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Die Aktie dürfte charttechnisch gesehen die nächsten Tage unabhängig von der Gesamtmarkt-Verfassung weiter in Richtung 4,40 Euro fallen.
Obwohl die Aktie eindeutig unter ihrem inneren Wert notiert und der Leerstand auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt rückläufig zu sein scheint, hat man im August die Ergebnisprognose von etwa 40 Mio Euro auf geschätzte 26 Mio Euro Jahresüberschuss senken müssen.
Allerdings hat Ende August der Verkauf von 6 Gewerbeimmobilien fast 17 Mio in die Kasse gespült, und man ist Spekulationen, dass das Geschäft zum Erliegen kommen könne mit der Ankündigung weiterer Verkäufe entgegengetreten.
Die Aktie des vor allem im Segment Gewerbeimmobilien aktiven SDAX-Vertreters ist die letzten Wochen auch schwer unter die Räder gekommen (allein in den letzten 2 Wochen über 50 % Wertverlust), und deshalb hat man heute wie viele andere den Versuch gestartet, mit der Ankündigung eines Aktienrückkauf-Programms die Situation zu beruhigen.
Zudem verweist man auf eine angeblich stabile Finanzlage (vorausschauend langfristig vereinbarte Zinsbindungen und nicht existentes Refinanzierungsproblem) und kündigt zum 3. Quartal "gemäss den gestellten Erwartungen" positive Zahlen an.
Und doch sieht man den Immobilienmarkt nach wie vor von einer "ausgeprägten Zurückhaltung" gekennzeichnet.
Dies dürfte noch längere Zeit der Fall sein, und so dürfte es die Aktie aufgrund des negativen Sentiments im Immobiliensektor schwer haben die sicher übertriebenen Kursverluste wieder wett zu machen. Auch Gewinnwarnungen versetzen Keinen in Anlagelaune. Und ob Investitionen von offenen Fondsgesellschaften die Trendwende herbeiführen können ist auch sehr fraglich.
Deswegen nicht nur kurzfristig negatives Momentum sondern auch mittelfristig schwere Zeiten für das Unternehmen.
Uns allen dürften wohl leider mindestens 3 Jahre schwerster Weltwirtschaftskrise bevorstehen.






