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Zertifikate für ALLIANZ SE VNA
| Name | ISIN | Hebel |
|---|---|---|
| Allianz MINI Long | NL0006250375 | |
| Allianz MINI Long | NL0006486433 | 26.71 |
| Allianz MINI Long | NL0006450116 | 7.89 |
| Allianz MINI Long | NL0006486458 | 4.67 |
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| Anzeige | alle anzeigen | Stand: 23.11.2008 |
Der Versicherungskonzern Allianz treibt die geplante Aufspaltung seiner Tochter Dresdner Bank voran. Mit dem Betriebsrat sei ein Interessenausgleich über die Folgen des Umbaus für die Arbeitnehmer vereinbart worden, sagte ein Banksprecher am Donnerstag in Frankfurt, ohne Details zu nennen. Wie aus Finanzkreisen verlautete, wird der Vorstand den Banken-Aufsichtsrat am Freitag darüber informieren. Nach Spekulationen über eine möglicherweise näher rückende Fusion zwischen Commerzbank und Dresdner schossen an der Börse die Aktien von Commerzbank und Allianz in die Höhe.
Bis Ende August soll die Aufspaltung der Dresdner Bank unter Dach und Fach sein. Die Allianz hatte Mitte März die Aufteilung der 2001 übernommenen Banktochter in zwei "marktfähige" Institute beschlossen. Eine soll das Privat- und Firmenkundengeschäft umfassen, die andere das Kapitalmarktgeschäft und Investmentbanking (Dresdner Kleinwort). Die Ausgliederung soll keinen Stellenabbau nach sich ziehen.
Die Konzernmutter Allianz will sich mit diesem Schritt mehr Spielraum für ihre Banktochter verschaffen, die seit Jahren unter den Erwartungen bleibt. Optionen sind nach Angaben aus Finanzkreisen ein Verkauf oder Teilverkauf. Zu den Interessenten gehört dem Vernehmen nach auch die Commerzbank, der die besten Chancen eingeräumt werden.
Entgegen Medienberichten wird nach Angaben aus Finanzkreisen die Allianz am Freitag aber nicht über die Zukunft der Tochter Dresdner Bank entscheiden. Die "Börsen-Zeitung" hatte unter Berufung auf unterrichtete Kreise am Donnerstag gemeldet, der Allianz-Aufsichtsrat sei kurzfristig zu einer ausserordentlichen Sitzung einberufen worden. Erwartet werde ein Beschluss über den weitgehenden Ausstieg aus der Bank. Sprecher der Dresdner Bank und der Allianz wollten den Bericht nicht kommentieren.
Die "Börsen-Zeitung" hatte berichtet, der Verkauf der Dresdner Bank stehe kurz bevor. Dabei werde ein Zusammengehen der Dresdner mit der Commerzbank als wahrscheinlichstes Szenario angesehen. Das Thema sei nach "intensiver Durchleuchtung" der Dresdner Bank durch die Commerzbank nun reif für eine Entscheidung, hiess es. Anleger nahmen diese Darstellung zum Anlass, sich mit den entsprechenden Papieren einzudecken. Bis zum Nachmittag zogen Allianz um 6,53 Prozent auf 107,62 Euro und Commerzbank um 9,63 Prozent auf 20,50 Euro an. Aber auch andere Bankentitel legten in einem starken Marktumfeld zu. Deutsche Bank verteuerten sich um 8,12 Prozent auf 54,99 Euro. Der DAX gewann 2,26 Prozent auf 6.294,37 Punkte.
Die nahende Entscheidung werde in einem wieder etwas erstarkten Marktumfeld freundlich aufgenommen, sagte ein Börsianer. Bereits am Vortag sei am Markt auf eine ausserordentliche Aufsichtsratssitzung des Versicherers spekuliert worden.







