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03.11.2008
Übernahme nicht unrealistisch
IDS Scheer bietet sich an
Die Tage der Selbständigkeit des Saarbrücker Softwarehauses könnten gezählt sein. Firmengründer August-Wilhelm Scheer bezeichnet eine Übernahme zum ersten Mal als "nicht unrealistisch".
Noch im September wies IDS-Gründer und Großaktionär Scheer Übernahmeangebote weit von sich, man wolle das Unternehmen als unabhängige Firma erhalten. Damals machten Spekulationen die Runde, dass SAP an dem kleineren Rivalen interessiert sei.
Doch der Wind hat sich gedreht, bzw. ist seitdem rauer geworden. Die Finanzkrise hinterlässt auch bei Softwareunternehmen Spuren, Unternehmen stellen Investitionen ersteinmal zurück. Das merken nicht nur kleinere Unternehmen, das bekommt auch SAP zu spüren. Allerdings trifft es kleinere Häuser stärker. Vor diesem Hintergrund hat sich offenbar auch die Einstellung von Scheer geändert. Eine Übernahme ist "keine unrealistische Entwicklung, aber es ist nicht mein Ziel", sagte der Professor gegenüber der "WirtschaftsWoche". Der Aktienmarkt reagiert positiv darauf, die Aktien ziehen um über sechs Prozent an.
Gewinnziele adé
IDS Scheer hat vor kurzem zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Ziele zurückschrauben müssen. Bei einem stagnierenden Umsatz, der im Vorjahr bei gut 393 Millionen Euro lag, werde die Umsatzrendite vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen nur bei drei bis vier Prozent liegen. Veranschlagt waren ursprünglich acht bis neun Prozent. Nun sollen 200 der 3000 Arbeisplätze abgebaut werden, Kündigungen sind nicht ausgeschlossen. Eine zweite Kündigungswelle schloss Scheer aber aus.
Die Tage der Selbständigkeit des Saarbrücker Softwarehauses könnten gezählt sein. Firmengründer August-Wilhelm Scheer bezeichnet eine Übernahme zum ersten Mal als "nicht unrealistisch".
Noch im September wies IDS-Gründer und Großaktionär Scheer Übernahmeangebote weit von sich, man wolle das Unternehmen als unabhängige Firma erhalten. Damals machten Spekulationen die Runde, dass SAP an dem kleineren Rivalen interessiert sei.
Doch der Wind hat sich gedreht, bzw. ist seitdem rauer geworden. Die Finanzkrise hinterlässt auch bei Softwareunternehmen Spuren, Unternehmen stellen Investitionen ersteinmal zurück. Das merken nicht nur kleinere Unternehmen, das bekommt auch SAP zu spüren. Allerdings trifft es kleinere Häuser stärker. Vor diesem Hintergrund hat sich offenbar auch die Einstellung von Scheer geändert. Eine Übernahme ist "keine unrealistische Entwicklung, aber es ist nicht mein Ziel", sagte der Professor gegenüber der "WirtschaftsWoche". Der Aktienmarkt reagiert positiv darauf, die Aktien ziehen um über sechs Prozent an.
Gewinnziele adé
IDS Scheer hat vor kurzem zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Ziele zurückschrauben müssen. Bei einem stagnierenden Umsatz, der im Vorjahr bei gut 393 Millionen Euro lag, werde die Umsatzrendite vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen nur bei drei bis vier Prozent liegen. Veranschlagt waren ursprünglich acht bis neun Prozent. Nun sollen 200 der 3000 Arbeisplätze abgebaut werden, Kündigungen sind nicht ausgeschlossen. Eine zweite Kündigungswelle schloss Scheer aber aus.
Quelle: DowJones
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