzerne haben und nur noch von dem Vorteil der Economies of Scale leben."
Gerade dieser Größenvorteil führt dazu, daß die Anleger den Geschäftsberichten dieser Giganten besondere Beachtung schenken. Wenn die Zahlen und der Ausblick nicht stimmen, wird oft die gesamte Branche geprügelt, egal ob gerechtfertigt oder nicht. Im umgekehrten Fall profitiert der gesamte Technologiesektor, wenn zB. Apple Topzahlen präsentiert.
Branchen- oder Themenfonds werden nur aufgelegt, um den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sobald ein großes Zukunftsthema die Medien beherrscht, kommen die Fondsgesellschaften und legen die passenden Fonds dazu auf. Der DWS Invest Artificial Intelligence ist in Wahrheit nur ein schnöder Technologiefonds mit schicken Etikett, KI verkauft sich im Moment besser. Eigentlich kann dieser Fonds vom Autozulieferer bis zum Onlinehändler jede Aktie kaufen, weil KI überall ein Thema ist. Ich werde regelmäßig auf der Webseite meiner Bank mit solchen tollen Empfehlungen bombardiert.

ja also wie gesagt, AI ist ein fremder Planet für mich..Apple hab ich eh...die anderen genannten unten kenne ich nicht oder kaum und IBM gefällt mir vom Kurs her nicht...wer ist bitte Marktführer bei AI !!! Gern her mit der Info! 

Du darfst an dieser Diskussion nicht teilnehmen. Bei Fragen wende dich bitte an den Autor der Diskussion.