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Der Verlust der Deutschen Bank muss nicht beunruhigen
Am heutigen Donnerstag wird die Deutsche Bank offiziell ihr Quartalsergebnis veröffentlichen. Das Ergebnis ist seit Wochen bekannt und wird katastrophal ausfallen. Heute werden wir dann endlich genauere Erläuterungen bekommen, wie hohe Abschreibungen das Institut auf seine Vermögenspositionen vornehmen musste. Erschrecken muss das vermutlich nicht.
Konjunktur könnte sich deutlich schneller erholen als erwartet
Es ist nicht kaum zu fassen, dass sich jemand mit Vorhersagen heraustraut, die nicht dem derzeitigem Mainstream entsprechen. En Vogue ist derzeit der Untergang. Aber zur Sache: Drei Ökonomen der US-Eliteuniversität Stanford stellen in einem Arbeitspapier die These auf, dass es mit der Konjunktur deutlich schneller wieder aufwärts gehen könnte als es derzeit aussieht. Ihren Optimismus stützen sie auf historische Analysen und ein theoretisches Modell.
Nichts los in Davos oder die Ökonomie der Untergangspropheten
Ich bin enttäuscht vom diesjährigen World Economic Forum in Davos. Es sind keine ermutigenden Schlagzeilen aus der Schweiz hängen geblieben. Dabei hätte ich genau diese Aufbruchsstimmung von dort erwartet. Stattdesse konnten wir erleben, wie sich Ökonomen mit immer düstereren Prognosen profilieren. Zeit mal hinter die Ökonomie der Untergangspropheten zu blicken.
Hitliste der Bankenrisiken: Dauerhafte Beruhigung?
Die Meldungen, die uns in diesen und den nächsten Wochen von den Banken erreichen sind düster. Allerdings betreffen die zur Veröffentlichung anstehenden Daten das abgelaufene 4. Quartal des Jahres.
Wie die Banken sich schlecht rechnen
Gestern hat die Deutsche Bank einen Verlust angekündigt, der die Märkte geschockt hat: 4,8 Mrd. €, eine unvorstellbare Zahl für das größte deutsche Kreditinstitut. Als Begründung für den hohen Fehlbetrag wurden hohe Belastungen im Eigenhandel, Abschreibungen sowie Verluste beim Abbau von risikoreichen Positionen genannt. Dabei hätte der Verlust auch geringer ausfallen können.
Ackermann der alte Fuchs: Staatsrettung ohne SoFFin
Gestern noch hatte der Blick Log in einem Beitrag gefragt, wie lange Herr Ackermann noch hinter dem staatlichen Rettungsboot hinterher schwimmen will. Ich hatte den alten Fuchs wirklich unterschätzt. Der Weg, den er jetzt mit der Deutschen Bank gehen will, ist ja aus seiner Sicht der ideale Kniff. Er steigt nicht zu der unbequemen SoFFin ins Boot, sondern holt sich die Rettungsyacht der Deutschen Post. Hut ab.
Viele bunte neue “Landesbanken” zum Haushaltsausgleich
So schnell kann es gehen. Vor ein paar Wochen noch hat die Sparkassen Organisation darüber nachgedacht, die sieben verbliebenen Landesbanken zu konsolidieren, um dem Staatsbankertum laaangsam Goodbye zu sagen. Nun hat gestern Peer Steinbrück im Blick Log gelesen, welche Gewinnmöglichkeiten er hat, wenn die Aktie der Commerzbank ihre alten Höchstkurse erreicht.
Madoff-Betrug bestraft Provisionsmaschinerie der Vermögensverwalter und Fonds
Der Fall des mutmaßlichen Milliardenbetrügers Madoff wirft ein Schlaglicht auf die Fondsindustrie und wie sie der Finanzwelt als Provisionsmaschine dient und dabei viel Geld der Anleger verbrennt. Es geht hier nicht um die Machenschaften von "Wall-Street-Legende" Bernhard Madoff, sondern um ganz reguläre Anlageprozesse über Vermögensverwalter.
Aktuelle Hitliste der Bankenrisiken: Offenbar keine Wirkung der Rettungspakete
Die Konjunkturmeldungen sind ja schon fast traumatisch und kaum noch zu überbieten. Eine wesentliche Ursache liegt weiterhin in der Kreditklemme, die immer mehr Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten bringt und die deswegen Investitionen, die sie eigentlich für sinnvoll halten, zurückstellen müssen. Die Kreditklemme selbst wiederum wird wesentlich determiniert von der Kreditwürdigkeit der Banken selbst und ihrer Fähigkeit, sich Kapital zu beschaffen.Und hier sieht es weiter düster aus.
Turbos gegen den Abschwung: Sinkende Rohölpreise und Neuregelung der Pendlerpauschale
Die Bundesregierung sollte sich bei den Überlegungen zu einem Konjunkturprogramm keine Gedanken mehr darüber machen, wie der Konsum gestärkt werden kann. Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Neuregelung der Pendlerpauschale und der dramatische Rückgang der Rohölpreise spülen Milliarden in die Taschen der Verbraucher.
Medien als Beschleuniger der Finanzkrise und des Wirtschaftsabschwungs?
Eine in den Medien leider wenig diskutiere Frage in den letzten Wochen ist, welchen Beitrag die Medien selbst zu der Eskalation der Finanzkrise und zum wirtschaftlichen Abschwung geleistet haben. Eine selbstkritische Reflektion der eigenen Berichterstattung zur Finanzkrise findet faktisch (eine Ausnahme bestätigt die Regel) nicht statt. Das ist bedauerlich, weil es nämlich Anhaltspunkte gibt, dass die Berichterstattung der Medien die aktuelle Krise noch verstärkt.
Hedge-Fonds: Die Master of Desaster lassen sich nicht an die Leine legen
Am vergangenen Donnerstag gab es vor dem US-Kongress interessante L(e)e(h)rstunden der selbst ernannten „Master of the Universe“, den Bossen von fünf verschiedenen Hedge-Fonds. Eine der zentralen Fragen, die dort und an anderen Stellen diskutiert wird ist: Lassen sich Hedge-Fonds an die Leine legen?
Viel können wir vom Weltfinanzgipfel nicht erwarten
Am kommenden Wochenende findet in Washington der Weltfinanzgipfel statt. Die Erwartungen an das als Bretton Woods II hochgejazzte Event sind hoch. Ob diese Erwartungen erfüllt werden können, ist allerdings mehr als zweifelhaft.
Die Krise war nie weg: Obama als Tranquilizer frühestens im Dezember bemerkbar
Fast überraschend wirkt eine Schlagzeile heute im Handelsblatt: "Die Krise ist zurück". Als hätten sich nach einer starken Börsenwoche, dem Ende des Oktobers und der Wahl Barack Obamas alle Probleme in geregelte Bahnen begeben. Geändert hat sich bisher gar nichts. Offensichtlich hat die positive Stimmung aus den USA wie eine Droge Marktteilnehmer und -beobachter betäubt. Weder in dieser Woche noch in den nächsten Wochen werden uns aber die negativen Schlagzeilen ausgehen.
Verzicht der Deutschen Bank auf Rettungspaket benachteiligt Aktionäre
Nun gibt es also doch keine gemeinschaftliche Aktion mehrerer privater Banken zur Annahme des staatlichen Hilfspaketes. Die Commerzbank hat sich für die Annahme entschieden, die Deutsche Bank selbst fühlt sich stark genug und will auf die Annahme verzichten, vorerst. Für die Aktionäre der Deutschen Bank sind dies keine guten Nachrichten.
Anlegerstampede an den Börsen
Nachdem in der vergangenen Woche noch viele Berichterstatter und Analysten mit dem Armageddon gerechnet haben und die Herde der Marktteilnehmer sich intensiv auf diese letzte Schlacht vorbereitet hat, sieht es plötzlich so aus, als hätte es diese nie geben sollen.
Extreme Kursprognosen und die Schwächen von Analysten
Mit der Finanzkrise haben sich viele Kursprognosen ins Nirwana verabschiedet. Dies hat Analysten aber nicht davon abgehalten, sofort wieder neue Prognosen auf den Markt zu werfen. Wie so häufig neigen einige Vertreter der Zunft schnell wieder zu extremen Vorhersagen.
Der Porsche Turbo von VW treibt den DAX und schädigt sein Ansehen
Die Kursentwicklung von VW hat in diesen Tagen Konsequenzen für Marktteilnehmer und schädigt das Ansehen des wichtigsten deutschen Börsenbarometers.
Steinbrück kann Banken zur Annahme des Rettungspakets zwingen
Peer Steinbrück wundert sich darüber, dass die Banken sein Rettungspaket nicht wollen. Dabei hält er durchaus Zwangsmittel in der Hand. Aber auch deren Einsatz ist riskant, könnte aber gefordert werden, wenn es zu einem credit crunch kommt.
Arabische Börsen am Sonntag schwach - Probleme der Gulf Bank in Kuwait
Kurzer Bericht über den Handel am Sonntag an arabischen Börsen, die sich weiter schwach zeigen, und über Probleme der Gulf Bank in Kuwait.


