| Webseite: | http://www.citigroup.com/ |
| Investor Relations: | |
| Wikipedia: | http://de.wikipedia.org/wiki/Citigroup |
| Bereich: |
| Citigroup Inc. | |
|---|---|
| Unternehmensform | Incorporated |
| Gründung | 8. Oktober 1998 |
| Unternehmenssitz | New York, USA |
| Unternehmensleitung |
Vikram Pandit (CEO) |
| Mitarbeiter | 327.000 (2006) |
| Umsatz | 155,6 Milliarden US Dollar (2006)[1] |
| Branche | Finanzdienstleistungen |
| Website | www.citigroup.com |
Die Citigroup Inc. entstand im Oktober 1998 durch die Fusion der Citicorp und der Travelers Group.
Inhaltsverzeichnis |
Laut eigenen Angaben hatte die Citigroup Ende 2000 mehr als 120 Millionen Kunden im Privatkundengeschäft und etwa 230.000 Mitarbeiter.
2003 verfügte das Unternehmen über Aktiva in Höhe von 1.264.032 Millionen US-Dollar und beschäftigte 275.000 Mitarbeiter.
Nach der Forbes Global 2000-Liste war die Citigroup bis zum Jahr 2007 regelmäßig das größte Unternehmen weltweit. 2008 rutschte das Unternehmen in der Liste auf Platz 24 ab.
Zur Citigroup gehören unter anderem die folgenden Teilkonzerne:
Die Versicherungsfirma Travelers wurde später wieder als eigenständige Firma ausgegliedert und gehört heute der St. Pauls Travelers Versicherung.
Die Fusion der Citicorp und Travelers Group wurde von Sandy Weill, dem damaligen CEO der Travelers Group vorangetrieben. Zunächst wurde die Citigroup von Sanford Weill und John Reed, dem damaligen CEO der Citicorp, gemeinsam geführt. Allerdings wurde John Reed schon sehr bald zum Rücktritt gezwungen. Bis zum 1. Oktober 2003 war Sandy Weill dann alleiniger CEO der Citigroup. Charles O. "Chuck" Prince wurde der Nachfolger von Sandy Weill als CEO, der noch heute Chairman of the Board/Director der Citigroup ist. Mit Wirkung vom 5. November 2007 ist Charles Prince infolge von milliardenschweren Abschreibungen durch die Immobilienkreditkrise zurückgetreten. An seine Stelle ist als Interims-CEO der bisherige Leiter des Marktes "Europa", Sir Win Bischoff berufen worden.
Im April 2007 hat die Bankengruppe die Bank of Overseas Chinese (BOOC/Taiwan) übernommen. Nach Angaben des "Wall Street Journals" hat die Citigroup 426 Millionen Dollar (323 Mio Euro) für die BOOC gezahlt. Damit ist die Citibank das größte Bankunternehmen Taiwans.
Im Mai 2007 wurden 61% des japanischen Skandalbrokers Nikko Cordial gekauft. Die Citigroup erwarb diese für einen Preis von 7,7 Mrd. Dollar. Zudem wurde angekündigt, dass weitere Anteile an Japans drittgrößtem Broker gekauft werden, um Nikko möglicherweise zu einer vollständigen Tochter machen zu wollen. Am 11. Dezember 2007 wurde Vikram Pandit der rechtskräftige Nachfolger von Charles Prince als Geschäftsführer.
Im Juli 2008 wurde die Übernahme des deutschen Privatkundengeschäft durch die französische genossenschaftliche Bankgruppe Crédit Mutuel bekannt gegeben.[2]
Die nichtstaatliche Organisation EvB wirft der Citigroup vor, aktive Steuerhinterziehung zu fördern und dafür auch Offshore-Firmen im Ausland einzusetzen. Sie wirft der Firma vor, dem Ex-Diktator Abacha geholfen zu haben, 5 Milliarden US-Dollar aus Nigeria abzuziehen.
- Citibank-Hochhaus in Frankfurt am Main
- Citigroup Centre in London
- Citigroup Center in New York
- Citibank
- Banamex - mexikanische Bank
- Citi Field in New York
- ↑ http://www.citigroup.com/citigroup/fin/data/k06c.pdf
- ↑ Crédit Mutuel kauft deutsche Citibank. Spiegel Online. Abgerufen am 12. Juli 2008.
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