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Gute Nachrichten aus China, auch für Nordex?


Wie bereits vor Wochen in unserer Studie zur Windenergie beschrieben ist die Branche weiter auf dem Vormarsch. Die Chinesen haben neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von 13 000 Megawatt eingesetzt, gab das Global Wind Energy Council (GWEC) am Mittwoch in Brüssel bekannt. Dies ist mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2008. Die USA kommen auf rund 9 900 Megawatt, was einem Zuwachs von rund 27 Prozent entspricht. Der Trend wird in den kommenden Jahren anhalten, denn chinesische Branchenvertreter kündigten am Mittwoch weiteres Wachstum an. “Wir erwarten, dass wir unser inoffizielles Ziel gut erreichen, bis zum Jahr 2020 insgesamt 150 Gigawatt zu installieren”, sagte Li Junfeng, Generalsekretär des chinesischen Branchenverbandes für erneuerbare Energie in Brüssel. Heute laufen in China Anlagen mit einer Leistung von 25 104 Megawatt.

Schon mit dieser Windkraftkapazität rücken die Chinesen bei der weltweiten Aufholjagd ganz nah an die Nummer zwei Deutschland heran. Hier zu Lande waren im vergangenen Jahr Anlagen mit einer Leistung von 25 777 Megawatt angeschlossen. Auf Platz eins rangieren die Vereinigten Staaten mit 35 159 Megawatt. Insgesamt zeigt sich, dass die Wirtschaftskrise der globalen Windenergiebranche im vergangenen Jahr wenig anhaben konnte. In allen drei wichtigen Märkten – Asien, Nordamerika und Europa – wurden erstmals jeweils mehr als zehn Gigawatt neue Leistung installiert, wie der GWEC mitteilte. Weltweit stieg die Windenergiekapazität um knapp ein Drittel auf nunmehr 157,9 Gigawatt. Den Wert der neuen Anlagen bezifferte der Verband auf 45 Mrd. Euro. Rund eine halbe Mio. Menschen sei inzwischen in der Branche beschäftigt.

China hat die USA beim Neugeschäft zwar abgehängt, doch schnitten die Amerikaner im vergangenen Jahr unerwartet gut ab. Viele Branchenbeobachter hatten erwartet, dass der Markt wegen der Finanzkrise dramatisch um 50 Prozent einbrechen würde. Denn das Geschäft verlief im ersten Halbjahr noch sehr schleppend. Doch der große Einbruch blieb nach Angaben des Verbandes dank des staatlichen US-Konjunkturprogramms aus. Es fördert besonders die erneuerbaren Energien und entfaltete seine Wirkung ab der zweiten Jahreshälfte. Das Geschäft zog vor allem im vierten Quartal deutlich an. Da US-Präsident Barack Obama den Anteil erneuerbarer Energien am Strommix in den nächsten Jahren deutlich erhöhen will, rechnet der Branchenverband GWEC weiter mit einem kräftigen Wachstum in den USA. Handelsblatt


Quelle: investorsinside.de

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