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Zertifikate für BASF AG
| Name | ISIN | Hebel |
|---|---|---|
| BASF MINI Long | NL0009031137 | 8.05 |
| BASF MINI Long | NL0009001593 | 4.97 |
| BASF MINI Long | NL0006536708 | 4.13 |
| BASF MINI Long | NL0006486482 | 3.41 |
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| Anzeige | alle anzeigen | Stand: 08.01.2009 |
BASF habe im abgelaufenen zweiten Quartal 2008 den Umsatz um 11% gegenüber dem Vorjahr auf 16.305 Mio. EUR steigern können. Sowohl der Absatz (+5%) als auch die Verkaufspreise (+15%) seien erneut erhöht worden. Insbesondere die Bereiche Öl & Gas (+41%) sowie Agricultural Solutions (+21%) hätten punkten können. Das operative Ergebnis (EBIT) habe auf 2.359 Mio. EUR zugenommen. Der Margendruck im Kunststoffbereich (aufgrund teurerer Rohstoffe) und bei Functional Solutions (sinkende Automobil- und Baunachfrage) sei durch die starke Dynamik bei Agricultural Solutions sowie Öl & Gas überkompensiert worden. Das Nettoergebnis habe 1.297 (VJ: 1.024) Mio. EUR betragen.
Das BASF-Management habe den Ausblick 2008 bestätigt - der Umsatz solle weiter gesteigert und das operative Ergebnis leicht verbessert werden. Den Zielen seien die Annahmen zugrunde gelegt worden, dass der EUR/USD-Wechselkurs bei 1,55 (vorher: 1,50) und die Ölnotierung bei 120 USD/Barrel (vorher: 90) bleiben würden.
Die dynamische Geschäftsentwicklung sollte zunächst anhalten. Die angepeilten Erlös- und Ertragsziele dürften spürbar übertroffen werden. Der geplante Verkauf von Teilen der Styrol-Kunststoffsparte (Umsatz bei rund 3 Mrd. EUR) verzögere sich zwar derzeit, stärke jedoch weiterhin die Basis für gezielte weitere Akquisitionen in Richtung Spezialitäten. Dafür würden ebenfalls der hohe operative Cashflow sowie die Möglichkeit der Aufnahme von weiteren Fremdkapital sprechen (nach Erachten der Analysten in Höhe von bis zu 10 Mrd. EUR).
Zu den positiven Aspekten würden auch die nachhaltigen Dividendenzahlungen und die hohe Dividendenrendite gehören. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm ab Juli 2008 (3 Mrd. EUR in den nächsten 2 Jahren) sollte den Kursverlauf stützen.
Sofern sich die trüben Konjunkturperspektiven im Laufe des Jahres im europäischen Raum ebenfalls verfestigen sollten, wären die zyklischen Geschäftsbereiche überproportional von einem Abschwung betroffen. Ein fallender Ölpreis verbessere einerseits das operative Ergebnis der Chemikalien- und Kunststoffsparten, verschlechtere andererseits den deutlich höheren EBIT-Beitrag des Bereichs Öl & Gas. Negativ einzuschätzen seien auch mögliche Wertabschreibungen auf die per Mitte 2006 größten zugekauften Einheiten Engelhard Katalysatoren (5,4 Mrd. USD) und Degussa Bauchemie (3,3 Mrd. USD).
Die Zahlen hätten deutlich über den Erwartungen des Marktes gelegen, und die Ziele seien bekräftigt worden. Die Analysten würden ihre Schätzungen nach oben anpassen und ihr Kursziel bei 52 EUR zunächst unverändert belassen.
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