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Stellenabbau wegen Gewinneinbruch bei Philips

Durch einen Gewinneinbruch von 85 Prozent bei Philips, muss das Unternehmen stark an Mitarbeitern abbauen. Dies hat zur Folge, dass der niederländische Elektronikkonzern 4500 Stellen abbauen muss. Der Gewinn ist von 534 Mio. im vergangenen Jahr auf 76 Mio. gefallen. Ein Sparprogramm um das Unternehmen zu retten wurde schon entwickelt. Weltweit sollen 4500 Stellen abgebaut werden, davon allein 1400 Stellen in den Niederlanden.

Dadurch sind etwa 60 Prozent der Kosteneinsparung direkt durch die Stellenreduzierung gewonnen. Der Rest soll durch weitere Veränderungen erzielt werden. Steigende Materialpreise und steigende Kosten für den Konzernumbau machen dem Unternehmen stark zu schaffen. Philips ist weltweit der größte Beleuchtungshersteller und Europas größter Herrsteller von Unterhaltungselektronik. Ebenfalls gehört das Unternehmen zu den drei größten Medizintechnikherstellern. Investoren fordern nun eine Aufteilung des Konzerns in die einzelnen Bereiche Beleuchtung, Elektronik und Medizin.

Schuld für den Gewinneinbruch ist größtenteils das problemreiche Geschäft mit Unterhaltungselektronik. Zwischen Juli und September sanken die Umsätze von 5,46 auf 5,394 Mrd. Euro. Dennoch will der Konzern an seinen Wachstumszielen festhalten. Erste Veränderungen im Unternehmen unternahm nach dem Amtsantritt am 1.April van Houten mit neuen Sanierungsschritten. Er versuchte als erstes die defizitäre TV-Sparte auszugliedern um sie in ein Joint Venture mit dem chinesischen Monitorhersteller TPV zu überführen. Obwohl der Deal vor Jahresende abgeschlossen sein sollte, zögern sich die Verhandlungen hin. Sollte die erwünschte Trennung scheitern, sollen Alternativen gefunden werden. Die aktuelle Aktie von Philips ist um 0,98 Prozent gestiegen und liegt nun bei 14,945 Euro. Kurzfristig sieht aber van Houten keine grundlegende Verbesserung.

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