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80 Banken erheben Negativzinsen bei zunehmender Krise in Deutschland


Inmitten der Coronavirus-Pandemie und der sich vertiefenden Finanzkrise hat sich die Zahl der Banken, die ihren Kunden negative Zinsen berechnen, in Deutschland erhöht. Berichten zufolge verlangen nun mindestens 80 Banken negative Zinssätze, 16 davon wenden diese Politik sogar auf kleinere Einlagen an.

Steigende Anzahl von Banken mit Negativzinsen in Deutschland

Der deutsche Bankensektor steht vor einem schwierigen Problem, da die Zahl der Covid19-Fälle weiter ansteigt. Neue Daten, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) in der vergangenen Woche veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Banken in der Eurozone bereits vor der Coronavirus-Krise unter sinkender Rentabilität litten, wobei die deutschen Banken am wenigsten profitabel waren.

Die ganze Zeit über berechnen die Banken in Deutschland den Kunden zunehmend Negativzinsen. Laut dem Verbraucherprodukt-Vergleichsportal Verivox haben 80 Banken auf ihren Websites oder Preislisten eine negative Zinspolitik veröffentlicht. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber den 41 Banken dar, die im Februar negative Zinssätze verlangten. Der Geschäftsführer von Verivox, Oliver Maier, kommentierte dies:

In der Coronavirus-Krise hat sich der Trend zu negativen Zinssätzen merklich verstärkt.

Liste von 80 Banken in Deutschland, die negative Zinssätze erheben, laut dem Verbraucherprodukt-Vergleichsportal Verivox.

Darüber hinaus berichteten Medien, dass 22 weitere Banken in Deutschland angekündigt haben einigen Kunden Negativzinsen zu berechnen während sie ihre Richtlinien nicht online veröffentlicht haben, so Verivox.

Bei der Untersuchung von rund 800 Banken in Deutschland stellte das Vergleichsportal fest, dass die meisten der 80 Banken, die negative Zinssätze berechnen, dies für Großkonten tun. 16 von ihnen wenden die Negativzinspolitik jedoch auch auf Einlagen unter 100.000 Euro an. Diese Zahl hat sich seit Februar verdoppelt, als nur sieben Banken negative Zinssätze auf kleine Konten anwandten. Die Banken haben bezogen auf was sie im Einzelnen berechnen, unterschiedliche Richtlinien, was oft in ihren Kontobedingungen angegeben sind.

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Negative Zinspolitik der EZB und der Banken betriff Neukunden

Die EZB hat ihren Haupteinlagensatz mit -0,5% auf einem historischen Tiefststand gehalten. Im Jahr 2014 führte sie für 19 Länder der Eurozone negative Zinssätze ein, um die Kreditvergabe an Unternehmen und Verbraucher zu fördern und so das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Diese Politik hat sich jedoch in die Länge gezogen und einige Banken gezwungen, die Last der negativen Zinssätze an ihre Kunden weiterzugeben.

Aufgrund eines Gerichtsurteils vom Juni 2018 können Banken in Deutschland nur negative Zinssätze für neue Kunden anwenden, nicht für bestehende Kunden. In dem Gerichtsverfahren ging es um die Volksbank Reutlingen, eine Bank im südwestlichen Baden-Württemberg, die neben den üblichen Gebühren einen Zins von -0,5% auf bestehende Girokonten und viele Sparkonten mit über 10.000 Euro Guthaben verlangte.

Da die Bank als Gegenleistung für den Strafzins keine zusätzliche Dienstleistung erbracht hat, entschied der Richter, dass die doppelte Preisgestaltung ein und derselben Dienstleistung die Kunden unangemessen benachteiligt und daher unzulässig ist. Das Urteil galt jedoch nur für bestehende Konten, so dass die Banken nur bei neuen Konten eine negative Gebührenpolitik anwenden können.

Quelle: news.bitcoin.com

Negativzinsen Fallender Chart mit Euroschienen gezeichnet
Negativzinsen© Cryptoticker

Quelle cryptoticker.io

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