Central Kimberley Diam. diskutieren
Central Kimberley Diam.
WKN: A0LGB8 / Symbol: CKDLF / Name: Central Kimberley Diam. / Aktie / Micro Cap /
Zwei Explorer streben nach den glitzernden Steinen
Fast schon klischeebedingt fliegen viele Frauen auf Diamanten. Die größte Nachfrage kommt jedoch aus dem Industriebereich. Die Entwicklung ist dabei klar: Die Nachfrage wird immer größer, was sich an den Preisen zeigt.
Diamanten sind wohl das härteste Mineral der Welt. Fast alles kann mit ihnen geschnitten werden. Der normale Verbraucher kennt die Edelsteine eher aus der Schmuckindustrie. Doch die größte Bedeutung haben sie für die Industrie. Rund 80 Prozent aller geförderten Diamanten landen in diesem Bereich. Hier werden sie zum Schneiden, Schleifen und Bohren eingesetzt. Auch können sie im Halbleiterbereich genutzt werden. Da die Nachfrage nach den Edelsteinen immer weiter ansteigt, kann die Produktion nicht mehr mit den Bedürfnissen Schritt halten. Etwa 85 Prozent des Bedarfs muss derzeit anderweitig gedeckt werden, synthetisch erzeugte Diamanten füllen die Lücke.
Der größte jemals gefundene Diamant ist der Cullinan. Er wurde 1905 in Südafrika entdeckt. Seine rund 3.100 Karat bleiben bis heute unübertroffen. Mit weitem Abstand ist der Excelsior der zweitgrößte Diamant der Welt. Mit 995 Karat ist er jedoch weit vom Gewicht des Cullinan entfernt. Auch der Excelsior wurde in Südafrika gefunden (1893). Vor allem die Region um Kimberley war und ist als Diamantenfundort im südlichen Afrika bekannt. Von hier aus startete De Beers seine Weltkarriere.
Aber nicht nur De Beers versorgt die Welt mit Diamanten, der einstige Gigant hat viel von seiner Macht eingebüßt. Ohne die vielen kleinen Unternehmen wäre der Diamantenhandel heute längst nicht in dieser Form machbar. Kleine Unternehmen bilden die Grundlagen, auf der die Branchengrößen dann aufbauen und die Kleinen häufig sogar übernehmen.
Den Preis für einen Diamanten kann man nicht so einfach bestimmen wie den Preis für eine Unze Gold oder Silber. Es geht nicht nur nach dem Gewicht. Auch Farbe, Reinheit und die Verarbeitung sind wichtig. Sogenannte Blutdiamanten, die aus Konfliktländern kommen, werden gemieden. Entscheidend für den Preis ist zudem die Herkunft. 2010 kostete ein Karat, das in Russland abgebaut wurde, im Schnitt 70 Dollar, kam der Diamant aus dem südlichen Afrika, war er im Schnitt pro Karat 340 Dollar wert. Damit wurden die Preise aus den Vorkrisenzeiten wieder erreicht. Doch diese Werte können nur als sehr grobe Richtlinie dienen.
Investoren, die mit Diamanten ihr Geld verdienen wollen, können auf die Aktien der großen Produzenten setzen. Da die Nachfrage weiter steigt und auch der Preis je Karat nach oben geht, kann man bei einer vernünftigen Auswahl auf ein gutes Geschäft hoffen. Noch bessere Gewinne locken, wenn man mit etwas Risiko an die Sache herangeht. Wie beim Investment in Goldwerten steckt auch bei den Diamantenwerten die wirklich große Chance bei den kleinen Unternehmen, ein Scheitern ist jedoch nicht ausgeschlossen. Hier gibt es eine Reihe von Companies, die die Aufmerksamkeit des Marktes derzeit auf sich ziehen.
Eines der Unternehmen, dass seinen Schwerpunkt auf Südafrika gelegt hat ist Central Kimberley Diamonds (WKN: A0LGB8), seit 2007 an der Börse notiert. War man früher vor allem auf die Diamantensuche in alluvialen Gesteinsschichten konzentriert, hat man kürzlich eine strategische Wandlung durchgeführt. Auch Central Kimberley Diamonds verlegt die Diamantensuche dorthin, wo es Kimberlite gibt. Man hat 2010 eine Möglichkeit gefunden, ein großes Kimberlit-Areal zu erwerben. Die Hauptversammlung von Gemstar, dem bisherigen Besitzer, hat bereits ihre Zustimmung zum Verkauf erteilt. Daher konnte Central Kimberley Diamonds auf dem Gebiet von Palmietfontein im abgelaufenen Jahr mit den ersten Erkundungsarbeiten beginnen.
Der Kimberlit von Palmietfontien ist in der Fachwelt nicht unbekannt. In Südafrika ist es das viertgrößte Kimberlit-Areal, es umfasst insgesamt 12 Hektar. Ein Gebiet von dieser Größe ist äußerst selten und begehrt. Vor einigen Jahren haben Fachleute die Region bereits unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse des sogenannten Snowden-Berichts waren mehr als nur ermutigend. Bekannt ist, dass dort schon früher Diamanten gefördert wurden. Im Schnitt hatten sie eine Größe von 0,77 Karat, der Rekordstein schaffte 224 Karat. Im Bericht wird jedoch vermutet, dass einige Bereiche der Liegenschaft Diamanten mit einer durchschnittlichen Größe von 4 Karat beherbergen können.
Die Oberfläche des Gebietes ist erforscht, bei der Tiefe hapert es jedoch noch. Bohrungen gingen bisher nur bis auf 32 Meter hinab, es wird jedoch gemutmaßt, dass das Kimberlit-Gestein bis in 100 Meter hinabreicht. Das würde das Potenzial deutlich vergrößern. Ein zweites Gebiet auf dem Gelände wurde bisher noch fast gar nicht erforscht, die Maologane-Anomalie. Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich dort ebenfalls Kimberlit befinden kann, was die Chance auf weitere Diamantenfunde erhöhen sollte.
Bei Central Kimberley Diamonds ist die Marschrichtung klar. Man will das Areal genau unter die Lupe nehmen. Zunächst sollen alle alten Daten erneut analysiert werden. Dann soll das Gestein und seine Ausdehnung genauer definiert werden. Schließlich sollen die Probebohrungen starten. Die Bohrlänge soll rund 2.500 Meter betragen. Innerhalb von zwölf Monaten sollen alle Ergebnisse bekannt sein. Dann kann man errechnen, welche Mengen an Diamanten im Felsgestein versteckt sein sollen. Es dürfte also eine nachrichtenstarke Zeit anstehen.
Allein der Name des Vorstandschefs lenkt einige Aufmerksamkeit auf die Aktien von African Queen Mines (WKN: A0Q7GA). Irwin Olian hat schon andere Unternehmen zum Erfolg geführt, zum Wohle seiner Anleger. Besonders gerne wird am Markt die Story von Pan African Mining erzählt, die im Sommer 2008 von Asia Thai Mining (ATM) aufgekauft wurde. Olian hat dabei das richtige Gespür bewiesen und seine Investoren haben einen guten Schnitt gemacht. Seitdem hat sein Name am Markt einen guten Ruf.
Das neue Projekt von Olian ist nun eben African Queen Mines. Das Unternehmen ist in fünf afrikanischen Ländern aktiv. Man sucht nach Gold und nach Diamanten. Während die Liegenschaften in Mozambique und Ghana eher auf die Förderung von Gold ausgerichtet sind, ist die Arbeit in Namibia sowie in Botswana ganz klar auf Diamanten fokussiert.
In Botswana hat Olian mit seinem Team im Tsau Kimberlit Projekt 28 Anomalien ausgemacht, die genauer untersucht werden sollen. Wichtig ist bei solchen Diamantenprojekten, dass man Kimberlit-Gestein findet. Im Kimberlit sind die Chancen besonders hoch, dass man Diamanten entdeckt. Die Analysen in Botswana laufen noch, die Bohrgeräte stehen aber schon bereit. Der Nachrichtenfluss dürfte in den kommenden Monaten gesichert sein.
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Fortschritt bei der Exploration auf Palmietfontein
Subiaco, Western Australia, Australien. Das Board of Directors (vergleichbar: Aufsichtsrat) von Central Kimberley Diamonds Limited (WKN: A0LGB8, FSE: DIA) (kurz „Central Kimberley Diamonds“ oder „das Unternehmen“) gibt den Abschluss der vor kurzem begonnenen Erkundungsbohrungen auf dem für Diamantenvorkommen aussichtsreichen Palmietfontein-Schlot in der Provinz North West von Südafrika bekannt.
Bohrungen, wie in Anhang 1 angegeben, bestehend aus 29 Kern-Bohrungen im Umfang von insgesamt 3.714,69 Bohrmetern, sind im September begonnen und im Dezember 2011 abgeschlossen worden. Dies ist die erste Untersuchung der internen Geologie von Palmietfontein seit der Durchführung von Bohrungen im geringem Umfang im Jahr 1979. Die Abbildung 2 (in der ursprünglichen englischen Pressemitteilung, die am Ende verlinkt ist,) zeigt die Durchführung einer Bohrung.
Die Bohrungen wurden so platziert, dass sie eine großräumige Sicht in eine Tiefe von ca. 100 m ab der Oberfläche ermöglichen. Die Bohrungen zielten auf die drei im Dezember 2010 identifizierten magnetischen Körper ab. Diese magnetischen Körper innerhalb des Schlots haben ähnliche magnetische Eigenschaften und könnten verschiedene interne Kimberlit-Typen darstellen. Neun der insgesamt 29 Bohrungen sind tiefer bis in eine Tiefe von 200 m niedergebracht worden, um die geologischen Eigenschaften und das Potenzial von Variationen in der Tiefe zu prüfen. Diese tieferen Bohrungen sind gleichmäßig über die Oberfläche dieses 12 Hektar großen Schlots verteilt, um ein repräsentatives Bild zu geben.
Diese Bohrungen und die anschließende Beurteilung ist der erste Versuch seit seiner Entdeckung, die interne Geologie von Palmietfontein umfassend zu untersuchen. Die Exploration ist dazu ausgelegt, die Identifikation und Priorisierung von Bereichen innerhalb des Schlots zu unterstützen, für die weitere, konzentrierte Prüfungen angezeigt sind, und, die schließlich für eine Produktion in Frage kommen.
Detaillierte Aufzeichnungen über mehrere makroskopische Beobachtungen wurden von allen Bohrkernen angefertigt. Diese dienen zur Charakterisierung von Kimberlit. Zwei Arten von Proben wurden von den Bohrkernen wie folgt gewonnen.
- Petrografische Proben: Diese Proben werden zu Vancouver Petrographics für die Aufbereitung gesandt. Die petrografische Analyse wird von Mineral Services Canada durchgeführt. Das Ziel der Arbeiten ist es, alle Bohrabschnitte zu kategorisieren und die Bohraufzeichnungen für die Anfertigung eines vorläufigen geologischen Modells vorzubereiten.
- Proben für Mantle MapperTM: Diese Proben werden zerkleinert, um quantitative Daten für Indikator-Minerale für Kimberlite durch Mineral Services Laboratories in Kapstadt zu gewinnen. Eine repräsentative Auswahl dieser gewonnenen Minerale wird für eine Zusammensetzungsanalyse an die Universität von Kapstadt gesandt. Diese Analysemethode ist eine sehr gute Methode zum Vergleich und zur Priorisierung von Bereichen mit Diamantenpotenzial. Zusammen mit den Ergebnissen der petrografischen Analyse wird dies die aussichtsreichsten Bereiche des Schlots identifizieren.
Bohrungen und Aufzeichnungen über Bohrkerne sowie die Anfertigung von Proben sind Mitte Dezember 2011 abgeschlossen worden. Die Versendung von Proben läuft derzeit. Die Ergebnisse der Analysen (Petrografie und Mantle MapperTM) werden Ende März 2012 erwartet. Ergebnis wird ein grundlegendes 3D-Geologie-Modell des Palmietfontein-Kimberlits und ein abschließender Bericht über alle Aspekte des Programms sein. Dies wird die Grundlage für die Identifizierung von Bereichen innerhalb des Schlots für weitere Exploration. Dieser abschließende Bericht wird frühestens im April 2012 vorliegen.
Der nächste Schritt in der Exploration am Standort wäre – soweit die Analysen dafür sprechen – die Gewinnung von Großproben von den priorisierten Bereichen zur Bestätigung von Gehalten und zur Gewinnung von Diamanten, um einen Hinweis auf den Wert in Dollar pro Karat zu erhalten, und, um das Potenzial abzuschätzen, dass dieser Kimberlit große Diamanten von hohem Wert beherbergt. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden verwendet, um weitere Bewertungen zur Abschätzung des wirtschaftlichen Potenzials durchzuführen.
Der Betrieb und die technische Überwachung dieses Projekts am Standort werden von Remote Exploration Services in Zusammenarbeit mit Mineral Services Canada durchgeführt. Remote Exploration Services wird auch weiterhin für die Aufsicht und Durchführung weiterer Explorationsarbeiten genutzt.
Im Auftrag von
Central Kimberley Diamonds Limited
Mario Pignatiello – Director
Die ursprüngliche englische Pressemitteilung enthält ein Foto und eine schematische geologische Karte und ist als PDF-Datei mit folgendem Link abrufbar.
http://www.centralkimberleydiamonds.com/userfiles/file/65_announcement%20120124.pdf
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Central Kimberley Diamonds Ltd.
Mario Pignatiello – Director
31 Townshend Road
Subiaco, WA 6008
Australia
www.centralkimberleydiamonds.com
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